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Fragen bzw. der Technik

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  1. Fragen bzw. der Technik

    Autor Amerikaner 28.08.09 - 18:14

    Leider ich habe keine Komentaar gelesen der irgend eine verbindung mit dem Inhalt hat. Schade.

    Hier ein Paar Fragen:

    - Kann man mit dieses Technik eine Protein, DNA oder RNA Molekulen fotografieren? Ich bin auch an die 3D Bild interessiert (die man von viele Bilder teilweisse bauen kann).

    - Was kostet das Prozess und wie schnell es geht? Ich will ein paar DNA (single/double strand) oder Proteinen die ich von eine Tumorzelle extractiert habe fotografieren.

    - Kann ich die membrane eine Zelle fotografieren? (ich moechte schnell die Rezeptoren an die Membrane herausfinden). Hier es handelt sich um mehrere unterschiedliches RNA molekulen.

  2. Re: Fragen bzw. der Technik

    Autor physiker 28.08.09 - 19:41

    also afm rastert die oberfläche, d.h. es fährt die oberfläche in messpunkten ab und misst die kraft zwischen molekül und spitze.
    nachdem es sich also um eine oberflächentechnik handelt, kann ein 3d bild nicht entstehen (ähnlich bei einem röntgenbild) es sei denn man schafft es das molekül aus verschiedenen richtungen zu "scannen" was heir aber meines wissens nach unmöglich ist, v.a. bei einem so hochkomplexen molekül wie einem protein.
    und wenn die jungs in zürich jetzt damit um die ecke kommen, kannst du davon ausgehen, dass die sicher ein jahr oder länger präpariert haben um ein gutes ergebnis vorzeigen zu können.
    allein der versuchsaufbau (uhv und ult) wird ein halbes jahr gebraucht haben. mal ganz abgesehen davon, dass bei den bedingungen dein protein längst zumindest teilweise auseinander gebrochen und verdampft wäre.
    die messzeit schätze ich pro messung auf ca 2h, aber das ein und ausschleußen der probe wird ebensolange dauern. und wie gesagt die jungs haben sicher mal 100 proben vermessen.

  3. Re: Fragen bzw. der Technik

    Autor physiker 28.08.09 - 19:52

    ok wer lesen kann ist klar im vorteil:
    messzeit pro probe 20h...

  4. Re: Fragen bzw. der Technik

    Autor Amerikaner 28.08.09 - 20:11

    @physiker - die Proteinen sind staendig in Bewegung (eine art Oszilation, stell mal for einen Gel, der bereits bewegt wuerde). Falls das Bild nicht schnell gemacht werden kann, sollte das Protein in einen Kristal gefangenen, dass entspricht aber mehr Aufwand. Ich weiss nicht ob das auch fuer die Membrane und Membranrezeptoren machtbar ist.

  5. Re: Fragen bzw. der Technik

    Autor foo 28.08.09 - 20:57

    > - Kann man mit dieses Technik eine Protein,
    > DNA oder RNA Molekulen fotografieren?

    Ja, prinzipiell schon.

    > Ich bin auch an die 3D Bild interessiert (die
    > man von viele Bilder teilweisse bauen kann).

    Das hier analysierte Pentacen ist so weit von der Dreidimensionalität entfernt, wie es für einen Körper nur möglich sein kann: Es ist komplett platt. Nicht umsonst wurde ein derartiges Molekül für diesen Versuch gewählt ...

    > Ich will ein paar DNA (single/double strand) oder
    > Proteinen die ich von eine Tumorzelle extractiert
    > habe fotografieren.

    :)

    > - Kann ich die membrane eine Zelle fotografieren?

    "Ja". Die Membran mit zugehörigen Membranproteinen ist für die Methode derzeit zu komplex, warte noch zehn bis fünfzig Jahre, dann klappt's vielleicht ...

    > (ich moechte schnell die Rezeptoren an die
    > Membrane herausfinden).

    Molekularbiologische Methoden und Massenspektroskopie helfen hier weiter.

    > Hier es handelt sich um mehrere unterschiedliches
    > RNA molekulen.

    Hä? RNA als membranständiger Rezeptor?!

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