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Warum das Elektroauto sterben musste...

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  1. Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: StefanGrossmann 28.03.13 - 18:33

    http://www.youtube.com/watch?v=PLf1Is3GA-M

    So wirds auch diesem Elektroauto ergehen sobald die Brennstoffverkäufer ihre Felle davonschwimmen sehen.

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  2. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: nudel 28.03.13 - 18:41

    StefanGrossmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.youtube.com
    >
    > So wirds auch diesem Elektroauto ergehen sobald die Brennstoffverkäufer
    > ihre Felle davonschwimmen sehen.

    einer der meistgespammten links die ich kenne.

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  3. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: StefanGrossmann 28.03.13 - 19:36

    Warum ist dies Spam?
    Es ist themenrelevant.
    Macht dies die Geschichte weniger interessant weil viele Leute diesen Link teilen oder ist es vieleicht viel mehr interessanter jetzt da sich diese Geschichte vermutlich wiederholen wird.

    Das Du diese Geschichte schon kennst und dich nun darüber praktisch beschwerst das er wieder in Erinnerung gerufen wird zeigt mir das Du den Film nicht verstanden hast.

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  4. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: MarioWario 28.03.13 - 20:47

    Der Film hat eine geschlossene Argumentation und ernsthafte, technische Probleme werden nicht sachgerecht analysiert. Das ist auch ein (berechtigter) Kritikpunkt bei vielen Youtube-Kommentaren. Die Firma Toyota ist wahrscheinlich der beste (große) Öko-Autobauer der Welt und die sagen Hybrid ist momentan machbar und E-Autos sind nicht praxisgerecht. Die Diskussion erinnert mich etwas an den Typen der klassische Mobilfunkbänder (GSM) weiter nutzen wollte obwohl UMTS eingeführt werden sollte (100% Fake) - den Typen hatten die bei der Cebit neben einen Telekom-Chefentwickler gestellt (der tat ironischerweise ganz interessiert - im Nachhinein ein großer Fehler).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.13 20:50 durch MarioWario.

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  5. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Eheran 28.03.13 - 23:45

    Mal ein kleiner Denkanstoß:
    Wenn wir heute noch so große Probleme mit dem Energiespeicher für "wenige km" Reichweite haben, wie hätte man das damals dann machen sollen?
    10km Reichweite und 5h Laden gegenüber 500km Reichweite und 1min Tanken?
    Ohne viel Sarkasmus: Das hätte sich doch nichtmal gegen Pferde durchgesetzt.

    Benzin hatte damals übrigens schon die heutige Energiedichte, die nochmal viel größer als die der besten Akkus von heute ist.

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  6. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Ach 29.03.13 - 00:22

    10 km Reichweite(= Aktionsradius von 5km) hätte sich auch vor hundert Jahren nicht verkauft, da währen die Leute garantiert lieber zu Fuß gegangen. Damalige E-Autos hatten zwar ewig lange Ladezeiten aber eine Reichweite von bis zu 50 Meilen. Dafür waren sie schnarchlangsam, aber das waren damalige Verbrenner ja auch.

    Was den Verbrennern schließlich zum Durchbruch verholfen hat, war übrigens der Elektrostarter.

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  7. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Ach 29.03.13 - 00:34

    Das trifft heute aber alles nicht mehr zu. Heutige E Fahrzeuge werden nicht mehr Steam -mäßig vermietet wie der EV1, die werden verkauft, die gehören den Besitzern. Alle großen Hersteller, von den deutschen sind das BMW, VW, Audi sowie natürlich Mercedes haben mehrere Modelle bereits eingeführt oder mit konkretem Datum für 13/14 angekündigt. BMW hat eine komplette neue Aluminium/Kohlenstoff Plattform entwickelt. Nissan eröffnet dieses Jahr seine Leaf-Fabrik in England, dann wird der Nissan Leaf schon in drei Kontinenten hergestellt.

