Wenn der Strom "nur" in etwa so viel kosten soll wie Haushaltsstrom, dann sprechen wir immer noch von einem 300%-prozentigem Aufpreis gegenüber dem Börsenpreis (5c/kWh), selbst wenn man da Verluste und Wartungskosten mit einrechnet, ist man immer noch bei guten 50% Gewinn am Verkaufspreis von 20c/kWh.
Selbst mit 5000€ pro Tanksäule (und das ist nun wirklich großzügig gerechnet, wer da mehr behauptet versucht in die eigene Tasche zu wirtschaften. Immerhin ist das Teil ja WESENTLICH billiger als ne Bezin-Zapfsäule und die Infrastruktur existiert ebenfalls bereits) amortisiert sich die Zapfsäule bei im Schnitt 3 Ladungen pro Tag (seeeehr pessimistisch, 10 wären wohl eher realistisch) in unter 2 Jahren.
Das einzige was da noch hinzukommt, sind Verwaltungs und Wartungskosten, welche allerdings bei einer ausreichenden Anzahl von Zapfsäulen so gut verteilt werden können dass sie nicht mehr ins Gewicht fallen.
Und die Anleger? was Bekommen die in deiner Kalkulation?
"Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
Homer J. Simpson.
Mal sehen, einen Großteil der Gewinne ab dem 3. Jahr?
Der "Sinn" dieser Subventionen ist an der Stelle doch nur, diese SOFORT an die Anleger auszuschütten, insofern ist es auch völlig nachvollziehbar warum die Subventionen an der Stelle nicht genehmigt wurde. Die Beauptung dass diese Anlagen sich erst 2020 amortisieren würden, ist glatt gelogen.
Und selbst dann wäre es kein Grund für eine Subvention.
Aber Benzin wird doch für über 1.50EUR verkauft. Ergo macht man sogar Verlust wenn man die kWh für nur 22.5Cent verschleudert!
mich wundert es, dass noch keiner die Idee vorgebracht hat, das Tanken mit einen Parkplatz zu verknüpfen.
E-Autos können den Betrag für das Ticket in ein Guthaben für den ladevorgang übernehmen. So würde jeder was von haben.
Bei solchen Kalkulationen bzgl. Preis und Marge, man muss ein Produkt etwa doppel so teuer in Regal legen (im Vergleich zum EK), damit man eine Chance auf Ertrag hat.
Da ist der Aufbau der Infrastruktur noch nicht dabei. Und die kostet (ich will bezweifeln, dass 5k ausreichen). Neben der Säule, kostet noch Arbeitszeit und -gerät was, nicht zu vergessen das Kabel gelegt werden. Die ganze Installation muss noch regelmäßig gewartet werden.
Außerdem zwingen die Steuergesetze ein Unternehmen, eine solche Investition in einem bestimmten Zeitraum zu amortisieren. Stichwort Abschreiben.
Die Säule selber wird wohl bei 500-1000€ liegen, je nach dem wie widerstandsfähig das Teil ausgelegt sein soll. Mehr ist das Teil nicht wert. Verlegen des Kabels kannst du maximal 50€ pro Meter rechnen, unterirdisches Leerrohr. Der Rest geht dann für den Bau des Stellplatzes samt Auffahrt und Grundstück drauf, dann hast du deinen Stellplatz incl. Säule für effektiv 2500-3000€, somit waren die 5000€ bereits gut geschätzt und enthalten bereits die sonstigen Nebenkosten.
Wenn Sie allesamt genaue Preise von Ladestationen erfahren möchten, dann gehen Sie auf www.qcharge.de. Diese Firma vertreibt Stromanbieterunabhängige Ladesäulen.
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