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Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

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  1. Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor NeverDefeated 30.01.13 - 23:31

    Schon als die neuen Sicherheitsregelungen im Flugverkehr nach den angeblichen Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeführt worden sind, habe ich die Verantwortlichen für schwachsinnig erklärt, weil sie mir z.B. verbieten eine durchsichtige 0,3l Wasserflasche aus Polyprophylen mit an Bord zu nehmen, deren Inhalt jeder kontrollieren oder mich davon ein paar Schluck trinken lassen könnte, um zu verifizieren, dass es kein Benzin oder irgendein flüssiger Brand- oder Sprengsatz ist, während ich selbst den riesigen Li-Ionen-Akku eines Zocker-Notebooks problemlos mit ins Flugzeug nehmen kann.

    Jedem der sich schon einmal mit Li-Ionen-Akkus beschäftigt hat sollte aufgefallen sein, dass es nahezu unmöglich ist als Privatmann an einzelne Li-Ion-Zellen ohne Vorschaltelektronik zu kommen. Das hat den Grund, das Li-Ionen-Zellen extrem kritisch in der Handhabung sind und bei falscher Benutzung (insbesondere bei hoher Stromabnahme bzw. Kurzschluss, bei Tiefentladung oder bei zu schneller/zu langer Ladung, welche die akkuinterne Vorschaltelektronik verhindert) rasch zu einem mit konventionellen Mitteln kaum zu löschenden Brandsatz werden.

    Nicht nur auf YouTube findet man Filme von rauchenden MacBooks (nicht so gut, wenn der Akku fest eingebaut ist und man ein MacBook deshalb komplett verbrennen lassen muss ;-) ). Ich habe mittlerweile selber einige Bekannte, deren Li-Ionen-Akkus in verschiedenen Geräten Feuer gefangen haben.

    Einer konnte beispielweise seinen Laptop gerade noch aus dem Fenster halten und den Akku dort aus- bzw. "abwerfen" um so schlimmere Folgen für seinen Laptop und seine Daten auf diesem zu verhindern. Mit einem Feuerlöscher hat er das Ding nicht gelöscht bekommen und danach einen schönen schwarzen Brandfleck im Garten gehabt.

    Einem anderen Bekannten von mir ist sein Handy etwas heftiger heruntergefallen und er war so dumm es wieder in die Tasche zu stecken um den Schaden zu Hause bei Licht zu beurteilen. Bis nach Hause ist er allerdings nicht mehr gekommen bevor ihm das Ding versuchte ein Loch in seine Jeanstasche zu brennen. Beim Herausziehen aus der Tasche hat er sich dann noch die Hand sauber verbrannt (Ich hätte die komplette Hose ausgezogen. Wenn man durch den Jeansstoff schon unerträgliche Hitze spürt, fasst man das Ding doch nicht auch noch mit den Händen an!) und das Handy ist danach samt Telefon- und Speicherkarte verschmort. Hätte er eine leicht entzündbare Kunstfaserhose angehabt, wäre seine Hand sicherlich nicht das einzige ernsthaft verbrannte Körperteil geblieben und wäre er als Fahrer schon im Auto auf dem Nachhauseweg gewesen, wäre die Aktion sicher auch noch gefährlicher für ihn und andere geworden.

    Dann habe ich noch eine gute Freundin, die behauptet mit ihrem Handy nichts Besonderes angestellt zu haben und die auf einmal ein Zischen und Rauchentwicklung bei ihrem auf dem Küchentisch liegenden Handy beobachtete und glücklicherweise gerade ihre Kochhandschuhe im Zugriff hatte. Dummerweise hat sie das Ding aber nicht aus dem Fenster, sondern nur in das Edelstahl-Spülbecken geworfen, welches seitdem hässlich verfärbt ist. Wegen der weisslichen, beissenden Dämpfe musste sie zudem kurz darauf ihre Küche "evakuieren". Das Handy samt aller Karten war danach ebenfalls verschmorter Schrott.

    Und mit diesen hochgefährlichen, potentiellen Brandsätzen lassen die mich problemlos in ein Flugzeug steigen, während die Wasserflasche, deren Inhalt mein Thromboserisiko auf langen Flügen signifikant senken würde, noch auf dem Flughafen im Mülleimer verschwinden muss. Wenn Dummheit beim Menschen Wachtumshormone freisetzen würde, könnten die Verantwortlichen für diese neuen "Flugsicherheitsregelungen" vermutlich problemlos im Knien aus der Dachrinne des World Trade Centers trinken, wenn das World Trade Center denn noch existieren würde, was auch die neuen Sicherheitsbestimmungen nicht hätten garantieren können.

