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Nur ein gedanke

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  1. Nur ein gedanke

    Autor: ploedman 06.12.12 - 22:04

    Mir kommt es so vor als würde die Telekom mit allen Mitteln versuchen kein Glasfaser zu verlegen.

    Wenn Sie nur halb soviel Energie in den Ausbau von Glasfaser stecken würden, dann hätten wir alle jetzt 100 MBit/s.

    Und das ganze Geld was hier gescheffelt wird, benutzt man für den Ausbau im Ausland. ( Nicht nur die Telekom )

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  2. Re: Nur ein gedanke

    Autor: pylaner 06.12.12 - 22:13

    Wollen tun Sie schon..

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  3. Re: Nur ein gedanke

    Autor: tingelchen 06.12.12 - 22:14

    Glasfaser wird in Deutschland auch niemals wirklich weit verbreitet sein. Womit wir in Deutschland in Sachen Internet immer ein Entwicklungsland bleiben werden. Ich sehe da regelrecht schwarz.

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  4. Re: Nur ein gedanke

    Autor: ploedman 06.12.12 - 22:21

    Ich hätte von der Telekom erwartet das Sie sich mehr für Glasfaser engaieren.

    Aber sowie es aussieht sind kleine Konzerne wie z.B. M-Net viel weiter, was das betrifft.

    Als Beispiel Mittlerer Ring in München bis ende 2013 mit FTTB/H sowie größere Gemeinden mit FTTB/H/C .

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  5. Re: Nur ein gedanke

    Autor: tunnelblick 06.12.12 - 22:27

    ploedman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir kommt es so vor als würde die Telekom mit allen Mitteln versuchen kein
    > Glasfaser zu verlegen.
    >
    > Wenn Sie nur halb soviel Energie in den Ausbau von Glasfaser stecken
    > würden, dann hätten wir alle jetzt 100 MBit/s.
    >
    > Und das ganze Geld was hier gescheffelt wird, benutzt man für den Ausbau im
    > Ausland. ( Nicht nur die Telekom )

    naja, sie verlegen doch glasfaser, aber eben nur bis zum kvz bzw. outdoor-dslam ;)

    "we have computers, which can beat your computers"

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  6. Re: Nur ein gedanke

    Autor: Sharra 06.12.12 - 22:34

    Von der Telekom kannst du erwarten, was du willst, sie haben scheinbar den Glasfasterausbau mehr oder weniger gestoppt, und ich muss sagen ich versteh es voll und ganz.

    Begründung:

    Die Telekom WOLLTE großflächig Glasfaser ausbauen.
    Die Regulierungsbehörde sagte dazu sinngemäß:
    "Fein, macht ihr mal und wenns liegt, darf jeder auf die Leitung, wie bei Kupfer auch".
    Die Telekom darauf:
    "Nix gibt, wenn dann wollen wir UNSERE Investition zumindest ein paar Jahre auch alleine nutzen"
    Behörde: "Ja nö wenn dann alle".

    Da zeigte die Telekom der Behörde den Stinkefinger und hat die Investitionen zusammgestrichen.

    Tut mir ja leid, aber ich versteh die Telekom hier voll und ganz.
    Den kostspieligen Ausbau sollen sie tragen, aber nutzen dürfen es dann alle Provider? Das grenzt schon an Enteignung.
    Ja klar hätte die Telekom dafür Gebühren kassiert, aber durch die Gebühren kommt eben bedeutend weniger Geld rein, als wenn man selbst Anschlüsse an die Kunden verkauft. Das heisst im Klartext, die Amortisierung der Ausbauinvestitionen läuft über einen bedeutend längeren Zeitraum. Damit wird das ganze unwirtschaftlich.

    Auf der anderen Seite schreien die anderen großen Telcos lauthals nach FTTH, rühren aber selbst keinen Finger. Die setzen sich hin, und beten, dass die Telekom doch noch Glasfaser verlegt, und klagen sich notfalls dan auf die Leitungen.

    Würde die Regulierungsbehörde der Telekom erlaube, ihre neuen Glasfasernetze dann zumindest vorrübergehend exklusiv zu nutzen (oder von den Konkurrenten entsprechende Mieten zu verlangen), hätten wir nächstes Jahr flächendecken Glasfaser.

    Oder baut ihr ein Haus, und die ganze Nachbarschaft darf sich dann gegen 1¤ Spende am Tag an eurem Kühlschrank bedienen, den TV benutzen, und das Klo mit Papier verstopfen?

