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bin ich wirklich so fortschrittsfeindlich???

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  1. bin ich wirklich so fortschrittsfeindlich???

    Autor fokka 14.06.13 - 18:14

    aber bei solchen meldungen fällt mir immer sofort auf, was alles schlecht ist. sein auto einfach abstellen und es wird schon geladen, klar ist das die zukunft, daran mag ich garnicht zweifeln, aber induktionsladung ist in diesem maßstab nun wirklich nicht besonders effizient, so wie ich das im physik unterricht mitbekommen habe.

    zwischen dem ladepad und dem unterboden sind pi*daumen gut 10cm luft, die "überbrückt" werden muss, jetzt ist die frage wieviel strom bei dieser lösung wirklich übertragen werden kann bzw wieviel so ein pad einfach verheizt.

    der preis ist natürlich auch happig, für mich aber noch verständlich, wenn man bedenkt wieviel leistung da geregelt werden will.

    da wäre es ja imho sinnvoller, nen kleinen roboterarm, oder etwas roomba-mäßiges zu verwenden, das einfach von selbst den stecker an und absteckt. gibts sicher für unter 3000$ und ne spezielle ladestation/pad/sonstwas braucht man auch nicht.

    oder ja, man steckt das teil einfach selbst an, aber hey, wir leben ja in der zukunft...

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  2. Re: bin ich wirklich so fortschrittsfeindlich???

    Autor Natchil 14.06.13 - 19:21

    Ein Kabel wäre sinnvoller, und würde viel viel weniger Energie verbrauchen, vor allem wenn man überlegt so was würde sich durchsetzen und jeder nutzt es,
    Aber heyy WUHU KABELLOS ist fol Zukunft unt zo

    Da machen die einerseits palaber wie viel Energie Gerät im Standby verbrauchen, und wollen dann so was bringen.

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  3. Re: 10cm Bodenfreiheit?

    Autor Kasabian 14.06.13 - 20:07

    Glaube das bekommste net durch den TÜV oder spätestens in irgendeiner 30.er Zone wirste Probleme bekommen ;)

    Ich vermute mal dass der Sender wohl hochgelegt ist bis auf wenige Zentimeter unter den Empfänger und der Wagen exact plaziert werden muss.

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  4. Re: 10cm Bodenfreiheit?

    Autor Pinna 14.06.13 - 20:51

    Wie wäre es damit, dass die Ladeeinheit des Autos herabgesenkt wird, wenn es abgestellt und in eine Art "Lademodus" versetzt wird. Somit wäre der Abstand zwischen Ladegerät und Akku viel geringer.

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  5. Re: 10cm Bodenfreiheit?

    Autor Kampfmelone 14.06.13 - 21:36

    Das ist afaik ein konzept für linienbusse gewesen

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  6. Re: Besser Lösung...

    Autor jepper 14.06.13 - 21:53

    Es gäbe so viel sinnvollere (=effizientere) Lösungen für dieses Problem.

    Z. B. eine Bodenstation, die grosse Kontakte anhebt und von unten ans Auto dockt. Mittels einem Safety-eye oder Schranken wird der Saft abgedreht, wenn sich die Katze nähert. Und das Laden wird erst gestartet nach dem das Auto identifiziert wurde.

    Oder Zwei riesige Kontaktzungen vorne am Fahrzeug, natürlich ins Design integriert. Gegenstück wird an der Garagenwand verschraubt. Dann die Spannung auf ca. 50 Volt runter- ( für Berührungssicherheit) und danach wieder hochtransformiert falls überhaupt nötig.. Effiezienz sollte dann immernoch etwas besser sein.

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  7. Re: Besser Lösung...

    Autor Ach 14.06.13 - 22:28

    Wenn die Kontaktmagnete/spulen bei einer induktiven Landung nah genug beisammen sind, wären echte Kontaktflächen, die immer einen Schwachpunkt bedeuten und auch gefährlich sind(Regen/Wasser), nicht nötig. Mann käme so auf nahe 100%.

    Ich stelle mir vor, dass man die mechanische Bewegung auch zwischen Stromgeber und Stromempfänger aufteile könnte. Der Induktivpunkt in der Straße fährt auf und ab, der in dem Wagen fährt nach links und rechts. Das sind dann zwei sehr einfach und relativ günstig zu verwirklichende mechanische Komponenten. Eine Elektronik im Auto sorgt sodann für die richte Vorwärtsposition. Der Fahrer gibt Gas, der Bordcomputer bremst im richtigen Moment, ähnlich eines Einparautomaten, nur eben viel einfacher da ohne das Ansteuern der Lenkung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.13 22:29 durch Ach.

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  8. Re: Besser Lösung...

    Autor tonictrinker 14.06.13 - 23:22

    Die Effizienz solcher Systeme liegt bei 90%.

    >Z. B. eine Bodenstation, die grosse Kontakte anhebt und von unten ans Auto dockt.
    >Mittels einem Safety-eye oder Schranken wird der Saft abgedreht, wenn sich die
    >Katze nähert. Und das Laden wird erst gestartet nach dem das Auto identifiziert wurde.
    Das ist doch ein viel zu großer Aufwand. Wer will den absichern, dass dieses "Safety-eye" jede Störung zuverlässig als solche erkennt?
    Große Kontakte von unten würde ja bedeuten, man müsste eine überfahr- und trittfeste Mechanik in den Garagenboden bauen, von den Leitungen für die Spannung ganz zu schweigen. Dann muss das Auto auch noch ganz genau plaziert werden. Was soll daran denn effizienter sein?

    >Oder Zwei riesige Kontaktzungen vorne am Fahrzeug, natürlich ins Design integriert.
    >Gegenstück wird an der Garagenwand verschraubt. Dann die Spannung auf ca. 50
    >Volt runter- ( für Berührungssicherheit) und danach wieder hochtransformiert falls
    >überhaupt nötig.. Effiezienz sollte dann immernoch etwas besser sein.
    Ebenso aufwendig. Ladeinfrastruktur muss in die Wand eingebaut werden. Kontakte entsprechend befestigt (federn?). Dann muss jedesmal das Auto genau angedockt werden.

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  9. Re: Eines davon

    Autor Kasabian 15.06.13 - 07:57

    Die Straßenbahnen, welche in den meisten Städten dem Ego weichen mussten.
    Waren immer zuverlässig, man war schnell vorort, eigentlich allerbest und hätte man nur weiterentwickeln müssen ;)

    Das kommt davon wenn man Beamte denken lässt. Ach'ne, die kommen ja gesagt wie sie zu denken haben.

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  10. Re: 10cm Bodenfreiheit?

    Autor tingelchen 15.06.13 - 13:48

    Der Mercedes ML (SUV) hat eine maximale Bodenfreiheit von ~30cm (mit Offroad Paket). Er ist damit schon einer der höchsten Fahrzeuge im SUV Bereich. Richtige Jeeps sind natürlich noch höher.

    Ein einfacher PKW hat am tiefsten Punkt des Fahrzeugs tatsächlich nicht soviel Bodenfreiheit. Und ja... besonders Sportwagen haben tatsächlich bei diesen super tollen Stolpersteinen Probleme.

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