Was würde es auch bringen Elektroautos zu fördern. Dadurch werden sie ja nicht besser. Käufer nehmen die Förderung doch nur in Anspruch um sich auf Kosten des Staates Geld zu sparen. Sobald die Förderung wieder abgeschafft wird verschwinden die Autos auch wieder.
Lieber Geld in aussichtsreiche Forschung stecken um die E-Autos so hinzubekommen das sie die Kunden auch ohne Förderung haben wollen.
Ein anderes Mittel um die Energieeffizienz zu erhöhen wäre es z,B, Autos auf Autobahnen automatisiert fahren zu lassen. Durch die Reduzierung von Stop and Go und unfallbedingten Staus ergäbe sich ein erhebliches Sparpotential. Die Technik ist vorhanden ohne das man wie beim E-Auto erst mal durch Grundlagenforschung brauchbare Batterien bekommt.
Der Staat könnte durchaus auch die Aufrüstung auf der Strasse eindämmen in dem er die PrivatLKWs (Diese 2-3 Tonnen PKWs an denen man an der Ampel nicht mehr vorbeisieht und die 2 Parkplätze belegen) höher besteuert und dafür kleinere Fahrzeuge bevorzugt.
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Grundsätzlich ja, die Förderung der Batterieentwicklung macht schon Sinn. Allerdings wird die Entwicklung ja auch schon gefördert, und man kann die Entwicklung des Wunderakkus auch mit noch so hohen Summen nicht unendlich beschleunigen. Also muss man abwägen wo das Geld am besten aufgehoben ist. Dabei könnten E Autos seitens ihrer Alltagstauglichkeit und ihres Nutzwertes auch jetzt schon einige Konsumenten die sich dessen gar nicht bewusst sind überraschen, und die Erfahrung zeigt ja auch, dass die Besitzer von E-Fahrzeugen eher begeistert sind und der überwiegende Teil von diesen eben nicht mehr zurück will. Daneben bleiben E-Autos aber auch schon deshalb teuer, weil sie nur in kleinen Stückzahlen produziert werden. Und genau unter diesen Umständen nutzt man gerne eine Anschubfinanzierung um das Henne Ei Problem zu lösen.
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Ach schrieb:
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> Und genau unter diesen Umständen nutzt man gerne eine Anschubfinanzierung
> um das Henne Ei Problem zu lösen.
das wird gerne als Argument genommen. Jedoch stellt sich die Frage, ob die Technologie überhaupt schon reif dafür ist. Oder ob man nicht mit der Entwicklung noch warten muss, bis das Produkt eine Marktreife erreicht, die Kunden akzeptieren.
Ähnliches gilt zB für Solarzellen - es gibt hier die Meinung, die ganze Förderung auf Eis zu legen und weitere 10 Jahre zu warten, bis die Technologie besser geworden ist.
Ich halte es für falsch Dinge zu subventionieren, die der Markt noch nicht akzeptiert weil es klare Defizite der Technologie gibt. Wenn das Produkt gut ist, und gerade im Elektrobereich könnte ja man beispielsweise das Einsparpotential von Benzin/Diesel sehen, dann kaufen es die Leute. Bis dahin ... lets wait for it.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.13 21:51 durch autores09.
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>Ich halte es für falsch Dinge zu subventionieren, die der Markt noch nicht akzeptiert weil es klare Defizite der Technologie gibt. Wenn das Produkt gut ist, und gerade im Elektrobereich könnte ja man beispielsweise das Einsparpotential von Benzin/Diesel sehen, dann kaufen es die Leute. Bis dahin ... lets wait for it.
Hmm, ich würde sagen, dass das so nicht ganz stimmt. Für Leute die weite Strecken fahren und Leute die keinen festen Stellplatz besitzen hat die Technik eindeutige und sehr klare Defizite. Für alle anderen aber nicht. Ich würde sogar behaupten dass die Technik außer der Ladedauer und der begrenzten Auflademöglichkeiten gar keine Nachteile und nur Vorteile besitzt.
Auch wenn man sich in der jüngeren Vergangenheit der Emobilität umsieht(Ab dem EV1 von GM in 1999 aufwärts): aller Orts lachende Gesichter von E-Fahrzeug Besitzern, und auf dem Gebrauchtmarkt erlebt man eine bemerkenswerte Werterhaltung dieser Fahrzeuge. Ein Auto ist ja auch ein bissel was anderes als z.B. ein Ipod. An der Finanzierung knabbert sowohl der Hersteller mit seinen Investitionen in eine Produktionsstraße wie auch der Kunde oftmals über ein halbes Jahrzehnt, nicht selten während der ganzen Zeit mit einem Bein über dem Abgrund schwebend.
Und wenn sich der Hersteller für einen Kompromiss, sprich: nur für eine Kleinserie entscheidet, dann schau dir doch einfach mal den Smart E an. Ohne Akku kostet der über 18K ¤. Also nur mit dem Elektromotor. Da ist viel weniger dran als an dem Smart mit Ottomotor. Das ist fast schon nackt, weshalb er auch viel weniger kosten müsste sollte man meinen, aber er tatsächlich kostet er genau so schon unverschämt viel mehr. Kannst du gut und gerne von einem Einsparpotenzial von 6 bis 8K ¤ bei einer Großserienfertigung ausgehen, vorläufig! Und das ist der Sinn der Anschubfinanzierung: Die Hersteller mit Hilfe einer künstlich angekurbelten Nachfrage dazu zu bewegen, sich der größten Preishürde zu stellen, die beim Automobil immer der Aufbau einer Großserienproduktionsstraße ist.
Dabei lohnt sich ein genauerer Blick über den Teich. Der Nissan Leaf etwa, dessen Einsteigermodell wird in seiner zweiten Reinkarnation für Sage und Schreibe unter 25K $(vorher 34K!) angeboten, und beim GM Volt verspricht GM für den Volt II eine Vergünstigung von "vielen von Tausenden Dollars". Bis dato eine ziemlich Erfolgsgeschichte drüben in Amerika, denn Volt und Leaf werden gut verkauft, nicht zuletzt dank der dortigen Anschubfinanzierung die dazu noch niedriger liegt(Staat erlässt 4 oder 6K, [weis nicht mehr so genau] über die Steuer) als die zu erwartenden Preisnachlässe der Nachfolgemodelle. Würde ich also eher vorschlagen: "Lets wait and see!" wie der Amerikanische Markt sich entwickelt und "wait" nicht zu lange damit man den Zug nicht verpasst.
Ein kleiner Smankerl am Rande; Kennst du den Renault Twizy? Der kleine elektrische Zweisitzer der sich zum europäischen Verkaufsschlager entwickelt hat? Die Englische Queen hat sich ebenfalls einen zukommen lassen. Der steht jetzt, in den Royal Farben lackiert und neben dem Royls in der Garage.
>http://cars.uk.msn.com/news/royal-household-takes-delivery-of-one-off-renault-twizy
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