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und NUR da. über die autobahn, kommt man bei einem mittelklasse wagen wahrscheinlich unter diesen preis pro KM.
in der stadt wäre dieser preis mit einem benziner nicht zu erreichen, wenn man davon ausgehen darf, das der km-preis(strom) dort auch zählt.
center55 schrieb:
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> und NUR da. über die autobahn, kommt man bei einem mittelklasse wagen
> wahrscheinlich unter diesen preis pro KM.
> in der stadt wäre dieser preis mit einem benziner nicht zu erreichen, wenn
> man davon ausgehen darf, das der km-preis(strom) dort auch zählt.
erklär mal bitte wie du darauf kommst.
"Mit einer Ladung, die laut Hersteller etwa 2 Euro kostet, kommt der Fahrer etwa 115 km weit."
2€/115km = 0,0174€/km
Verbrennungsmotor: (5liter/100km)
(5liter * 1,10 €/liter) / 100 km = 0,055 €/km
Du hast zwar prinipiell recht, da die Geschwindigkeit stark begrenzt ist und gepaart mit einer so geringen reichweite macht AB fahren keinen Spaß, aber _teuerer_ ist es zumindest bezogen auf die variablen kosten nicht.
Ich bin irritiert.
2 Euro für 115km, das macht pro Kilometer 1,7 ct.
Mein Golf hat auf der Autobahn einen Verbrauch von vielleicht 6 Litern auf 100km oder so. Das macht bei einem Literpreis von vielleicht 1,30 Euro 7,80 Euro, also 7,8 ct pro Kilometer.
Wie genau kommt das jetzt aufs Gleiche raus...?
Du musst die Hotelkosten für die nächsten Hundert Kilometer mit einrechnen :)
Stimmt schon, aber für einen effizienten Individualverkehr werden wir nicht umhinkommen, unsere Fahrzeuge dem tatsächlichen Bedarf anzupassen anstatt sie nach den Maximalanforderungen auszuwählen.
Ich fahre z.B. einen Mittelklassewagen, Kombi, 1500kg schwer, sehr bequem mit allem Schnickschnack. Den Kombi brauche ich 2-3 Mal im Jahr um etwas sperriges zu transportieren. Die 4 Sitzplätze und den großen Kofferraum brauche ich 14 Tage im Jahr um mit der Familie in den Urlaub zu fahren. Die Reichweite von 800-1000km ebenfalls.
340 Tage im Jahr würde es bei mir also auch so ein Smart tun. 20km zur Arbeit und wieder zurück. Platz für kleinere Einkäufe hat er auch genug. Wozu da den Overhead von 1,5t Stahl und Plastik den ich jeden Tag mit mir herumschleppe?
Also E-Smart kaufen und großen Kombi bei Bedarf mieten? Wäre eine überlegenswerte Alternative.
Das ist wohl der erste sinnvolle Kommentar zum Thema...
Bis auf meinen zum Thema Heizen natürlich ;-)
Aber ja: So muss mobile Zukunft aussehen. Dummerweise sind wir gewohnt in Optionen zu denken, und nicht in realen Notwendigkeiten... Beispiel: Standby beim TV-Gerät heute über Tag ausgemacht?! ;-)(solltet ihr heute beim Arbeiten gewesen sein...)
Auf jeden Fall eine Möglichkeit, über die nachgedacht werden kann. Esmarts könnten eine alternative zu den Motorrollern sein, die zu sehr stinken und nicht Wetterfest sind.
Ich denke, viele werden sich bei der Entscheidung um einen E-Smart schwer tun. Man soll sich ein Auto kaufen, das wie ein normales Auto aussieht und wohl möglich fährt, aber mit dem ich nicht wie einem normalen Auto mobil bin? Vielleicht muss ich ja mal 200 km fahren.
Ich sehe zuversichtlich in die Zukunft. Es wird immer weiter entwickelt.
stimmt schon schrieb:
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> Stimmt schon, aber für einen effizienten Individualverkehr werden wir nicht
> umhinkommen, unsere Fahrzeuge dem tatsächlichen Bedarf anzupassen anstatt
> sie nach den Maximalanforderungen auszuwählen.
Nun, das liegt sicher auch daran das die meisten sich keine 2 Autos leisten können und sich dann ein Auto kaufen, mit dem sie nicht nur zur Arbeit kommen, sondern auch in den Urlaub ;)
Magst schon recht haben, aber wenn ich die vielen Autos
vor dem Ikea sehe, bei denen die Besitzer versuchen ihr gekauftes reinzumosten, dann glaube ich nicht, dass die Rechnung aufgeht.
Genau dort nicht, denn durch fehlende Infrastruktur, wechselnde Parkplätze, etc. wird das nix mit dem Aufladen.
Wenn, dann schon Interessant für die Reihenhaussiedlung am Stadtrand - Kinder zur Schule und Kindergarten karren (obwohl man das mit nem Smart auch vergessen kann).
Schönes Beispiel für "in Optionen denken".
Dann muss man sich die Möbel eben liefern lassen. Andere Möbelhäuser machen das auch. Nur bei IKEA muss ich meinen Laster selber mitbringen.
Ich rede nicht davon 2 Autos zu kaufen, sondern davon, das zu kaufen das man jeden Tag braucht und dann ein passendes per Autovermietung, Carsharing oder sonstwie zu leihen wenn man mal mehr Laderaum/Sitzplätze/Reichweite braucht als die eigene Seifenkiste bietet.
Der Ansatz ist sicher nicht für jeden zutreffend und gangbar, aber für viele sicher schon. Es gilt nicht für jeden Extremfall eine Lösung zu finden, sondern für die Masse.
In absehbarer Zeit wird kein Elektroantrieb das leisten können, was Otto- und Dieselmotoren heute leisten. Das liegt schon allein daran, dass die Energiedichte fossiler Brennstoffe durch Akkus derzeit nicht abgebildet werden kann. Also werden wir über kurz oder lang unsere Ansprüche herunterschrauben müssen. Mit einem 1,5t Fahrzeug mit 2m³ Kofferraum und mit 220km/h 800km weit fahren zu wollen war noch nie effizient (auch wenn BMW das so verkauft) und wird schlicht bald nicht mehr möglich sein.
Wozu in der Stadt aufladen? Fahr mal effektiv >100 km in der selben Stadt an einem Tag.
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