    Gebracht haben diese Regelungen nur eines: Sicherheitspersonal, was nach Lust und Laune Passagiere, also zahlende Kunden, schikaniert. Ich musste selber schon mehrfach Laptop, DSLR und Videokamera auspacken und Akkus, DVD-Brenner (bei meinem Tablet-Convertible ist der Brenner in einer Dockingstation unter dem Tablet und aus dieser herausnehmbar) und sogar Objektive entfernen. Insbesondere das Objektiventfernen ist toll, da ich die Sensoren meiner DSLRs vor jeder Reise professionell reinigen lasse um hinterher keine Flecken durch Staub auf dem Sensor auf den Bildern zu haben und ich mir die 50-100EUR für die Reinigung komplett sparen kann, wenn dann ein Sicherheitsbediensteter den Kamerainnenraum ohne Objektiv und Schutzabdeckung betrachtet und so wieder Staub hineinfallen lässt, so dass ich den Sensor am Reiseziel vor der Verwendung noch einmal selber reinigen muss.

    Dazu wird man ja auch nicht alleine, sondern im Gedrängel mit anderen Passagieren an einem mit eilig hervorgekramten Sachen gepflasterten Tisch abgefertigt und der Li-Ion-Akku des extra für die Bildersichtung im Urlaub gekauften 2000EUR-Laptops eines Bekannten von mir ist bei so einer Aktion vom Tisch und auf dem Granitfussboden des Flughafens gefallen und dabei sichtbar beschädigt worden. Danach sollte er den Akku nach Meinung des Sicherheitspersonals dann auch noch wieder ins Notebook einbauen und es einschalten, damit man sehen könne, ob der Laptop keine "Bombe" sondern ein funktionsfähiger Laptop ist. Schon an der Stelle hätte ich die Sicherheitsmeier mal gefragt, ob sie jetzt ernsthaft verlangen, dass ich mit dem sichtlich beschädigten Akku auch noch meinen 2000EUR-Laptop zerstöre und somit im Urlaub nicht einmal mehr mit einer Steckdose in der Nähe an dem Ding arbeiten sondern es gleich vor Ort in den Müll werfen kann. Mit dem beschädigten Akku durfte er dann, nach Vorführung des Laptops am Netzgerät, in das Flugzeug einsteigen, was angesichts des Falls mit dem heruntergefallenen und danach in Flammen aufgegangenen Handys meines Bekannten eine wohl extrem fragwürdige Entscheidung darstellt. Ich glaube jedenfalls nicht, das irgendwer im Flugzug einen Blecheimer mit Sand dabeihat um einen brennenden Akku darin zu vergraben und so Beschädigungen des Flugzeugs und die Rauchentwicklung zu verhindern.

    Ein Selbstmordattentäter, der in der Flugzeugtoilette die Vorschaltelektronik seines Laptop-Akkus ausschaltet und das Ding kurzschliesst kann ziemlich sicher sein, dass niemand den resultierenden Brand an Bord der Machine mehr gelöscht bekommt. Metallbrände lassen sich nicht so einfach löschen wie ein Holz oder Benzinfeuer und sie entwickeln weit höhere Temperaturen, so dass selbst das in Flugzeugen verwendete brandhemmende Material verbrennen kann.


    Sollte mir mal jemand von diesen Sicherheitslaien irgendein Teil meiner technischen Ausrüstung bei einem Flug ernsthaft durch seinen Kontrollunfug beschädigen, dann steht kurz darauf eine detailierte Beschreibung inklusive Konstruktionszeichnungen, Spezifikationen und Beschaffungsmöglichkeiten der dazu benötigten Gerätschaften in sämtlichen Tauschbörsen und auf einem russischen oder chinesischen Webserver offen im Internet. Die wird dann erklären, wie man ein Flugzeug ganz ohne Rakete oder sonstige Projektile problemlos vom Boden aus vom Himmel holt ohne dabei selber draufzugehen oder vorher auch nur in der Nähe der Maschine gewesen sein zu müssen. Dann wollen wir mal sehen, ob nicht auch die Dümmsten lernen, dass es 100%ige Sicherheit einfach nicht gibt, wenn die Terrororganisationen dieser Welt demnächst einfach nach Lust und Laune Flugzeuge vom Himmel knipsen wann es ihnen gefällt.
    Ich wundere mich ohnehin, dass da noch niemand von denen darauf gekommen ist und sie stattdessen angeblich solchen Schwachsinn wie "Bomben in der U-Bahn abstellen" betreiben sollen. Sowas ist ineffizient und die Chance erwischt zu werden ist ungleich höher als bei "meiner" Methode.

