Häh? Wieso flüssiges Metall wenn es hart und fest ist?
Weil es sich vielleicht flüssig besser verarbeiten lässt, als z.B. extrem heißes und sprödes Eisen oder etwa Aluminium?!
So wieß in der Einleitung steht: Metalllegierungen mit einer losen Gitterstruktur, was bisweilen auch als flüssiges Metall bezeichnet wird.
D.h die Legierung hat scheinbar keine starre, kristalline Gitterstruktur, wie sie Metalle normalerweise haben, damit dürfte der zustand phsikalisch eher als "flüssig" zu bezeichnen sein, so ähnlich wie auch bei Glas.
zumindestens bei Glas kann man sogar tatsächlich ein sehr langsames fließen fetsstellen, weswegen z.B. Jahrhunderte alte Kirchenfenster unten etwas dicker sind als oben.
Das mit dem Glaszusrtand stimmt. Die bezeichnung als "flüssigmetall" ist aber unglücklich. Wikipedia schreibt dazu:
"Besonders in populärwissenschaftlichen Artikeln über die sehr moderne und exotische Materialklasse der Metallischen Gläser wird oft von Flüssigmetall geschrieben, was jedoch in der Regel auf sprachliche Missverständnisse und mangelnde Sachkenntnis zurückzuführen ist."
(http://de.wikipedia.org/wiki/Flüssigmetall)
schwarzer.. heißer.. kaffee. wa junge.
Das harte Metall kann ja ein Nebenprodukt sein welches bei Versuchen "zufällig" herausgekommen ist.
Diamanten sind ja auch besonders feste Kohle, während Graphit guten Abrieb besitzt, wie man an Bleistiften sieht.
D.h. das neue feste (hart ist möglicherweise wieder etwas anderes weil Zugfestigkeit keine Krazfestigkeit oder druck-festigkeit bedeuten muss) Metall ist vielleicht die extremform einer ansonsten flüssigen Metall-Legierung aus dem "Katalog" von Liquid-Metals.
Wenn man das Mischverhältnis ändert, ist es halt nicht mehr so fest.
dfdf schrieb:
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> zumindestens bei Glas kann man sogar tatsächlich ein sehr langsames fließen
> fetsstellen, weswegen z.B. Jahrhunderte alte Kirchenfenster unten etwas
> dicker sind als oben.
Glas ist zwar eine gefrorene unterkühlte Flüssigkeit im Sinne der Thermodynamik, doch heißt das nicht, dass es unterhalb von ca. 600°C auch fliessen würde, denn es handelt sich immer noch um einen (wenn auch amorphen) Festkörper.
Der Effekt bei den Kirchenfenstern beruht darauf, dass damals einfach noch keine perfekt planen Scheiben herstellbar waren und aus durchaus nachvollziehbaren Gründen das vorhandene Material mit dem dickeren Ende unten eingebaut wurde.
siehe auch http://www.zeit.de/stimmts/1997/1997_29_stimmts
dfdf schrieb:
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> zumindestens bei Glas kann man sogar tatsächlich ein sehr langsames fließen
> fetsstellen, weswegen z.B. Jahrhunderte alte Kirchenfenster unten etwas
> dicker sind als oben.
Das ist eine Urban Legend.
Es stimmt zwar, dass Glas sehr langsam fließt, allerdings in wesentlich längeren Zeiträumen als die Kirchenfenster alt sind.
Sonst wären ja alte Vasen schief und auch alte Teleskope würden nicht mehr funktionieren.
Die Dicke der Kirchenfenster kommt einfach daher, dass die Erbauer eine Glasscheibe sinnvollerweise lieber auf die dicke Seite stellen als auf auf die dünne.
Quelle:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1998/0617/wissenschaft/0033/index.html
So und dann haben iPad-Besitzer in Zukunft nicht mehr das Problem, dass sie nach 10 Minuten in der Sonne einen Fehler bekommen "Gerät überhitzt", sondern dass ihnen ihr Gerät zwischen den Fingern entlang auf die Wiese tropft...
Naja, vielleicht lässt sich damit ja auch automatisch der Griff zum Wegwerfen formen...
Sorry, aber die Erklärung der Zeit ist nicht korrekt. Auch Feststoffe "fließen", so z.B. Stahl. Dies geschieht zwar nicht im herkömmlichen Sinne, dass es einfach so zerfließt, jedoch passiert dies unter Spannung und hat mit der Duktilität des Werkstoffes zu tun.
