Mit Marktwirtschaft hat das schon längst nichts mehr zu tun. Firmen wie Apple und Microsoft gehören staatlich zerschlagen und alle Quellcodes veröffentlicht unter einer BSD Lizenz damit sich auf den Ruinen der alten Großkonzerne wieder ein innovativer und Freier Markt mit vielen interessanten Startups entwickeln kann.
Marktwirtschaft stellt sich nicht von alleine ein, sondern sie muss vom Staat garantiert werden u.a auch durch Eingreifen des Staates um Monopole und Kartelle zu zerschlagen !
Hier spricht leider wenig für Wissen!
Was wäre die Alternative ? verstaatlichen wie im Sozialismus ? Oder dabei zuschauen wie die Lobbys der Großkonzerne die Kontrolle übernehmen und alle Alternativen und neue Inovationen platt machen ?
Denke ich ist beides nicht besonder vielversprechend für die Zukunft.
Sehe ich genau so. Tablets von Apple einzusetzen, mag zwar auf kurze Sicht pragmatisch sein, ist auf lange Sicht aber eine Bindung der Lehrkräfte und Schüler an den Hersteller. Hier sollte auf austauschbare Komponenten und offene Hardware gesetzt werden.
Edit: Du plenkst ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.12 17:27 durch redwolf.
Welches Monopol? Gibt es denn keine anderen Firmen mehr?
Die Post hatte ein Monopol. Wollte ich ein Telefon oder einen Brief verschicken, musste ich zur Post. Will ich einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet, kann ich zu zig Firmen gehen. Kein Monopol.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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So, ja Welche Alternativen gibt es denn zu Apple/Microsoft ? Allein Microsoft hat 94% Marktanteil (Vorinstallationen). Also wenn das mal kein totales Monopol ist...
Es gibt ja eine überstaatliche Kontrolle gegen Monopole und Kartelle. Nur ist diese oft nicht wirksam genug, u.a. weil die Lobbyisten zu viel Einfluss haben. Dagegen wird man leider schwer was machen können.
Gegen deinen Vorschlag spricht, dass die wirtschaftlichen Folgen das Potential bergen, ganze Gesellschaften ins Chaos zu stürzen. Mag etwas dramatisch klingen, ist aber, stellt man sich die Konsequenzen im volkswirtschaftlichen Sinne vor, eine reelle Gefahr.
b)
Super, aber man kann auch was anderes drauf machen. Und man kanns auch ohne MS OS kaufen. Und es gibt 1230934 Hersteller, von dem man die Hardware beziehen kann.
Bei Apple gibts nur Apple, sonst nix.
Wenn man es korrekt betrachtet, nein. Weder Apple noch Microsoft sind Monopolisten.
Ein Monopol liegt vor, wenn es nur einen Anbieter gibt, wenn also potentielle Käufer keine Wahl haben, egal was sie tun.
Was Du meinst ist ein Quasi-Monopol. Das ist zwar kein echtes Monopol, aber es ist ähnlich wirksam. Und bei einem Marktanteil von 94% kann man wohl von einem solchen sprechen.
Allerdings weiß ich nicht, welchen Anteil Apple am Tablet-Markt hat.
EDIT: Es gibt auch noch Oligopole ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.12 17:36 durch Bassa.
Als ich zuletzt nachgesehen habe, gab es noch eine ganze Menge Hardwarehersteller und zig verschiedene Betriebssysteme und sonstige Software in allen möglichen Varianten und aus allen möglichen Quellen.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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Bassa schrieb:
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> Allerdings weiß ich nicht, welchen Anteil Apple am Tablet-Markt hat.
Afaik zwischen 60% und 80% (je nachdem, ob man Exemplare im Distributionschannel mitzählt usw.).
Wobei auch da niemand gezwungen wurde, ein Tablet von Apple zu kaufen. Im Gegenteil, der sonstige Markt bietet eine Vielzahl von Geräten in allen Preisklassen und mit sehr viel breiter gefächerten Featureset an. (vielleicht finden die Leute das iPad auch nur toll...)
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Das Problem ist das z.B. Betriebsystem Alternativen (egal ob Proprietär oder Frei) kaum eine Chance haben am Markt bestehen so können solange einige sehr wenige Hersteller ein Quasi-Monopol innehaben.
Andere Hersteller finden dann eben keine Kunden, können ihre Angebote nicht weiterentwickeln (was dank geschlossener Protokolle ohnehin sehr schwer ist). Also, ich denke das hier eine einmalige Code Offenlegung wunder wirken würde. Dann gäbs sicherlich schnell 20 Kommerzielle Windows/Apple Distributionen die miteinander konkurrieren würden bzw keine davon könnte sich als geschlossenes System durchsetzen.
Ein Tablet-Monopol hat Apple wohl nicht, aber mit der Aktion könnten sie sich ein Schulbuchmonopol verschaffen und das ist definitiv nicht wünschenswert.
