... hätte man vor Jahrzehnten einführen sollen, dann würde die Wirtschaft heute anders aussehen und es gebe tatsächlichen Fortschritt, nicht nur technologischen.
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Du meinst eher so eine art Lohnnebenkosten für Maschinen?
Versteuert wird die Produktivität bzw der resultierende Gewinn ja, ob er durch menschen oder Maschinen erzeugt wurde.
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Natürlich würde die Wirtschaft anders aussehen, aber nicht besser. Auch der Wohlstand wäre viel schlechter, vieles wäre teurer und Billigarbeiter in der Ferne würden umso mehr lohnen. An der Stelle wünschst du dir bestimmt die nächste Steuer
Dein Ansatz ist typisch sozialistisch, Steuern auf alles was nicht populistisch ist. Um die Bürokratie müssen sich ja die großen Unternehmen kümmern. Es gibt schon zu viele Regelungen die unternehmerisches Handeln in der EU umständlich und teuer machen. Gerade Kleinstunternehmen sind davon betroffen.
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Der Selberdenker schrieb:
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> ... hätte man vor Jahrzehnten einführen sollen, dann würde die Wirtschaft
> heute anders aussehen und es gebe tatsächlichen Fortschritt, nicht nur
> technologischen.
Ich wuste gar nicht, das Produkte, die Maschinen herstellen, nicht versteuert werden.^^
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Der Selberdenker schrieb:
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> ... hätte man vor Jahrzehnten einführen sollen, dann würde die Wirtschaft
> heute anders aussehen und es gebe tatsächlichen Fortschritt, nicht nur
> technologischen.
Eine Maschinen-Steuer ist Unfug, denn damit bremst du nur künstlich den technischen Fortschritt aus, statt ihn zum Wohle aller nutzbar zu machen.
Weniger Arbeitszeit für jeden oder Bedingungsloses Grundeinkommen wäre die Lösung und keine "Technik-Strafsteuer", um Firmen, die moderne Technik zur Reduzierung der Arbeit einsetzen, zu bestrafen.
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Das bedingungslose Grundeinkommen. Also liegt jeder daheim und kriegt Geld von... ja von wem? Wir haben jetzt schon genug Faulenzer und Schmarotzer. Brauchen wir wirklich noch mehr?
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EqPO schrieb:
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> Das bedingungslose Grundeinkommen. Also liegt jeder daheim und kriegt Geld
> von... ja von wem?
In diesem Fall von den Gewinnen, die die Foxbots erwirtschaften. Ansonsten kannst du natürlich weiter versuchen allein um des "Vollbeschäftigungs"-Paradigmas willen als Mensch gegen so ein Gerät zu konkurrieren: also im Sinne von Arbeitszeit (24 Stunden am Tag), Lohn (Strompreis) und Ausfallzeiten (Reparaturkosten)...
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Aber nicht, dass die arbeitslosen Maschinen irgendwann auch noch gleichberechtigte Sozialhilfe und Krankenversicherung verlagen, wenn die schon Steuern und Sozialbeiträge leisten...
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Therrodur schrieb:
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> Eine Maschinen-Steuer ist Unfug, denn damit bremst du nur künstlich den
> technischen Fortschritt aus, statt ihn zum Wohle aller nutzbar zu machen.
Ja kann passieren, dass man damit den Fortschritt etwas bremst.
Andererseits hätten mehr Menschen arbeit, also auch weniger Arbeitslose die der Staat dann nichtmehr unterhalten muss. Der Staat würde mehr Lohnsteuer bekommen; die Menschen würden mehr einkaufen, und der Staat dann nochmal Geld kassieren; das Geld würde fliessen wie es soll.
> Weniger Arbeitszeit für jeden oder Bedingungsloses Grundeinkommen wäre die
> Lösung und keine "Technik-Strafsteuer", um Firmen, die moderne Technik zur
> Reduzierung der Arbeit einsetzen, zu bestrafen.
Wieso würde weniger Arbeitszeit helfen? Bedingungsloses Grundeinkommen wäre die Lösung? Der Staat müsste mehr bezahlen und die Menschen würden weniger arbeiten. Weiß nun nicht wem das wirtschaftlich helfen sollte.
Wo sollte denn das hinführen? Am Ende erledigen Roboter die ganze Arbeit, Menschen sind alle arbeitslos und können sich dann nichtsmehr kaufen. Die Wirtschaft kollabiert.
So schlecht ist eine Steuer auf "Roboterarbeiter" garnicht :-)
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Therrodur schrieb:
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> In diesem Fall von den Gewinnen, die die Foxbots erwirtschaften.
Höhö.... wie soll das denn gehen ^^
Dazu bräuchten weltweit eine Art Kommunismus.....
Die Roboter würden nicht Foxcon gehören sondern der Allgemeinheit. Sie würden für uns arbeiten und unsere Produkte herstellen, die wir uns nichtmal kaufen müssten sondern eh einfach so bekommen, haben ja immerhin bedingungsloses Grundeinkommen. Geld wäre im Null Komma Nix nixmehr wert... Unser Grundeinkommen wäre dahin.
