Ja - jede Studie ist käuflich.
Was hier nicht bedacht wurde:
- Der Kraftwerkpark wird sukzessive auf regenerativ umgebaut
-> Es wird also stetig steigend effizienter und grüner mit E-Autos zu fahren
- Natürlich sollen diese Kisten an "ökostrom" angeschlossen werden
- Und natürlich werden sie per Laderegelung zu DEN Zeiten geladen, wo wenig Strom verbraucht wird (Lastverschiebung) oder der Wind gerade gigantisch bläst und an der Leibziger Strombörse mal wieder rote Preise stehen.
-> Eigentlich sind steuerbare "Mittelverbraucher" und "Speicher" wie E-Autos ein unabkömmlicher Teil einer Regenerativen E-Versorgung - zum Lastausgleich!
- Ein E-Motor ist supereffizient. Wie soll da ein Benziner mithalten
- Dann kann man immer noch Benzin (per Verbrennung und konstanter Drehzahl (effizient) oder e-chemisch) in Strom wandeln und einen 2x effizienteren E-Motor damit betreiben.
-> Selbst das ist besser als Verbrennungsmotoren
- Doch auch das Öl geht aus
-> irgendwann muss auch der letzte Studienschreiber in ein E-Auto einsteigen.
Wir bekommen bald Strom per HGÜ aus Nordafrika und dann ist alles suppi.
Weiter mit den e-Autos.
Robert0 schrieb:
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> Ja - jede Studie ist käuflich.
>
> Was hier nicht bedacht wurde:
> - Der Kraftwerkpark wird sukzessive auf regenerativ umgebaut
> -> Es wird also stetig steigend effizienter und grüner mit E-Autos zu
> fahren
> - Natürlich sollen diese Kisten an "ökostrom" angeschlossen werden
> - Und natürlich werden sie per Laderegelung zu DEN Zeiten geladen, wo wenig
> Strom verbraucht wird (Lastverschiebung) oder der Wind gerade gigantisch
> bläst und an der Leibziger Strombörse mal wieder rote Preise stehen.
> -> Eigentlich sind steuerbare "Mittelverbraucher" und "Speicher" wie
> E-Autos ein unabkömmlicher Teil einer Regenerativen E-Versorgung - zum
> Lastausgleich!
> - Ein E-Motor ist supereffizient. Wie soll da ein Benziner mithalten
> - Dann kann man immer noch Benzin (per Verbrennung und konstanter Drehzahl
> (effizient) oder e-chemisch) in Strom wandeln und einen 2x effizienteren
> E-Motor damit betreiben.
> -> Selbst das ist besser als Verbrennungsmotoren
> - Doch auch das Öl geht aus
> -> irgendwann muss auch der letzte Studienschreiber in ein E-Auto
> einsteigen.
>
> Wir bekommen bald Strom per HGÜ aus Nordafrika und dann ist alles suppi.
> Weiter mit den e-Autos.
So kann man sich das natürlich auch alles schönreden.
Es wurden lediglich die Vorteile aufgezählt aber kein Bezug zu den aktuellen Problemen mit dem Elektro Antrieb genommen.
- Entsorgung hochgiftiger Problemabfälle wie z.B. die Lithium Batterien
- Umweltbilanz des erzeugten Stromes
- Reichweitenproblem (Vor allem in besonders kalten Regionen. Aktuelle Fahrzeuge schaffen bei -20Grad bei voller Akkuladung 3x Vollbeschleunigung von 0-140km/h, danach ist Akku leer)
- 100% Ökostrom wird es nur bei schönem Wetter, bzw. idealen Bedingungen geben, da bereits heute damit die Stromnetze ausgelastet werden können, leider funktioniert das nicht mehr wenn die Sonne gerade mal wieder nicht da ist oder kein Windchen bläst, in diesen Zeiten kaufen wir teueren (Atom)Strom aus den Nachbarländern ein.
Am Ende zählt nicht Öko, sondernKosten & Nutzen. Wenn die Technik irgendwann mal soweit ist und dabei auch bezahlbar bleibt, werden die Verbraucher gerne auf den Zug aufsteigen.
doubleyoup schrieb:
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> Am Ende zählt nicht Öko, sondernKosten & Nutzen. Wenn die Technik
> irgendwann mal soweit ist und dabei auch bezahlbar bleibt, werden die
> Verbraucher gerne auf den Zug aufsteigen.
Kosten/Nutzen funktioniert aber nicht, weil Folgekosten (Klimaveränderungen, sichere Endlagerung von Atommüll für Jahrtausende) nicht in die Energiepreise einkalkuliert sind. Dann wäre Benzin wesentlich teurer, Atomstrom sowieso und die regenerativen wahrscheinlich sogar die günstigsten. Solange das nicht gemacht wird, regiert selbstverständlich kurzsichtige Unvernunft und das Label Öko wird als realitätsfern und teuer diffamiert.
matok schrieb:
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> doubleyoup schrieb:
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> > Am Ende zählt nicht Öko, sondernKosten & Nutzen. Wenn die Technik
> > irgendwann mal soweit ist und dabei auch bezahlbar bleibt, werden die
> > Verbraucher gerne auf den Zug aufsteigen.
