dabei haben die USA schon eine harte Regelung zur Barrierefreiheit. Es wäre eigentlich ziemlich simpel gewesen, eine Steuerung einzuprogrammieren, die auch zu hören ist. Analoges gilt aber auch für alle Touchscreen-Geräte, die sind unbedienbar. Der amerikanische Blindenverband hätte sich ruhig mal dafür einsetzen können, wenn er sich schon über die Sperren bestimmter Bücher beschwert:
http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2009/04/08/amerikanischer-blindenverband-protestiert-gegen-den-stummen-kindle/
Ich verstehe nicht, warum sie nicht einfach die Software anpassen. Das wäre doch sicher ein gutes Geschäft und müsste sich daher lohnen. Wenn die Sprachausgabe ernsthaft für blinde Nutzer gedacht war, ist doch auch verwunderlich, dass sie das offensichtlich nie mit blinden Nutzern getestet haben. Das klingt für mich nach einer Ausrede und deutet darauf hin, dass man Kunden eigentlich nur mit der Aussicht auf "kostenlose" Audiobooks locken wollte. Wobei ich mir kaum vorstellen kann, dass das wirklich jemand will, der nicht blind und deshalb darauf angewiesen ist. Denn selbst gute Vorlesesoftware klingt grässlich verglichen mit einem intelligentem Leser.
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr
Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20
Kommentare: 65 | letzter Beitrag 01:41 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.