Das Prinzip krankt an der gleichen Schwache wie der Transrapid: Man braucht unmengen an Kupfer in der Straße, wahrscheinlich mehr, als es auf dem ganzen Planeten zu fördern gibt.
... und davon gibt es genug ;-)
pica
Aluminium in diesen Mengen Herzustellen wird sicher unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern...
"Der Energieeinsatz liegt bei 13 bis 15 kWh pro produziertem Kilogramm Roh-Aluminium"
"Bei der Stromerzeugung für das eine Kilogramm Aluminium werden im deutschen Kraftwerkspark 8,4 kg CO2 freigesetzt."
(de.wikipedia.org)
pica schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ... und davon gibt es genug ;-)
>
> pica
Dann nehmen wir halt Gold und Silber.
:)
Es muss nur jemand ein weiteres Südamerika entdecken dem wir das wegnehmen können.
Woher kamen eigentlich die Leitungen für Oberleitungsbusse in Osteuropa?
Ja, im Vergleich zu Kupfer, von dem (genau wie bei Gold) mittlerweile über die Hälfte bereits verarbeitet sind, wenn ich mich recht erinnern kann.
FootPrint schrieb:
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> "Der Energieeinsatz liegt bei 13 bis 15 kWh pro produziertem Kilogramm
> Roh-Aluminium"
>
> "Bei der Stromerzeugung für das eine Kilogramm Aluminium werden im
> deutschen Kraftwerkspark 8,4 kg CO2 freigesetzt."
Dann rechne aber auch mal, wie lange das Aluminium dann in der Straße bleibt und Autos versorgt, und rechne dagegen, was die ganzen in dieser Zeit gespeisten Autos an Benzin bzw Diesel verbraucht hätten. Den Energieeinsatz für das Alu hast Du genau 1x, und mit jedem Meter, den ein Fahrzeug über dieses Alu fährt und mit Strom gespeist wird, amortieisert sich dieser ein klein wenig.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Alu als Stromleiter? Wie hoch ist da nochmal der Wirkungsgrad? Sehr effizient...
Induktion ist allein schon auf Grund des miserablen Wirkungsgrades ein No-Go. Von den Kosten für das neue Strassennetz und der damit verbundenen chaotischen jahrzehntelangen Strassenumbaumassnahme aller Strassen bis zum kleinsten Feldweg mal abgesehen.
Hauptsache die Deppen haben wieder unnötig Fördergelder verprasst...
Joe User
womit amortisiert es sich denn? Zumindest Stand heute ist durch den Elektrischen Verlust ein Auto einen höheren Effizienzgrad hat als ein Elektroauto. Ich möchte nicht wissen wieviel Verlust du hast wenn du das in die Straße einbaust.
Ganz zu schweigen von den Sicherheitsbedenken mit Fußgängern, Tieren und alledem... Ist ja nicht umsonst so dass bei Zügen es Oberleitungen gibt und nicht in/neben den Schienen der Strom übertragen wird.
Tantalus schrieb:
> Dann rechne aber auch mal, wie lange das Aluminium dann in der Straße
> bleibt und Autos versorgt, und rechne dagegen, was die ganzen in dieser
> Zeit gespeisten Autos an Benzin bzw Diesel verbraucht hätten. Den
> Energieeinsatz für das Alu hast Du genau 1x, und mit jedem Meter, den ein
> Fahrzeug über dieses Alu fährt und mit Strom gespeist wird, amortieisert
> sich dieser ein klein wenig.
>
> Gruß
> Tantalus
Allerdings leider wesentlich langsamer als man denkt, da die Stromerzeugung ebenfalls einen nicht unerheblichen Co2 Ausstoß verursacht. Ausserdem oxidiert das Aluminium und muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden. Das macht zwar bei ein paar Metern nichts aus... Aber wenn alle Straßen damit bestückt sind kann man ja ausrechenen wieviele Tonnen bzw. Kilo- oder Megatonnen Aluminium ständig für Ausbesserungen verbraucht werden. Ganz zu schweigen von den vielen Baustellen an denen auch jedesmal neue Leitungen verlegt werden müssen.
Sehe ich auch so. Und dann kommt noch die Wartung dazu und wenn dann auf der Autobahn mal der "Strom ausfällt" heißt es zwischen den Autos die Autobahn aufreißen und nach dem Fehler suchen oder wie?
Die Idee mag auf einem Testgelände gut sein, für ein ganzes Land aber kann man das vergessen.
BTW: Und was passiert, wenn wir das nun hätten und keiner drum herum? Lassen wir dann alle unsere Autos an den Grenzen stehen? ;)
Eleasar schrieb:
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> Ist ja nicht umsonst so dass bei Zügen es Oberleitungen gibt und
> nicht in/neben den Schienen der Strom übertragen wird.
Bei U-Bahnen aber schon der Fall. Da ist die Ober- eher eine Unterleitung und der Stromabnehmer an der Seite der Gleise bzw. dazwischen.
