Also ich hab leise Zweifel, dass man innerhalb von 12 Minuten genug Saft aus einer (normalen) Steckdose bekommt, um damit 120km weit zu fahren.
Essss !!!
Ritter vom Knie?
-Ist immer noch besser als die Fluggesellschaften!
Rechnet doch mal nach. Aus einer normalen Steckdose kommt in 12 Minuten nichtmal 1kW (736W bei 230V~ und 16A).
Das Auto kann 50kmh fahren und kommt 120km weit, es kann also etwas mehr als 2 Stunden fahren. Also pro Stunde darf es nicht mehr als 300W verbrauchen. Das sind umgerechnet 0,4 PS. Mit 0,4 PS kann man keine 500kg auf 50kmh beschleunigen.
Gemeint war wahrscheinlich eine Drehstromdose.
Bei einer 16A Drehstromsteckdose gehen maximal runde 20kW
(3*400V+16A), damit sollten sich in 12min so etwa 4kWh
in den akku pumpen lassen. reicht immer noch nicht wirklich
für 120km Reichweite, dafür dürften eher so 10 kWh nötig sein.
Aber halbvoller akku reicht ja zumindest um zur nächsten
"Stromtanke" zu kommen ;-)
Die 12min sehen mir verdächtig nach A123 (LiFePo4) Akkus aus,
die darf man nämlich mit 5C (fünffache Kapazität als Ladestrom)
Volldonnern. und ein Fünftel einer Stunde sind nun mal 12 min.
"Normale" Li-Ion/LiPo-Akkus sollen nicht mehr als 1.2C maximalen
ladestrom sehen, sonst altern sie RECHT fix.
Ansonsten @ritter von NI:
Verwechsele bitte nicht ständig kWh und kW, das tut dem Elektonikerauge weh! ;-)
Michael.
Vermutlich eher 32A Drehstrom. Dann mag das gehen
1: 32A-64A Drehstromsteckdosen können in jedem Haushalt ohne großem Aufwand installiert werden.
oder
http://www.alternativ-fahren.de/elektroauto/ladesysteme/217-schnellladung-ladezeiten-von-30-minuten-und-weniger-sind-moeglich.html
Am Aldi kauft man etwa so lange ein. Im Schnitt iirc für 14 DM !!! also 7 Euro. Oder 14 (28 DM) Euro aber das klingt mir zu viel.
Da langen die 12 Minuten für die Füllung.
Nebenbei downed man sich die Zeitschriften usw. am Downerpoint aufs PDA/Handy/Pad/Tablett oder Proxy-Software-Caches dafür (auf dem Handy/PDA/...) um sie zu Hause AUTOMATISCH (bei Apple) bzw. voll cripplemäßig übel aufwendig (bei Windows und Linux) an die Geräte zu verteilen, die diese Downloads haben wollten.
Hätte nix dagegen, wenn es an Supermärkten oder anderen Parkplätzen "Tankstellen" für solche Kisten wären. Wenn 12 Minuten zum Laden wirklich reichen bräuchte man nichtmal zu Hause eine extra Ladestation.
Einfach beim Einkauf mitbezahlen, vom Konto abbuchen lassen, per Prepayed Karte oder Handy zahlen, gäbe verschiedene Möglichkeiten.
Ich fürchte nur, dass der Preis von der Kiste wieder in keiner Relation zu ihrem Nutzen steht. Für 6000-8000€ maximal würde ich mir sowas vielleicht als Zweitauto anschaffen. Teurer darf's nicht sein, wenn es Erfolg haben will
DAS wird genau das Problem sein.
Wenn da wirklich A123-zellen verbaut sind:
eine Zelle hat eine kapazität von 2300mAh 3,3V, mithin
7,6Wh. Will man jetzt 10-15kWh mitnehmen, um die 120km
Reichweite zu Knacken hat man 1974 Zellen ab Bord.
Zu einem Stückpreis von ~10 Eur bei Kleinmengen.
Gehen wir mal vom halben Preis für 1000er-Packs aus
sind da alleine für den Akku schon 10kEur für Akkus
verbaut. Mit 8000Eur VK wirds also eher nix.
Michael.
Zum einen steht im Artikel LiIo Akku, zum anderen gehe ich stark davon aus, dass der Stückpreis bei entsprechender Abnahmemenge gewaltig sinkt
Einen LiIo-Akku darf man aber nicht in 12 min volltanken,
der ist dann Schrott, wenn er nicht sogar das Brennen anfängt.
Die Einzigen mir bekannten Li*-akkus die 5C vertragen sind nun
einmal LiFePo4.
und SO gewaltig wird der preis nicht sinken.
Nebenbei sind auch die in RIESEN Stückzahlen Standard 18650-
LiIo Notebookzellen nicht unter 2-3 Eur zu haben.
Selbst dann reden wir noch von 3kEur für den Akku.
Da wirds wohl nix mit 8kEur wenn man noch ein Auto drumrumbasteln
muss.
Michael.
Ritter von NI schrieb:
----------------------------------------------------
>
> Ich fürchte nur, dass der Preis von der Kiste wieder in keiner Relation zu
> ihrem Nutzen steht. Für 6000-8000€ maximal würde ich mir sowas vielleicht
> als Zweitauto anschaffen.
So viel kostet schon der Akku alleine.
Bin mir nicht sicher ob es hierzu mittlerweile einen neuen Thread gibt, aber die Entwicklung in diesem Bereich bleibt nicht stehen. Die im Artikel erwähnten Techniken (Eisen-Kohlenstoff Batterien bzw. "Aerogel") würden große Verbesserungen hinsichtlich der Reichweiten bedeuten. Das würde auch eine neue Betrachtung der Ladezeiten zulassen. Je nachdem wie oft man mit dem Elektroauto fährt und wie lange dann wirklich eine LAdung reichen würde, könnte man sich ja überlegen, ob man es in Kauf nimmt, dass das Auto in regelmäßigen Abständen eben nicht verfügbar ist, weil es an die Ladesäule muss.
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