Die geben die Naturgesetze grenzenlos her, wenn sie dazu uferlos genutzt werden.
Klar, die Nutzung kann auch Tod und Verderben damit Geschundener bedeuten, bis hin zum Selbstmord der gesamten Zivilisation.
Das liegt an uns, am Verhalten der Spezies sich selbst gegenüber.
Wir nennen das Wissenschaften, wenn wir Methoden erdenken, uns die Naturgesetze zu erschliessen und dienstbar zu bekommen.
Hingegen ist jeder Gottesbegriff immer frei erfunden: Theo log ;-)
Er dient Herrschaftsansprüchen zwecks Einschränkungszuweisungen durch Vorteilsnehmer.
Und Philosophie ist Einbildung menschlicher Unwissenheit - eine Verlegenheitsgeste sich kultiviert geben wollender Ratlosigkeit, die mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Sie ist wie Religionen pure Ideologie, will auf reine, durch nichts objektivierbare Erfindungen bzw. kartenhausartige Denkgebäude abrichten.
Den Naturgesetze mag sicher ein geistiges Prinzip zugrunde liegen.
Was wir uns daraus machen, liegt nur an uns.
Wir können leben wie Götter und krepieren wie geschundene Tiere.
Es liegt an uns.
Mir ist völlig klar: wir könnten etliche Mio Jahre weiter sein - Zinseszinseffekt nur mal der letzten 2 000 Jahre.
Was wir uns an Entwicklung verhagelten, hat endlich wiss. objektiviert zu werden, um die noch immer wirksamen Verzögerungsmuster zu objektivieren und aus unserem globalen Verhalten abzubauen.
Entwicklungsbehindernde Strukturen abbauen, darum gehts in der Moderne.
Der Sozialstaat ist eingeführt, dem das Wasser abzugraben und unsere Entwicklung immer weiter zu verschleppen.
Das Optimum der jüngsten Erkenntnis unserer Spezies ist die Marktwirtschaft, also die positive Rückkopplung von Anbieterprofit in Nachfragerkaufkraft als idealer Entwicklungsmotor.
Das wird weltweit massiv stranguliert.
@omo:
Weizenbaum hinterfragt zwei Punkte: Die wiss. Methodik und die Ziele der Wissenschaften.
Zur wiss. Methodik hat die Philosophie maßgeblich in Form von Wissenschaftstheorie beigetragen. Wenn wir Begriffe wie "objektiv" gebrauchen, nehmen wir darauf Bezug. Philosophie ist mehr als nur Selbstzweck.
Die Ziele der Wissenschaften gibt die Gesellschaft vor. Sie zahlt die Forschung. Der gemeine Forscher ist nur der Büttel des Mobs - grob gesagt. Finanziell unabhängige Forscher, die eigene Wege gehen und interdisziplinär agieren, sind leider dünn gesät. Das ist beklagenswert, aber nichts neues.
Der Gottesbegriff mag stets "erfunden" sein, doch er repräsentiert zwei höchst wichtige Visionen des Menschen: Den großen Zusammenhang aller Dinge und den perfekten Menschen, wie er in diesem großen Zusammenhang ideal agiert.
Auch heute agieren wir schon zunehmend ökologisch, und damit weniger materiell orientiert. Das globale Informationsnetz schafft ein entsprechendes Bewusstsein, es ist ein moralgebendes Organ. Wir sehen das auch am "arabischen Frühling". Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die Menschheit der Wiss. in Zukunft die richtigen Aufgaben vorlegen wird.
"der Mob" - Jeder hat sein mentales Leistungsprofil, von dem über 99 % nix wissen.
Erst unter %Rang 3 ist man schwachsinnig.
"Die Gesellschaft" ist überall totalitär gespalten, triftet allenthalben auseinander.
Alles ist so politisch gewollt.
Die Wissenschaften sind dazu da, uns zwecks SelbstverwirklichungsFreiheitsgraden die Naturgesetze dienstbar zu machen.
Sicher kommen damit Forschungsergebnisse zustande, die oft noch weit von ihrer Nutzbarmachung entfernt sein mögen.
Jede naturwissenschaftliche Erkenntnis ist imstande, unsere Freiheitsgrade zu erweitern, ohne sie damit Anderen einzuschränken.
"Mob" sind Opfer politischer Vernichtungsstrategie der Unterbindung von FreiheitsgradErschliessung.
Die Spezies kriecht gerne Meinungs"Führern", läßt sich darauf abrichten, nimmt sogar das LöhnerUnwesen in Kauf, hat damit Alltagsk(r)ämpfe zu überstehen, die ihr damit aufgehalst werden.
