Das ganze könnte man leicht mit Hilfe freier Software wie Miro etc realisieren.
Aber nein es muss proprietäre Software sein die wieder einmal nur auf ausgewählten geschlossenen Platformen läuft.
Eine andere ALternative wäre gewesen die Inhalte unter eine freie Lizenz zu stellen und bei Archive.org einfach hochzuladen so das jeder darauf zugreifen kann.
das wäre auch kein problem ein "eigenes" itunes zu machen...
die meisten unis haben ja auch n informatikabteilung...
server aufsetzen (haben unis ja die beste infrastruktur für), kleine GUI die die dateien verwaltet, suchtool, fertig..
....und dann bastelt jede Uni ihre eigene Lösung und verwendet Steuergelder / Studiengebühren für den Aufbau dieser Infrastruktur?
Ich kann verstehen, dass hier vorgefertige Lösungen verwendet werden.
Mit geringem Aufwand erreicht man ein großes Publikum. Für den freien Zugang zu Wissen steht es den Universitäten ja weiterhin frei ihre Mitschnitte auf eigenen Servern zu veröffentlichen.
p.s.
Es steht ihnen nicht nur frei das weiterhin konventionell auf ihren eigenen Seiten zu veröffentlichen, sie tun es ja weiterhin.
Ich verstehe iTunes U eher als Komfortdienst.
http://yovisto.de/
Fast jeder Student läuft doch mit einem iPod rum, wo ist das Problem?
wer sagt denn dass man nicht eine lösung nehmen kann?
wenn man nen java-client macht läuft der dann auch überall...
aber wie du ja schon sagstest: MAN KANN ES DOCH EINFACH ZUSÄTZULICH MACHEN
michi2 schrieb:
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> ....und dann bastelt jede Uni ihre eigene Lösung
> und verwendet Steuergelder / Studiengebühren für
> den Aufbau dieser Infrastruktur?
>
ja schon ne extreme verschwendung von geldern wenn die informatikfakultät was zum entwickeln hat ...
Wenn selbst Du nicht mal schreibst: "Jeder Student läuft doch mit einem iPod rum", dann gibt es da offenbar eine Minderheit ("fast"), die keins oder andere Geräte nutzt.
"iPod" bedeutet übrigens noch lange nicht "iTunes":
Ein iPod lässt sich nicht nur an ein freies Betriebssystem anbinden (dann ohne iTunes), sondern sich auch mit anderen Programmen bespielen.
Und warum sollte man es nicht auch über iTunes anbieten, auch wenn es nicht jeder Student hat?
Verstehe den Gedanken nicht, es nicht über iTunes anzubieten.
Nicht jeder möchte oder kann so einen Rotz wie iTunes auf seinem Rechner installieren. Ich möchte diesen Dreck z.B. nicht auf meinem Rechner haben!
Ich bin selbst Student an einer FH und dort ist das zum Glück alles besser gelöst: Jeder Dozent hat einen Ordner auf einem FTP-Server, der zentral für alle Studenten mit einem global festgelegten Passwort erreichbar ist (global heißt: Das Passwort gilt z.B. auch fürs WLAN oder die Windows-Rechner). Die Dozenten können dann in ihrem Ordner Skripte und Aufgaben zur Verfügung stellen. Auf der FH-Seite gibt es dazu noch ein Infosystem, wo kurzfristige Dinge angekündigt werden können. In den meisten Fällen reicht das vollkommen. Falls nicht, gibt es auch noch E-Learning-Portale, die OpenSource, anpassbar und mit jedem halbwegs aktuellen Browser erreichbar sind.
Fazit: iTunes, nein danke!
Dann nutz es halt nicht und troll dich. Das spricht doch wohl nicht gegen das Anbieten über iTunes.
Ob du es nun glaubst oder nicht, nicht jeder kommt mit nem FTP klar. Deswegen muss man das ja auch nicht canceln. aber zusätzlich iTunes ist doch ne nette Sache.
Bis jetzt gab es nicht ein einziges Argument dafür, die Sachen nicht über iTunes anzubieten.
Kannst mal mich fragen, ich programmiere gerade an einem freien iTunes. Viel, viel viel Arbeit ;(
(aber dennoch freiwillig!)
Sie heisst Zenurio.
Vielleicht schaffe ich diese Plattform noch vor dem nächsten Winter, dann wäre sie online! "hoff"
Lg. Alex
Das Hasso-Plattner-Institut bietet Vorlesungen auch ohne iTunes an: http://www.tele-task.de
So wird es bei uns an der FH auch gelöst - ABER diese Lehrunterlagen sind nur für uns Studenten zugänglich aus der jeweiligen Fachrichtung. Ich denke es geht hier eher darum die Vorlesungskripten usw. jedem Interessierten über eine einheitliche Oberfläche zugänglich zu machen.
Klar spricht nichts gegen das Anbieten über iTunes, solange es als Alternative erfolgt. Ich möchte jedoch nicht vielleicht später mal den Schrott installieren müssen, weil ich anders meine Skripte nicht mehr bekomme.
Den (Apfel-)Saftladen unterstütze ich einfach aus Prinzip nicht!
Ach, blöder Tippfehler... :(
Einer der größten Vorteile, die ich in der iTunes Geschichte sehe, ist dass es dann uni unabhängig einheitlich werden könnte. Das wäre doch mal was.
In Tübingen heißt das eigene Portal Timms und geht ganz ok über den Browser (als Mac Nutzer schon recht unbequem, weil es auf den Windows Media Player getrimmt ist), ist ja gut und schön aber so ein Stream legt z.B. bei uns in der WG die Internetverbindung lahm, obwohl er gerade mal 60kB/s frisst.
An einer anderen Uni funktioniert es ganz anders, bei euch gar über FTP. Das ist doch Käse. Ein einheitliches vernünftiges System wär doch was.
Ob iTunes U da das richtige ist, weiß ich nicht, weil ich das noch nie ausprobiert habe (ich nutze iTunes), aber man muss doch nicht gleich alle Hufe in die Luft schmeißen, weil Apple hier zusammen mit den Unis einen zusätzlichen Service anbietet.
DIe Unis sind sowieso ziemlich resistent gegen technologie. Web 2.0 und gemeinsame Plattformen? Weit gefehlt.
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