    Also nix mehr mit unendlich vielen Prototypen. Die Hersteller haben die Entwicklung der 1. bzw. 2. Generation schon längst abgeschlossen, sie haben sogar schon die Investition in die entsprechenden Produktionsstraßen hinter sich.

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  8. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Chevarez 29.03.13 - 00:41

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Benzin hatte damals übrigens schon die heutige Energiedichte, die nochmal
    > viel größer als die der besten Akkus von heute ist.

    Das stimmt und das ist auch noch immer die größte Herausforderung beim Thema Elektromobilität oder anderen technischen Anwendungen, die auf der Nutzung von Elektrizität basieren. Aber welche Energiedichte hat beispielsweise Benzin, welches nicht mehr existiert?

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  9. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: anybody 29.03.13 - 00:57

    > Alle großen Hersteller, von den deutschen sind das BMW, VW, Audi sowie
    > natürlich Mercedes haben mehrere Modelle bereits eingeführt oder
    > mit konkretem Datum für 13/14 angekündigt.
    Welcher dieser 4 deutschen Hersteller hat denn auch nur ein EINZIGSTES Auto "bereits eingeführt" ?
    Ein paar Prototypen Mini's mit herausgerissenen Rücksitzen zählen nicht als "eingeführt" !

    Gerade die deutschen Autohersteller hinken hier enorm hinterher - wobei ich gerade beim VW Konzern völlig schwarz sehe das die was ordentliches noch hinkriegen. Von deren Führungsetage hörte man bis vor kurzem eigentlich immer nur "ist doch alles Scheisse" Kommentare.

    > BMW hat eine komplette neue Aluminium/Kohlenstoff Plattform entwickelt.
    Könnte sehr nett werden von dem was man so hört, aber bisher ist's Vaporware und viel konkretes gibt es nicht (Preis? Reichweite? Beschleunigung?).
    Hat aber immerhin Potential.

    Bei dieser Mercedes B-Klasse... Naja... Antriebsstrang von Tesla hört sich ja gut an, aber beim Drehmoment hat dann wohl die Mercedes Marketingabteilung gesagt "nene das geht so nicht, die B-Klasse muss so richtig lahm sein" und deshalb hat er jetzt weniger Drehmoment als Opel/Chevrolet beim Ampera/Volt bietet. Ganz toll Mercedes, ihr seid schon ein ganz toller "Premium"-Hersteller der es sich nicht mal traut mit Opel/Chevrolet mithalten zu wollen.
    Warscheinlich bauen sie auch noch so ne grottenschlechte Schaltung ein (die es gar nicht bräuchte, nur so aus Prinzip) wie im Automatik-Smart, einfach nur um dem Kunden zu zeigen das er sich doch bitte eine S-Klasse kaufen sollte und er ist nicht wert ist ordentliche Technik zu kriegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.13 00:58 durch anybody.

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  10. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Ach 29.03.13 - 03:37

    Na, du siehst die Sache aber ganz schön negativ :]. Mercedes hat doch gerade die dritte Smart ed Version eingeführt. Ok, ist jetzt nicht direkt unmittelbar MB, aber nichts desto trotz ist Mercedes die Firma die bezahlt und die Strippen zieht.

    VW: von VW kannst du im Sommer den E-up! kaufen und ab Herbst den E-Golf vorbestellen, welcher 2014 zum Verkauf steht. Das sind alles keine handgefertigten Miniserien-Umbauten. Diese Wagen sollen sich gegen Autos wie den Nissan Leaf und gegen die im selben Zeitraum erscheinenden Konkurrenzprodukte behaupten(Renault mit dem Zoe, die chinesische Firma BYD...). Und es hört sich auch überhaupt nicht so an, als wenn es irgendwelche Stückzahllimitierungen gäbe. Wie gesagt, kein Testflotte oder so, die Wagen gehen offiziell in Serie.

