1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Wissenschaft
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Erdwärme und Wasserkraft…

Island - das Herzstück des Internet?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Island - das Herzstück des Internet?

    Autor M.P. 27.09.11 - 16:23

    Was man an Energie für das RZ spart, braucht man dann an Energie, um die Bits und Bytes durch die Seekabel (gibt es da eigentlich genug in Island?) in die Ballungszentren von Nordamerika, Europa usw auszuliefern....

    Jedenfalls wird für einige Zwecke (z. B. automatisierter Börsenhandel) der Standort wg zu langer Signallaufzeit zu den Börsenplätzen nicht geeignet sein...

    EDIT: Vielleicht gibt es ja einiges an brachliegenden Seekabeln aus der Zeit des isländischen Booms vor dem Crash 2008...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.11 16:26 durch M.P..

  2. Re: Island - das Herzstück des Internet?

    Autor Sharra 28.09.11 - 07:40

    Also die Übertragung auf dem Seeweg bietet sich sogar gegenüber allen anderen Möglichkeiten an.
    Seit einigen Jahren liegen dort schon fast nur noch Glasfaserleitungen, die die alten Kupferleitungen ersetzen (Welche wohl zumindest zum Teil noch als Backup da rumliegen).

    Der Verlust einer Glasfaserleitung ist weitaus geringer, als es bei einer Kupferleitung jemals möglich wäre.

    Die Börse, die du so schön anführst, tätigt sogar heute noch Transaktionen über Transkontinentale Satellitenverbindungen. Jede Verbindung über Glasfaser ist schneller, da sie annähernd mit Lichtgeschwindigkeit operiert (abzüglich Umwandlungs und Verarbeitungszeiten selbstverständlich), während eine Sat-Verbindung mittels Wellen doch um einiges länger dauert, bedenkt man den Signalweg einmal hoch in den Orbit und dann wieder zurück zum Boden.

    Gemessen an den Energiekosten, die dort in Island wohl gespart werden, dürfte der Energieaufwand für den Signaltransport nur eine sehr untergeordnete Rollen spielen.

    Mir persönlich ist es allerdings auch lieber, wenn ein RZ durch erneuerbare und halbwegs saubere Energie gespeist wird, als wenn es mitten in einer europäischen Großstadt steht, und von Kohle oder Gas angetrieben wird.

  3. Re: Island - das Herzstück des Internet?

    Autor M.P. 28.09.11 - 09:51

    Deine Meinung ist sowas von "old school" ;-)

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/0,2828,611781,00.html

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,519159,00.html

    Da sind die 2400 km von Island bis Frankfurt (etwa 10 ms Laufzeit) eine Ewigkeit.

    Man kann über diese Auswüchse nur noch den Kopf schütteln...

    Aber wenn ein fahrerloses Auto durch Berlin fährt, gibt es Aufstände...

  4. Re: Island - das Herzstück des Internet?

    Autor Komischer_Phreak 28.09.11 - 11:06

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jede Verbindung über
    > Glasfaser ist schneller, da sie annähernd mit Lichtgeschwindigkeit operiert
    > (abzüglich Umwandlungs und Verarbeitungszeiten selbstverständlich),


    ...abzüglich 30 - 40 %. Wer "Lichtgeschwindigkeit" sagt, meint meist "Lichtgeschwindigkeit im Vakuum", also Roundabout 300.000 km/s. In einem Medium (bspw. Luft, Wasser oder aber auch Glasfaserkabel) ist die Lichtgeschwindigkeit aber niedriger als im Vakuum. Wie schnell genau, hängt natürlich vom Medium ab.

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Blackberry

    RIM plant Massenentlassungen

  2. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  3. Renesas

    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Browser

    Kauft Facebook Opera?


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42

  2. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  3. Kommentare: 83 | letzter Beitrag 02:00 Uhr

  4. Kommentare: 71 | letzter Beitrag 27.05. 22:20

  5. Kommentare: 65 | letzter Beitrag 01:41 Uhr

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lollipop Chainsaw angespielt: Blond und brutal
Lollipop Chainsaw angespielt
Blond und brutal

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

  1. Spielepublisher in Not dtp Entertainment meldet Insolvenz an
  2. US-Umsätze im März 2012 Spielemarkt schrumpft weiter
  3. Starlight Inception Lucas-Arts-Veteran kämpft für das Weltraum-Action-Genre

Samsung XE300: Google Chromebox versehentlich ausgeliefert
Samsung XE300
Google Chromebox versehentlich ausgeliefert

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

  1. Googles Aura Chromium OS mit klassischem Desktop

Bernd Schlömer: Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Bernd Schlömer
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten

Der neue Chef der Piratenpartei steht im Verteidigungsministerium unter Druck. Elektronische Kommunikation für seine Partei ist ihm in der Dienstzeit untersagt. "Es gibt Leute im Ministerium, die darauf warten, dass ich Fehler mache", sagte Schlömer.

  1. Hartmut Semken Berliner Piratenparteichef tritt zurück
  2. Schulschwänzen Piratenpartei gegen elektronisches Klassenbuch
  3. Piratenpartei NRW "Wir bringen einen Schuss Chili ins Parlament"

  1. Renesas: Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden
    Renesas
    Chiphersteller will ein Drittel der Beschäftigten loswerden

    Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

  2. Blackberry: RIM plant Massenentlassungen
    Blackberry
    RIM plant Massenentlassungen

    RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

  3. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.


  1. 15:41

  2. 13:23

  3. 14:48

  4. 14:29

  5. 14:24

  6. 12:30

  7. 12:23

  8. 18:49