dann wird das Teil auch gebaut.
Warum traut sich denn keiner, mal sowas praktisches auf den markt zu werfen. Da gibt es Designstudien aber bis so ein Teil dann rollt...
Bin schon auf die ersten Tests gespannt.
Es gibt in anderen Ländern bereits mehr von diesen kleinen Elektrokisten. Zwar nicht faltbar, aber immerhin. Die schaffen zwischen 60 und 120 km/h, Reichweite zwischen 50 und 150 km. Für den Weg zur Arbeit und zum Einkaufen ideal.
In Deutschland, mit dem ADAC und anderen Auto-Lobbyisten und mit Leuten, bei denen ein Auto immer noch eine Schwanzverlängerung in Blech und Chrom ist, haben solche Autos eben einen schlechten Stand. Das sieht man ja schon am Prius. Der ist das meistverkaufte Auto 2009 in Japan, was aufzeigt, mit welchen Entscheidungskriterien woanders Autos gekauft werden.
Die ganzen E-Kisten bringen beim deutschen Strommix aber sowieso nichts, erst mit einer vernünftigen Energiepolitik hat das einen Sinn. Aber so wird das nichts: http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/konraste_vom_27_05/risiko_atommuell_.html
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Hast du da mal ein paar Links, man muss das zeug ja nicht hier kaufen.
Auf die Schnelle fällt mir da ein Produkt aus meiner Heimat Norwegen ein: http://www.thinkev.com/ Und dann gibt es in Deutschland noch das Teil: http://www.elektromobil-dresden.de/html/citysax.html
Als Anlaufstelle, was es so gibt oder gab (wegen geringer Nachfrage wurden viele Fahrzeuge eingestellt) wäre das: http://www.elektroauto-tipp.de/ VIele der Fahrzeuge haben hier keine Zulassung, was das ganze Ding nochmal enorm verteuert.
Ich bin also den Mittelweg gegangen und fahre seit 2006 mit einem Prius durch die Gegend. Ich muß auch weitere Strecken fahren und auch was transportieren können.
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> VIele der Fahrzeuge haben hier keine Zulassung, was das ganze Ding nochmal enorm verteuert.
Das hat seinen Grund. Die Sicherheitsstandards sind in den Herkunftsländern unterirdisch. Solche Selbstmordgeschosse brauchen wir hier wirklich nicht. Schließlich muß am Ende der Steuerzahler die ganzen zusätzlichen schwerbeschädigten Verkehrsopfer finanzieren.
Der Sicherheitsstandard ist in Norwegen deutlich höher als hier. Nicht umsonst gibt es auf dem Rest der Erde eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen.
Bitte zuerst denken, dann schreiben.
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6f schrieb:
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> Solche Selbstmordgeschosse brauchen wir hier
> wirklich nicht.
Mit der gleichen Begründung müsstest du Fahrräder
oder Mopeds abschaffen.
Replay schrieb:
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> Der Sicherheitsstandard ist in Norwegen deutlich höher als hier. Nicht
> umsonst gibt es auf dem Rest der Erde eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf
> den Autobahnen.
Weil dort alle kriechen müssen kann keiner mehr stolpern?
So kann man Sicherheit natürlich auch sehen...
> Bitte zuerst denken, dann schreiben.
Jo, darüber wäre ich sehr dankbar.

Ich kann mich nicht erinnern, daß die Leute gekrochen sind, als ich zuletzt in Norwegen war. Dumme Polemik.
Denken, nochmal denken, schreiben. In dieser Reihenfolge.
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Die dürfen nur 25 km/h.
Wenn ich richtig liege ist die pauschale Geschwindigkeitsbeschränkung in Norwegen für Autobahnen auf 90/100 Km/h angesetzt. Das ist definitiv "kriechen" aus meiner Sicht. 130-150 Km/h würde ich als angenehme Reisegeschwindigkeit für einen Mittelklassewagen ansetzen.
man gewöhnt sich an so vieles: höhere steuern, gez-verarsche, warum nicht an wirklich sinnvolle dinge, die die anzahl an tötlichen unfällen senken, den verbrauch von energieren und letztendlich das verkehrsaufkommen insgesammt (je schneller ich von A nach B komme, um so weniger überlege ich ob es wirklich wichtig ist)???
sorry aber effizient geht nicht mit unserer definition von fahrspass durch hohre geschwindigkeit und leistung also luxus einher ... das ist die bittere wahrheit!
einfach mal sone teile bauen! antriebseinheit variabel gestallten (e,h oder fossiel) und die besteuerung dafür auf ein minimum um die sache anzukurbeln!
moe479 schrieb:
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> man gewöhnt sich an so vieles: höhere steuern, gez-verarsche, warum nicht
> an wirklich sinnvolle dinge, die die anzahl an tötlichen unfällen senken,
> den verbrauch von energieren und letztendlich das verkehrsaufkommen
> insgesammt (je schneller ich von A nach B komme, um so weniger überlege ich
> ob es wirklich wichtig ist)???
Nehmen wir einfach mal an daß man nicht ganz so weit vom Arbeitsplatz entfernt wohnt und wegen einer solchen Einschränkung dann pro Tag im Schnitt 30min länger braucht. So viel hat schon eine geänderte Streckenführung bei einer Entfernung von gerade mal 12,5km zu meinem vorletzen Arbeitsplatz eingebracht.
Bei effektiv 220 Arbeitstagen sind das dann unter dem Strich 110 Stunden oder rund 4,6 Tage im Jahr. 4,6 Tage in denen man nichts anderes macht als auf seinem Arsch zu sitzen und sich zu langweilen...
In dieser Zeit erwirtschaftet man kein Geld, man bringt auch keines in Umlauf, und ganz sicher erholt man sich nicht dabei. Es ist schlicht und ergreifend verlorene Zeit.