    Hier ein Ausschnitte aus VW´s Zukunftserwartungen:
    >Langfristig hat das Auto nur eine Zukunft, wenn es sauber fährt und so sparsam wie irgend möglich mit den knappen Energierohstoffen haushaltet. An konventionellen Antrieben mit geringem Verbrauch arbeitet Volkswagen seit Jahren intensiv und mit großem Erfolg. Angesichts weiter sinkender Grenzwerte für CO2-Emissionen müssen immer sauberere Alternativen entwickelt werden. Die langfristigen Ziele lassen sich mit noch so effizienten Verbrennungsmotoren allein kaum noch erreichen. Selbst dann nicht, wenn nachhaltige Biokraftstoffe bei der Verbrennung eingesetzt werden, da deren Potential nie zur Substitution sämtlicher Erdölbasierter Kraftstoffe reicht. Strom als Antriebsenergie bietet hier ein deutlich größeres Potential. Allerdings nur dann, wenn der Strom CO2-frei mithilfe erneuerbarer Energien erzeugt wird.
    Siehe:
    >http://www.volkswagenag.com/content/vwcorp/content/de/innovation/fuel_and_propulsion/driving_energy/renewable_energy.html

    Übrigens ist der Nissan Leaf der zweiten Generation um Sage und Schreibe 25% günstiger als sein Vorgänger. Die Verkaufszahlen liegen derzeit bei ca. 2000/Monat. Ebenso gab es einen Preisverfall beim GM-Volt.

    BMW? Ja klar hat das Potenzial wenn man sich mal überlegt, was das Unternehmen in die EV Entwicklung an Geld und Manpower gesteckt haben muss, allein die neuen Produktionsstädten in De und in den USA. Von BMW kann man sich überhaupt nicht anderes erwarten als dass sie, ganz normal, ihre Investitionen in die "I"Serie in einen Gewinn umzuwandeln durch möglichst hohe Verkaufszahlen bei der I-Serie :].


    Audi:
    >http://green.autoblog.com/2013/03/27/a3-sportback-e-tron-plug-in-hybrid-confirmed-us/

    Eine weiter Quelle für Infos Rund um E-Auto-Technik findest du hier:
    >http://www.plugincars.com/

    Bei den Quellen solltest du in jedem Fall fündig werden. Ich bin jetzt etwas zu faul die ganzen Links raus zu suchen.

    Mein persönlicher Eindruck: die E-Wagen Branche ist kurz davor ordentlich in Fahrt zu kommen.

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  11. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: anybody 29.03.13 - 04:49

    > Na, du siehst die Sache aber ganz schön negativ :]
    Stimmt. Aber nicht die "Elektroautos-Sache" sondern nur das (lange fehlende) Engagement der deutschen Hersteller.

    > Mercedes hat doch gerade die dritte Smart ed Version eingeführt.
    Ist ein Auto das Preislich vermutlich nicht attraktiv sein wird, Kleinwagen und teurer Akku vertragen sich nicht so wirklich...

    > VW: von VW kannst du im Sommer den E-up! kaufen und ab Herbst den E-Golf
    > vorbestellen, welcher 2014 zum Verkauf steht. Das sind alles keine
    > handgefertigten Miniserien-Umbauten.
    Den Tesla Roadster gibts bereits zu kaufen seit 2008. Den Volt seit Ende 2010 - nicht nur als Ankündigung.

    Und was hat VW / Audi dazu gesagt die ganze Zeit?

