Ich sehe einen Schwimmkörper, einen Motor, ein Getriebe, eine Exzenterwelle und ein paar elastisch verbundene Hebel. Was ist an der Bastelei jetzt etwas besonderes?
mark06 schrieb:
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> Ich sehe einen Schwimmkörper, einen Motor, ein Getriebe, eine Exzenterwelle
> und ein paar elastisch verbundene Hebel. Was ist an der Bastelei jetzt
> etwas besonderes?
Eigentlich gar nix. Vorallem wenn ich bedenke, dass ich sowas in der Art schon vor Jahren bei Modellbaufreaks gesehen hab. Jetzt baut eine Uni das in einer etwas primitiveren Art nach, und bekommt dafür auch noch Geld. Unglaublich.
Wenn doch noch eine Fernsteurung eingebaut wäre, aber selbst die fehlt. Nicht mal ansprechbare Flossen sind vorhanden, wodurch dieses Ding dem Fisch im prinzip noch unähnlicher wird.
Dadurch besitzt jedes Modellbau U-Boot mehr Technologie als dieses Ding.
Roboter? Definitiv nicht.
Frag ich mich auch, wo da der Roboter sein soll. Ist eher eine abgewandelte Version eines Modell U-Boots, das nichtmal eine Fernsteuerung hat.
hmmmm
Habt ihr vielleicht den Text nicht vollständig gelesen?
Sicher doch. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Art des "Flossenantriebs" nicht neu ist. Finde es nur unterhaltsam, dass eine Uni mittels ordentlich Fördermitteln ein Modell baut, welches wohl schon so einige Bastler Jahre vorher schon durchs Wasser schippern liesen.
Und warum soll man in ein Modell, dass dazu dient, das Strömungsverhalten solcher Flossenantriebe zu untersuchen, eine Fernsteuerung oder gar eine autonome Steuerung einbauen, die man für die Untersuchungen gar nicht benötigt?
Bei allem Respekt vor guten Modellbauern, aber ich vermute mal, dass nur wenige Hobbyisten das theoretische Wissen und vor allem auch die Menge an Zeit, Assistenten und Messtechnik haben, die es benötigt, solche Untersuchungen nach wissenschaftlichen Standards durchzuführen.
Der Flossenantrieb an sich ist nichts neues, neu ist allerdings, dass solche Antriebe nun auch auf ihre Eigenschaften hin untersucht werden.
Das der Tenor des Golem-Artikels ein anderer ist, ist eher Golem-typisch als ein Fehler der Wissenschaftler. Das auch die Wissenschaftler an sich ein bischen auf den Putz hauen, ist einem alten Sprichwort geschuldet: Klappern gehört zum Handwerk.
Bis die Tage,
KK
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Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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