Das hat mehr mit Wahrnehmung als mit irgendwelchen Fakten zu tun. Bei entpsrechend motorisierten PKW sind auch 180 km/h und mehr kein Problem - den Unterschied nimmt man auf freier Strecke hauptsächlich durch den Blick auf den Tacho wahr - und dafür reicht auch schon alles gängige oberhalb vom Kleinwagen (und selbst die sind ja teils schon entsprechend motorisiert ...).
> insgesammt (je schneller ich von A nach B komme, um so weniger überlege ich
> ob es wirklich wichtig ist)???
Mobilität ist ein zentraler Teil unserer Gesellschaft. Das hat nicht nur mit Freizeitneigungen zu tun - man kann das am Verkehr am Wochenende beobachten. Sicher tragen die LKW unter der Woche gepaart mit dem Linksfahrzwang sobald man einen solchen LKW am Horizont auftaucht - aber auch LKW rausgerechnet, dürften unter der Woche im Berufsverkehr mehr Autos unterwegs sein, als am Sonntag oder gesetzlichen Feiertagen ...
Wenn man das Gesamt Problem Mobilität lösen will, dann kann man nicht nur an althergebrachten Ansätzen ein wenig rumwerkeln. Auch wenn man PKW kleiner macht, und eventuell noch einen Faltmechanismus einbaut - die Probleme des Individual Verkehr bleiben. So ein Falt Auto ist mit Sicherheit nicht bezahlbar herstellbar, und schaut man sich den Smart an: Der hat eigentlich nur einen Markt als einigermassen auffällige Werbefläche und im Lifestyle Bereich, und auch da vegetiert er immer an der Grenze des Ruins - im Prinzip hat Daimler das ganze nur deshalb noch nicht über Bord geworfen, weil Politiker und Öffentlichkeit der Minung sind, das sei als grünes Feigenblatt eine Zukunftslösung.
Klar: Wenn alle Autos Smart Länge hätten, liessen sich die Parkplatzprobleme reduzieren - vielleicht sogar so weit, das man die Zeit überbrücken kann, bis die Bevölkerungsentwicklung so weit zuschlägt. das Bevölkerung und damit auch Mobilitätsbedarf wieder sinken. Aber wie es ist: Ein Smart steht auf einem normalen Parkplatz, auch wenn er nur 2/3 des Platzes braucht, kostet das gleiche im Parkhaus, und wenn man es mal auf Nutzwert umrechnet (z.B. anhand Gepäckplatz / Zuladung / Sitzplätzen) ist auch der Verbrauch nicht wirklich überzeugend.
Warum fährt denn der durchschnittliche Familienvater mit der Familienkutsche zur Arbeit? Oft genug sind die ÖPNV Verhältnisse im Berufsverkehr jetzt schon schlecht. Wenn man mit dem Auto dann noch nach der Arbeit die Kinder zum SPort oder ähnlichen fahren will, oder am WOchenende zur Oma o.ä., dann reicht eben ein Smart nicht, und ein Kleinwagen ist auch schnell an der Grenze (wobei die Dinger heutzutage auch schon weit über 1 Tonne wiegen und entsprechend verbrauchen).
Wenn man wirklich etwas tun wollte, dann müsste man an Verkehrskonzepte grundsätzlich ran - mit der Gefahr, das nicht mehr Daimler BMW und Volkswagen das Rennen machen. Daher auch der Unwillen der Politik, wirklich in nachhaltig andere Mobilitätskonzepte zu investieren. Ein grünes Mäntelchen mit Hybrid und Elektor Antrieben, für deren Wettbewerbsfähigkeit der Benzinpreis wahrscheinlich noch dramatisch steigen muss, ohne das der Strompreis wesentlich steigt ...
das wäre mir bei FAhrrädern neu - und dran halten würd ich mich dann schon 2mal net - 25km/h mim rad geht ja gar net :D
Ichbins schrieb:
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> Warum traut sich denn keiner, mal sowas praktisches auf den markt zu
> werfen. Da gibt es Designstudien aber bis so ein Teil dann rollt...
Stell dir vor, sogar im Militärbereich wo man Dinge sofort haben will wird lange dran gebaut bis mal wirklich was rauskommt.
Da gibts "moderne" Flugzeuge oder Hubschrauber, deren Erstflüge schon in den 70ern stattfanden...
12,5 km kann man ja wirklich mit dem Fahrrad bewältigen...
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Replay schrieb:
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> 12,5 km kann man ja wirklich mit dem Fahrrad bewältigen...
Es ging mir eigentlich darum weniger Zeit zu verschwenden, nicht noch mehr.
Kann man gerne machen wenn man zu viel Zeit hat und nicht ausgelastet ist, aber wenn man sich schon den ganzen Tag den Arsch aufgerissen hat ist das nun ganz sicher keine Option.

So wie die F-22, Entwicklung in den 80ern, Erstflug in den 90ern, auf den Markt gekommen in den 2000ern...
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