    20.06.2008 - the company's chief research officer, Juergen Leohold, [...] by the time 2028 rolls around, he only expects electric cars to make up only 10 per cent of that future fleet. (Quelle: http://green.autoblog.com/2008/07/20/top-volkswagen-researcher-says-no-electric-car-explosion/)

    11.02.2009 – Der Volkswagen-Konzern beabsichtigt, vorerst auf den Einsatz eines Elektromotors in seinen Autos zu verzichten. Die Aussage stammt von Ulrich Hackenberg, einem Mitglied im Vorstand der Entwicklungsabteilung des Konzerns. Der Manager begründete die Entscheidung damit, dass die Technik momentan „noch nicht reif“ sei. (Quelle: http://de.wikinews.org/wiki/VW_will_vorerst_auf_die_Markteinf%C3%BChrung_von_Elektroautos_verzichten)

    03.09.2009 - Audi of America President Johan de Nysschen: " the Volt is "a car for idiots.", "pure electric vehicles [...] they're for the intellectual elite who want to show what enlightened souls they are." (Quelle: http://www.autoblog.com/2009/09/03/report-audi-of-america-president-de-nysschen-calls-chevy-volt/)

    09.06.2011 - VW exec says current li-ion tech allows for "a halfway decent car" (Quelle: http://green.autoblog.com/2011/06/09/vw-exec-says-current-li-ion-tech-allows-for-a-halfway-decent-ca/)

    04.07.2012 - Audi cancels all-electric A2, A1 e-tron due to high price-tag fears (Quelle: http://green.autoblog.com/2012/06/04/audi-cancels-all-electric-a2-a1-e-tron-due-to-high-price-tag-fe/)

    Aber ja, jetzt ganz neuerdings wo sie auch demnächst was im Angebot haben ist es plötzlich ganz toll. Die Jahre davor war jeder der sich dafür interessiert hat aus sicht von VW/Audi ein debiler Volldepp. Und Tesla's Model S ist natürlich nur ein "halfway descent car"... Logisch...

    Es freut mich ja sehr das VW die Meinung geändert hat, aber es spricht nicht für den IQ der Führungsetage (sofern überhaupt vorhanden). Und vermutlich auch nicht für das Produkt wenn es lange Zeit so schlechtgeredet wurde... <ironie>Ein Produkt was vom Management nach aussen hin permanent als "der größte Scheiss" angepriesen wird, wird Firmen-Intern sicherlich die allerbesten Entwickler anlocken die sich dann mit vollstem Elan in das Projekt stürzen und den Anspruch haben etwas wirklich besonderes zu verbringen bei der Entwicklung des Autos</ironie>.

    > Diese Wagen sollen sich gegen Autos wie den Nissan Leaf [...] behaupten
    Nissan hat einiges an Vorsprung, und auch wenn mir ihr Handling der Phoenix-Sache und der viel zu waagen Batterie-Garantie nicht gefällt ist es wohl momentan das einzig interessante bezahlbare und lieferbare rein-elektrische Auto. Daran wird sich insbesondere VW messen lassen müssen (BMW steht aufgrund des guten Markenimages vielleicht weniger im direkten Konkurrenzkampf zum Leaf).

    Wenn man sich Interviews mit Nissan's visionärem Carlos Ghosn anschaut und das mit VW's Martin Winterkorn vergleicht, oh Gott - was für eine konservative ängstliche und visionslose Schlaftablette steht da nur an der Spitze von VW...

    > Hier ein Ausschnitte aus VWs Zukunftserwartungen:
    Danke, vor gar nicht so langer Zeit (siehe oben) hörte es sich halt noch gaaaaanz anders an.

    > Mein persönlicher Eindruck: die E-Wagen Branche ist kurz davor ordentlich
    > in Fahrt zu kommen.
    Definitiv. Nachdem Tesla, GM und Nissan jahrelang angeschoben haben und allen gezeigt haben das es geht hat nun auch der allerletzte konservativste Volkswagen-Manager mit dem IQ einer Kuh gemerkt das sie da mal was eigenes entwickeln sollten...

    Nur Lob finde ich sollte man für solch eine Firmen-Philosophie VW nicht aussprechen. Und ob bei solch einer Firmen-Politik wirklich ein tolles Produkt entstehen konnte glaube ich auch erst wenn ich's sehe.

