Wer ist bitte dumm genug, sich politiker als Vorbild zu nehmen? Zu 99,9% ist das doch eh nur ein machtgeiler haufen....
Ab davon ist vieles staatliche viel zu rückständig, aber mal im Ernst: wenn sich das ändern würde, wär das schon klasse. Geht dabei ja nicht um Politiker, sondern um stattliche Einrichtungen und Dienstleister.
Meine Unterstützung hat sie, 100%. Meiner Meinung nach sollte man sogar das Autofahren alleine in einem riesigen Wagen verbieten oder bei Einzelnutzung höhere Steuern erheben. Die Umsetzung wär' nur leicht kompliziert, meinetwegen kann man auch gerne allgemein die Steuern oder den Benzinpreis anheben. Ich meine, ich fahre nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und sehe jeden morgen etliche Leute alleine in einem Viersitzer anstatt im Bus, der fast leer ist. Das ist doch eine wahnsinnige Umweltbelastung.
MßG
> im Bus, der fast leer ist. Das ist doch eine wahnsinnige Umweltbelastung.
was brauchst du auch alleine einen ganzen Bus ;)
ich wär ja für kleinere Elektrobusse
Elektrobusse gabs schon, wurden aber wieder abgeschafft, da teurer als herkömliche.
Solange es heisst Umweltschutz vs. Profit gehts leider immer zugunsten des Profits.
User5001 schrieb:
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> Elektrobusse gabs schon, wurden aber wieder abgeschafft, da teurer als
> herkömliche.
>
> Solange es heisst Umweltschutz vs. Profit gehts leider immer zugunsten des
> Profits.
Genau deswegen muß Benzin unprofitable, sprich Öl nur aus ländern Beziehen, die scharfe Sicherheitsgesetze bei der Förderung haben, beziehen, Mineralöl+Kfzsteuer hochjagen, gemacht werden und Elektromobilität subventioniert werden, ferner müßte ein Netzt mit Ladestationen aufgebaut werden und Tankstellen mit Akkutauschsystemen erweitert werden. Um die kosten bei Logistik in grenzen zu halten müßte man den
Warentransport stärker auf Gleise verlagern und mit Elektro/Hybridangetriebene Sattelschlepper ergänzen.
User5001 schrieb:
> Solange es heisst Umweltschutz vs. Profit gehts leider immer zugunsten des
> Profits.
Nein, natürlich nicht, denn auch Investitionen in z.B. regenerative Energien locken mit Riesen-Profiten.
@kb
Das kann nur von jemandem kommen, der ein Auto nicht braucht, weil er entweder generell nicht in die heutige Zeit passt und absolut unflexibel ist oder aber nur zwischen Metropolen hin- und herpendelt und dem dummen Geschwätz von Politikern glaubt, indem er meint, dass alle in Städten wohnen können, wenn sie sich den "Luxus" Land nicht mehr leisten können. Diese abstruse Haltung ist dadurch entstanden, dass nicht wenige gut betuchte Scheinökos in die Randgebiete der Städte gezogen sind (der sog. Speckgürtel) und nun Forderungen stellen, damit bloß nicht noch mehr dahin kommen.
*Sarkasmus und Widersprüchlichkeit an*
Am besten sollen auch gleich noch die Bauern verschwinden, mit ihrem stinkenden Viehzeug - das verpestetet doch nur die wohlverdiente, saubere und teuer erkaufte Luft. Das Viehzeug kann ja wohl an anderer Stelle gehalten werden und wehe der Transportweg ist später extrem lang, dann erheben wir eine LKW-Maut.
*Sarkasmus und Widersprüchlichkeit aus*
Übrigens, wer noch nicht verstanden hat, dass selbst die bisherigen elektrischen Fortbewegungsmittel (Auto kann man die nicht nennen) wesentlich ineffizienter sind als normale Autos, der rennt mit Scheuklappen rum, denn die Energie muss nicht nur erzeugt, sondern auch noch im Übermaß vorgehalten werden, was in Dimensionen so gar nicht funktioniert, unabhängig mal von dem ganzen Akku Problemen, die nicht im Ansatz gelöst sind, auch wenn das einige gern ignorieren. Wenn ein modernes Auto mit Elektroantrieb ausgestattet würde, welches auch noch Sicherheitskriterien erfüllt und nicht gänzlich auf Komfort verzichtet, dann wird die Bilanz erst richtig negativ und die Fahrzeuge zugleich unbezahlbar.
