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Interessanter Ansatz

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  1. Interessanter Ansatz

    Autor Replay 20.01.11 - 12:19

    Dieses System ist eine ziemlich gute Idee. Es wäre noch interessant, wie weit man mit einem vollen Drucktank fahren kann.

    Ich habe einen Prius 2 und bin sehr zufrieden mit dem Ding. Der Benzinverbrauch bewegt sich ziemlich genau bei der Werksangabe von 4,3 Litern/100 km (normale Fahrweise, mitschwimmen im Verkehr). Die Druckmotor-Hybridtechnik finde ich sehr interessant. Soviel ich weiß, haben die Franzosen kleinere Autos mit Druckluft-Motoren entwickelt und es fahren, wenn ich mich richtig erinnere, sogar Druckluft-Busse an einem französischen Flughafen herum.

    Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...

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  2. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Mykos 20.01.11 - 12:28

    .. wenn die Hydraulik nicht einen so beschissenen Wirkungsgrad hätte..

    Angenommen: Sprit = 100%; Verbrennungsmotor bis zum Rad = 40%; Anteil Bremsenergie, die gespeichert wird = 70% und Hydraulikmotor = 40%

    dann komme ich auf 1 * 0,4 * 0,7 * 0,4 = 11%

    läscherlisch

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  3. Re: Interessanter Ansatz

    Autor MBauer 20.01.11 - 12:33

    Dann kommt noch das zusätliche Gewicht hinzu...

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  4. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Replay 20.01.11 - 12:43

    Der Verbrennungsmotor hat keine 40 %. Im besten Falle 35 % und das nicht am Rad, sondern an der Kurbelwelle.

    Ein E-Motor hat indes zwischen 95 und 98 % Wirkungsgrad.

    Aber egal, wichtig ist, was hinten rauskommt. Oder in diesem Fall, was hinten nicht rauskommt. Und das ist immerhin um 30 bis 35 % weniger. Und jetzt drehe deine seltsame Rechnung mal um und rechne mal von 30 bis 35 % Ersparnis an Treibstoff rückwärts.

    Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...

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  5. Re: Interessanter Ansatz

    Autor ali baba 20.01.11 - 12:56

    mal abgesehen von der fraglichen effizienz, was passiert wenn der drucktank explodiert? 350 bar (laut artikel) ist ja nicht gerade ohne :)

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  6. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Replay 20.01.11 - 13:25

    Die Frage könntest Du auch bei Erdgas-Autos stellen. Keine Ahnung wie hoch der Druck in einem solchen Gastank (sind ja auch Flaschen) ist, aber wenn da was schiefgeht, hat man nicht dur die Explosion durch den Druck, sondern auch noch den hochexplosiven Inhalt.

    Wenn mit dem Hydraulik-Hybrid was schiefgeht, würde ich sagen, daß das ziemlich doll spritzt ^^ Nee, ohne Schmarrn. Die werden sich schon was gedacht haben, um solche Szenarien zu vermeiden. Wie beim Erdgas-Auto auch.

    Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...

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  7. Re: Interessanter Ansatz

    Autor ali baba 20.01.11 - 13:30

    wenn du glück hast ist das loch im drucktank nach hinten raus, dann bekommst du nochmal extra schub beim fahren *g*

    prinzipiell find ich die idee aber interessant. je mehr energie wieder in den kreislauf zurückgeht und nicht irgendwo verloren wird (sei es als bremsabwärme / benötigte bremskraft) umso besser. energierecycling is klasse. dann noch solarzellen aufs dach um die lichtmaschine bei schönwetter zu unterstützen. wetten es gibt noch genug was den technikern einfallen wird. irgendwann haben wir dann unsere 3 liter maximalverbrauch erreicht, dann tut auch die benzinpreiserhöhung nicht mehr so weh :D

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  8. Re: Interessanter Ansatz

    Autor DerRadfahrer 20.01.11 - 13:48

    Also ein Dieselmotor hat vielleicht 40 % Wirkungsgrad, wenn es hoch kommt 45 %. Ein Ottomotor hat etwa 10 % weniger, also irgendwas zwischen 30 % und 35 %. Das gilt für den Betrieb im optimalen Drehzahlbereich.

