Das System hat zuviel Geld...
Solange wir mehr Kapitaleinkünfte als Wirtschaftswachstum haben.
Und solange die Kapitaleinkünfte zuallererst und unbedingt bedient werden.
Solange werden wir in einer Krise stecken.
Die Rechnung ist doch ganz einfach.
Die Konsumenten bekommen zuwenig Geld ab und wenn nur über Kredite. Kredite die aber niemals bedient werden können. Was automatisch neue Blasen entstehen lässt.
Kapitaleinkünfte müssten ein paar Prozentpunkte unter dem Wirtschaftswachstum gedeckelt werden. Und damit sichergestellt werden, das die Konsumenten genug Geld zum Konsumieren bekommen.
Sehe ich ganz genauso. Kapitalismus sorgt immer dafuer, dass Reiche immer reicher und die breite Masse (=Konsumenten) immer aermer werden. Das ist der Grund fuer solche Krisen. Es muesste unbedingt das Geld mehr umverteilt werden und das ist die Aufgabe des Staates, der aber durch Lobbyismus/Korruption komplett Wirtschaftshoerig ist. Waehrend es Leute gibt, die ihr Vermoegen selbst mit Hilfe ihrer ganzen Familie im ganzen Leben nicht ausgeben koennten, fehlt genau dieses Geld woanders - das ist doch vollkommen logisch.
Die Tatsache das Reiche reicher werden (also der Neidfaktor) ist mir absolut egal...
Das Problem ist, das das Kapital sich seinen eigenen Nährboden entzieht.
Wenn es zuwenige Menschen gibt, die Kredite nehmen und wieder zurückzahlen können, verliert das Kapital seinen eigenen Wert.
Selbst wenn man sagt, das Zinseszins Diebstahl an der Masse ist und das ganze System für falsch hält, gibt es tausend Gründe ihn zu wiedersprechen.
Aber ein System, das der produktiven Wertschöpfungskette die Luft zum atmen nimmt, wird sich früher oder später selbst vernichten.
Jeder Bauer muss seinen Feldern regelmässig Zeit zum regenerieren geben, ansonnsten wird seine Ernte schlecht.
Ich hoffe das die Großkapitalisten das auch irgendwann einsehen ;)
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