Nur weil ein Planet in der habitablen Zone kreist, ist er nicht bewohnbar (der etymologische Widerspruch ist mir bewusst). Die Staubscheibe um Tau Ceti schließt Bewohnbarkeit aus. Es wäre ohnehin schwer zu beurteilen, ob es sich um Planeten und nicht um Trümmer aus der Staubscheibe handelt.
Deswegen ist es auch kein Wunder, dass wir noch keine Fernsehsendungen von dort empfangen haben, obwohl Tau Ceti doppelt so alt ist wie unsere Sonne.
Dasselbe Nein übrigens zu den nächsten hundert Artikeln über bewohnbare Planeten, über die Golem in Zukunft berichten wird. Auch dort kein Leben.
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BLMagazine schrieb:
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> Dasselbe Nein übrigens zu den nächsten hundert Artikeln über bewohnbare
> Planeten, über die Golem in Zukunft berichten wird. Auch dort kein Leben.
Und woher willst ausgerechnet du das wissen..?
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Wir sollten ihm lieber vertrauen.
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Während ich bzgl. der Staubscheibe und der potentiellen Unbewohnbarkeit dem TE zustimmen würde, entlarvt der letzte Teil des Posts den TEIL als notorischen Pessimisten und Konservativen.
Allerdings sollten die Menschen lieber die Erde retten, statt wie ein Parasit den nächsten Wirt Ziel suchen.
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divStar schrieb:
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> Während ich bzgl. der Staubscheibe und der potentiellen Unbewohnbarkeit dem
> TE zustimmen würde, entlarvt der letzte Teil des Posts den TEIL als
> notorischen Pessimisten und Konservativen.
> Allerdings sollten die Menschen lieber die Erde retten, statt wie ein
> Parasit den nächsten Wirt Ziel suchen.
Warum sollte es nicht eine Lebensform geben, welche unter solchen Bedingungen überleben kann?
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Richtig, ThomasAnderson. Die meisten können sich eine andere Form von Leben wie wir sie auf der Erde kennen gar nicht vorstellen. Man muss sich nur mal unsere Natur ansehen, wieviele unterschiedliche Formen es gibt. Leben, das in einer Umgebung ganz anders ist als unsere anfängt sich zu entwickeln, wird sich dort auch der Umgebung anpassen und nicht umgekehrt.
Ich habe jetzt nicht den Zitat zur Hand, aber der Spruch ging von dem Sinn her etwa so: Wir haben an alle Fälle gedacht die uns eingefallen sind, aber sind an dem interessiert, was uns nicht einfällt.
Contact (1997) – Wikipedia - http://is.gd/W3psI6
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BLMagazine schrieb:
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> Deswegen ist es auch kein Wunder, dass wir noch keine Fernsehsendungen von
> dort empfangen haben, obwohl Tau Ceti doppelt so alt ist wie unsere Sonne.
Das hat rein gar nichts damit zu tun. Ein Planet der für leben geeignet ist muss nicht zwangsläufig auch Leben hervorbringen. Und schon gar nicht "intelligentes" Leben, das in der Lage ist, elektromagnetische Wellen künstlich zu erzeugen.
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redbullface schrieb:
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> Man muss sich nur mal unsere Natur ansehen, wieviele unterschiedliche Formen es gibt. Leben, das in einer Umgebung ganz anders ist als unsere anfängt sich zu entwickeln, wird sich dort auch der Umgebung anpassen und nicht umgekehrt.
Und da gibt es ein paar ganz interessante "Viecher":
http://en.wikipedia.org/wiki/Extremophile#In_astrobiology
Z.B. die "Tierchen", die auch Druckwellen von Supernovae aushalten würden,
die sich bei über 400.000 g noch pudelwohl fühlen ;-)
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"Wissenschaftler vermuten... "
Wie gut, dass wir dich haben!
Du gibst uns Gewissheit, wozu die Wissenschaft nicht in der Lage ist.
> Deswegen ist es auch kein Wunder, dass wir noch keine Fernsehsendungen von
> dort empfangen haben, obwohl Tau Ceti doppelt so alt ist wie unsere Sonne.
Korrekt.
Es ist völlig ausgeschlossen, dass andere "Lebensformen" eine andere Technologie haben, weil sie "höher" entwickelt sind oder eine "andere" Entwicklung haben.
> Dasselbe Nein übrigens zu den nächsten hundert Artikeln über bewohnbare
> Planeten, über die Golem in Zukunft berichten wird. Auch dort kein Leben.
Sehr gut. Dann haben wir auch keine Invasion zu befürchten.
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Ja oder vermutlich Lebewesen, das aus Feuer besteht.^^ Für uns irrwitzig alles. Aber wieso sollte es nur Lebensformen geben, die wir uns vorstellen und kommunizieren bzw. interagieren können?