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  7. Re: Nur ein gedanke

    Autor: der_Volker 06.12.12 - 22:34

    Ich kann das schon irgendwo verstehen, die Telekom MUSS ihre Kabel den anderen zu vorgeschriebenen Preisen zur Verfügung stellen. Irgendwo kommt man dann an einen Punkt an dem man dann lieber keine neuen Kabel verlegt.

    Vor rund 20 Jahren hatten die Bremer Stadtwerke praktisch die ganze Stadt mit Glasfasern verkabelt, auch als Vorbereitung auf die Deregulierung.
    Wir hatten 1995 eine 128KBit/s Standleitung auf Glasfaser, als die dann erweitert werden musste bekamen wir SDSL auf Kupfer von der Telekom gemietet. Das war für die schon billiger als ihre eigene Glasfaser aufzurüsten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.12 22:39 durch der_Volker.

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  8. Re: Nur ein gedanke

    Autor: Rulf 06.12.12 - 22:34

    nur dürfen können sie nicht, weil sich sonst das kartellamt wieder einmischt...sie haben aus diesem grunde ja schon ihr teures kabelnetz für einen symbolischen betrag verscherbeln müssen...

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  9. Re: Nur ein gedanke

    Autor: BLi8819 06.12.12 - 22:43

    Würdest du ein Grundstück kaufen, wenn du dazu gezwungen wirst dir dieses mit 20 anderen zu teilen?

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  10. Re: Nur ein gedanke

    Autor: x2k 06.12.12 - 22:43

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser wird in Deutschland auch niemals wirklich weit verbreitet sein.
    > Womit wir in Deutschland in Sachen Internet immer ein Entwicklungsland
    > bleiben werden. Ich sehe da regelrecht schwarz.

    Da hast du schon recht mit aber das ist auch durch die normalen Internet Kunden so.
    Der einfache DSL Kunde hat einfach keine ahnung davon was er da täglich benutzt, die haben da einen blinkenden Kasten an der Wand und das wars. Kaum einer von denen weiß wie DSL oder die Glasfaser funktioniert, hauptsache der Elektronikschrott mit dem Apfel drauf funktioniert damit um auf Facebook nutzlose Infos zu posten ^^
    Würde jeder nach einer Glasfaserleitung fragen dann wäre der ausbau schon lange beschlossen.

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  11. Re: Nur ein gedanke

    Autor: EisenSheng 06.12.12 - 22:49

    Meine Vermutung ist, dass das Problem viel banaler ist als wir uns alle vorstellen.

    Jeder Kommentar hier im Forum sieht irgendwie so aus als würde man mittlerweile das Gewäsch der Cloud glauben und alle Kabel würden auf magische Weise in dieser Wolke verschwinden und alle wären mit einer 10GBit/s Anbindung an das Internet vollkommen happy, wäre da nicht der böse Gegenspieler TELECO^H^H${RANDOM_ISP}.

    Was glaubt ihr wo das Kabel mit eurem Anschluss hin geht? Sehr wahrscheinlich erstmal zu einem Switch. Was glaubt ihr wo das Kabel des Nachbarn hin geht? Richtig, wahrscheinlich erstmal zum *gleichen* Switch. Und wie schnell muss jetzt der Switch wohl sein, damit er eure gesamte Nachbarschaft versorgt? 10Gbit/s? 100GBit/s? Das sind Spektren im Rahmen der Verbindung wie 3 große Backbones untereinander angebunden werden.

    Damit wir alle mit 100MBit/s über Glasfaser angebunden werden können, müssten die Provider wohl erstmal ihre gesamte Hardware massiv aufstocken. Es reicht nicht einfach nur die Kabel zu verlegen, nein, die gesamten Anlagen müssten dafür wohl modernisiert werden. Das mit Sicherheit nicht billig.

    Nur meine Theorie und jetzt zerreißt sie bitte.

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  12. Re: Nur ein gedanke

    Autor: Raumzeitkrümmer 06.12.12 - 23:00

    Nehmen wir mal an, die Telekom hätte nicht 1000 Rechner, sondern ab sofort 10.000 und alles Bürger hätten einen 100 Megabit Anschluss. Was würde nun geschehen? Erst einmal wohl gar nichts, denn ich kann nicht plötzlich statt 100 Seiten pro Tag 1000 Seiten aufrufen. Andere können das auch nicht. Schon jetzt ist eine Seite in Nullkommanix da, wobei die meiste Zeit wohl vom Rechner für den Aufbau benötigt wird.