Die These, dass die Autoindustrie die falschen Autos produziert, ist ebenso unwahr und kann nur von dummen Menschen in den Raum gestellt werden. Die Autoindustrie produziert genau die Autos, die die Menschen kaufen möchten, denn sonst nutzt der Konkurrent die Situation und die gehen die Pleite (die Situation bei Opel hat nichts aber auch gar nichts mit einer verfehlten Modellpolitik von Opel zu tun, sondern mit Managementfehlern bei GM und das seit vielen Jahren).
Übrigens in diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass die Autos von Jahr zu Jahr schwerer wurden, wegen der Sicherheitsauflagen seitens des Gesetzgebers und der EU und Sicherheitsforderungen seitens der Kundschaft, nicht etwa weil Automobilhersteller gern besonders viel Stahl verbauen. Stahl ist teuer und deswegen wird seit Jahren die Blechdicke reduziert und wo möglich der Plastikanteil erhöht -> die riesigen Stoßfänger der heutigen Fahrzeuge.
Und der Verbrauch wird auch nicht zum Selbstzweck hochgehalten, aber irgendwo sind auch Grenzen des techn. machbaren. Die jetzigen Senkungen werden allein durch teure Techniken erzielt, die bereits seit Jahren da waren, jedoch keiner bereit war dafür zu zahlen. Ferner ist vielen Kunden im Moment egal, wie lange der Motor hält, Hauptsache er verbraucht scheinbar wenig Benzin oder Diesel. Das ermöglicht natürlich andere Bauweisen. Diese Ignoranz gegenüber der Gesamtenergiebilanz haben die Grünen verbockt. Im übrigen wurde der Verbrauch durch die Pflicht der Alkoholbeimischung ebenfalls beeinträchtigt, da durch diese die Spritqualität sinkt.
Diese Unwahrheit, dass alle immerzu allein im Auto umherfahren ist ebenso absolut falsch und wird immer gern von den Grünen instrumentalisiert. Ich frage mich, wieso Portal wie Mitfahrgelegenheit so boomen und wie Bahnfahrer überhaupt sehen können wie viele Fahrer auf der Autobahn oder Landstraße in einem Auto sitzen. Stadtfahrten sind absolut nicht repräsentativ oder möchtest du die Pizza auch erst dann geliefert bekommen, wenn der Pizzamann noch 3-4 Personen gefunden hat, die zufällig in die gleiche Richtung wollten oder 1-en der gern auf dem Mofa Platz nimmt und zufällig einen Helm dabei hat.
Nebenbei sei bemerkt, wenn man wichtige Termine hat, dann kann man eben nicht spekulieren, kommt der Fahrer der Mitfahrgelegenheit oder nicht. Bei manchen Menschen ist Zeit Geld und ich möchte euch erleben, wenn Handwerker, Versicherungsfritzen etc. mit einer Pünktlichkeit der südlichen Länder bei euch auftauchen würden. Da würdet ihr euch aber beschweren. Und jetzt bitte nicht kommen mit: "Der kann ja eher losfahren". Ja kann er, aber wenn er das bei jedem Kunden macht hat er einen 12h Tag statt einem 8h Tag, um seine Brötchen zu verdienen, bei gleicher Leistung. Und wenn kein Stau etc. existiert, sitzt er dann auch noch sinnlos rum, weil er wartet bis der Kunde kommt. Einige hier scheinen fern ab der Realität zu leben oder frei von Terminen zu sein. Wenn ich betucht genug wäre, würde ich das vielleicht auch so sehen, aber die Masse muss Leistung bringen und nicht in den Tag hinein leben.
Zusätzlich wird durch Warten Lebenszeit verschwendet, die ich viel lieber mit der Familie verbringe. Wer das in Kauf nimmt: bitteschön. Ich nicht. Ich hoffe auch nicht, dass ihr euren Kindern mal sagen müsst: "Naja, ich sehe euch jetzt nur noch alle 3 Wochen, weil mein neuer Arbeitsort leider so weit weg ist. Aber das ist nicht so schlimm, weil es ja viel ökologischer ist, euch nicht zu sehen."
Ökologische Korrektheit darf niemals über dem Wohl des Kindes stehen, denn das Lächeln des eigenen Kindes ist durch nichts zu ersetzen. Das weiß vermutlich nur der, der eigene Kinder hat.
@V16 Vayron
> ferner müßte ein Netzt mit Ladestationen aufgebaut werden und Tankstellen mit > Akkutauschsystemen erweitert werden
nach der Freischwebeübung solltest du mal wieder auf den Teppich kommen und an der Realität teilnehmen.