Das hat doch kein Anfang und kein Ende....
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SoniX schrieb:
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> Therrodur schrieb:
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> > Eine Maschinen-Steuer ist Unfug, denn damit bremst du nur künstlich den
> > technischen Fortschritt aus, statt ihn zum Wohle aller nutzbar zu
> machen.
>
> Ja kann passieren, dass man damit den Fortschritt etwas bremst.
>
> Andererseits hätten mehr Menschen arbeit, also auch weniger Arbeitslose die
> der Staat dann nichtmehr unterhalten muss. Der Staat würde mehr Lohnsteuer
> bekommen; die Menschen würden mehr einkaufen, und der Staat dann nochmal
> Geld kassieren; das Geld würde fliessen wie es soll.
Wie soll man sich mehr kaufen wenn alles teuerer ist? Ohne Maschinen lassen sich viele Dinge gar nicht produzieren. Andere Sachen benötigen viel mehr Zeit. Ohne Maschinen würden wir fast alle in der Landwirtschaft arbeiten und unser Geld zum Großteil für Lebensmittel ausgeben.
Dieser Sozialismus ist nur Rückschritt.
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SoniX schrieb:
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> Therrodur schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Eine Maschinen-Steuer ist Unfug, denn damit bremst du nur künstlich den
> > technischen Fortschritt aus, statt ihn zum Wohle aller nutzbar zu
> machen.
>
> Ja kann passieren, dass man damit den Fortschritt etwas bremst.
Etwas? Einen anderen Sinn als Unternehmen mit hohem Automatisierungsgrad künstlich zu bestrafen hat diese "Maschinen-Steuer" nicht.
> Andererseits hätten mehr Menschen arbeit, also auch weniger Arbeitslose die
> der Staat dann nichtmehr unterhalten muss.
Das macht aber nur Sinn solange man "Arbeit" als sinnlosen Selbstzweck betrachtet. Die Menschen müssen nämlich so oder so unterhalten werden, egal ob die Produkte jetzt von Maschinen hergestellt werden oder nicht.
> Wo sollte denn das hinführen? Am Ende erledigen Roboter die ganze Arbeit,
> Menschen sind alle arbeitslos und können sich dann nichtsmehr kaufen. Die
> Wirtschaft kollabiert.
Nein, am Ende erledigen Maschinen einen Großteil der Arbeit, die verbleibenden Firmen zahlen Steuern und davon wird das BGE für alle finanziert.
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SoniX schrieb:
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> Therrodur schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > In diesem Fall von den Gewinnen, die die Foxbots erwirtschaften.
>
> Höhö.... wie soll das denn gehen ^^
Steuern oder Staatsbetriebe.
> Die Roboter würden nicht Foxcon gehören sondern der Allgemeinheit. Sie
> würden für uns arbeiten und unsere Produkte herstellen, die wir uns
> nichtmal kaufen müssten sondern eh einfach so bekommen, haben ja immerhin
> bedingungsloses Grundeinkommen.
Richtig.
> Geld wäre im Null Komma Nix nixmehr wert...
Geld ist sowieso nichts "wert", sondern nur ein Zahlenschlüssel in einem Computersystem (der Banken), der bestimmt wer wieviel von den produzierten Waren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen darf.
> Dazu bräuchten weltweit eine Art Kommunismus.....
Nicht zwingend, eine entsprechende Besteuerung der Firmen im Land würde auch reichen.
Abgesehen davon sind die Chinesen ja weiterhin offiziell sowieso Kommunisten und die Partei kann jede Firma einfach so einkassieren, wenn sie der Meinung ist, das würde dem Volk dienen. Vielleicht machen sie das eines Tages ja. ;)
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Ja künstlich bestrafen. Stattdessen müssten Menschen die Arbeit erledigen, verdienen damit Geld und stärken die Wirtschaft.
Müssen tun Menschen nicht unterhalten werden. Sind wir froh, dass es bei uns so ist. Ist aber schon ein Riesenunterschied ob sie ihr Geld selbst verdienen oder vom Staat geschenkt bekommen.
Ahja.. Die verbleibenden Firmen bezahlen dann soviel an den Staat um die ganze Menschheit tragen zu können. Denk dir das doch mal durch! Das geht nicht auf. Die Firmen sollen Geld von den Menschen bekommen, die es von Staat bekommen, der es von den Firmen bekommt. Das geht nicht auf! :-)
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SoniX schrieb:
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> Ja künstlich bestrafen. Stattdessen müssten Menschen die Arbeit erledigen,
> verdienen damit Geld und stärken die Wirtschaft.