    In diesem Sinne wünsche ich auch allen (Flug-)Angsthasen noch einen schönen Tag, die im Alltag meinen mit einem Handy in der Tasche völlig sicher zu sein, weil sie damit ja um Hilfe rufen können. Ich mag kein Handy haben und damit somit auch kein Flugzeug zum Absturz bringen können, aber ich hatte mal einen Bekannten, dem sein eigenes und mehrere Handys seiner im selben Raum befindlichen Familienmitglieder bei seinem geplatzen Aneurisma nicht mehr helfen konnten. Der ist einfach aus heiterem Himmel zusammengebrochen und war in Sekunden tot und er war noch nicht besonders alt und zudem Sportler.

    Wie gesagt, 100%ige Sicherheit gibt es für kein Geld und für keinen Aufwand der Welt, also sollte man sich allmählich mal überlegen, wie viel Freiheit man für scheinbare Sicherheit noch aufzugeben bereit ist, bevor man irgendwann mit einem unter der Haut implantierten RFID-Chip durch die Gegend läuft, der die aktuellen Vital- und Körperfunktionen ununterbrochen an alle kommerziellen und privaten Empfänger in der Umgebung überträgt. Spätestens wenn man als "gechipte" Frau in den Supermarkt geht und einem dort ein RFID-Werbeterminal sagt, dass man seine Tage hat und die Tampons nicht vergessen sollte, könnte man darüber ins Grübeln kommen, ob man diese Sicherheit sowas nicht zu vergessen wirklich braucht. ;-)

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  2. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor derdiedas 30.01.13 - 23:40

    Und wer soll all den Unfug glauben?

    Keiner der IT verantwortlichen die ich kenne (und die sind in Summe für mehr als 100.000 Notebooks und noch wesentlich mehr Smartphones zuständig) kennt auch nur ein einziges Beispiel aus der praxis.

    Mir kommen die ganzen Geschichte wie die Vogelspinne in der Bananenkiste vor. Ja es mag einige Fälle geben - sind aber praktisch unrelevant.

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  3. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor gaym0r 31.01.13 - 00:22

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ......

    Oh man... Ich weiß garnicht was ich zu so nem Text sagen soll. Hast du den echt selbst verfasst? Nur fürs Golem-Forum?

    Soviel Blödsinn in einem Post...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.13 00:23 durch gaym0r.

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  4. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor NeverDefeated 31.01.13 - 02:14

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wer soll all den Unfug glauben?
    >
    > Keiner der IT verantwortlichen die ich kenne (und die sind in Summe für
    > mehr als 100.000 Notebooks und noch wesentlich mehr Smartphones zuständig)
    > kennt auch nur ein einziges Beispiel aus der praxis.
    >
    > Mir kommen die ganzen Geschichte wie die Vogelspinne in der Bananenkiste
    > vor. Ja es mag einige Fälle geben - sind aber praktisch unrelevant.

    Es gab riesige Akku-Rückrufaktionen aller Laptop-Hersteller als, ich glaube bei Sony-Akkus war das, Verunreinigungen in den Li-Ionen-Akkus zu deren spontaner Selbstentzündung führen konnten. Glaubst Du jeder Käufer der Geräte unterschiedlicher Hersteller in denen diese Akkus ausgeliefert wurde hätte das bemerkt und seinen Akku gegen einen sichereren ausgetauscht? Viele davon sind tickende Zeitbomben und gerade auf Reisen, wo einem möglicherweise der Laptop geklaut wird, nehmen die meisten Leute nicht ihr neuestes und bestes Gerät mit. D.h. schon von diesen Akkus dürften heute noch einige auf Flugreisen unterwegs sein und wie man an meinen Beispielen und den immer mal wieder durch die Presse gehenden Fällen von "abrauchenden" Akkus sieht, ist das Problem speziell im Flugzeug alles andere als irrelevant. Bei Flugzeugen werden Dinge, die horrende Summen kosten, vorzeitig ausgetauscht, wenn nur die theoretische Möglichkeit besteht, dass die in einem von einer Million Fällen einen Absturz verursachen können und dann lässt man Li-Ionen-Akkus mitfliegen die einen Kabinenbrand mit weit höherer "Zuverlässigkeit" auslösen können.

