Kann mann das alles denn nicht kombinieren? Wird gebremst erzeugt das Strom, wird der Stossdämpfer zusammengepresst erzeugt das Strom. Der Fahrtwind erzeug Strom. Öl das irgendwo durchgepumpt wird erzeugt ebenfalls Strom. Ist doch alles prima.
Stimmt und das Auto schluckt dann auf 100 km nur noch 523,76 Liter Super Plus... *kopflang*
Wieso das denn? Die Energie, die in dem Fall genutzt wird, verpufft normalerweise. Den Verlust, den du durch die induktiven Gegenkräfte hast, kannst du fast vernachlässigen. Bzw. Du kannst den Druck im Stoßdämpfer verringern, da Du zusätzlich diese Gegenkräfte zur Dämpfung nutzen kannst. Genau wie Du mit rekuperationsfähigen Bremsen weniger "aktiv" bremsen musst.
Informier Dich halt vorher, bevor du was schreibst, wovon du keine Ahnung hast.
Gruß
Ankopfgreifer
Realist schrieb:
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> Stimmt und das Auto schluckt dann auf 100 km nur noch 523,76 Liter Super
> Plus... *kopflang*
Warum?
weil er keine Ahnung hat, deshalb....
--
hier stand mal meine Signatur
Wenn ich den Fahrwind nutze, um daraus Energie zu erzeugen, erhöhe ich zwangsweise den Luftwiderstand des Fahrzeugs ergo dessen Spritverbrauch. Wie drückte es mein Physiklehrer aus? "Von nüscht kommt nüscht", wohl eine etwas freie Interpretation des soundsovielten Hauptsatzes der Thermodynamik (des ersten?).
Was nun den Stoßdämpfer betrifft, bin ich da etwas unschlüssig. Wenn es in der Tat so ist, dass das Dämpfen der Stöße, welches sonst Abwärme produziert, nun stattdessen Strom erzeugt, mag die Rechnung aufgehen. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass je nach "abgezwacktem" Strom zusätzliche energie aufgewendet werden muss.
Der Dynamo am Fahrrad bremst das Fahrrad auch dann stärker, wenn das Licht eingeschaltet ist.
Uschi9 schrieb:
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> Der Dynamo am Fahrrad bremst das Fahrrad auch dann stärker, wenn das Licht
> eingeschaltet ist.
Je nach Dynamo bremst der sogar wenn kein Licht brennt.
bikemike schrieb:
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> Uschi9 schrieb:
> --------------------------------------------------------------
> > Der Dynamo am Fahrrad bremst das Fahrrad auch dann stärker, wenn das
> Licht
> > eingeschaltet ist.
>
> Je nach Dynamo bremst der sogar wenn kein Licht brennt.
Ich will hier nicht päpstlicher werden als der Papst, aber:
vermutlich bremst JEDER Dynamo allein durch das Mitlaufen das Rad, und zwar durch Reibungsverluste.
Entscheidender ist aber in diesem Fall die Lorenzkraft, die der Bewegung, die den Strom erzeugt, entgegenwirkt.
Von der ganz oben genannten Idee, auch den Ölstrom zu nutzen, um daraus elektrischen Strom zu erzeugen, ist das gleiche zu halten: die Ölpumpe muss sich dann mehr "anstrengen" um weiterhin die gleiche Menge Öl zu fördern.
Dieses "mehr anstrengen" muss auch wieder irgendwo her kommen, und zwar zumeist direkt aus dem Antriebsstrang. Also auch hier wieder ein Sprit-Mehrverbrauch!
Ich seh das Problem eher darin, dass durch das Durchfahren von Schlaglöchern das Fahrzeug abgebremst wird... und im Prinzip wird ein Teil dieser verlorenen Energie in die Stoßdämpfer gesteckt (der andere Teil geht einfach an Reibung und Ähnlichem verloren).
Es wird also sowieso nie eine vollständige Energieausnutzung beim Auto geben, da immer irgendwo Reibungsenergie unbrauchbar "verloren" geht.