Überflüssige Arbeit zu erledigen, nur damit unser altes System weiter funktioniert hat mit "Wirtschaft stärken" nichts zu tun. Ansonsten könntest du die Leute auch in den Wald schicken und sinnlos Löcher graben und danach wieder zuschütten lassen, um damit "die Wirtschaft zu stärken"...
> Ahja.. Die verbleibenden Firmen bezahlen dann soviel an den Staat um die
> ganze Menschheit tragen zu können. Denk dir das doch mal durch! Das geht
> nicht auf. Die Firmen sollen Geld von den Menschen bekommen, die es von
> Staat bekommen, der es von den Firmen bekommt. Das geht nicht auf! :-)
Wenn der Staat und die Firmen den Menschen gehören oder die Firmen einen Teil der Gewinne weiter für sich behalten können schon.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.12 15:38 durch Therrodur.
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Deine Vorstellung in allen Ehren. Würde ich mir ja auch wünschen. Keine Arbeit, gesichtertes Einkommen und trotzdem "Luxus".
Aber ich wüsste nicht wie diese Rechnung aufgehen sollte.
Wer bezahlt dann zB Kanal, Wasser, Strom, Autobahnen, Schulen?
Wenn ich die bezahlen müsste, hätte ich weniger Geld für die Produkte, in Folge dessen hätten die Betriebe weniger und könnten dem Staat nurmehr weniger bezahlen. Wenns der Staat bezahlt könnte er weniger an die Bürger ausschütten, diese könnten dann weniger Produkte kaufen, dir Firmen würden weniger verdienen und könnten dem Staat weniger bezahlen.
Würde einfach nicht aufgehen diese Rechnung. Selbst wenn wir keinerlei Abgaben irgendwo hätten und man nur den Kreislauf Firma-Staat-Mensch nimmt wäre es ein Nullsummenspiel.
Da sieht man warum und wie unsere Wirtschaft derzeit funktioniert: Weil wir auf Kosten anderer im Luxus leben.
Dein gedachter Schritt zu mehr Luxus würde dem Spiel nur noch schneller den Hahn zudrehen...
Der einzige Weg wäre auf Luxus zu verzichten. Erst so könnten wir die Abwärtsspirale stoppen. Nur so können wir die Kluft zwischen arm und reich verkleinern und allen eine Chance geben gut zu leben.
Die Welt hat einfach nicht genug Ressourcen damit alle in Luxus leben können....
Ja leider... ist Kack. Ich würde es mir auch anders wünschen.
Aber ich habe keinen Schimmer wie es funktionieren sollte.....
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Echt sorry, aber ich kann dir nichtmehr wirklich folgen. :-)
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ach leute, das ganze dauert noch ein paar hundert Jahre dann sind wir diesen Kram los.
Überlegt mal wofür wir eigentlich Geld bezahlen? Richtig, für die Arbeit die andere Menschen erledigen. Wenn (in einigen hundert Jahren) alle Arbeit von Maschinen erledigt wird (um ehrlich zu sein fällt mir heutzutage schon kaum noch ein echter Job ein der einen Menschen erfordern würde...abgesehen von der Startprogrammierung der Maschinen), braucht man nichts mehr bezahlen. Warum auch? Es arbeitet ja niemand mehr dafür das etwas erzeugt wird.
Schlussendlich kann sich dann die Menschheit auf das wichtigste Konzentrieren: Das tuen was einem Spaß macht. Forschung, Bäume pflanzen oder anderen Leuten mit anti-fleisch-essen haltung auf die nerven gehen.
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> Wer bezahlt dann zB Kanal, Wasser, Strom, Autobahnen, Schulen?
So wie jetzt auch der Staat.
> Wenn ich die bezahlen müsste, hätte ich weniger Geld für die Produkte, in
> Folge dessen hätten die Betriebe weniger und könnten dem Staat nurmehr
> weniger bezahlen. Wenns der Staat bezahlt könnte er weniger an die Bürger
> ausschütten, diese könnten dann weniger Produkte kaufen, dir Firmen würden
> weniger verdienen und könnten dem Staat weniger bezahlen.
Du vergisst dabei, dass die Firmen, die Autobahnen und Schulen bauen und dafür vom Staat bezahlt werden, ja auch wieder Steuern zahlen.
> Würde einfach nicht aufgehen diese Rechnung. Selbst wenn wir keinerlei
> Abgaben irgendwo hätten und man nur den Kreislauf Firma-Staat-Mensch nimmt
> wäre es ein Nullsummenspiel.
Das Geldsystem ist immer ein Nullsummenspiel. Geld wird innerhalb eines Wirtschaftskreislaufs weder erzeugt noch vernichtet.
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Therrodur schrieb:
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> Das Geldsystem ist immer ein Nullsummenspiel. Geld wird innerhalb eines
> Wirtschaftskreislaufs weder erzeugt noch vernichtet.
Das stimmt nicht. In unserem aktuellen Finanzsystem wird Geld erzeugt, indem ein Kredit aufgenommen wird und vernichtet indem er zurückgezahlt wird.
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