Moinsen,
zunächst frag ich mich, wer eigentlich noch 100W-Birnen benutzt hat? Ich hatte vor Ablösung durch ESLs einige 75W-Exemplare in Betrieb, 100W-Birnen schon ewig nicht mehr - allerdings für gelegentlichen Bedarf 2 Halo-Deckenfluter mit jenseits 100W.
Sei's drum, es gibt durchaus effizientere gute Lösungen am Markt, allerddings keine, die eine 100W-Birne ersetzen könnten. Mein Beispiel ist Philips, weil ich von dieser Firma, Osram und LG gute LED-Leuchtmittel für 220V kenne, sprich: mit (nach meiner Erfahrung) tatsächlich angenehmer Lichtfarbe. Hier steht eine "Birne" kurz vor der Markteinführung, die aus 4 Watt ein 30-Watt-Lichtausbeute-Equivalent erzielen soll, sie ist bis jetzt nur an wenigen Orten zu finden (einzig bei einem eBay-Anbieter angeblich lagernd):
http://www.click-licht.de/Philips-LED-Tropfen-E14-4W-30W-2-700K.html
Sie liefert 300 Lumen, man würde also fünf(!) Stück für 1500 Lumen benötigen, mit einem Energieverbrauch von 20 Watt. Dies nur als Beispiel, dass es vermutlich auch bereits mit weniger als 27 Watt ginge. Ich weiß natürlich auch, dass sich das nicht so einfach hochrechnen lässt.
Gleich das Gegenbeispiel: Die "17W = 75W" Lösung aus gleichem Hause:
http://geizhals.at/de/755878
Hier sieht man ebenfalls eine Fächerkühlerlösung (sieht nach 3 LEDs mit zwischengepflanzten Kühlkörpern aus), Osram geht ähnlich vor. Lichtausbeute: 1055 Lumen, blank auf 1600 Lumen hochgerechnet wären das 26 Watt, da sind wir dann wieder im gleichen Bereich wie GE. Ähnlich sieht es bei diesem Osram-Leuchtmittel aus: http://geizhals.at/de/681169
Ich hab auch bei eBay ein LED-"Maiskolben"-Leuchtmittel mit jenseits 1000 Lumen aus 60 5050er (in Summe 11 Watt) SMD-LEDs für ¤11 erworben (wird andernorts für bis jenseits ¤30 angeboten), die immerhin für den Außenbereich taugt (ich nutze sie in einer Leuchte, die ich häufig nur kurz einschalte, die somit ein Leuchstofflampenkiller ist, obendrein benötige ich dort sofort volle Helligkeit), aber ein grünstichiges Licht liefert (angeblich warmweiß). Und scheußlich aussieht ;-) Sie ist eher ein Experiment, da ich nicht erwarte, dass sie langlebig ist -schaun mer mal.
Wie man sieht, sind die Preise auch noch sehr hoch (bis auf den ebay-Maiskolben vielleicht), wenn die Lebenserwartung stimmt, rechnen sich die Leuchtmittel jedoch - gegenüber Glühbirnen, nicht ggü. Leuchtstoff-ESLs. Es ist wohl noch einiges an Weg, bis LED-Leuchtmittel ein einfaches Austausch-Mittel für konventionelle Birnen oder auch konventionelle ESLs sind.
Aber die Entwicklung ist ja eigentlich auch erst seit Kurzem so richtig im Gange, immerhin ist das wohl eine der positiven Folgen der nicht zu unrecht umstrittenen EU-Richtlinie.
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Edgar_Wibeau schrieb:
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> Moinsen,
>
> zunächst frag ich mich, wer eigentlich noch 100W-Birnen benutzt hat? Ich
> hatte vor Ablösung durch ESLs einige 75W-Exemplare in Betrieb, 100W-Birnen
> schon ewig nicht mehr - allerdings für gelegentlichen Bedarf 2
> Halo-Deckenfluter mit jenseits 100W.
Naja ich hab noch 2 Stück mit 500 Watt "Glühbirne" mit E42 "Monster" Fassung . Könnte auch noch eine 1000 Watt bieten ,funktionsfähig natürlich. Das erspart dann die Heizung in im Zimmer :-)
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Sehe ich ähnlich.
Im privaten Haushalt, gab es IMO für eine 100W-Birne eigentlich nie
wirklich eine Daseinsberechtigung. Das waren schon immer nur
ziemlich sinnfreie Stromfresser.
Heute kann man mit LED-Beleuchtungssystemen(darunter ist mehr zu
verstehen, als nur LED-Energiesparlampen) nicht nur Strom sparen,
sondern hat auch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wie man einen
Raum ausleuchtet. z.B. mit RGB-LED-Strips...das was man damit
beleuchtungsmässig machen kann, leistet keine herkömmliche Glühbirne
der Welt. Insofern war für mich nie nachvollziehbar, warum sich die Leute
so an die alte Glühbirne klammern, anstatt die neuen Möglichkeiten,
die LED-Belechtungssysteme bieten erkunden zu wollen.
p.s.