Leser2010 schrieb:
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> Es wird also sowieso nie eine vollständige Energieausnutzung beim Auto
> geben, da immer irgendwo Reibungsenergie unbrauchbar "verloren" geht.
"Vollständige Energieausnutzung" - wäre das dann nicht ein (unmögliches) Perpetuum Mobile?
Leser2010 schrieb:
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> Ich seh das Problem eher darin, dass durch das Durchfahren von
> Schlaglöchern das Fahrzeug abgebremst wird... und im Prinzip wird ein Teil
> dieser verlorenen Energie in die Stoßdämpfer gesteckt (der andere Teil geht
> einfach an Reibung und Ähnlichem verloren).
> Es wird also sowieso nie eine vollständige Energieausnutzung beim Auto
> geben, da immer irgendwo Reibungsenergie unbrauchbar "verloren" geht.
Ja das ist in der Tat so, sonst wäre das Auto ja auch ein perpetuum mobile ...
Wusst ich's also doch!
Aaaalso mal zusammenfassen:
Fahrtwind
Nutzlos, da sonst mehr Sprit benötigt wird um den Luftwiderstand zu kompensieren.
Oel im Stossdämpfer
Würde keine zusätzlicher Sprit benötigen, da es ein geschlossener Kreislauf ist. Das Oel, welches "weggedrückt" wird wärend der Stossdämpfer zusammenstaucht wird auch wieder "hergezogen" wenn der Stossdämpfer wieder auseinander zieht. Schleusst man nun einen Generator dazwische, erzeugt man sowohl beim Stauchen als auch beim Strecken Strom. Wie bei einem Gezeitenkraftwerk.
Induktion im Stossdämpfer
Wird auch prima funktionieren. Es gibt ja in diesem Sinne schon eine Andwenung: die Batterielose Taschenlampe
http://www.pearl.de/a-PE4665-5630.shtml?query=taschenlampe
Richtig designed (Induktionspulen sind im Dämpfergehäuse eingewickelt, Permanentmagnet als "Dämpfer" darin bewegt, könnte das eigentlich sehr gut laufen...
Am Nordpol wachsen sicher Palmen. Weil nach Norden hin der Tag im Sommer immer länger wird müßte es da dann ziemlich heiß sein.
Wenn man aus dem Fahrtwind Energie gewinnt, kann man damit wiederum schneller fahren. Wird man schnell genug, so kann man aus der Fahrt sogar Energie gewinnen und CO2 in Öl umwandeln.
Nicht zu vergessen die im Artikel erwähnte Möglichkeit, den Kiefer zum Generator zu machen !
Also braucht's nur ein entsprechendes HighTec-Lenkrad, da beiss ich dann während der Fahrt rein und schon hab' ich damit den gesamten Energiebedarf meiner Handschuhfach-Beleuchtung gedeckt !
Oder wir führen die gute alte Fensterkurbel wieder ein, aber statt das Fenster rauf und runter, kurbeln wir damit unseren Wagen mit 1,5 km/h durch den Stau. Dann kann man den Motor sogar über Stunden komplett abstellen und das spart richtig ...
Es gibt etliche Möglichkeiten, den Energieverbracuh zu senken, die sich im ersten Moment abwegig anhören, aber nur, weil von uns keiner mehr auch nur minimal seinen Ar...m bewegen möchte. Mich als Fahrradfahrer interessiert der ganze Mist nämlich überhaupt nicht !
an Alle: Ihr seid ja so richig kluge Leute. Glaubt ihr das ihr schlauer seid als die Wissenschaftler die das gebastelt haben? Glaubt ihr das die das in nur 5 Minuten zusammengeschustert haben oder vielleicht doch ein Paar Millionen Dolores und einige Monde an Zeit und Grips investiert haben?