    Ob eine Cloud mich jemals begeistern könnte, wo ich doch eh nur einen stationären Rechner habe? 50 MB für eine Mail? Klar, das kann vorkommen, aber wenn das nicht geht, dann liegt das am mail-Anbieter, der das nicht annimmt.

    Fernsehen übers Internet, ok, da könnte was laufen, aber man sieht doch eh nur ein Programm und dafür reichen auch 20 Megabit/s, wenn es HDTV sein sollte.

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  13. Re: Nur ein gedanke

    Autor: x2k 06.12.12 - 23:01

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Begründung:
    >
    > Die Telekom WOLLTE großflächig Glasfaser ausbauen.
    > Die Regulierungsbehörde sagte dazu sinngemäß:
    > "Fein, macht ihr mal und wenns liegt, darf jeder auf die Leitung, wie bei
    > Kupfer auch".
    > Die Telekom darauf:
    > "Nix gibt, wenn dann wollen wir UNSERE Investition zumindest ein paar Jahre
    > auch alleine nutzen"
    > Behörde: "Ja nö wenn dann alle".
    >
    > Da zeigte die Telekom der Behörde den Stinkefinger und hat die
    > Investitionen zusammgestrichen.
    >
    > Tut mir ja leid, aber ich versteh die Telekom hier voll und ganz.
    > Den kostspieligen Ausbau sollen sie tragen, aber nutzen dürfen es dann alle
    > Provider? Das grenzt schon an Enteignung.
    > Ja klar hätte die Telekom dafür Gebühren kassiert, aber durch die Gebühren
    > kommt eben bedeutend weniger Geld rein, als wenn man selbst Anschlüsse an
    > die Kunden verkauft. Das heisst im Klartext, die Amortisierung der
    > Ausbauinvestitionen läuft über einen bedeutend längeren Zeitraum. Damit
    > wird das ganze unwirtschaftlich.
    >

    Gab es da nicht auch Fördergelder zum ausbau oder kann die Telekom nicht sogar teile der Investitionen über die Steuern zurüch bekommen ???

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  14. Re: Nur ein gedanke

    Autor: VRzzz 06.12.12 - 23:32

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von der Telekom kannst du erwarten, was du willst, sie haben scheinbar den
    > Glasfasterausbau mehr oder weniger gestoppt, und ich muss sagen ich versteh
    > es voll und ganz.
    >
    > Begründung:
    >
    > Die Telekom WOLLTE großflächig Glasfaser ausbauen.
    > Die Regulierungsbehörde sagte dazu sinngemäß:
    > "Fein, macht ihr mal und wenns liegt, darf jeder auf die Leitung, wie bei
    > Kupfer auch".
    > Die Telekom darauf:
    > "Nix gibt, wenn dann wollen wir UNSERE Investition zumindest ein paar Jahre
    > auch alleine nutzen"
    > Behörde: "Ja nö wenn dann alle".
    >
    > Da zeigte die Telekom der Behörde den Stinkefinger und hat die
    > Investitionen zusammgestrichen.
    >
    > Tut mir ja leid, aber ich versteh die Telekom hier voll und ganz.
    > Den kostspieligen Ausbau sollen sie tragen, aber nutzen dürfen es dann alle
    > Provider? Das grenzt schon an Enteignung.
    > Ja klar hätte die Telekom dafür Gebühren kassiert, aber durch die Gebühren
    > kommt eben bedeutend weniger Geld rein, als wenn man selbst Anschlüsse an
    > die Kunden verkauft. Das heisst im Klartext, die Amortisierung der
    > Ausbauinvestitionen läuft über einen bedeutend längeren Zeitraum. Damit
    > wird das ganze unwirtschaftlich.
    >
    > Auf der anderen Seite schreien die anderen großen Telcos lauthals nach
    > FTTH, rühren aber selbst keinen Finger. Die setzen sich hin, und beten,
    > dass die Telekom doch noch Glasfaser verlegt, und klagen sich notfalls dan
    > auf die Leitungen.
    >
    > Würde die Regulierungsbehörde der Telekom erlaube, ihre neuen
    > Glasfasernetze dann zumindest vorrübergehend exklusiv zu nutzen (oder von
    > den Konkurrenten entsprechende Mieten zu verlangen), hätten wir nächstes
    > Jahr flächendecken Glasfaser.
    >
    > Oder baut ihr ein Haus, und die ganze Nachbarschaft darf sich dann gegen 1¤
    > Spende am Tag an eurem Kühlschrank bedienen, den TV benutzen, und das Klo
    > mit Papier verstopfen?

