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Der AKKU ist das Problem !

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  1. Der AKKU ist das Problem !

    Autor zzzzzzzzzzzzzzzz 23.06.09 - 19:56

    Der wird nicht so lange halten wie versprochen !
    Wetten wir ?

    Der Kunde wird draufzahlen müssen, denn ein neuer Akku kostet halb soviel wie das ganze Auto !

  2. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor Skora 23.06.09 - 20:21

    ja klar hält der akku noch nicht lange, aber soll man deswegen das projekt jetzt abblasen?! Irgentwann muss man doch mal anfangen mit tests, wie sich diese Autos im alltäglichem leben verhalten.

    Die reichweite der Autos wird steigen, die Akkus werden länger durchhalten etc, aber solange die Akkus die notwendige Kappazität noch nicht liefern, soll man so lange nix machen, nicht andere teile eines E-autos weiter entwickeln?!

    erst mal das hirn einschalten, dann posten!!!

  3. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor mhhh 23.06.09 - 20:48

    Äh, wie schnell und weit konnte man nochmal mit dem ersten Benzinauto fahren? Keine 250 km/h schnell und mind. 750km weit. Warum hat man da eigentlich trotzdem weiter gemacht?
    Aus heutiger Sicht hätte man damals tatsächlich nicht auf den Benziner setzen, sondern das Elektroauto weiterentwickeln sollen.

    Der Tesla hat eine ganz beachtliche Reichweite (350km bei 185kW). Allerdings mit einem Akkuworkaround aus 6.831 Notebookakkus.

    Auf der anderen Seite wird man mit der heutigen Akkutechnologie nicht weit kommen. V.a. weil Litium-Akkus durch das Litium limitiert sind. Das reicht nämlich mal bei weitem nicht, um auch nur ansatzweise sämtliche Benziner/Dieselfahrzeuge durch E-Autos zu ersetzen.

    Und das System der Zukunft im Akku-Auto-Bereich dürfte die Wechsel-Batterie sein. Anders dürfte eine vernünftige "Ladezeit" nicht zu realisieren sein.

    Bei allem Charme des E-Autos, das Wasserstoff-Auto wird sicher trotzdem weiterentwickelt. Vielleicht gibt ja dann mal einen Hybrid aus diesen beiden Technologien.

    Und um auf den Titel zurückzukommen: Der Mensch ist das Hauptproblem, v.a. seine bei weitem zu große Anzahl.

  4. Re: 350km bei 185kW

    Autor Ralf L.K. 23.06.09 - 22:37

    Der Tesla schafft seine 350km wenn er nur 12-15 kW netto oder 15-18 kW brutto bei 50-55 kWh Akku liefern muss.

    E-Autos leben von geringer Abfrage des vorhandenen Leistungspotentials.
    Die 185 kW saugen den Akku bei 3/4 Entladewirkungsgrad innerhalb von 10 Minuten restlos leer.

    Es winkt - die Platin-Karte vom ADAC.

  5. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor blablub 23.06.09 - 22:44

    mhhh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei allem Charme des E-Autos, das Wasserstoff-Auto
    > wird sicher trotzdem weiterentwickelt. Vielleicht
    > gibt ja dann mal einen Hybrid aus diesen beiden
    > Technologien.

    Ähm, gibt es:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Brennstoffzellenfahrzeug
    Zum Beispiel:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_F-Cell

    Brennstoffzelle mit Wasserstoff treibt Elektromotor an.

    Soweit ich weiß, wird das fast immer angewandt, wenn von einem "Wasserstoffmotor" die rede ist. Direkte H2-Verbrenner gibt es gar nicht so viele. Mir fällt jetzt nur der 7er BMW dazu ein (den kann man allerdings nichtmal kaufen, sondern nur leasen).

  6. Re: 350km bei 185kW

    Autor *ubuntuuser 24.06.09 - 08:45

    Du weißt schon das die meiste Energie für das Beschleunigen gebraucht wird? Sobald das Auto mal fährt und "nur" seine Geschwindigkeit halten muss braucht es wesentlich weniger (wenn du nicht gerade einen Berg hinauf fährst.)

  7. Re: 350km bei 185kW

    Autor tobixx0 24.06.09 - 09:46

    *ubuntuuser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du weißt schon das die meiste Energie für das
    > Beschleunigen gebraucht wird?
    Die Energie, die man dafür braucht ist aber das kleinere Problem; die kann man durch Ausrollen nutzen oder bei E-Antrieben zurückgewinnen.

    > fährt und "nur" seine Geschwindigkeit halten muss
    > braucht es wesentlich weniger (wenn du nicht
    > gerade einen Berg hinauf fährst.)
    Schon, aber es macht einen großen Unterschied, ob man 100 oder 180 fährt. Das Problem ist der quadratisch ansteigende Luftwiderstand; das frisst eine Menge Leistung bei hohen Geschwindigkeiten.
    Bei E-Autos merkt man den Unterschied viel stärker als bei Verbrennern, da E-Antriebe bei niedrigen Geschwindigkeiten viel effizienter sind.

