Die Hybridtechnologie hat noch sehr viel Potential, ist mittelfristig günstig zu produzieren und es gibt keine Probleme mit der Reichweite, Ladezeit, Klimaanlage, Heizung, 24/7-Verfügbarkeit etc. Dieselhybride mit einem Verbrauch von 1,5 bis 2 Liter sind schon im Test und der Prius 3 zeigt, was momentan mit Benzin möglich ist.
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass E-Autos extrem gehypt werden. Wenn ich sehe, wie die Stromkonzerne sich da aufspielen, wird mir instinktiv übel. Denn die werden niemals die technisch beste Lösung erlauben - oder die "bürgerfreundlichste" sondern sind einzig auf Geld aus, wie alle Unternehmen mit "Gewinnerzielungsabsicht". Die Öko-Heuchelei hat Dollar-bzw. Eurozeichen in den Augen!
Und wenn der Strom für die E-Autos aus Kern- und Kohlekraftwerken kommt, ist auch die Umweltbilanz komplett für den AR...
Das muss ich dir Zustimmen. Bis Elektroautos marktreif sind wird es noch ein paar Jahre dauern und bis sie massentauglich sind noch viel länger.
Der logische Zwischenschritt ist der Hybrid, da er die Vorteile von Elektro und Benzin in sich vereint. In der Stadt bis 50 km/h fährt man gemütlich und abgasfrei mit Elektro und wenn dann mal schneller wird schaltet sich der Benziner dazu.
Ich sehe den Elektroautohype zz eher als Alibifunktion. Auf der IAA hat sich ja jeder Autohersteller mit einem tollen Elektroauto geschmückt. Aber mal im Ernst: Die Hersteller haben im Moment gar kein Interesse daran. Die wollen erst noch ein paar Jahre ihre hochgezüchteten biturbo eco bluemotion TDCI e Motoren verkaufen.
Das KnowHow für ein E-Auto zweifle ich auch an, da die dt. Autohersteller es noch nicht mal schafffen einen anständigen Hybrid zu bauen! Und wenn nur für die Oberklasse, also genau da wo man es nicht braucht und nur Prestige ist.
Bestes Beispiel ist ja die tolle "Hybrid" S-Klasse. Das >2 Tonnen Schiff hat einen E-Motor von ca. 20 kw (vergleich Prius: 60kw Motor bei viel weniger Gewicht). Das reicht gerade einmal um ein bischen elektronik zu betreiben oder das Schiff in 10 Sekunden von 0 auf 30 zu Beschleunigen.
Hi,
mal ne grundsätzliche Frage, was versteht Ihr dennn unter Hybridantrieb??? Die in der Werbung (bsp. Toyota) bekanntgewordenen Hybridfarzeuge der ersten Generation hatten einen zusätzlichen e-Motor zum schon vorhandenen Verbrennungsmotor in verschiedenster Weise gekoppelt.
Was soll sich an diesem Ansatz denn noch großartig verbessern lassen? Ich sehe für einen anderen Ansatz, der aktuell aber ungern mit Hybrid aufgrund der Vorbelastung beschrieben wird (von Autoherstellern) eher rosige Zeiten heraufziehen.
Das Elektroauto mit zusätzlichem (kleinen) Verbrennungsmotor. Der Verbrennungsmotor dient dabei nur als Generator zur Strombereitstellung für den E-Antrieb.
Vorteil:
- viel leichter als zwei vollwertige ANtriebsaggregate des Hybridkonzeptes
- vergrößerte Reichweite
- nutzung bestehender Infrastruktur (aufgeladen werden kann dann auch wirklich zu Hause)
Hybrid funktioniert imho auch nur in sehr engen Parametern.
Ein Vollhybrid, also einer der sowohl nur von Elektro oder Verbrenner angetrieben werden kann, ist schwer aufgrund von zwei unabhängingen Antrieben und Energiespeichern, daher natürlich auch sehr teuer, schwer und nicht zuletzt fehleranfälliger aufgrund der höheren komplexität.
Der größte Vorteil ist der Emmissionsfreie Betrieb in den Innenstädten, in der Gesamtbilanz sieht es dann schlechter aus
Du stellst den Hybrid als veraltetes Konzept dar. Das ist es aber Gewiss nicht. Es ist der sinnvolle Übergang von Benzin->E-Autos.
Analog zu deinem Vorschlag kommt demnächst eine Plug-In Variante des Prius auf dem Markt. Diesen kann man über die Steckdose aufladen und nur mit Strom fahren.
By the Way: Was meinst du mit der negativen "Vorbelastung" von Hybrids?
Nur weil viele damit argumentieren, dass die so umweltfreundlichen, neuen Diesel genau soviel verbrauchen??
Leider wird dabei vergessen, dass die alles andere als "Eco", "Green", "Efficient" oder "Blue" sind.
cyd schrieb:
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> Hi,
>
> mal ne grundsätzliche Frage, was versteht Ihr dennn unter Hybridantrieb???
> Die in der Werbung (bsp. Toyota) bekanntgewordenen Hybridfarzeuge der
> ersten Generation hatten einen zusätzlichen e-Motor zum schon vorhandenen
> Verbrennungsmotor in verschiedenster Weise gekoppelt.
> Was soll sich an diesem Ansatz denn noch großartig verbessern lassen? Ich
> sehe für einen anderen Ansatz, der aktuell aber ungern mit Hybrid aufgrund
> der Vorbelastung beschrieben wird (von Autoherstellern) eher rosige Zeiten
> heraufziehen.
> Das Elektroauto mit zusätzlichem (kleinen) Verbrennungsmotor. Der
> Verbrennungsmotor dient dabei nur als Generator zur Strombereitstellung für
> den E-Antrieb.
> Vorteil:
> - viel leichter als zwei vollwertige ANtriebsaggregate des
> Hybridkonzeptes
> - vergrößerte Reichweite
> - nutzung bestehender Infrastruktur (aufgeladen werden kann dann auch
> wirklich zu Hause)
Plurey schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hybrid funktioniert imho auch nur in sehr engen Parametern.
> Ein Vollhybrid, also einer der sowohl nur von Elektro oder Verbrenner
> angetrieben werden kann, ist schwer aufgrund von zwei unabhängingen
> Antrieben und Energiespeichern, daher natürlich auch sehr teuer, schwer und
> nicht zuletzt fehleranfälliger aufgrund der höheren komplexität.
> Der größte Vorteil ist der Emmissionsfreie Betrieb in den Innenstädten, in
> der Gesamtbilanz sieht es dann schlechter aus
Wieso sieht es denn in der Gesamtbilanz schlechter aus? Bezogen auf was? Im Vergleich mit..?
Übrigens die Zuverlässigkeit des Prius und der Lexus-Modelle spricht gegen das Argument mit der Fehleranfälligkeit.
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