    Die Zahl der Flugzeugabstürze und erst recht die der Flugzeugentführungen der letzten 10 Jahre ist, an Deinem Beispiel mit den 100.000 Laptops gemessen, auch irrelevant. Trotzdem darf ich heute im Flugzeug plötzlich mein eigenes Wasser nicht mehr trinken und muss so ein höheres Risiko hinnehmen eine Thrombose zu bekommen und darf meine Kamera bei Check-In auseinanderschrauben, weil es in den letzten 10 Jahren offenbar immer noch zu viele Flugzeugentführungen gab.

    Glaubst Du jeder rennt gleich zum Anwalt wenn ihm der alte Akku seines Notebooks oder sein Handy nach ein paar Jahren abraucht? Die Dunkelziffer bei diesen Vorfällen wird wohl etwas höher liegen.

    Du brauchst mir ja nicht mal zu glauben. Versuch mal eine einzelne Li-Ionen-Zelle ohne Vorschaltelektronik zu bekommen und Du wirst sehen, wie heikel das Thema ist. ;-)


    @gaym0r

    Das sind etwas an den aktuellen Artikel angepasste selbstgeschriebene Texte aus meinem eigenen Diskussionsforum. Insofern schreibe ich sie nicht explizit für Golem.

    Offenbar hast Du keinen "Blödsinn" in meinem Kommentar gefunden, den Du argumentativ widerlegen könntest. Dein Vorposter hat wenigstens noch den Versuch gemacht.

    Jeder darf eine wie auch immer geartete Meinung zu einem Thema oder einem Text von mir haben. Auf die mehr oder weniger schlüssige Begründung kommt es an.

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  5. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor Anarchrist 31.01.13 - 05:01

    +1 an den TE

    Li-Ionenakkus sind sehr empfindlich. Die Firma fuer die ich arbeite konstruiert und verbaut aehnlich grosse, ca 20kg schwere Zellenverbaende in Servicekoffern.
    Kuehlung ist das A und O. Die Kuehlkoerper sind riesig und haben, obwohl aus Aluminium ein enormes Gewicht. (Welches sich BoingBoing wohl sparen wollte.
    Der Firmenbereich, wo mit den Zellen gearbeitet wird hat besondere Metallbrand-Loescher vor Ort und er ist 'Sperrgebiet'.
    Die Versandverpackungen wurden sogar speziell entwickelt und Crashtests wurden auch durchgefuehrt. Die Pakete muessen mit speziellen Aufklebern versehen werden und es gibt fuer jeden Transport eine Handhabungs-Anweisungsmappe, direkt fuer die Fahrer, die von diesen in der Transportkette weiter gereicht werden.
    Unser Sicherheitsbeauftragter hat unser gesamtes Personal nach der Sicherheitsunterweisung mit den folgenden Worten verabschiedet:
    "Wenn es im Akku-Bereich laut knallt, lauft!".

    Ansonsten, lieber NeverDefeated, ist der angebliche Terrorgefahrenmist doch die groesste Angstmache. Dass du das in deinem an sonsten sehr schluessigen Aufsatz
    *grins_ mit einbaust, haette ich nicht erwartet.
    Damit kann man wunderbar Geld verdienen, in anderen Laendern einfallen, und nebenbei ein permanent vorhandenes Angstgefuehl in der Bevoelkerung erzeugen und hat ganz 'nebenbei' noch einen Grund Kontrollmassnahmen auszubauen.
    Und dass bei der 'offiziellen' Version von 9/11 eine ganze Menge stinkt ist kaum von der Hand zu weisen, wenn man einen IQ ueber 100 hat.


    An alle anderen Leser dieses Threads: Achtung Trollalarm ->
    derdiedas und gaym0r: ihr habt keinen Plan von der Materie. IHR seit die Spinne in der Bananenkiste.

    Wenn ich schon son Mist hoere wie:

    Quote:
    Keiner der IT verantwortlichen die ich kenne (und die sind in Summe für mehr als 100.000 Notebooks und noch wesentlich mehr Smartphones zuständig) kennt auch nur ein einziges Beispiel aus der praxis.
    Quote.End.

    muss ich lachen, (damit ich nicht weinen muss)
    Hast du hinter der '1' in 100.000 das Komma vergessen?

    Ich koennte jetzt noch tausend Freunde nennen, die hunderttausende Saecke Bullschiet als 'geruchlos' definieren, wenn ich nur welche haette.