Ökologische oder sonstwelche Orientierung ist materiell.
Alles ist materiell, nix ist immateriell.
Immer geht es um materielle Fakten.
Genau deswegen gehts immer um die Nutzbarmachung der Naturgesetze, um sonst nix.
Damit könnten wir längst unbegrenzt lang leben.
Unsere Nahrung könnte längst aus stammzellbasierten Bioreaktoren kommen - erlesene Komponenten wohlschmeckender Wildtiere, Fische und Pflanzenkomponenten bzw. Früchteteile.
Längst könnten Roboter alles übernehmen, wozu wir manuell imstand sind, weil wir dazu intellektuell befähigt sind.
Wir sind sowas von zurückgeblieben, daß es einen schaudert, wie sich da laufend GenerationenLeichenBerge auftürmen, während damit Übervölkerung entsteht.
Deswegen benötigen wir high tech Anbieternetze zwecks mentaler Leistungsadäquanz und leistungsanteiliger Profitabschöpfung.
Das ist der ideale Motor, um endlich aus dem Mittelalter heraus zu kommen.
@omo:
Der arabische Frühling zeigt doch, wie sich ganze Völker neue Freiheitsgrade erschließen. Ich finde, das widerspricht Deiner Aussage der politischen Unterjochung in der heutigen Zeit. Wir leben im Zeitalter der Aufklärung, und nicht mehr im Mittelalter, auch wenn das technologisch vielleicht manchmal so erscheint, wenn man die theoretischen Möglichkeiten betrachtet.
Vielleicht solltest Du die materielle Weltsicht, die bei Dir sehr technologisch geprägt ist, etwas bei Seite lassen, und mehr darauf achten, was sich in den Köpfen der Menschen verändert. Denn jeden materielle Veränderung hat ihren Ursprung im Geistigen, und das Ideal im Geistigen wird durch den Gottesbegriff repräsentiert, um wieder auf's Thema zu kommen. Die große vereinheitlichende Theorie ist der Gottesbegriff, an den viele Forscher fest glauben. Vielleicht ist das Irrsinn, vielleicht bringt es uns auch entscheidend voran.
Little_Green_Bot, immer frei erfundene Gottesbegriffe engen ein, richten ab, bezwecken Vorteilsnahme und Einschränkungzuweisungen, verweisen auf Phantasie-Jenseitlereien als Ventil der damit Gefrusteten.
Damit wird abgelenkt. Denn wir können uns die Naturgesetze (also das, was den Kosmos bewirkt, ausprägt und ausdifferenziert) prinzipiell grenzenlos dienstbar machen.
Wer das als Materialismus abtut, will Freiheitsgrade eingeengt sehen, will Herrschaftsbezüge und Unterworfene, Ausgelieferte und Nutznießer. Das führt zu Aufständen, Rebellionen, Kreuzzügen, Revolutionen, Kriegen und Massenmord.
Mit Göttlereien wurde techn.-wiss. Entwicklung bis auf den Tod bedroht, durfte nicht stattfinden, galt als gotteslästerlich.
So ähnlich ist das heute, wenn man die "Arbeitnehmer"ei in Frage stellt, als massive Entwicklungsbehinderung brandmarkt.
Die Spezies bastelt sich Denkgefängnisse für damit konstruierte Beziehungsfakten.
Es ist alles von ihr frei erfunden.
Die Naturgesetze hingegen sind das Gegenteil, sie existieren real als materielle Fakten und bieten uns uferlose Freiheit an.
Ihre Ausprägung ist die Entwicklung des Universums.
Davor haben die Denkeingeengten Angst, flüchten in Religionen, in Herrschaftsobrigkeiten, Kasten, Klassen, Zünfte und Pfründe.
Diese Schubladenorgie ist leider Menschheitsgeschichte.
Die Menschen kennen ihr mentales Potenzial nicht und leben weit unter ihren Fähigkeiten nur ein paar Jahrzehnte lang vor sich hin.
Das ist tierisch, dem ist endlich abzuhelfen.
Dieser SelbstbeschränkungsSchrott elend eingeengten relativ kurzen Lebens ist abzustellen.
Ich will nicht irgendwann mal in die Grube fahren, nur, weil unsere Entwicklung u.a. religiös vertrottelt über Jahrtausende massivst behindert wurde.