Die einzigen klassische Glühbirne die es bei mir noch gibt, ist die der
Kühlschrankinnenbeleuchtung.Alles andere habe ich längst durch
LED-Beleuchtung ersetzt.Das eröffnete nicht nur neue Beleuchtungs
möglichkeiten, sondern machte sich auch in recht deutlich gesunkenen
Stromkosten bemerkbar. Ich traurere der alten Glühbirne also in keinster
weise nach.
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Ich hatte schon immer nur 100 Watt. Sogar mal über mehrere Jahre hinweg sowas exotisches wie 150 Watt. Davon 2 in meinem 15 qm Zimmer. Dann noch einen Halogen 75 Watt-Deckenfluter. Wollte ich entspanntes Licht, war der Deckenfluter an. Wollte ich Arbeiten und fit sein, dann waren die Deckenleuchten mit insgesamt dann 300 Watt in Betrieb. Die waren allerdings eher selten im Einsatz, da meine überwiegende Abendtätigkeit im Zimmer entweder vor dem Computer oder entspannt auf der Couch stattfand. Aber wenn man mal Licht braucht, geht nichts über Power. Ich kann den aktuellen Funzeln in der Lampen- und Leuchtenabteilung nichts abgewinnen. Einzig Halogenspots bringen dort aktuell einigermaßen brauchbares Licht für mich. Und ich rede hier nur von mir. Ohne ordentliches Licht fühle ich mich unwohl.
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Sermon schrieb:
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> Sehe ich ähnlich.
> Im privaten Haushalt, gab es IMO für eine 100W-Birne eigentlich nie
> wirklich eine Daseinsberechtigung. Das waren schon immer nur
> ziemlich sinnfreie Stromfresser.
Beim zweiten Nachenken (ist schon 6 Jahre her, dass meine letzte Glübirne rausflog) fiel mir auf, dass es bei mir gar nur bis 60 Watt ging ...
> Heute kann man mit LED-Beleuchtungssystemen(darunter ist mehr zu
> verstehen, als nur LED-Energiesparlampen) nicht nur Strom sparen,
> sondern hat auch viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wie man einen
> Raum ausleuchtet. z.B. mit RGB-LED-Strips...das was man damit
> beleuchtungsmässig machen kann, leistet keine herkömmliche Glühbirne
> der Welt. Insofern war für mich nie nachvollziehbar, warum sich die Leute
> so an die alte Glühbirne klammern, anstatt die neuen Möglichkeiten,
> die LED-Belechtungssysteme bieten erkunden zu wollen.
Das ist durchaus richtig, nur hat halt nicht jeder das Geld, um mal eben alle Lampen (sprich: Leuchtmittel-Träger) auszutauschen. Ist bei mir bisher nur bei einer ohnehin defekten Küchen-Unterschrank-Beleuchtung geschehen.
Der Witz bei Glühbirnen ist, dass sie meit überall hin leuchten, der Lampenschirm jedoch viel davon abschattet. Ich habe eine die LG 7,5W=40W in einen glockenförmigen (silbrig reflektierenden) Schrim als Ersatz für eine 11W-Energiesparlampe (60-75W Equivalent)) eingesetzt. Die ESL strahlte rundum, die LG-LED bevorzugt nach vorn. Ergebnis ist eine höhere Lichtausbeute der LG, da die Lichstrahlen zum Sockel bei der ESL (und Standard-Glühbirne) größten Teils verrecken. Bei durchscheienenden Schirmen ist das allerdings natürlich nicht das Selbe.
> p.s.
> Die einzigen klassische Glühbirne die es bei mir noch gibt, ist die der
> Kühlschrankinnenbeleuchtung.Alles andere habe ich längst durch
> LED-Beleuchtung ersetzt.Das eröffnete nicht nur neue Beleuchtungs
> möglichkeiten, sondern machte sich auch in recht deutlich gesunkenen
> Stromkosten bemerkbar. Ich traurere der alten Glühbirne also in keinster
> weise nach.
Gibt's auch mittlerweile in LED. Bei mir sind Kühlschrankbirnen immer früh durchgebrannt und ich hab mir nie Ersatz geholt. Mit ner LED-basierten wär das schon was anderes :-) In Backöfen (LEDs sollten nicht über 70°C betrieben werden -> extrem verkürzte Lebensdauer), für die die Kühlschrank-LEDs teils auch beworben werden, würde ich die allerdings eher nicht einsetzen ...
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Ampel schrieb:
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> Naja ich hab noch 2 Stück mit 500 Watt "Glühbirne" mit E42 "Monster"
> Fassung . Könnte auch noch eine 1000 Watt bieten ,funktionsfähig natürlich.
> Das erspart dann die Heizung in im Zimmer :-)
Die Gegenrechnung mit der Heizleistung ist im Winter natürlich abgebracht, wenngleich elektrisches Heizen wesentlich teurer ist als konventionelles. Bei deinen 1000 Watt (ich hab übrigens nur "E40" gefunden*) käme man bei durchgehender Beleuchtung (ja ich weiß, theoretisch) auf 1500-2000 Euro pro Jahr, das schaff ich mit meiner gesamten Wohnngs-Beheizung nicht ;-)
*sowas? geizhals.at/de/?cat=hhleuchtallg&xf=1060_E40 Krasse Teile ...