    +1
    mehr ist eigentlich zu dem Thema nicht zu sagen. Telekom macht auf bockig, weil sie weder Exklusivrechte, noch eine Tariferhöhung an die TAL durchbekommen. Ich würde da genauso wenig mitspielen. Ich zahl Tiefbau, Kabel und Backbone und die anderen dürfen das zum Flohmarktpreis mitnehmen, lächerlich.
    Kooperation wird es kaum geben, da 1&1 und Co. denken, das wird schon und wenn, dann kassieren wir mit.
    Aber stellt euch mal vor, wenn 1&1 nun 20 statt 10¤ zahlen müsste, da müssten sie ihren 20¤ DSL Vertrag auf einmal auf 30¤ aufstocken, dann wären sie plötzlich nicht mehr die billigsten, und mit was anderen können die wohl kaum protzen...

    @EisenSheng

    Deine Begründung gehört zum FTTH Ausbau mit dazu. Die Telekom legt nicht nur Kabel, sondern stockt auch Backbone und Überlandkabel auf, anders wäre das unmöglich.


    > Gab es da nicht auch Fördergelder zum ausbau oder kann die Telekom nicht sogar
    > teile der Investitionen über die Steuern zurüch bekommen ???

    Wäre das damit lukrativ, hätten wir schon FTTH, anscheinend gibts da zu wenig um den Ausbau und das Nutzniesen auszugleichen.

    Im Vorzeigeland Schweden hat das afaik der Staat bezahlt, so kanns gehn.

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  15. Re: Nur ein gedanke

    Autor: wire-less 07.12.12 - 00:03

    Nein. Mir kommt's so vor als würde die Telekom wirtschaftliche Lösungen anstreben. Glasfaser ist momentan das "Buzzword". Jeder will es haben aber keiner will es bezahlen.

    Ein Hausanschluss Strom oder Gas liegt bei ca. 2000-3000 Euro. Das muss der Häuslebauer bezahlen.

    Und wer soll jetzt die Faser ins Haus bezahlen? Der Staat (also wir alle anderen)?
    Warum? Legen wir in Zukunft auch Strom, Wasser, Gas kostenneutral ins Haus?

    Von den üblichen 20-30 Euro/Monat refinanzieren sich die Grabarbeiten nicht.

    Und warum ist es so wichtig ob die 50MBit/s per Kupfer, Faser oder Funk
    ins Haus kommen?

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  16. Re: Nur ein gedanke

    Autor: Sharra 07.12.12 - 00:38

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und warum ist es so wichtig ob die 50MBit/s per Kupfer, Faser oder Funk
    > ins Haus kommen?

    Ganz ehrlich?
    Mir ist es derzeit noch völlig wurscht ob meine Daten über Kupfer in Form von Elektronen transportiert werden, oder über Glasfaser in Form von Lichtwellen.
    Das Ergebnis ist das Selbe.

    Aber Funk fällt genrell aus. Tut mir leid, aber selbst wenn man mir 500Mbit über LTE anbieten würde, ich würde dennoch die 10Mbit DSL-Leitung nehmen.
    Einfacher Grund: Die 10Mbit sind stabil. Egal ob meine Nachbarn auch alle 10Mbit nutzen oder eben nicht. Bei LTE bricht die Datenrate dann massiv ein, wenn mehrere auf die Zelle zugreifen. Für unterwegs mag das in Ordnung gehen, aber für einen stationären Anschluss für mich einfach indiskutabel.

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  17. Re: Nur ein gedanke

    Autor: Poison Nuke 07.12.12 - 00:44

    EisenSheng schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Vermutung ist, dass das Problem viel banaler ist als wir uns alle
    > vorstellen.

    > Damit wir alle mit 100MBit/s über Glasfaser angebunden werden können,
    > müssten die Provider wohl erstmal ihre gesamte Hardware massiv aufstocken.
    > Es reicht nicht einfach nur die Kabel zu verlegen, nein, die gesamten
    > Anlagen müssten dafür wohl modernisiert werden. Das mit Sicherheit nicht
    > billig.
    >
    > Nur meine Theorie und jetzt zerreißt sie bitte.



    das Aufstocken der Hardware ist vergleichsweise günstig. Das Problem beim Verlegen von Fasern ist, hier müssen große Distanzen überwunden werden und viel Erdreich bewegt usw.
    Wie weiter oben ja schon geschrieben wurde, ein Hausanschluss Gas und Wasser usw liegt auch schon bei ein paar Tausendern (und dann liegt das Grundstück in einer erschlossenen Gegend wo alles direkt vor der Haustür ist). Jetzt rechne das mal hoch auf ein paar mehr Haushalte. Allein diese Kosten gehen schon fast ins unermessliche.