Zumal Wissenschaftler errechnet haben, das es mit rechnerischer Sicherheit auf kosmischer Ebene Lebewesen da draußen gibt, gab oder geben wird, wir aber niemals Kontakt zu ihnen aufbauen werden. Und dabei wird einzig die Entfernung / Zeit als Grund angenommen. Da sind alle anderen Gründe gar nicht erst in der Rechnung, wegen der errechneten wahrscheinlichen unmöglichkeit.^^
Lustig oder.
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Vernunft und Wahrscheinlichkeitsrechnung?
Es wird jeder Exoplanet gefeiert, ganz besonders wenn er weder Bedingungen hat die kälter sind als eine Kryokammer und strahlungsärmer als ein Reaktorkern.
Die Chance allerdings das Leben entsteht ist 1 zu 10²² - also nicht besonders hoch. Deshalb sucht man auch nach Planeten die eventuell von Menschen besiedelt werden können (bereits entwickeltes Leben mit einem technischen Stand und gewissen überlebenstechniken) und auch da sieht es eher düster aus zur Zeit, ein Sternenhaufen der dafür in frage kommt ist erst in ca 140 Lichtjahren erreichbar, da Geschwindigkeit mit Masse Energie erfordert und zwar dank Relativität eine Menge die sich bis zur Lichtgeschwindigkeit auf unendlich steigert gibt es da noch ein Problem mit dem hinkommen - man bräuchte für 40 % Lichtgeschwindigkeit schon mal die Energie von unserer Sonne. Also schön an das Tempolimit halten - was uns ja auch vor superschnellen Meteoriten schützt. Aber sein wir nicht so sagen wir wir schaffen irgendwann mit absolut super Technologie 10% Lichtgeschwindigkeit - die Reise dauert dann 1400 Jahre...
...ohne Garantie das da irgendwas brauchbares ist.
Also der Drops ist gelutscht, also zumindest für die nicht Sternen religiösen.
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BLMagazine schrieb:
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> Nur weil ein Planet in der habitablen Zone kreist, ist er nicht bewohnbar
> (der etymologische Widerspruch ist mir bewusst). Die Staubscheibe um Tau
> Ceti schließt Bewohnbarkeit aus. Es wäre ohnehin schwer zu beurteilen, ob
> es sich um Planeten und nicht um Trümmer aus der Staubscheibe handelt.
>
> Deswegen ist es auch kein Wunder, dass wir noch keine Fernsehsendungen von
> dort empfangen haben, obwohl Tau Ceti doppelt so alt ist wie unsere Sonne.
>
> Dasselbe Nein übrigens zu den nächsten hundert Artikeln über bewohnbare
> Planeten, über die Golem in Zukunft berichten wird. Auch dort kein Leben.
Wenn du schon meinst auf Golem.de wissenschaftliches Zeug rumlabern zu müssen, dann fang doch am besten mit Mathematik an. Es gibt keine 100%ige Wahrscheinlichkeit bei solchen Dingen.
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Na und? Dann besorgen wir uns eben ein paar Grundbausteine des Lebens, erzeugen eine Künstliche Intelligenz und schicken die auf eine ewig lange Reise. Auf der Erde hat es ja auch irgendwie geklappt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.12 00:17 durch thomato.
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wer weiß wa da noch alle kommt ob die wissenschaft an einem antrieb arbeitet der die energie aufbringen kann, wo von der normale arbeitende Mensch nichts mit bekommen soll. Ich schätze in den nächsten 100 jahren wird eine Möglichkeit gefunden worden sein
o ☼☼☼☼☼☼ \O_ Arrgh!!
<\==- - - - - --- --/
/ \ ☼☼☼☼☼☼/\
(╯°□°)╯︵ ┻━┻
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thomato schrieb:
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> Na und? Dann besorgen wir uns eben ein paar Grundbausteine des Lebens,
> erzeugen eine Künstliche Intelligenz und schicken die auf eine ewig lange
> Reise. Auf der Erde hat es ja auch irgendwie geklappt.
Genau, bauen wir Terraformer, die sich selbst reproduzieren können und schicken sie mit dem Ziel ins Weltall möglichst alles bewohnbar zu machen.
Gleichzeitig werden die Terraformer intelligenter und besser und stärker.
Dann greifen sie uns an!
Ach gott ich liebe X 3 :D
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hubie schrieb:
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> Wenn du schon meinst auf Golem.de wissenschaftliches Zeug rumlabern zu
> müssen, dann fang doch am besten mit Mathematik an. Es gibt keine 100%ige
> Wahrscheinlichkeit bei solchen Dingen.
wie auch? wir exestieren, also ist es zwangsweise möglich
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dazu mein gedanke:
Möglichkeit 1: untersuchte Planeten können kein Leben beherbergen, wir bleiben auf der Erde
Möglichkeit 2: wir entdecken einen Planeten, der bewohnbar ist, und "Leben" hervorbringen kann und besiedeln ihn, nehmen dem "Leben" auf dem Planet die eigene Zukunft
Klingt für mich beides etwas säuerlich... Von daher sollten wir froh sein, wenn unsere Erde nicht von einer fremden Spezies entdeckt wird, dir unseren Planeten (terra)formen/umformen will/wird.
