Entweder ich habs überlesen oder es steht nicht drin...
Laden mit 1000000Ampere oder wie... (hab von dem Thema keine ahnung aber interessieren würde es mich trotzdem :)
Ich hab ein wenig Ahnung und mich interessiert es auch. Kann man den an einer gewöhnlichen Steckdose laden? Ich glaube nicht.
da kommen 5 armdicke kabel ran, dann muss man sich 50m entfernen, ein kondensator der so hoch wie ein getreidespeicher wird geladen und jagt durch die 5 leitungen den ladestrom, die kabel werden dabei so heiß das alles im umkreis von 5m anfängt zu brennen, weshalb auch nur speziell isolierte anlagen nutzbar sind.
hoffe ich konnte helfen
Nach so einem Verfahren hätte ich ja ein wenig angst mich danach wieder ins Auto zu setzen ;-)
you made my day!
Als Ingenieur im Hybrid und E-Bereich kann ich über solche Ankündigungen immer nur Lachen. Wie schon richtig festgestellt wurde, lässt sich die Physik nunmal nicht falten und knicken.
Wenn das Fahrzeug 200km Reichweite haben soll, dann ist eine Batterie mit ca 40kwh nötig (Tesla hat ~50).
Da man Zellen nie voll entlädt, um die Lebensdauer zu erhöhen, kann man von einem Nachladen bei ca. 10% SOC (State of Charge) auf 90% SOC ausgehen. Das wären 32kwh, bei einer angenommenen Batteriespannung von 360V und einer Ladezeit on 0,16h (=10min) wäre das ein konstanter Ladestrom von 555 A (hoffe ich hab mich nicht verrechnet).
Bedenkt man nun, das eine Starkstromdose für maximal 32A ausgelegt ist, kann sich jeder eine Vorstellung über nötige Stecker und Kabeldicke machen...
Um einen Mittelklassewagen 100 km weit zu bewegen, ist die Energie von etwa 15 kWh notwendig. Also braucht man für 200 km schon 30 kWh. Und diese 30 kWh müssen also in 10 Minuten in die Batterie dieses Autos rein.
Problem: Aus einer Haushaltsteckdose, wie man sie evtl. in der Garage hat, kommen maximal etwa 3,6 kW, also kann man in einer Stunde 3,6 kWh einladen, die Ladungsverluste nicht mal mitgerechnet. Man würde also 30/3,6 = 8,33 Stunden zum Laden des Fahrzeugs benötigen. Rechnet man die Ladungsverluste mit (Faktor etwa 1,4), werden es 11,7, also vereinfacht etwa 12 Stunden Ladezeit zu Hause.
Wo zum Geier stecken die das Auto an, um 30 kWh in 10 Minuten zu laden? Mit Ladungsverluste sind es sogar 42 kWh... o.O
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Wenn man zwei Steckdosen bündelt, hat man 32 A, normalerweise 16 A, oft sogar nur 10 A...
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Vermutlich hat sich da jemand einen verspäteten Aprilscherz erlaubt oder es hat sich ein Fehler eingeschlichen. Möglicherweise waren 10 Stunden gemeint. Auf der Hersteller-HP konnte ich irgendwie nichts von den besagten 10 Minuten Ladezeit finden (oder ich hab es übersehen).
Ferrum schrieb:
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> Vermutlich hat sich da jemand einen verspäteten Aprilscherz erlaubt oder es
> hat sich ein Fehler eingeschlichen. Möglicherweise waren 10 Stunden
> gemeint. Auf der Hersteller-HP konnte ich irgendwie nichts von den besagten
> 10 Minuten Ladezeit finden (oder ich hab es übersehen).
Vielleicht könntet ihr hier noch einen Link anbieten, wo von den mysteriösen 10 Minuten Ladezeit gesprochen wurde. Denn so ganz ohne ohne entsprechende Details klingt der Artikel doch etwas unglaubwürdig.
Schaue er mal über den Tellerrand :
LiFePo4
Zinn-Schwefel-Lithium
Google er selber zu erweitern seinen Horizont ...
ach was solls:
http://www.a123systems.com/#/technology/power/
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sony-praesentiert-Lithium-Ferrophosphat-Akku-751549.html
http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/stromspeicher-neuer-akku-verspricht-fuenfmal-mehr-energie;2545971
http://www.big-screen.de/deutsch/pages/news/allgemeine-news/2010_03_16_3818_neue-langlebige-akku-generation-in-entwicklung.php
mfg
es ist tatsächlich von 10 min die rede
http://www.metropolia.fi/en/about-us/news-and-events/?tx_ttnews[tt_news]=1586&tx_ttnews[backPid]=1&cHash=7e20907c6c
dsfgdfsg schrieb:
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> Entweder ich habs überlesen oder es steht nicht drin...