Die gleiche Lichtausbeute (8400 lm bei der Osram-E40-500W) gibt's übrigens auch n LED: http://www.amazon.de/dp/B004X15FRU/ (100W Fluter, 8800lm), allerdings vermute ich ebenfalls grünstichiges Licht, zumindest bei der "warmweißen" Version: http://www.amazon.de/dp/B004X15FM0/ - 8000lm.
Und die sind natürlich gerichtet statt rundum, sowie alles andere als dekorativ ;)
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Ich hab mich schon immer gefragt, warum man im privaten Haushalt überhaupt 100W-Lampen benötigt. O_o
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http://www.amazon.de/dp/B004X15FM0/
Gibt auch ne kaltweiße Ausführung mit 8800 statt 8000 Lumen. Die "Natürlichkeit" der Lichtfarben müsste man natürlich erstmal verifizieren ...
Ich überlege tatsächlich, mir sowas in 50W zum Wachwerden oder -bleiben anzuschaffen. Zumal meine Butze lichtkillende Nut und Feder Deckenvertäfelung hat :-(
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Kleiner Tipp: Um Licht zu erzeugen und somit die Räume zu erhellen. ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BChbirne
Es gibt halt Bereiche wo man viel Licht will und trotzdem nur eine Lampe.
Ausserdem ist viel Licht gut gegen Depressionen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichttherapie
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Selbst dort (im Kühlschrank) habe ich die Beleuchtung gegen ein LED-Leuchtmittel (mit E14 Fassung) ausgetauscht ;-)
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adba schrieb:
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> Kleiner Tipp: Um Licht zu erzeugen und somit die Räume zu erhellen. ;-)
> de.wikipedia.org
?????? LED machen genauso Licht und sparen dabei noch Strom. Dir sollte schon klar sein dass die Glühlampe ein Auslaufmodell ist...
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Für offene Standards
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samy schrieb:
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> ?????? LED machen genauso Licht und sparen dabei noch Strom. Dir sollte
> schon klar sein dass die Glühlampe ein Auslaufmodell ist...
Zumal man dafür Licht mit höherem Blau-Anteil benötigt, ca. 5000K Lichttemperatur. LEDs und Leuchtstofflampen können das liefern, Halogenlampen (bei geringerer Effizienz) (evtl?) auch, konventionelle Glühlampen (~2000-3000 K) eher nicht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.12 11:17 durch Edgar_Wibeau.
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adba schrieb:
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> Kleiner Tipp: Um Licht zu erzeugen und somit die Räume zu erhellen. ;-)
> de.wikipedia.org
Hab ich jahrzehntelang auch mit 60W geschafft. ;)
> Es gibt halt Bereiche wo man viel Licht will und trotzdem nur eine Lampe.
Bei so Sachen wie Schreibtischen oder Werkbänken hab ich dafür ne eigene Lampe, die dann wieder nur dafür da ist, den Arbeitsbereich zu erhellen und nicht den ganzen Raum. Und da reicht dann deshalb auch wieder viel weniger Watt aus.
Und Kunstausstellungen oder so hab ich selten zu Hause, für die es wirklich hell sein muss. ;)
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Ich habe so was als Außenleuchte:
http://www.ebay.de/itm/50W-LED-Warmweis-Fluter-Strahler-Flutlicht-Aussenstrahler-85-265V-f-Garten-IP65-/270915055803?pt=DE_M%C3%B6bel_Wohnen_Leuchtmittel&hash=item3f13cbb0bb
Macht HELL!!
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man eine ähnliche LED-Lampe mit dieser Helligkeit gut als als Deckenfluter im Wohnzimmer verwenden könnte.
Kennt jemand eine entsprechende Leuchte? Vielleicht findet sich jemand, der mir hilft ein Bauprojekt zu starten?
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100 Watt Glühbirnen sind wirklich kaum noch im Einsatz, aber 100 Watt Halogenstäbe sind weit verbreitet.
Ein Leuchtmittel macht aber noch keine Lampe. Man braucht ja noch den Sichtschutz, also Lampenschirm oder die Variante als Deckenfluter.
Es ist schon ein Unterschied, ob man einen Kronleuchter mit 6 Klarglasglühbirnen a 40 Watt oder mit 4 Mattglasbirnen a 60 Watt betreibt. Allein schon dieses "Glitzern" wird man mit weißen LEDs nicht hinbekommen.
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In meinem Zimmer früher hatte ich erst 3x 60 W Reflektor-Glühlampe, später 3x 13 W ESL (Standard/warmweiß) und jetzt bin ich (in einem größeren Zimmer) bei 2x 23 W ESL (6500 K, jeweils 1350 Lumen). Leider dauert es eine ganze Weile, bis sie richtig hell sind. In der Küche habe ich noch 150 W Halogen, das ist ganz angenehm (solange man nicht an die Energiekosten denkt).
Ach und am Fahrrad habe ich die und die (bei Touren gleichzeitig, beim Einkaufen nur eine). Die erste alleine macht schon ganz gutes Licht (mehr Kontext).
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