Ladestationennetz:
1. absolut unbezahlbar
2. Parkflächen werden von Jahr zu Jahr reduziert, sodass in einigen Städten gar nicht alle ordnungsgemäßg parken können. Woher bekommen die dann den Strom? Die warten dann früh bis der Nachbar wegfährt, dann können sie das Auto erstmal 10h laden und versuchen den Kunden dann zu überreden, dass er sich mit Ihnen um 18-24:00Uhr trifft. Sehr schön.
3. Akkuwechselstation: Ich kann diesen Unfug nicht mehr hören von Personen, die absolut technikfremd sind und sich an technischen Diskussionen beteiligen. Kurz: Beim Akku ist die Pflege (Schnellladen, Normalladen) entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit. Niemand, der bei Sinn und Verstand ist und seinen Akku gut pflegt, möchte jemals einen Tauschakku erhalten - bei den derzeitigen Planungen wird er aber irgendwann faktisch dazu gezwungen oder er braucht viel viel Zeit oder bewegt sich nur im 50km Radius um seine Wohnung.
4. Was ist wenn das Auto mal 2 Monate "vollgetankt" steht. Es entwertet sich selbst. Also Kosten ohne Nutzen. Alle Energie zum EVU zurückführen ist auch sinnlos, weil man dann nicht mehr spontan losfahren kann.
> Warentransport stärker auf Gleise verlagern und mit Elektro/Hybridangetriebene Sattelschlepper ergänzen
wie bereits erwähnt, wenn man von Technik keine Ahnung hat, einfach mal ...
Das ist so peinlich: "Elektroangetriebener Sattelschlepper".tststs
Dir ist scheinbar nicht im geringsten klar, um welche Energiemengen es sich dabei handelt und wieviele Akkus du benötigst, um sowas zu realisieren und wie schwer dann die ganze Maschine schon ohne Beladung ist. Wenn das alles so einfach wäre, hätte das schon jemand gemacht.
Du kannst gern eine signifikante Gruppe von Menschen zusammenstellen, die bereit sind im Geschäft das 10-fache für die Waren zu bezahlen. Wenn das Unternehmen dann nicht Minus macht, weil ihr Stammkunden werdet, werden sie euch sicher gern die Waren auf diesem Scheinökologischen Weg liefern. Zum Nulltarif gibts derartige Dinge nicht und bevor man nicht selbst bereit ist sehr tief in die eigene Tasche zu greifen, sollte man auch nicht Dinge fordern, die jenseits von Gut und Böse liegen.
Ähm, und wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat oder das einzige Gleis mit einer defekten Lock besetzt ist, dann bekommst du eben keine frische Wurst mehr an dem Tag deiner Wahl und musst nochmal ins Geschäft. Und wenn die Trauben und Äpfel dann nicht mehr optimal sind, dann kaufst du sie trotzdem und bezahlst sogar gern mehr, weil die Lieferung höhere Kosten verursacht hat. Und wenn du jetzt mehr und bessere Schienen forderst, dann bist du auch bereit mehr steuern zu bezahlen, die zur Finanzierung verwendet werden, alternativ bist du bereit noch mehr für die Waren zu zahlen.
Bevor man mit all diesen Mehrkosten nicht einverstanden ist, sollte man am besten gar nichts mehr sagen, denn dann handelt es sich nur um hohles undurchdachtes Geschwätz.
> Das ist so peinlich: "Elektroangetriebener Sattelschlepper".tststs
> Dir ist scheinbar nicht im geringsten klar, um welche Energiemengen es sich
> dabei handelt
Ohne dass ich jetzt hier behaupten möchte, dass ich von der technischen Seite unendlich Ahnung hätte, aber dir ist schon klar, dass die größten Fahrzeuge der Welt (Radlader im Minenabbau: http://de.wikipedia.org/wiki/Radlader#Rekorde) Elektrofahrzeuge sind?
Die werden von vier elektrischen Radnabenmotoren angetrieben. Dass der Strom per Dieselgenerator erzeugt wird zeigt die aktuell noch großen Probleme der Energiespeicherung und -transportes. Aber die Antriebsstärke und -energie eines Elektromotors sollte nun kein Problem für egal welche Art von Fahrzeug/Anwendung darstellen.