> Laden mit 1000000Ampere oder wie... (hab von dem Thema keine ahnung aber
> interessieren würde es mich trotzdem :)
ich denke am warscheinlichsten is der ansatz der auch hier im forum schon vor ein paar monaten publiziert wurde.
dabei ging es nicht darum einen accu auf dem herkömmlichen weg zu laden sondern das elektrolyt auszutauschen welches dann schon im vorfeld in einer art accu mit ionen/elektronen angereichert wird. das problem was ich dabei sehe wäre nur das im selben atemzug die elektroden mit ausgetauscht werden müssen da ja beim laden eines accus wenn ich mich richtig erinnere elektronen aus einer elektrode herausgelöst werden und so ein ladungsträgerüberschuss entsteht.
"Bedenkt man nun, das eine Starkstromdose für maximal 32A ausgelegt ist, kann sich jeder eine Vorstellung über nötige Stecker und Kabeldicke machen..."
In der MRT-Technik benutzen wir beim Ramping Ladeströme weit über 700A und genauso wie wir werde die Finnen sicher auch eine spezielle MPS benutzen.
Leitungslänge: ca 6m, Leitungsquerschnitt: ca 20mm, passt wunderbar.
(nur anfassen solltest Du sie im Ladevorgang nicht)
Auch als Ingenieur kann und muss man nicht alles wissen, aber ein bisschen mehr Vorstellungskraft hätte ich Dir schon zugetraut...
Replay schrieb:
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> Problem: Aus einer Haushaltsteckdose, wie man sie evtl. in der Garage hat,
> kommen maximal etwa 3,6 kW, also kann man in einer Stunde 3,6 kWh einladen,
> die Ladungsverluste nicht mal mitgerechnet. Man würde also 30/3,6 = 8,33
> Stunden zum Laden des Fahrzeugs benötigen. Rechnet man die Ladungsverluste
> mit (Faktor etwa 1,4), werden es 11,7, also vereinfacht etwa 12 Stunden
> Ladezeit zu Hause.
Dann dürften die von Tesla angegebenen 3 Stunden aber auch unrealistisch sein, oder?
Und nun rechne das ganze noch einmal mit Drehstrom. Wie man ihn auch in jedem Haushalt findet. Z.B. um deinen Herd zu betreiben ;)
Ach, die bei Shelby Supercars haben sowas bei ihrem Ultimate Aero EV auch angekündigt, schon mitte letzten Jahres... Möcht auch mal wissen was bei denen aus der Technik wurde und überhaupt aus dem Auto.
* The president is a duck? *
Um an den Drehstrom zu kommen, müssen erst mal entsprechende Leitungen gelegt werden, sodaß man das Auto in der Garage laden kann. Auch mit Drehstrom geht da nichts mit 10 Minuten komplett aufladen. Außer man ist gerade mal drei Kilometer zum Semmelholen gefahren. Was man eigentlich mit dem Fahrrad auch machen könnte ;p
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
MainPowerSupply schrieb:
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> "Bedenkt man nun, das eine Starkstromdose für maximal 32A ausgelegt ist,
> kann sich jeder eine Vorstellung über nötige Stecker und Kabeldicke
> machen..."
>
> In der MRT-Technik benutzen wir beim Ramping Ladeströme weit über 700A und
> genauso wie wir werde die Finnen sicher auch eine spezielle MPS benutzen.
>
> Leitungslänge: ca 6m, Leitungsquerschnitt: ca 20mm, passt wunderbar.
> (nur anfassen solltest Du sie im Ladevorgang nicht)
>
> Auch als Ingenieur kann und muss man nicht alles wissen, aber ein bisschen
> mehr Vorstellungskraft hätte ich Dir schon zugetraut...
Wenn man in 10min eine Batterie mit bestimmter Kapazität laden möchte, ist es egal was man mit dem Strom anstellt. Am Ende müssen im Schnitt xxx Ampere geflossen sein. P = U x I , das ist so und wird so bleiben.
darum schrieb:
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> alles im umkreis von 5m anfängt zu brennen, weshalb auch nur speziell
> isolierte anlagen nutzbar sind.
ausser man lädt das auto im kalten finnland
Kommentare: 173 | letzter Beitrag 27.05. 23:42
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