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Ich denke auch die "habitable" Zone bezeichnet den Bereich der durch technische Hilfsmittel bewohnbar ist.
Dass die Wissenschaftler über diese Strecke überhaupt auf Beschaffenheit, Umlaufgeschwindigkeit und Distanz zum Stern schliessen können ist an sich ja schon ein kleines technologisches Wunder, fehlt also nur noch eine praktikable Möglichkeit dahin zu kommen.
Wer weiss, Smartphones und Tablets haben wahrscheinlich vor 100 Jahren auch unmöglich ausgesehen, was werden wir für Technologie in 100 oder 200 Jahren zu Verfügung haben?
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Barraggan schrieb:
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> wer weiß wa da noch alle kommt ob die wissenschaft an einem antrieb
> arbeitet der die energie aufbringen kann, wo von der normale arbeitende
> Mensch nichts mit bekommen soll. Ich schätze in den nächsten 100 jahren
> wird eine Möglichkeit gefunden worden sein
Seh ich genauso. Man darf nicht nur von heute auf morgen oder übermorgen schließen.
Stellt euch mal das Jahr 1950 vor. Das sind nur 62 Jahre her. Da hätte auch niemand gedacht, das es Mrd Menschen gibt, die alle mit einem kleinen Gerät per Funk Musik, Filme empfangen oder sogar telefonieren können. Zu der Zeit gab es wenn man gut war ein festes Telefon per Kabel in jeder zweiten Wohnung. Oder eine Telefonzelle pro Dorf.
Vor 200 Jahren dachte noch niemand, das es "normal" ist, wenn man für wenig Geld in ein Flugzeug steigt und das große Meer in wenigen Stunden überquert. Wo man sonst Wochen auf dem Schiff verbringt.
So kann das munter weiterdenken. Daher wird es mit Sicherheit in 100-300 Jahren eine Technik geben, die das ermöglicht. Dann wird man auch sagen..
"Krass damals haben die Menschen nur auf der Erde gelebt. Kann ich mir gar nicht vorstellen" :)
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mindo schrieb:
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> Barraggan schrieb:
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> > wer weiß wa da noch alle kommt ob die wissenschaft an einem antrieb
> > arbeitet der die energie aufbringen kann, wo von der normale arbeitende
> > Mensch nichts mit bekommen soll. Ich schätze in den nächsten 100 jahren
> > wird eine Möglichkeit gefunden worden sein
>
> Seh ich genauso. Man darf nicht nur von heute auf morgen oder übermorgen
> schließen.
> Stellt euch mal das Jahr 1950 vor. Das sind nur 62 Jahre her. Da hätte auch
> niemand gedacht, das es Mrd Menschen gibt, die alle mit einem kleinen Gerät
> per Funk Musik, Filme empfangen oder sogar telefonieren können. Zu der Zeit
> gab es wenn man gut war ein festes Telefon per Kabel in jeder zweiten
> Wohnung. Oder eine Telefonzelle pro Dorf.
>
> Vor 200 Jahren dachte noch niemand, das es "normal" ist, wenn man für wenig
> Geld in ein Flugzeug steigt und das große Meer in wenigen Stunden
> überquert. Wo man sonst Wochen auf dem Schiff verbringt.
>
> So kann das munter weiterdenken. Daher wird es mit Sicherheit in 100-300
> Jahren eine Technik geben, die das ermöglicht. Dann wird man auch sagen..
> "Krass damals haben die Menschen nur auf der Erde gelebt. Kann ich mir gar
> nicht vorstellen" :)
Bei diesen Beispielen gebe ich dir absolut recht. Ich bin auch immer überrascht, wie unser Lebensstandard sich verändert hat - allein die letzten 20 Jahre waren ein Wahnsinnsschub. Aber dann gibt es auch das Gegenbeispiel: Die Frage nach der Kernfusion und die dortigen Fortschritte, vernünftige "grüne" Technologien (schon angefangen bei Solarenergie deren Kollektoren und Ausbeute) und letztlich der Weltraum. Man muss doch schon feststellen, dass das allgemeine Interesse am Weltraum recht gering ist - nicht umsonst stand Seti mehrfach vor dem Aus. Hier muss man doch einfach zugegeben, dass die Fortschritte in den letzten Jahrzehnten natürlich auch vorhanden waren und auch nicht uninteresant oder unwichtig, aber so rießig waren die einfach nicht. Auch weil letztlich das öffentliche Interesse fehlt - die war ja in den 50/60er Jahren eine völlig andere. Wenn sich das nicht ändert, wird es da nicht die riesigen Sprünge geben - ich sage nur Mars-Mission.
»The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«
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