Hochpreisige Dinge (Dienstleistungen) hat mehr und mehr der Kunde selbst zu tun:
-selber tanken
-bald an der Kasse selber scannen bei Stichprobenkontrollen
-selbst Pakete zustellen
Am ende müssen wir uns auch noch selber den Arsch abwischen?!
Nein danke
bei höheren Preisen natürlich
Tendenz schrieb:
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> Hochpreisige Dinge (Dienstleistungen) hat mehr und
> mehr der Kunde selbst zu tun:
>
> -selber tanken
> -bald an der Kasse selber scannen bei
> Stichprobenkontrollen
> -selbst Pakete zustellen
>
>
Das mit den selber scannen gibts auch schon, zumindest bei Ikea, ein Mitarbeiter überprüft 4 Kassen wo die Leute selbst Ihre Waren einscannen, schöne ersparnis von 3 Mitarbeitern.
-bald an der Kasse selber scannen bei Stichprobenkontrollen
Bei uns im Ikea gibt's das schon.
das ging mir auch gerade durch den kopf. durch den stark angewachsenen internet oder auch "amazonkonsum" hat die post immer häufiger personelle engpässe zu verzeichnen. wer will schon 4 werktage auf ein päckchen warten?
sie müssten eigentlich verstärk personal einstellen, aber welche firma macht das schon gerne?
also werden neue - billigere - wege gesucht. meiner meinung nach, ist die post immer noch der zuverlässigste zustelldienst. geht der trend jetzt dorthin, dass verstärkt auf 400eur jobbler oder "freiwillige" gesetzt wird, wird sich das ganz schnell ändern.
es ist schön, wenn die post "moderne" wege sucht, aber sie sollte ihre hart verdiente seriösität im auge behalten.
ich weiß...jetzt gehts gleich los: die post ist der größte sauhaufen den's gibt usw..blablabla
Und es dauert nur dreimal so lage, bis man fertig ist. Auch ganz toll sind die Selbstbedienugsbäcker.
bei uns auch.
hatte mich vor kurzem mit einer von der kasse unterhalten. die sind nicht sehr glücklich darüber. von seitens der firmenleitung, heißt es jedoch, dass keiner um seinen job angst haben muss.
es dauert nicht mehr lange, dann laufen wir durch riesige baumärkte und treffen garkein personal mehr...wobei die inzwischen ja auch immer bessere verstrecke finden, falls der kunde mal mit kauf drohen sollte.
wenn es also irgendwann nur noch kunden und keine dienstleister mehr gibt, wo arbeiten die kunden denn dann alle um ihre ganzen otto-, neckermann etc. pakete zu bezahlen?
die drei eingesparten bei ikea freuen sich sicher, denn sie haben jetzt mehr zeit, ihr arbeitslosengeld bei ikea zu verbraten. und dürfen an der kasse trotzdem das machen, was sie schon immer gemacht haben: einscannen...
verkehrte welt!
ja von zeitersparnis kann keine rede sein. routiniertes personal an der kasse ist immer schneller als ein kunde.
ich persönlich gehe lieber an die kasse, dann hab ich zumindest das gefühl, dass ich aktiv für den arbeitsplatzabbau was tun kann.
hoffentlich fällt ikea schön auf die schnautze damit.
Dann bleibt mehr Zeit zum Einkaufen.
Wer Ironie erkennt hat den Test bestanden.
aero schrieb:
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> ich persönlich gehe lieber an die kasse, dann hab
> ich zumindest das gefühl, dass ich aktiv für den
> arbeitsplatzabbau was tun kann.
Ich bin auch für Arbeitsplatz-AB-bau. Aber beliebt macht man sich mit sowas nicht ;-)
bei unserem ikea sind die diy kassen nur für kleine artikelstückzahlen gedacht.. dadurch soll das endlose schlangestehen für nen paar gläser oder so entfallen.. und das funktioniert auch .. und ob du nun 10 min in der schlange stehst oder 2 min statt 1ner für den kassiervorgang brauchst ..
n1
Und die die man findet haben von tuten und blasen keine Ahnung.
Beim Obi in der Abteilung mit Schrauben hatte ich kürzlich eine die keinen Unterschied zwischen Edelstahl und Verzinkte nicht kannte.
Meine Frage war ob es von den Flügelmuttern in Edelstahl vielleicht noch welche gäbe da im Regal keine mehr waren. Daraufhin zeigte sie auf die verzinkten und meinte "Da sind doch welche".
Mein Argument die wären ja verzinkt und nicht aus Edelstaht hat Sie mit den Worten "Das ist doch das Gleiche" abgetan.
Und um es gleich zu sagen "Nein, ich bin nicht verrückt sowas bei Obi zu kaufen." Ich brauchte 4 Stück und die brauchte ich dringend. Da ist auch mal ausnahmsweise ein Obi-Mondpreis ok.
Buchtipp:
Der arbeitende Kunde: Wenn Konsumenten zu unbezahlten Mitarbeitern werden
von G. Günter Voß (Autor), Kerstin Rieder (Autor)
Sehr interessant und teilweise auch erschütternd was wir uns alles gefallen lassen.
Tendenz schrieb:
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> Hochpreisige Dinge (Dienstleistungen) hat mehr und
> mehr der Kunde selbst zu tun:
>
> -selber tanken
> -bald an der Kasse selber scannen bei
> Stichprobenkontrollen
> -selbst Pakete zustellen
>
>
werden im Gegenzug um 10% angehoben.
Die Mitarbeiter werden eingespart.
So läßt sich der Gewinn endlich mal
richtig steigern, mit kostenloser
Arbeitskraft vom dt. Michel und
Hasso kriegt auch seinen Teil vom
Kuchen in Form eines gut dotierten
Beratervertrags bei der Post.
Hab ich was vergessen?
ThommyHommy schrieb:
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> Beim Obi in der Abteilung mit Schrauben hatte ich
> kürzlich eine die keinen Unterschied zwischen
> Edelstahl und Verzinkte nicht kannte.
Na dann war doch alles in Ordnung! :D
ups ;)
soll natürlich "Arbeitsplatzerhalt" heißen.
Ja, so eine Situation ist Alltag in den Baumärkten. Da arbeiten halt inzwischen meistens nur noch "Verkäufer".
Bei uns in der Nähe hat ein "Bauhaus" eröffnet. Die leisten sich noch geschultes Personal und das is wirklich spitze. Das merken auch die nahegelegenen Konkurrenzmärkte. Da geht keiner mehr hin. Hoffentlich, aber warten wir's mal ab. Die Firmenspitze spart ja immer gerne am Personal. Da wird auch gerne mal eine gelernte Fachkraft mit 1.800 eur Brutto durch einen 400EUR Heini ersetzt. Sowas liest sich immer toll in Jahresberichten.
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