Das würde bringen, das es fast keine Freiberufler mehr geben würde, die sich für 40 Euro die Stunde anheuern lassen würden. Der Glaube, dass der Markt die Preise bestimmt, also der Glaube an die Selbstregulation des Marktes, ist nur zum Teil richtig (die Unrichtigkeit dieses Glaubenssatzes ist Grundlage der aktuellen Wirtschaftskrise). Vielmehr wurde und wird von Unternehmen strategisch gezielt auf Preisdumping hingearbeitet, indem Sie versuchten (Goldene Jahre 2006/2007/2008) eine Realität zu kreieren, die so nie existiert hat.
Das Resultat desses ist, das bei breitangelegtem Rekruitment eben doch der Freiberufler gefunden wird, der das Projekt für 40 Euro oder so macht. Ziel erreicht und Lektion gelernt!!
> Das würde bringen, das es fast keine Freiberufler mehr geben würde, die
> sich für 40 Euro die Stunde anheuern lassen würden.
Das hört sich gut an, aber wie willst du verhindern, daß Firmen Projekte outsourcen und an Billiglöhner im Ausland verteilen?
Durch die Erfahrung, dass professionelle IT eben nicht Coden und Frimseln auf Einzelanweisung, sondern konstruktive Verwaltungsarbeit ist, und dass der Hauptteil der Arbeit, nämlich die Organisation, leidet, wenn ein wesentlicher Teil der Administration im Ausland hockt.
Dadurch, dass die Medien dazu gebracht werden, das auch so zu berichten, und nicht (nur) die Darstellung der Unternehmer.
Durch harte gewerkschaftliche Verhandlungen -- es müsste weh tun.
Durch Entzug gesellschaftlicher Subventionen, z.B. Steuergeschenke: Wer knallhart und kurzfristig rechnet, muss mittelfristig die knallharte Rechnung dafür kriegen. Rettungsfonds wegen einer größtenteils vorgeblichen Wirtschaftskrise müssten, bei Vertragsstrafen zweckgebunden, Arbeitsplätze sichern, dürften niemals in allgemeine Unternehmenskassen oder gar private Taschen von ltd. Angestellten und aufwärts fließen.
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