    In Parteien gehen Leute, die ein überzogenes Geltungsbedürfnis haben, mit sich nichts Vernünftiges anfangen können sowie unstet und flüchtig die Öffentlichkeit belästigen. Sie treffen sich regelmäßig, um sich über sich zu ärgern, gegenseitig hinten herum gehässig zu beschimpfen aber offiziell großspurig von sich zu reden.

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  6. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor kendon 31.01.13 - 07:53

    meine vorschläge:

    1. verkleiner deinen "bekannten"kreis. offensichtlich besteht er aus dem ganzen internet, denn anscheinend ist die anzahl der vorfälle mit akkus exakt gleich.

    2. kauf dir eine kompaktkamera, da musst du kein objektiv abschrauben um sie vorzuführen.

    3. kauf dir ein paar mehr speicherkarten. die speichern auch fotos und sind gegenüber spontaner selbstentzündung ziemlich sicher. auch wenn das wahrscheinlich in deinem bekanntenkreis schon mehrfach vorgekommen ist.

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  7. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor DJ_Ben 31.01.13 - 08:39

    Also der Text des TE ist wirklich schön zu lesen und ich finde ihn auch sehr schlüssig. Allerdings fällt mir auf das er von Panikmache spricht (was ich nicht bestreite, recht hat er da) - macht es aber selbst nicht unbedingt besser.
    Sollen wir jetzt aufgrund der 10 von 100000 Fällen (welche offensichtlich häufig in seinem Bekanntenkreis auftreten, in meinem habe ich noch nie von solchen Unfällen gehört) auf Smartphones und Notebooks verzichten? Oder wie habe ich das zu verstehen? Das Akkus und Batterien im allgemeinen gefährlich sein können haben mir meine Eltern und meine Brüder schon als Kind beigebracht.

    Das die im Artikel verwendete Technik im Flugzeug (zumindest in der Form) nichts verloren hat will ich gar nicht diskutieren. Es wurde in meinen Augen schon zu genüge verdeutlicht das andere Technologien besser dafür geeignet bzw. sicherer sind.

    Die angesprochenen Probleme an Flughäfen sind in meinen Augen auch unerträglich, auch wenn ich sie selbst so noch nicht erleben durfte bekommt man genug davon mit.

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  8. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor holminger 31.01.13 - 09:00

    Anarchrist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > +1 an den TE
    >
    > Li-Ionenakkus sind sehr empfindlich. Die Firma fuer die ich arbeite
    > konstruiert und verbaut aehnlich grosse, ca 20kg schwere Zellenverbaende in
    > Servicekoffern.
    > Kuehlung ist das A und O. Die Kuehlkoerper sind riesig und haben, obwohl
    > aus Aluminium ein enormes Gewicht. (Welches sich BoingBoing wohl sparen
    > wollte.
    Ich habe keine Ahnung von Akkus. Aber führen dann die schweren Kühlkörper nicht die Li-Ionenakkus ad absurdum? Bringt die Verwendung solcher Akkus dann immer noch einen Gewinn an Energiedichte im Vergleich zu Ni-Cd Akkus & Co.?

    h.

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  9. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor zonk 31.01.13 - 09:10

    Ich frag mich, wer den ganzen Unfug lesen soll ...

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  10. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor zonk 31.01.13 - 09:13

    Nicht so gemeine fragen stellen. Die grossen Kuehlkoerper an den Notebooks darfst auch nicht vergessen ...

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  11. Wall of Text

    Autor Phreeze 31.01.13 - 09:34

    und dann noch so ein Sicherheitspseudopost, man kann es auch übertreiben!

    Wenn man bedenkt dass alle Handies und Laptops im Flugzeug bedeutend mehr Li-Akkus haben, sind DIE Paar aus der 787 nur ein Tropfen aufm Stein

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  12. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor Phreeze 31.01.13 - 09:35

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > meine vorschläge:
    >
    > 1. verkleiner deinen "bekannten"kreis. offensichtlich besteht er aus dem
    > ganzen internet, denn anscheinend ist die anzahl der vorfälle mit akkus
    > exakt gleich.
    >
    > 2. kauf dir eine kompaktkamera, da musst du kein objektiv abschrauben um
    > sie vorzuführen.
    >
    > 3. kauf dir ein paar mehr speicherkarten. die speichern auch fotos und sind
    > gegenüber spontaner selbstentzündung ziemlich sicher. auch wenn das
    > wahrscheinlich in deinem bekanntenkreis schon mehrfach vorgekommen ist.