Klar sollte man die besser nicht anfassen. Und wenn dann der ganze Wildwechsel gegrillt auf der Straße liegt, findet das WWF und Greenpeace wohl auch nicht so toll ;-)
Ich glaube, dass bevor so ein Projekt überhaupt in die Planungsphase gehen soll, die Energieerzeugung auf regenerative Quellen umgestellt werden MUSS.
Natürlich erzeugt ein Kohlekraftwerk mit einem besseren Wirkungsgrade Energie als ein Verbrennungsmotor. Aber so verschieben wir das Problem nur von der Straße in die Industriegebiete.
Die wirklich einzig sinnvolle Lösung sind entweder Brennstoffzellen oder Mini Fusionsgeneratoren.
Aber das ist beides leider noch in weiiiter Ferne. :(
Ach kommt Leute, wir verbauen einfach Supraleiter unter der Straße und Neodym-Magneten im Fahrzeug, dann gleiten wir durch die Straßen :P
* The president is a duck? *
Aber man muss auch mal in andere Richtungen denken.
Die größte Bremse bei den e-Autos sind nun mal die Klobigen und ineffizeinten Akkus. Ausserhalb einer Großstadt kannste keinem erzählen, dass er nach 200 km langsamen fahrens (~ 50 km/h) für 8 Stunden "tanken" muss. Solange ich mit einer Akkuladung keine 1000km schaffe und das laden >20min dauert, taugt die ganze Idee nur für Technik-begeisterte und Leute, die ihr grünes Gewissen beruhigen wollen.
Der Wertverlust von e-Autos ist auch ein Heuler, wenn die Akkus nach einigen Jahren Schrott sind. Hab mal gehört, Schwacke prognostiziert 10% Restwert nach 6 Jahren...
Labersack schrieb:
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> Allerdings leider wesentlich langsamer als man denkt, da die Stromerzeugung
> ebenfalls einen nicht unerheblichen Co2 Ausstoß verursacht. Ausserdem
> oxidiert das Aluminium und muss nach einiger Zeit ausgetauscht werden.
Soweit ich das verstanden habe, muss das Aluminium nicht blank an der Oberfläche liegen, es kann durchaus schön ummantelt (und damit luft- und wasserdicht) unter der Fahrbahnoberfläche liegen. Die Fahrbahn muss sowieso alle x Jahre erneuert werden, da führt kein Weg dran vorbei. Dabei kann man auch glaich die Aluschienen mit tauschen.
> Ganz zu
> schweigen von den vielen Baustellen an denen auch jedesmal neue Leitungen
> verlegt werden müssen.
Dass die Autos immer noch einen Akku an Bord haben, ist wohl auch Dir entgangen, oder? ;-)
Also eine Baustelle zu überbrücken sollte das geringste Problem sein.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
magic23 schrieb:
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> Sehe ich auch so. Und dann kommt noch die Wartung dazu und wenn dann auf
> der Autobahn mal der "Strom ausfällt" heißt es zwischen den Autos die
> Autobahn aufreißen und nach dem Fehler suchen oder wie?
Und nochmal: Die Autos sollen auch weiterhin einen eigenen Akku an Bord haben. Nur muss dieser dann nicht mehr eine Kapazität für 400-500km haben, sondern nur noch für 100-150. Und damit sollte man aus der Stromausfallzone locker rauskommen (wenn nicht, also im Umkreis von 150km für längere Zeit totaler Stromausfall herrscht, haben wir ganz andere Probleme).
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Tantalus schrieb:
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> Soweit ich das verstanden habe, muss das Aluminium nicht blank an
> der Oberfläche liegen, es kann durchaus schön ummantelt (und damit
> luft- und wasserdicht) unter der Fahrbahnoberfläche liegen.
Unter der Fahrbahnoberfläche ist fürs Induktionsladen zu
weit vom Abnehmer entfernt, hier zählt jeder Millimeter.
Joe User
Joe User schrieb:
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> Unter der Fahrbahnoberfläche ist fürs Induktionsladen zu
> weit vom Abnehmer entfernt, hier zählt jeder Millimeter.
Dann zur Not gekapselt *in* die Fahrbahnoberfläche. Auf jeden Fall muss das Alu nicht blank an der Oberfläche liegen, ist also nicht allzu anfällig für Korrosion.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
Und wofür bitte sollte man das Aluminium verwenden? Ist nicht gerade der beste Leiter...
FootPrint schrieb:
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> Aluminium in diesen Mengen Herzustellen wird sicher unseren ökologischen
> Fußabdruck verkleinern...
>
> "Der Energieeinsatz liegt bei 13 bis 15 kWh pro produziertem Kilogramm
> Roh-Aluminium"
>
> "Bei der Stromerzeugung für das eine Kilogramm Aluminium werden im
> deutschen Kraftwerkspark 8,4 kg CO2 freigesetzt."
>
> (de.wikipedia.org)
>
> pica schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > ... und davon gibt es genug ;-)
> >
> > pica
Wäre eine Möglichkeit. Im Ausland bleibt das Problem aber weiterhin bestehen, sofern die auf den Zug nicht mit aufspringen. Also wenn man sowas machen wollen würde, dann müsste es zumindest EU-weit von Statten gehen, oder wie seihst du das?
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