    ---

    zu Mercedes: Wieso zum Teufel beschleunigt die B-Klasse in "unter 10 Sekunden" wenn der Drivetrain von Tesla kommt, einer Firma die keine Autos baut die länger als 6 Sekunden von 0-100 brauchen...

    Die elektrische B-Klasse wird sicher nicht billig: Mit einer guten Beschleunigung hätte man sie wenigstens attraktiv machen können, das Know-How dazu muss ja dank Tesla vorhanden gewesen sein. Ich würde vermuten irgendein Mercedes Manager der von Technik absolut keine Ahnung hat, hat interveniert und gemeint "das muss nicht sein, das erwartet der Kunde nicht von der B-Klasse - wenn wir 100$ sparen können und er dafür 10 Sekunden statt 7 Sekunden auf 100 braucht ist es eine gute Sparmaßnahme".

    Tut mir leid das ich das so negativ sehe, aber ich habe an die deutsche Automobilbranche den Anspruch das sie nicht nur anderen hinterherrennt und das sie auch im Elektro Segment wirklich attraktive Angebote bringt und nicht nur ein generisches Mitmach-Produkt mit vielen Jahren Verspätung.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.13 05:02 durch anybody.

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  12. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Madricks 29.03.13 - 11:32

    MarioWario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Film hat eine geschlossene Argumentation und ernsthafte, technische
    > Probleme werden nicht sachgerecht analysiert. Das ist auch ein
    > (berechtigter) Kritikpunkt bei vielen Youtube-Kommentaren. Die Firma Toyota
    > ist wahrscheinlich der beste (große) Öko-Autobauer der Welt und die sagen
    > Hybrid ist momentan machbar und E-Autos sind nicht praxisgerecht. Die
    > Diskussion erinnert mich etwas an den Typen der klassische Mobilfunkbänder
    > (GSM) weiter nutzen wollte obwohl UMTS eingeführt werden sollte (100% Fake)
    > - den Typen hatten die bei der Cebit neben einen Telekom-Chefentwickler
    > gestellt (der tat ironischerweise ganz interessiert - im Nachhinein ein
    > großer Fehler).

    Also über Japan habe ich was E-Autos betrifft habe ich irgendwann mal eine Reportage gesehen, dass die meisten Leihwagen schon auf E-Betrieb vermietet werden sollen. Auch gibt es dort Ladestationen an Tankstellen. Die Japaner sind viel weiter als wir Deutschen.

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  13. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: Ach 29.03.13 - 14:31

    Hey, in vielen Punkten stimme ich ja mit dir überein, anderseits kann ich aber auch ungefähr nachvollziehen, also nicht damit übereinstimmen aber nachvollziehen, was in solchen Konzernen vor sich geht.

    Zum einen verstehe ich diese riesigen Konzerne wie VW so, dass dort ganz und gar kein einstimmiges Meinungsbild herrscht, sondern ganz unterschiedliche Kräfte am Werk sind. Reaktionäre und biedere "Petrolheads" auf der einen, Fortschrittsfanatiker, die sich mit all ihrem Herzblut in ihre Religion, die E-Mobilität stürzen auf der anderen Seite und jede Menge zwischen drin. Das führt dann zu solchen Blüten wie VAG´s neues 2 Milliarden schweres Entwicklungszentrum zur Weiterentwicklung und Optimierung ihrer 6 und 8 Zylindermotoren, das vor einem halben Jahr großartig eingeweiht wurde(wobei ich dann so nen Hals bekomme vom Zuhören) und auf der anderen Seite zu den Unmengen an Studien, Entwürfen und Prototypen von E-Fahrzeugen, mit denen der Konzern die Welt kontinuierlich zuschüttet, die zum Teil richtig, richtig gut sind(E-Tron Serie, VW LE, WV Bulli Remake, Porsche 918, usw), die unendlich viel Denkschmalz gekostet haben müssen und die für sich genommen die E-Fahrzeugentwicklung ein gutes Stück gepuscht und bereichert haben, selbst wenn viele(mich eingeschlossen) ziemlich genervt darüber sind, dass davon ewig nichts den Markt erreicht. Noch einen Punkt muss man dabei mal beleuchten: du erwähntest Nissans Vorsprung in der Forschung. Nun, diese ganzen Prototypen und Entwürfe, dass ist kein Theaterstück, dass ist die Entwicklung und Forschung an sich und der Versuch Nissan in diesem Bereich einzuholen, ganz banal.