Zum Artikel: Selbst in den USA haben die öffentlichen Auftraggeber begonnen sich ökologisch zu orientieren. Da hat dann Frau Künast schon Recht, dass unsere öffentliche Hand (übrigens ist das nicht die Politik sondern sowas wie das Landschaftsbauamt, die Stadtwerke, Bauhof und Ähnliches) als Vorbildfunktion die ökologischeren Produkte einkaufen sollte, sofern sie bei antizipierter Nutzungsdauer einen mindestens gleichgroßen Nutzen bringen. Und natürlich sollten sie ökonomisch nicht völliger Unsinn sein, sonst kommt (zu Recht) der Bund der Steuerzahler. Aber auch politische Ziele kosten etwas Geld und im Endeffekt ist es doch besser, wenn der Staat Beta-Tester ist als wenn es die Bürger sein müssen oder?
Für Subventionen bin auch ich nicht, aber die werden gar nicht nötig sein, wenn laut konservativen Prognosen in 40 Jahren das Öl wenn nicht ganz alle nur noch ein Luxusgut für wenige sein wird...
Ist übrigens mal jemand auf die Idee gekommen, dass es vielleicht insgesamt trotz aller technischen Probleme ökonomisch günstiger sein könnte, jetzt Schritt für Schritt (Plug-In Hybrids und Biosprit) umzusteigen als auf einmal ganz plötzlich binnen sehr kurzer Zeit? Mal ganz davon abgesehen, dass sich mit Technologieführerschaft auch noch Geld verdienen ließe...
Nicht auszudenken, was für eine Ölkrise wir noch bekommen werden angesichts der Menge an Produkten/Dienste, für die wir aktuell Öl brauchen... Antriebsenergie ist nur eines: Motorschmierung, Basis für Kosmetik, Technik, Chemie, Medikamenten, Nutzung in Herstellungsprozessen bei denen wir Durchschnittsbürger nie an Öl denken würden brauchen alle Öl und auch synthetisches Öl muss erstmal teuer hergestellt werden (http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetisches_%C3%96l), von der Umweltfreundlichkeit dieses Prozesses mal ganz zu schweigen (Coal-to-Liquid: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohleverfl%C3%BCssigung)-Baut China grad im großen Stil auf.
Ich wage die Prognose, dass wir irgendwann nicht mehr in Jahren nach Christus sondern in Jahren nach dem Ölende rechnen werden, so nachhaltig wird das unsere Welt verändern. Bin mal auf Transatlantikreisen gespannt nach dem Öl, da wird dann das gute alte Segelboot wieder ausgepackt, da ohne Öl kein Flugzeug und kein Schiff und vieles mehr. Daher ist es wichtig JETZT Alternativen zu entwickeln, auch wenn die erstmal teurer sind, als nur "kleingeistig" die Probleme zu sehen und vor lauter Angst vor Mehrkosten und technischer Probleme (Akkus, Ladestattionen etc) den Kopf in den Sand zu stecken.
Und jetzt komme bitte niemand und erkläre mir, dass auch Flugzeuge und Schiffe mit Biosprit funktionieren. Das weiß ich, aber hat mal jemand ausgerechnet, wieviel Anbaufläche wir dafür benötigen und was mit den ganzen Böden bei Monokulturen passiert? Ja haben einige Forscher gemacht und halten das für höchst problematisch. Also müssen wir die Sonne/Wind/Wellen/Wasser ernten und für weite Reisen wahrscheinlich (zumindest mittelfristig) doch noch auf den Wasserstoff kommen. Die ökonomischen Kosten mögen hoch sein, aber sich gegen natürliche Notwendigkeiten zu wehren hat sowas von Nichtakzeptanz von Regenwetter im Urlaub, den kann man sich auch nicht "wegkaufen", zumindest noch nicht :-)
comfreak schrieb:
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> > Das ist so peinlich: "Elektroangetriebener Sattelschlepper".tststs
> > Dir ist scheinbar nicht im geringsten klar, um welche Energiemengen es
> sich
> > dabei handelt
>
> Ohne dass ich jetzt hier behaupten möchte, dass ich von der technischen
> Seite unendlich Ahnung hätte, aber dir ist schon klar, dass die größten
> Fahrzeuge der Welt (Radlader im Minenabbau: de.wikipedia.org#Rekorde)
> Elektrofahrzeuge sind?
Man braucht sich ja nur den ICE anzugucken. Es hat schon seinen Grund, warum fast alle Lokomotiven elektrisch betrieben werden - da ist eine LKW-Zugmaschine wahrlich ein schwachbrüstiges Fahrzeuglein dagegen.
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