Setzt man also z.B. einen Stahlträger unter Zugspannungen unterhalb seiner Zugfestigkeit, bzw geringer als für plastische Verformungen nötig, so hat man zum einen erst einmal sofort eine elastische Verformung, welche nach der Entlastung soroft wieder verschwindet. Lässt man jedoch diese Spannung über sehr lange Zeit bestehen, so beginnt der Stahl zu "fließen", d.h. er verlängert sich unter der Spannung und verkürzt sich anschließend nach wegnahme der Spannung nicht mehr.
Selbiges gilt auch für Glas, wenn auch in weit geringerem Maße, da die Duktilität von Glas viel geringer ist. So ist es zwar korrekt, dass die unten dickeren Kirchenfenster nicht vom Fließen kommen, daraus jedoch zu folgern dass Glas nicht fließt ist falsch. Zudem ist der Verweis auf Teleskoplinsen reichlich weit hergeholt, da es sich dabei um Spezialgläser handelt mit wesentlich anderen Eigenschaften als altes Glas in Kirchenfenstern.
PS: Wie man das Fließen von Glas recht gut beobachten kann ist, wenn man einen langen Glasstreifen an beiden Enden auflagert (ohne dass er zerbricht). Nach einiger Zeit fängt er an immer stärker durchzuhängen und diese Durchbiegung bleibt auch nach Entlastung erst einmal zurück.
Keiner mag Klugscheisser :D
nais schrieb:
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> Keiner mag Klugscheisser :D
Stimmt... hat aber den Vorteil, dass man über´s Jahr nicht so viele Geburtstagsgeschenke für Freunde kaufen muss ;)
hauptsachemalwasgesagt schrieb:
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> schwarzer.. heißer.. kaffee. wa junge.
- Kann man denn da auch Milch rein dun?
- Neee dann isser doch nimmer schwarz junge
Die Sache mit den "verflossenen" Kirchenfenster ist eine Urban Legend.
nais schrieb:
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> Keiner mag Klugscheisser :D
Das ist falsch! Richtig ist; Lernresistente und Zurückgebliebene mögen keine Klugscheiser! Alle anderen finden es sehr angenehm mit Menschen zusammenzuarbeiten die von ihrem Fach was verstehen und ihr Wissen mit Lernwilligen Menschen auch teilen.
also manchmal und in diesem fall sind die durchaus gern gesehen bzw. gelesen :)
BlockImKopf schrieb:
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> nais schrieb:
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> > Keiner mag Klugscheisser :D
>
> Das ist falsch! Richtig ist; Lernresistente und Zurückgebliebene mögen
> keine Klugscheiser! Alle anderen finden es sehr angenehm mit Menschen
> zusammenzuarbeiten die von ihrem Fach was verstehen und ihr Wissen mit
> Lernwilligen Menschen auch teilen.
Amen! Da hat es endlich jemand begriffen =)
Die Sache mit den "verflossenen" Kirchenfenster ist eine Urban Legend. Guck in deinen Safari, meiner weiß auch alles richtig.
sdfgdfg schrieb:
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> Das mit dem Glaszusrtand stimmt. Die bezeichnung als "flüssigmetall" ist
> aber unglücklich. Wikipedia schreibt dazu:
>
> "Besonders in populärwissenschaftlichen Artikeln über die sehr moderne und
> exotische Materialklasse der Metallischen Gläser wird oft von Flüssigmetall
> geschrieben, was jedoch in der Regel auf sprachliche Missverständnisse und
> mangelnde Sachkenntnis zurückzuführen ist."
>
> (de.wikipedia.orgüssigmetall)
Wie tief wird die deutsche Wiki noch sinken?
Jetzt werden neben widersprüchlichen Aussagen auch schon unbedarfte Leser als N00bs beschimpft ("mangelnde Sachkenntnis") ;-)
Die englische Bezeichnung "schmelzbare Legierungen" ist da jetzt auch nicht so viel besser.
dfdf schrieb:
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> zumindestens bei Glas kann man sogar tatsächlich ein sehr langsames fließen
> fetsstellen, weswegen z.B. Jahrhunderte alte Kirchenfenster unten etwas
> dicker sind als oben.
Dies stimmt leider nicht ganz so....
http://www.scinexx.de/dossier-detail-181-11.html
Gruss,
Andy
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