    Zum anderen gehen die deutschen Automobilhersteller einen schmalen Grad. Sie bilden den Quasistandard was technische Ausgereiftheit und was Design angeht. Im Verbrennungsmotorenbereich hat die Konkurrenz es sogar komplett aufgegeben da noch irgendetwas aufholen zu wollen, wenn auch nicht zuletzt aus der Erkenntnis, dass es sich für die Ottomotortechnik eigentlich auch gar nicht mehr lohnt. Bedeutet für die hiesigen Hersteller dass sie einerseits gefangen sind in der "Never change a running System!" Situation und andererseits den genauen Zeitpunkt nicht verpassen dürfen, bei dem das Blatt sich zu Gunsten der neuen Technik wendet. Auf dem Spiel steht dabei eine Industrie von 100tausenden, die direkt oder indirekt von der Ottomotorenproduktion abhängig sind. Nicht zu vergessen auch, dass sich sowohl bei VW wie auch bei MB bis zu 30% der Aktien in den Händen von Investoren aus dem mittleren Osten befinden, also in den Händen von Investoren die in enger Verbindung zur Ölproduktion stehen.

    Ergo wird zweigleisig gefahren: zur Befriedigung mit und zum großen Gefallen der alten Riege wird die neue Technik und Konkurrenz nach außen hin in Frage gestellt und ausgelacht, während man im selben Moment wie wild an genau dieser Zukunft tüftelt und forscht. Klassisch mitteleuropäisches teilweise ziemlich hinterf. Antwortschema. Im Besonderen die Finger schmutzig gemacht hat sich die dt. Autobranche in meinen Augen darin, mit einer Arme von Lobbyisten die Europäischen CO² Abgaswerte so aufgeweicht zu haben, dass insbesondere die Fetten und Schnellen Verbrennermotoren kaum mehr Einschränkung befürchten müssen.

    Für die Konkurrenz stellt sich die Situation ganz anders dar: Mit Ausnahme von Toyota, welche als absoluter Weltmarktführer sogar noch stärker unter den Symptomen Biederkeit, Reaktionismus sprich; "Never change a running System!" zu leiden scheinen, sehen die anderen Firmen gerade in der Technikrevolution ihre Chance. GM und Renault stehen sogar mit dem Rücken zur Wand. Sie haben nichts zu verlieren, genauso wenig wie Tesla oder der chinesische Newcomer BYD(Build Your Dreams).