60% bis 80% ist aber immer noch ein recht großer Anteil. Klar, dafür sind die Konsumenten mitverantwortlich, aber Apple versucht auch alles, um Konkurrenz zu bremsen.
Das kann sich schon zum Quasi-Monopol auswachsen.
FridolinGansheimer schrieb:
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> Das Problem ist das z.B. Betriebsystem Alternativen (egal ob Proprietär
> oder Frei) kaum eine Chance haben am Markt bestehen so können solange
> einige sehr wenige Hersteller ein Quasi-Monopol innehaben.
Naja, Apple jagt MS auch mit OSX immer mehr Marktanteile ab, obwohl das OS noch vor einigen Jahren unter "ferner liefen" zu finden war. Das hätte demnach nicht passieren können.
> Dann gäbs sicherlich schnell 20 Kommerzielle Windows/Apple
> Distributionen die miteinander konkurrieren würden bzw keine davon könnte
> sich als geschlossenes System durchsetzen.
Dazu muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich sehr froh bin, dass dem nicht so ist. Windows ist Windows, OSX ist OSX. Überall. Absolute Monopole mögen schlecht sein - zu starke Fragmentierung ist es aber auch.
Wir haben z.B. hier bei einem Mittelständler große Probleme mit einer handvoll Linux-Systeme, wohingegen >100 Windows-PCs kaum Aufwand erzeugen. Das liegt nicht an der Qualität der Betriebssysteme, sondern weil unsere Admins Windows in seinen paar Iterationen kennen, wohingegen sie Linux in der Praxis nie kennen können - da sich die Distributionen und Versionen so stark unterscheiden, dass der Aufwand um ein Vielfaches höher ist.
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Bassa schrieb:
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> Ein Tablet-Monopol hat Apple wohl nicht, aber mit der Aktion könnten sie
> sich ein Schulbuchmonopol verschaffen und das ist definitiv nicht
> wünschenswert.
Das wäre in der Tat nicht wünschenswert, wobei man erwähnen muss, dass bereits jetzt ein Oligopol weniger Verlage auch Schulbücher besteht.
Allerdings kann man keine derartigen Pläne aus der News herauslesen. Da steht nichts davon, dass die Benutzung von iPads an Schulen gesetzlich vorgeschrieben und die Verwendung anderer Geräte verboten werden soll.
> 60% bis 80% ist aber immer noch ein recht großer Anteil. Klar, dafür sind
> die Konsumenten mitverantwortlich, aber Apple versucht auch alles, um
> Konkurrenz zu bremsen.
Dafür sind in erster Linie die Produkte verantwortlich, die in zweiter Linie den Konsumenten gefallen. ;)
IMO versucht Apple primär Konkurrenten zu bremsen, die "das bessere iPad" und "das bessere iPhone" verkaufen wollen, was für viele derzeit ein so dominantes Ziel ist, dass weiter von den Apple-Geräten entfernte Konzepte kaum noch auffallen.
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FridolinGansheimer schrieb:
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> Mit Marktwirtschaft hat das schon längst nichts mehr zu tun. Firmen wie
> Apple und Microsoft gehören staatlich zerschlagen und alle Quellcodes
> veröffentlicht unter einer BSD Lizenz damit sich auf den Ruinen der alten
> Großkonzerne wieder ein innovativer und Freier Markt mit vielen
> interessanten Startups entwickeln kann.
>
> Marktwirtschaft stellt sich nicht von alleine ein, sondern sie muss vom
> Staat garantiert werden u.a auch durch Eingreifen des Staates um Monopole
> und Kartelle zu zerschlagen !
Dann verrate mir doch mal wo Apple ein Monopol hat du Genie ;)
Desktop OS: je nach Land so zwischem 5 und 10%
Smartphones: In westlichen Länder so ca. 40% in Schwellenländern viel weniger
Tablets: Vielleicht so 70%? Ist zwar viel aber auch kein Monopol
Aber ich kann dir genau sagen wer ein Monopol besitzt: google!
Onlinewerbung: >80%
Onlinesuche: geschätzt so 90%
Blah, blah, blah, ...
Der Education-Sektor ist wieder mal ein typisches Beispiel dafür, dass die OSS-Community überall zu spät dran ist. Dann hilft dann nur noch rumheulen.
Tablets ... Schulbücher ... Licht aufgeh! Nein, wirklich, das ist eine Idee, da hätte man niemals drauf kommen können. Aber Kräfte bündeln? Das ging bei OSS noch nie. Und dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn man von Apple oder wem auch immer die Ohren langgezogen bekommt.
Ach Bübele, du weißt ja noch nicht mal, was ein Monopol ist. ...
> Hier spricht leider wenig für Wissen!
Argumente?
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Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Es gibt ja eine überstaatliche Kontrolle gegen Monopole und Kartelle.
> Nur ist diese oft nicht wirksam genug
Die lassen sich zuviel Zeit.
Das hier ist eine gute Möglichkeit, ein zukünftiges Monopol zu brechen.
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Wie im grossen, so im kleinen.
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