  8. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor Semikolon 24.06.09 - 10:02

    Faszinierend eigentlich. Wir können Raumsonden durch das ganze Sonnensystem schicken, ganze Organe transplantieren, winzigkleine Computerchips bauen, aber nen ordentliches Elektro-Auto bekommen wir nicht hin.
    Udn ich habe so ne vermutung welche Lobby das zu verhindern weiß das es schneller vorrangeht. ;)

  9. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor Replay 24.06.09 - 10:24

    Die Batterie ist nicht das Problem, das Problem ist die Leistungsgeilheit der Fahrer. Beispiel E-Mini. 150 kW E-Maschine, gespeist aus Batteriestrom? Völliger Quatsch und kein Wunder, daß die Batterie dann den Platz des Rücksitzes einnimmt.

    Wenn man sich auf die wesentlichen Dinge beschränkt, um komfortabel von A nach B zu kommen, wäre das E-Auto kein Problem. Es reichen auch 30 oder 40 kW, um entspannt zu fahren. Warum ständig diese Raserei? Lieber fahre ich entspannt dahin, lasse Musik laufen und komme ohne Hetze am Ziel an. So bin ich auch nach einer langen Fahrt nicht ausgepowert.

    Die Lebenserwartung der Batterien ist auch nicht das Problem, wenn man Ni-MH verwendet. Es fahren uralte Prius mit 600.000 km Laufleistung durch die Gegend, die immer noch die erste Batterie tragen, ohne Leistung verloren zu haben. Noch keine Hybridbatterie eines Prius ist an Altersschwäche eingegangen. Seit 1997 nicht.

    Problematisch wird es beim Aufladen. Aus 'ner Steckdose kommt halt nur wenig Leistung (3,6 kW), also dauert der Ladevorgang entsprechend lange. Extra Ladedosen für E-Autos, welche deutlich mehr Leistung ausgeben und ausschließlich mit nachhaltigem Strom versorgt werden, lösen das Problem. Das bleibt aber Wunschdenken, weil man Kooperationen mit RWE (dreckiger Kohlestrom) eingeht, anstelle hier gleich mal eine vernünftige Infrastruktur aufzubauen.

    Das E-Auto wäre schon lange fertig, bloß ist dann halt nix mehr mir den deutschen Raserpisten und irgendwelchen Schwanzvergleichen am Stammtisch.

    Es liegt nicht am Können, es liegt am Wollen.

    _________________________________________________________________
    Lesen gefährdet die Dummheit シ

  10. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor puschteblume 24.06.09 - 10:31

    Als gäbe es keine Alternativen ... tsts

  11. Die Menschen wollen es so!!! - Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor sl0w 24.06.09 - 11:15

    Seh ich ganz genauso.

    Für die größeren Städte gibt es meiner Meinung nach allerdings keine Alternative zum Fahrrad, zumal man mit diesem auch noch schneller unterwegs ist (und das nicht nur im Berufsverkehr) als mit Auto oder Öffentlichen.
    Die Entwicklung geht deshalb zäh voran, weil das normale Zahnrädchen im System aus Bequemlichkeit mit dem Auto von seiner Tiefgarage in die seines Uhrwerks fahren will und selbst dafür zu faul ist seinen Zigarettenfilter bis zur nächsten Entsorgemöglichkeit zu tragen. Bei so viel Ignoranz, Dummheit und Schwerfälligkeit braucht man sich nicht wundern, wenn man in einer stinkenden, lauten und von Lobbys beherrschten Stadt wohnt!

  12. Re: 350km bei 185kW

    Autor sdfsdf 24.06.09 - 13:34

    Quadratisch ansteigend? *g*

  13. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor fdds 24.06.09 - 15:02

    Falsch. Beispiel, Toyota gibt auf den Akku im Prius 8 Jahre Garantie, weil es eben viele Zweifler gibt, wie dich. Der Preis für einen Original-Akku im Prius 1 liegt bei 2500 Euro, für den Prius 2 gibt es keinen Preis, da noch kein Prius 2 aus der Akku-Garantie raus ist, wird aber bestimmt nicht viel teuerer sein. Ich denke mal das kann man auf Elektroautos und andere Hybride einigermaßen übertragen.

  14. Re: 350km bei 185kW

    Autor tobixx0 24.06.09 - 16:40

    Was ist jetzt daran so lustig?

  15. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor Replay 24.06.09 - 17:05

    Die Batterie des P2 kostet komplett 1800 Euro.

    Es ist noch niemals eine Prius-Batterie (Hybridbatterie mit Ni-MH-Chemie) an Altersschwäche eingegangen.

    Die Batterie des Prius 2 besteht aus vielen, einzeln auswechselbaren Modulen. Der Prius kennt die Leistung und den Zustand eines jeden Moduls genau und zeigt ggf. an, welches Modul schlappgemacht hat. Bisher hat noch kein Batteriemodul schlappgemacht. Und wenn, kostet der Austausch eines Moduls etwa 100 Euro (es ist ein Stecksystem, der Austausch schnell gemacht).

    _________________________________________________________________
    Lesen gefährdet die Dummheit シ

  16. Re: Der AKKU ist das Problem !

    Autor fdds 25.06.09 - 08:31

    thx, wusste ich auch noch nicht ^^ Und wie gesagt, beim Prius 2 greift (noch) in so gut wie jedem Fall die Garantie. Und ich nehme einfach mal schwer an die Hersteller von Elektrofahrzeugen werden das ähnlich machen

  17. Re: 350km bei 185kW

    Autor Jossele 14.07.09 - 13:16

    da gibs gar nix zu spaßen, immerhin ergibt sich die gleiche kurve bei wurzelig abfallend und gedrehtem graphen...

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