    Noch ein Gedanke zum Nationalstolz: in den Designlaboren der großen dt. Autokonzerne findet man eine praktisch ideelle Umsetzung des Multi-Kulti Gedankens vor. Mehr oder weniger geben sich dort die international besten Ideengeber die Klinke in die Hand. Die Deutschen stellen sich eigentlich als eines dar: als verdammt gute Mediatoren, welche die interdisziplinären Ströme in die richtigen Bahnen lenken. Das müssen sie auch und das haben sie auch gelernt als die Nation die genau im geographischen Zentrum des Europäischen Spannungsfeldes steht. Ganz einfach dieser disponierten Lage auf der Landkarte ist es in meinen Augen auch zu einem ziemlich großen Teil zu verdanken, dass sich hier alle möglichen Ströme aus allen möglichen Richtungen kreuzen, treffen und immer wieder zu etwas neuem Verbinden. Gegenüber einem verklärten Irrglauben an eine gebürtige Überlegenheit, ist ein gesunder Stolz darüber, wie geschickt und mit welch ansteckendem Elan unsere Situation von Bismarck über Adenauer Kohls/Mitterrand junges Europa, Schröders Nein zum Krieg, der WM2004 bis zur Energiewende doch gehandhabt wurde und ist und welche bemerkenswerten musische, künstlerische und technische Errungenschaften, wieder 200 Jahre(und mehr) in die Vergangenheit zurückreichend, für uns und die Welt daraus hervorgegangen sind, die in meinen Augen weit bessere (Zukunfts-)Option. Dieser offene Ansatz spiegelt auch viel besser die Verantwortung wieder, die das Land mit seinem tun und Erfolg natürlich trägt, und nicht zuletzt verspricht er sowohl mittel- wie auch langfristig den mit Abstand größten Spaß was wiederum die besten Leute an sich zieht. Ok, soviel dazu.

    Zum Mercedes B-Klasse Wagen:
    Der Mercedes hat im Vergleich zum Leaf die eigentlich stärkere Motorisierung(15 PS mehr oder so). Es gibt auch keinen Grund warum er schwerer sein sollte. Er hat das effektivere Akkupack zum Leaf und mit unter 10 sec von 0 auf hundert befindet sich er sich auch auf Augenhöhe mit diesem, wenn er nicht sogar schneller ist, das wird man sehen. Die größere Reichweite und das bessere Temperaturmanagment hat er dank Teslatechnik ohnehin, und da es praktisch nichts kostet einen stärkeren E-Motor zu verwenden, bzw. den vorhandenen einfach mit mehr Energie zu versorgen, nehme ich an dass MB die Beschleunigungswerte einfach wegen dem ansprechenderem Reichweitenbild auf diesem Niveau hält. Ansonsten ist Mercedes ja bekannt für Konservativismus und Langeweile, also nichts Neues, Revolutionen kann man sich da nicht erwarten :].



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.13 14:38 durch Ach.

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  14. Re: Warum das Elektroauto sterben musste...

    Autor: WolfgangS 06.04.13 - 09:05

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das trifft heute aber alles nicht mehr zu. Heutige E Fahrzeuge werden nicht
    > mehr Steam -mäßig vermietet wie der EV1, die werden verkauft, die gehören
    > den Besitzern.

    Ninja, immer mehr Hersteller vermieten die Akkus... um einen geringen Einstiegsoreis zu teigen. Ohne Akku wird das Ding keinen Wiederverkaufswert haben.

    Rechnet man mit 129 € Akkumiete bekommt man bei hohen 2€ Benzinkosten mit 6L Verbrauch über 1000 km Monatsreichweite kostenlos. ( und mit niedrigeren Anschaffungskosten...). Fährt man nun mehr den diese 1000 km pro Monat ist man wohl selten in den Kurzstreckenprofilen von E-Autos. 100 km bei 20 Arbeitstagen = 50 km pro Tag - ohne weitere Energiekosten zu berücksichtigen.)

    Zusammen mit den 200.000 km der höheren Anschaffung bei sagen wir hohen 10 Jahren Nutzung bleiben am Ende 32000 km pro Jahr oder 2650 km pro Monat = 135 km pro Arbeitstag die ein E-Auto laufen müßte, um auf gleiche Kosten zu kommen ( naja, Elektrizität käme noch dazu...Wartungen sind im Schadensfall höher etc.pp.)

    Die 135 sind schon recht nah an einer Winterreichweite, bei höherem Tempo gehen Akkus schneller leer. Für wie wenige sich E momentan lohnt sieht man...

    Und jetzt nimm mal aktuell niedrigere Benzinkisten und ein Durchschnittsalter von 7 Jahren in D.

    Und überlege das ausgemusterte E-Autos wohl keine Chance haben, nach Afrika verkauft zu werden.

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