>
> Kosten/Nutzen funktioniert aber nicht, weil Folgekosten
> (Klimaveränderungen, sichere Endlagerung von Atommüll für Jahrtausende)
> nicht in die Energiepreise einkalkuliert sind. Dann wäre Benzin wesentlich
> teurer, Atomstrom sowieso und die regenerativen wahrscheinlich sogar die
> günstigsten. Solange das nicht gemacht wird, regiert selbstverständlich
> kurzsichtige Unvernunft und das Label Öko wird als realitätsfern und teuer
> diffamiert.
Sehe ich anders.
Prominentes Beispiel ist der Solarstrom auf Dächern. Subventioniert vom Staat, finanziert vom allgemeinen Stromkunden, eine effiziente Energietechnik hätte das nicht nötig. Mit diffamierung hat das wenig zu tun.
Eher mit nackter Wahrheit, aber damit können ja bekanntlich viele nicht umgehen.
doubleyoup schrieb:
> Sehe ich anders.
> Prominentes Beispiel ist der Solarstrom auf Dächern. Subventioniert vom
> Staat, finanziert vom allgemeinen Stromkunden, eine effiziente
> Energietechnik hätte das nicht nötig. Mit diffamierung hat das wenig zu
> tun.
> Eher mit nackter Wahrheit, aber damit können ja bekanntlich viele nicht
> umgehen.
Wurde die Atomkraft von den großen Energieversorgern marktreif entwickelt? Tragen die Energieversorger die Milliardenkosten für Endlagersuche und Endlagerung für Jahrtausende? Tragen die Energieversorger die Kosten für die Risiken? Wenn du alle Fragen mit Ja beantworten kannst, können wir uns weiter unterhalten, ansonsten....
Atomkraft ist weder sauber noch billig. Höchstens Ignoranten behaupten sowas.
wird doch gar nicht mehr großartig (wenn überhaupt) staatlich gefördert?!
und der "allgemeine stromkunde" hatte damit wenig zu tun. vorausgesetzt der steuerzahler ist bei dir nicht identisch mit "allgemeiner stromkunde".
matok schrieb:
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> doubleyoup schrieb:
> > Sehe ich anders.
> > Prominentes Beispiel ist der Solarstrom auf Dächern. Subventioniert vom
> > Staat, finanziert vom allgemeinen Stromkunden, eine effiziente
> > Energietechnik hätte das nicht nötig. Mit diffamierung hat das wenig zu
> > tun.
> > Eher mit nackter Wahrheit, aber damit können ja bekanntlich viele nicht
> > umgehen.
>
> Wurde die Atomkraft von den großen Energieversorgern marktreif entwickelt?
> Tragen die Energieversorger die Milliardenkosten für Endlagersuche und
> Endlagerung für Jahrtausende? Tragen die Energieversorger die Kosten für
> die Risiken? Wenn du alle Fragen mit Ja beantworten kannst, können wir uns
> weiter unterhalten, ansonsten....
>
> Atomkraft ist weder sauber noch billig. Höchstens Ignoranten behaupten
> sowas.
Du stellst hier lediglich Fragen die wenig stichhaltig sind. Für mich klingt das wie die grüne Politik, WENIG KONSTRUKTIV - hauptsache man ist dagegen.
Es geht nicht darum das Atomstrom die ideale Energiequelle ist, sondern das man behutsam mit solchen Veränderungen umgehen muss und sich nicht blind in Aktionismus stürzt um die ökolobby ruhig zu stellen.
Und JA, auch Du subventionierst jeden Tag die alternativen Energiequellen!
@Robert0 > " Eigentlich sind steuerbare "Mittelverbraucher" und "Speicher" wie E-Autos ein unabkömmlicher Teil einer Regenerativen E-Versorgung - zum Lastausgleich! "
Schön wäre es ja und die Energie-Erzeuger hören nicht auf, mangels Kenntnis der Problematik der Speicherbatterien, die Hypothese zu verbreiten, Elektroautos können beliebig für die Zwischenspeicherung eingesetzt werden. Hochenergie-Batterien wie Li-ion haben ein Lebensdauer-Problem, das von den Herstellern und E-Auto Produzenten permanent unter den Teppich gekehrt wird. Erst die US-Energie Agentur DOE hat kürzlich Daten grosser Batteriehersteller publiziert: Li-ion Batterien verlieren 20% der Kapazität in 12 Monaten d.h. in ca. 200 Zyklen. Jeglicher E-Auto Besitzer wird sich also hüten, sein Auto als Zwischenspeicher zur Verfügung zu stellen. Jeder Lade- / Entladezyklus der horrend teuren Batterie (800 ¤/kWh) ist wertvoll und die Ersatzbatterie in ca. 3 Jahren kostet ein Vermögen ! Aber das kommt ja erst übermorgen und wird deshalb wie üblich verdrängt.
Institut f. Hochenergie-Batterie-Entwicklung, Genf
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