    +1

    mmd

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  13. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor bLaSpHeMy 31.01.13 - 09:55

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem darf ich heute im Flugzeug plötzlich
    > mein eigenes Wasser nicht mehr trinken und muss so ein höheres Risiko
    > hinnehmen eine Thrombose zu bekommen

    Ja genau, weil es im Flugzeug auch nichts zum Trinken gibt...

    PS: Trombosestrümpfe sind (noch) erlaubt (;

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  14. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor zettifour 31.01.13 - 11:16

    Zitat: Jedem der sich schon einmal mit Li-Ionen-Akkus beschäftigt hat sollte aufgefallen sein, dass es nahezu unmöglich ist als Privatmann an einzelne Li-Ion-Zellen ohne Vorschaltelektronik zu kommen.

    Als Modellbauer habe ich LiPos ohne Vorschaltelektronik. Kann man massenweise bestellen. Da 100 Ampere bei 30 Volt konstant rauszuziehen ist bei den größeren kein Problem.

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  15. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor commander1975 31.01.13 - 12:33

    "des extra für die Bildersichtung im Urlaub gekauften 2000EUR-Laptops eines Bekannten "

    Was kennst du nur für Leute, die sich einen so teuren Laptop für solche Zwecke anschaffen ?

    Keiner der zwei Fotografen die ich kenne würde auf eine solche Idee kommen..

    Abgesehen von den Angaben bezüglich Akkus die ich, mangels Fachkompetenz meinerseits, nicht verifizieren kann klingen mir die Beispiele aus dem "Bekanntenkreis"
    doch eher ein wenig zu konstruiert oder nach urbaner Legende.

    p.s. Ich habe einen "Bekannten" der in der Akku-Fertigung beschäftigt ist, dem noch nie ein Fall der spontanen Selbstentzündung eines Akkus untergekommen.

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  16. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor deefens 31.01.13 - 13:23

    Also dass ein Terrorist einen Akku kurzschliessen soll um an Bord ein Feuer auszulösen ist ja schon ziemlich konstruiert. Er könnte auch einfach mit einem Feuerzeug ein bischen an seinem Flugzeugsitz rumkokeln.

    Mich wundert viel eher, dass es immer noch erlaubt ist Streichhölzer und Feuerzeuge mit an Bord zu nehmen.

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  17. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor TC 31.01.13 - 13:32

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dass es nahezu unmöglich ist als Privatmann an einzelne
    > Li-Ion-Zellen ohne Vorschaltelektronik zu kommen.

    Dealextreme -> "unprotected 18650"

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  18. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor Emulex 31.01.13 - 14:28

    Ich versteh schon nicht was du immer mit deiner Thrombose hast - ich bin noch in keinem Flugzeug geflogen in dem es nix zu trinken gab.
    Daher der Begriff "Saftschubbse" ;)

    Die Gefahr solcher Akkus sollte aber sicherlich nicht unterschätzt werden, nur übertreibst du es ein wenig arg mit deiner Argumentation.
    "Wahrheit leidet oft mehr unter dem Übereifer ihrer Verteidiger, als durch die Argumente ihrer Gegner."

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  19. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor EvilSheep 31.01.13 - 15:18

    Interessant das so ziemlich jede Geschichte/Legende was mit Akkus alles passiert ist zufällig in deinem bekannten Kreis ihren Ursprung hat.
    Du beschwerst dich über Panik mache und verwendest einen Satz später die gleichen Formulierungen wie unsre tollen Politiker.

    Das ein Akku oder auch eine Batterie gefährlich sein können sollte eigentlich jedem klar sein, aber man kann es auch übertreiben.
    Und wenn man deine ganzen tollen Horrorbeispiele mit der Zahl der Akkus die sich im Umlauf befinden vergleicht, dann werd ich immer noch eher vom Blitz getroffen als das mein Handy explodiert.

    Und wenn dein "bekannter" 2000 Euro für ein Laptop zum Bilder anschauen ausgibt, dann hätte er es verdient das ihm das Teil in Rauch aufgeht.
    Traurig wenn man es auch noch so nötig hat den Preis für sein *Photoalbum* so zu betonen, Apple-Fanboy lässt grüßen.

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  20. Re: Brandsätze wie Li-Ion-Akkus gehören nicht in Flugzeuge

    Autor KleinerWolf 31.01.13 - 16:11

    wir wissen doch alle genau warum wie die Getränke nicht mitnehmen dürfen oder?
    Weil doch direkt dahinter wieder Getränke für den 5fachen Preis zu kaufen gibt.
    Von irgendwas muss der Flughafen ja auch leben.

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