Da gibts sogar Welche, die lieber vergreisen und abtreten möchten, weil sie glauben, sonst ewig arbeitnehmern zu sollen, hahaha ;-)
Ja, das Arbeitnehmertum engt die Entwicklung des Individuums ein. Dem gegenüber steht der Mehrwert, der durch Gruppenarbeit entsteht. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Klingt religiös, entspricht aber nachweislich der Wahrheit. Es ist herrlich, wie sich heute in Windeseile Arbeitsgruppen wie z.B. Guttenplag bilden, und hochwertige Resultate liefern.
Ich glaube, der Gottesbegriff kann sowohl einengen, wie auch befreien. Es gibt religiöse Intellektuelle, die mit ihrer Religiosität ein emotionales Bedürfnis nach Harmonie befriedigt sehen. Allein die Idee eines gerechten Universums kann ausreichen, einen Menschen dazu zu bringen, sich gerecht zu verhalten. Diese "Erfindungen" kommen nicht aus dem Nichts. Sie drücken Bedürfnisse und Hoffnungen von Menschen aus.
Allein die Analyse des Ist-Zustands reicht nicht aus, die Menschenwelt zu beschreiben. Beachte auch den Soll-Zustand, wie er sich z.B. in religiösen Ideen artikuliert. Erst dieser "erfundene" Soll-Zustand - die Vision - bringt uns dazu, tätig zu werden und unser Potential auszuschöpfen.
bitte auf den Punkt
und bitte auch Lösungskonzepte
Du hältst also Marktwirtschaft für gut und siehst sie durch Rettungsschirme gefährdet ?
Was ist denn die Lösung?
Was ist denn der Zweck Deiner Aussage ?
oder alle Selbstzweck ?
Mehrwert von Gruppenzusammenwirkung:
globalisierende high tech Anbieternetze.
Managements moderieren Gruppenintelligenz und lassen sich dazu von den Quartalszahlen entlasten.
Der user nutzt Netzwerke mental leistungsadäquat, bietet damit an.
Ist ihm seine mentale Disposition unbekannt, hat er sie sich wiss. objektivieren lassen zu können, um adäquaten Zugang zu Bildung zwecks Anbieten zu erhalten, um so seinen mentalen in diesen ökonomischen %Rang umzumünzen.
Das ist das Leistungsprinzip freiheitlich marktwirtschaftlicher GrundrechtsGesellschaften, die dazu die AnbieterRechtsOrdnungen benötigen.
Anbieter können global zusammenwirken, high tech Netzwerkverbünde umfassend nutzen und immer weiter voranbringen.
Das bedingt Synergie und Innovationstransfer-Dynamik bis in den "hintersten afrikanischen Busch".
Es geht, wir habens drauf, bremsen uns nur laufend aus.
sehr treffend
Deine Gedanken sind klarer, flüssiger. Philosophie tut dir offensichtlich gut. :)
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Die Ziele der Wissenschaften gibt die Gesellschaft vor. Sie zahlt die Forschung.
Das Militär zahlt den Löwenanteil.
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Der Gottesbegriff mag stets "erfunden" sein, doch er repräsentiert zwei höchst wichtige Visionen des Menschen: Den großen Zusammenhang aller Dinge und den perfekten Menschen, wie er in diesem großen Zusammenhang ideal agiert.
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Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> "Die Gesellschaft" ist überall totalitär gespalten, driftet allenthalben auseinander.
> Alles ist so politisch gewollt.
Seh ich genauso. Denn wie heisst es so schön: Teile und herrsche.
Aber das geht auch anders: Opensource.
> "Mob" sind Opfer politischer Vernichtungsstrategie
Immer daran denken, wenn mal wieder ein Krieg angezettelt wird.
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Der arabische Frühling zeigt doch, wie sich ganze Völker neue Freiheitsgrade erschließen.
> Ich finde, das widerspricht deiner Aussage der politischen Unterjochung in der heutigen Zeit.
> Wir leben im Zeitalter der Aufklärung, und nicht mehr im Mittelalter
Erst die Dunkelheit, dann das Licht.
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Diese Schubladenorgie ist leider Menschheitsgeschichte.
Die Begrenzung steckt in den Worten.
Aber ohne Worte keine Erfassung der Welt.
Zumindest auf sachlich/logischer Ebene.
(Gibt ja auch noch die Gefühlsebene.)
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Du hältst also Marktwirtschaft [..] durch Rettungsschirme gefährdet?
Was haben die Banken gemacht, um ins in die Scheisse zu reiten?
Rollback! Sämtliche (Trans)aktionen rückgängig machen.
Man muss sich doch nicht mit dem Zustand abgeben wie er ist.
Es gab doch auch etwas davor!
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.12 02:34 durch Der Kaiser!.
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