    Hingegen ein paar Switche usw, das juckt die Telekom da nicht wirklich. Auch die Backboneanbindung muss nicht gewaltig groß sein. Wie schaut es denn im Rechenzentrum aus... da teilen sich auch bis zu 24 Server mit je 100Mbit einen 1GBit Uplink und Server haben naturgemäß erheblich mehr Datendurchsatz als ein Heimanschluss und trotzdem reicht das noch locker.
    Man wird daher auch in den nächsten Jahren locker ein paar Dutzend Haushalte mit 100Mbit über zwei 155Mbit Links versorgen können oder vllt auch drei.

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  18. Re: Nur ein gedanke

    Autor: wire-less 07.12.12 - 06:07

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wire-less schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und warum ist es so wichtig ob die 50MBit/s per Kupfer, Faser oder Funk
    > > ins Haus kommen?
    >
    > Ganz ehrlich?
    > Mir ist es derzeit noch völlig wurscht ob meine Daten über Kupfer in Form
    > von Elektronen transportiert werden, oder über Glasfaser in Form von
    > Lichtwellen.
    > Das Ergebnis ist das Selbe.
    >
    > Aber Funk fällt genrell aus. Tut mir leid, aber selbst wenn man mir 500Mbit
    > über LTE anbieten würde, ich würde dennoch die 10Mbit DSL-Leitung nehmen.
    > Einfacher Grund: Die 10Mbit sind stabil. Egal ob meine Nachbarn auch alle
    > 10Mbit nutzen oder eben nicht. Bei LTE bricht die Datenrate dann massiv
    > ein, wenn mehrere auf die Zelle zugreifen. Für unterwegs mag das in Ordnung
    > gehen, aber für einen stationären Anschluss für mich einfach indiskutabel.

    Das ist eine Frage der Überbuchung, nicht der Technik. LTE wird momentan mit
    Trafficlimit verkauft um die Überbuchung gering zu halten. Momentan findet der
    Ausbau auch hauptsächlich in 800MHz statt wo die Anbieter wenig Bandbreite
    haben. Werden alle Frequenzen genutzt steht je nach Ort viel Bandbreite/User
    zur Verfügung. DSL wird auch massiv überbucht um die Kosten im Griff zu haben.
    Kein Anbieter gibt zu wie stark er das macht. Das würde die "bis zu" Angebote in
    ein anderes Licht stellen.

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  19. Re: Nur ein gedanke

    Autor: Casandro 07.12.12 - 08:00

    Ja LTE kann man relativ trivial aufrüsten. Im Gegensatz zum Kabel, braucht man nur die Basisstationen auszutauschen um eine bessere Trennung zwischen den Teilnehmern zu erhalten. Langfristig wird es da adaptive Antennenarrays geben, mit denen jeder Teilnehmer fast vollständig getrennt bedient wird.

    Ob und wann das gemacht wird, hängt davon ab, wie viel Geld die Anbieter da rein stecken. Leider legen die in der Regel nicht offen, wie ihr Netz aufgebaut ist. Würden sie das tun, so könnte man den Anbieter mit dem besten Gebühren- zu Investitions-Verhältnis wählen.

    Ach ja, und der entbündelte Zugang ist für die Telekom sicherlich profitabel. Die kriegen da doch so um die 15 Euro pro Monat, nur für das Adernpaar. Ein Adernpaar welches vor 50 Jahren mal mit Steuergeldern verbuddelt wurde, und das mit hoher Wahrscheinlichkeit seit dem kein einziges mal geflickt werden musste.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.12 08:07 durch Casandro.

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  20. Re: Nur ein gedanke

    Autor: 7hyrael 07.12.12 - 08:32

    im vorzeigeland schweden hocken auch nicht nur vollpfosten in der regierung.

    ich wäre zu 100% für ein staatliches FTTH-Netz. dann soll meinetwegen jeder provider drauf dürfen aber zum einen müssen die dann alle gleich viel abdrücken und im idealfall wird ein preis für den zugang vorgegeben. service vom provider? kann ich getrost drauf verzichten, da bist meist danach mehr aufgeschmissen als vorher, hast aber noch ne nette Rechnung von der kostenpflichtigen Hotline.

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