    Im Wechsellastbetrieb, wie er beim Auto normalerweise vorkommt, verringert sich der Wirkungsgrad.

    Beim vorgestellten Modell kann der Motor immer gleich schnell mit der Drehzahl des höchsten Wirkungsgrades laufen. Das scheint so viel Spritersparnis zu bringen, daß die höheren Verluste durch den hydraulischen (max. 30 %) gegenüber einem herkömmlichen Antrieb (geschätzt 10 %) mehr als wettgemacht werden.

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  9. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Peter M 20.01.11 - 13:50

    Mykos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bremsenergie, die gespeichert wird = 70% und Hydraulikmotor = 40%

    Der Wirkungsgrad vom Hydraulikmotor liegt bei ca. 90% und nicht bei 40%...

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  10. Re: Interessanter Ansatz

    Autor rbugar 20.01.11 - 13:53

    Das würde ja in dem Fall eine relativ geringe Rolle spielen. Mehr bewegte Masse liefert auch mehr Energie beim Bremsen die dann beim Beschleunigen wieder zur Verfügung steht.

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  11. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Peter M 20.01.11 - 13:56

    rbugar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde ja in dem Fall eine relativ geringe Rolle spielen. Mehr bewegte
    > Masse liefert auch mehr Energie beim Bremsen die dann beim Beschleunigen
    > wieder zur Verfügung steht.

    mehr Bewegte Masse ist durch die auftretenden Verluste in jedem Szenario schlecht! Das sollte mal jemand der deutschen Autoindustrie erzählen, die immer schwerere Wagen baut...

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  12. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Replay 20.01.11 - 14:19

    Was genau der Sinn eines Hybrids ist. Neben dem Aspekt, daß der Verbrennungsmotor teilweise ganz aus sein kann, läuft dieser, wenn er an ist, in und nahe beim Optimum. Den großen Rest erledigt die E-Maschine oder hier eben der Hydraulik-Motor.

    Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...

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  13. Re: Interessanter Ansatz

    Autor test2 20.01.11 - 14:28

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein E-Motor hat indes zwischen 95 und 98 % Wirkungsgrad.


    Wieso vergleichen Unwissende immer Äpfel mit Birnen?

    Beim Verbrennungsmotor wird der gesamte Prozess betrachtet (Energiespeicherung ... Wandlung etc.) und beim E.Motor nur die Wandlung. Schon mal auf die Idee gekommen, dass man in der Batterie und dem restlichen Gedöns auch etwas Wirkungsgrad verliert? Dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Wenn wir dann noch weiter gehen, und uns noch den vorgelagerten Prozess, der E.Engergie/Benzin/Diesel Erzeugung betrachten dann sind die Wirkungsgradunterschiede nur noch marginal.

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  14. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Replay 20.01.11 - 14:40

    Wenn man beim Benzinmotor den ganzen Prozess nimmt, sinkt der Wirkungsgrad in den einstelligen Bereich. Benzin muß erst mal hergestellt und in den Tank des Fahrzeugs befördert werden.

    Wenn man dem Verbrenner Benzin (100 %) zuführt, kommen an der Kurbelwelle 30 bis 35 % davon an. Der Rest ist hauptsächlich Wärme.

    Wenn man dem E-Motor Strom (100 %) zuführt, kommen an der Welle 95 bis 98 % davon an. Der Rest ist minimale Wärme.

    Ein Mittelklassewagen verbraucht auf 100 km etwa 15 kWh Energie.

    Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...