Zu den Windradauto Gegnern/Kritikern/Skeptikern: Sucht mal nach nem Beitrag von 3sat-nano. Da wurde vor ca. nem Monat so ein Auto vorgestellt ein Forschungsteam an irgendw ner deutschen Uni entwickelt hat. Es fährt nur mit dem Windrad (wenn ich mich recht erinnere) und bei Gegenwind fährt es sogar schneller als bei Rückenwind...
Ich denke bei Gegenwind auch schneller als bei Rückenwind ...
Ich bezweifle ja nicht, daß das funktioniert. Aber hey, wahnsinnige 250 Watt hoffen sie mal zu erzielen, das ist doch echter Wahnsinn, oder ?
Was wir (und dieser Planet) brauchen, das sind radikale Lösungen zum Energiesparen, nicht so'n Killefitz !
Und ja, auch und gerade an Hochschulen rennen Schwachköpfe rum ! Das größte geistige Potential vergammelt leider ungefördert in den sozial schwachen Schichten.
DerBeisser schrieb:
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> Ich denke bei Gegenwind auch schneller als bei Rückenwind ...
>
> Ich bezweifle ja nicht, daß das funktioniert. Aber hey, wahnsinnige 250
> Watt hoffen sie mal zu erzielen, das ist doch echter Wahnsinn, oder ?
>
> Was wir (und dieser Planet) brauchen, das sind radikale Lösungen zum
> Energiesparen, nicht so'n Killefitz !
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. 250W mal keine Ahnung wie viele Millionen oder sind es schon Milliarden Autos? Also ich würd mal sagen das spart in der Summe schon was.
Klar ist es keine Revolution, aber es ist ein Anfang.
Wenn du jeden Tag 25 cent bekommen würdest (garantiert auf Lebenszeit) würdest du sie nicht auch nehmen oder sagen "Nein das ist doch nichts?"
> Und ja, auch und gerade an Hochschulen rennen Schwachköpfe rum ! Das größte
> geistige Potential vergammelt leider ungefördert in den sozial schwachen
> Schichten.
Ja da hast du nicht ganz unrecht, es sind aber nicht alle Schwachköpfe. Ab und zu ist auch mal einer dabei der was drauf hat.. Ich glaube nicht das die nicht alles getestet oder überprüft haben bevor sie damit an die Öffentlichkeit gehen.
Und wenn es gelingen würde, daß jedes 10. Auto ganz stehen bleibt ?
Da spielen die x * 250W dann gar keine Rolle mehr ...
Überleg' mal, wie viele Menschen täglich von A nach B fahren um einer Arbeit nachzugehen. Und dann gibt es vermutlich ebenso viele, die von B nach A fahren und der gleichen Arbeit nachgehen. Was für eine Energieverschwendung und was für ein enormer volkswirtschaftlicher Verlust, vom Freizeitverlust für die Betroffenen mal ganz zu schweigen ...
Würden die einen in A bleiben und die anderen in B, das wäre ein Einsparpotential ungeahnten Ausmaßes.
Dämpfer bewegen sich hin und her.
Die Energie landet momentan in Wärme.
Wenn sie stattdessen als Strom herauskommt, ist das nicht schlimm.
Ich wollte schon immer ein "Ketcar" mit so einem Dreh-Teil wie es oben auf Kleinbussen oder vor Tankstellen steht, betreiben. Die Dreh-Energie des Windes wird in Bewegungsenergie gesteckt und lädt beispielsweise eine Dreh-Feder (wie in einer Armband-Uhr) auf. Das braucht 0 Liter Benzin auf 1 Million Kilometer.
Wer will, kann die Feder dann auch mit Pedalen antreiben.
"Kers"(?) mit Metall-Federn statt Kondensatoren.
Dann hilft auch der Gegenwind.
Hier haben viele völlig idiotische Vorstellungen von Energie-Erhaltungs-Satz. Wind der vorbeiweht ist NEUE Energie aus Sicht des Autos. Ihr seit nur nicht schlau genug, sie zu nutzen.
Segelboote hatten früher auch keinen Motor und kommen weiter als Ihr (nämlich bis Amerika).
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