Ich habe mal irgendwo gehoert, dass man keine wirklich dichten Wasserstoff-Tanks bauen kann, weil die Wasserstoffatome so klein sind, dass sie aus jedem Tank entweichen koennen.
Sprich, der Tank des Autos leert sich selbst.
Gibt es dafuer schon eine Loesung?
Mhh das wäre ja ein allgemeines Problem, ich denke doch aber dass man dafür schon eine Lösung hat, Wasserstoff wird ja nicht nur in Tanks für Fahrzeuge gespeichert werden müssen oder?
Es gibt Mythen, die nie aussterben.
1. H2-Drucktanks sind dicht, sonst wären sie nicht zulassungsfähig. Das gilt für Stahltanks als auch moderne Aluminium-Faserverbund-Drucktanks. Die meisten H2-Druckspeichertanks für PKW sind für 35 MPa (350 bar) ausgelegt, fortgeschrittene haben einen Betriebsdruck von 70 MPa (700 bar). Die Zulassungstests erfolgen bei einem Mehrfachen des Betriebsdruckes!
2. H2-Druckspeicherung wird oft mit Flüssiggas-(LH2-)Speicherung verwechselt. Selbst super-isolierte LH2-Tanks erwärmen sich langsam (Physik). Wenn also ein BMW Hydrogen 7 (der einzige Autohersteller, der dieses Konzept aus bestimmten Gründen immer noch verfolgt) mehrere Tage am Stück nicht gefahren wird, muss der verdampfte Wasserstoff abgelassen oder katalytische in Wärme umgesetzt werden - aus Sicherheitsgründen da sich sonst ein Überdruck im LH2-Tank aufbauen würde. Der gasförmige Wasserstoff wird daher definiert, kontrolliert und sicher dem Tank entnommen.
Ist doch beim normalen Benzin Tank auch nicht anders.
Stell das Auto einach mal für 10 Jahre in die Wüste und danach ist nur noch ein fuzzeliger Rest mittellanger Kohlenwasserstoffe im Tank (sofern die nicht auch schon verdünnisiert sind).
Auch wenn Wasserstoff durch die Tankwände diffundiert, es kommt auch daran an wie schnell.
So wie die Verluste hochgespielt werden könnte man glatt meinen das nach 10 Minuten schon 90% des Wasserstoffs durch das Metall gewandert sind.
Real dauert es sicher schon ein paar Tage länger bis sich ein paar Wasserstoffatome durch das Metallgitter gewusselt haben.
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