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  15. Re: Interessanter Ansatz

    Autor rbugar 20.01.11 - 14:57

    Naja, wenn man durch die Technik 30% einsparen kann, obwohl der Wagen schwerer wird, hat es sich doch trotzdem gelohnt. Klar, im Idealfall wird der Wagen nicht schwerer, aber alles wird man auf einen Streich nicht erreichen.

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  16. Re: Interessanter Ansatz

    Autor test2 20.01.11 - 15:04

    Replay schrieb: weiterhin Unfug

    Und der Strom wächst glücklicherweise auf Bäumen. Außerdem wandert er freiwillig und ohne Verluste in den tollen Akku (und auch wieder heraus), der ebenfalls völlig verlustfrei Arbeitet und bei hohen/niedirigen Temperaturen drohen keine weitere Verluste ... was ein Glück!

    Merkste was? Dass der E.Motor einen besseren Wirkungsgrad hat wird niemand bestreiten, wobei deine 95/98% ebenfalls nur unter idealen Bedingungen erreicht werden!

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  17. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Replay 20.01.11 - 15:19

    Und Benzin kommt glücklicherweise aus der Luft. Es wandert von alleine aus der Erde, stellt sich selbst aus Erdöl her, fliegt dann von selbst über die Weltmeere zu den Raffinerien, wo es sich dann von selbst mit Additiven (die aus Gedankenströmen von Trollen entstehen) anreichert, um sich dann von dort zur Tanke zu beamen, von wo es dann auf wundersame Weise in den Tank eines irgendwo in einer Garage stehenden Autos transferiert. Du Träumer.

    Wie der Wirkungsgrad einer Kraftmaschine definiert ist, hast du wohl noch nicht in der Schule gehabt oder du hast mal wieder geschwänzt.

    Merkste was? Du bist ein hoffnungsloser Fall. Lesen -> Verstehen -> Denken -> Denken -> Schreiben. Bitte in dieser Reihenfolge.

    Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...

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  18. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Mr. 1000 Volt 20.01.11 - 15:31

    Mykos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. wenn die Hydraulik nicht einen so beschissenen Wirkungsgrad hätte..
    >
    > Angenommen: Sprit = 100%; Verbrennungsmotor bis zum Rad = 40%; Anteil
    > Bremsenergie, die gespeichert wird = 70% und Hydraulikmotor = 40%
    >
    > dann komme ich auf 1 * 0,4 * 0,7 * 0,4 = 11%
    >
    > läscherlisch


    Verbrennungsmotor 40%?
    Im Stadtverkehr und im Stau ist der oft weit unter 10%...

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  19. Re: Interessanter Ansatz

    Autor Kabelsalat 20.01.11 - 15:37

    Dann werden die dir erzählen, dass die großen Wagen sich immer gut verkaufen, egal wie hoch der Benzinpreis ist. Im Prinzip wird sich ein Porschefahrer nicht über die Benzinpreise beschweren.

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  20. Re: Interessanter Ansatz

    Autor .02 Cents 20.01.11 - 15:46

    Eben - es ist ohnehin relativ sinnfrei eine Hybridtechnik so zu betrachten. Reine Elektroantriebe sind bis auf weiteres als Ersatz für den Individualverkehr ungeeignet, ebenso wie vermutlich Irgendwelche Druckantriebe. Im zweiten Fall dürfte die Reichweite ein Problem sein, im ersten Fall ist die Recihweite auch noch etwas dünn, und auf absehbare Zeite gibt es kein vernünftiges Konzept als Ersatz für Nachtanken.

    Insofern: Betrachtet man das ganze als Hybridalternative, die vor allem in Stop-and-Go Fahrsituationen Verbrauchssenkend wirken soll, dann spricht doch ganz offensichtlich für die Hyrauligkalternative (verlglichen mit Elektrohybriden) das solche Hydraulikflüssigkeit vermutlich deutlich einfacher zu erstellen / recyceln ist (und möglicherweise sogar haltbarer) als das ganze Batteriezeug in den Hybriden ...

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