1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Künstliches Gehirn: Memristoren…

Auf die Zukunft kann man sich freuen

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: Felix_Keyway 20.02.13 - 18:06

    Vielleicht lassen damit intelligente Computer bauen, wie Viki in iRobot.

    Ich bin Spezialist der NSA mit dem Spezialgebiet Backdoors in den Linux-Kernel einzuschleusen ;) .

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: powerman5000 20.02.13 - 18:22

    Hoffentlich machen wir dann nicht den selben Fehler, wie dieses imaginäre Wesen, das Leben in seinem Bild erschaffen haben soll :D

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: theonlyone 20.02.13 - 19:40

    Klingt für mich irgendwie blödsinnig das ganze.

    Will ich ein Verhalten einfach nur verbessern gibts auch heute schon neorolane Netze um gute Ergebnisse weiterzuverwenden und schlechte zu verwerfen.


    Wenn mein Rechner aber einfach nur das verhalten behält das er ständig benutzt und die weniger genutzten Funktionen "vergisst" wäre das schon höchst bedenklich.

    Ich meine unser Gehirn muss so vorgehen, da es irgendwo limitert ist in der Speichermenge, man kann sich bewußt nicht "alles" merken, man merkt sich Dinge eher über Assoziationen und Gedankenketten, man behält nicht jedes Detail.

    Eine Maschine kann sich jedes Detail merken, wir haben auch eher nicht das Problem von Speicherproblemen, kostet ja sowieso fast nichts.


    Sobald Quantencomputer ordentlich funktionieren und serienreif werden (schätze mal auf 30 Jahre bis sie Transistoren ergänzen) ist der Rechner einem menschlichen gehirn sowieso total überlegen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: caso 20.02.13 - 20:24

    Das Problem was man aktuell hat ist dass man man einem KNN nicht einfach sagen kann "Probier mal was aus". Es ist so dass man immer eine Aufgabenstellung vorgeben muss damit irgendwas sinnvolles entsteht. Es gibt einfach keinen Spieltrieb.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: Nephtys 20.02.13 - 21:01

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sobald Quantencomputer ordentlich funktionieren und serienreif werden
    > (schätze mal auf 30 Jahre bis sie Transistoren ergänzen) ist der Rechner
    > einem menschlichen gehirn sowieso total überlegen.

    Nicht korrekt.

    1) Die Anzahl der Recheneinheiten ist dem Gehirn immer noch unterlegen (ich kann mir nicht vorstellen dass wir da allzu schnell über 1 Billionen Kerne kommen pro chip) und
    2) Man muss die Teile dann immer noch programmieren.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: MArc. 20.02.13 - 21:55

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine unser Gehirn muss so vorgehen, da es irgendwo limitert ist in der
    > Speichermenge, man kann sich bewußt nicht "alles" merken, man merkt sich
    > Dinge eher über Assoziationen und Gedankenketten, man behält nicht jedes
    > Detail.

    Das ist leider nicht richtig. Das Gehirn speichert sich in der Tat jedes Detail, allerdings hast Du nicht auf alles direkten Zugriff. Es filtert quasi viele Informationen raus, damit deine CPU, wenn man das so sehen will, nicht ueberlastet. Das heisst aber nicht, dass die Informationen weg sind. Du hast einfach kein direkten Zugriff darauf, da du sonst voellig ueberfordert waerst. Das Problem wirst du uebrigens auch bei den zukuenftigen kuenstlichen Intelligenzen haben, die das Gehirn nachahmen moechten. Ich mein, schau Dir mal die massiven Rechner an, die z.B. in einem Auto drin stecken, das selbst lenken/agieren soll - das steht in absolut keiner Relation zu der Leistung, das das Gehirn leistet und deren Groesse.

    Der Zugriff auf die vielen verborgenen Informationen geht nur durch Tricks. Z.b. durch Verknuepfen von Informationen mit Gefuehlen/Emotionen. Oder wenn die Filterung durch einen Defekt/Schlaganfall/Behinderung abgeschaltet ist. Das sind dann jene Genies, die sich ganz New-York merken und danach mal eben auf riesen Papier zeichnen.


    Generell finde ich, dass man diese Sache mit der KI mit Vorsicht geniessen muss. Auf der einen Seite ist es ueberaus Interessant und eroeffnet neue Moeglichkeiten, andererseits aber auch extreme Gefahren. Denn wenn wir wirklich ein maechtigen autonomen Roboter entwickelt haben, der _wirklich_ intelligenter ist als der Mensch in seiner Gesamtheit, dann wird's brandgefaehrlich. Dann waren wir die laengste Zeit die Spitze der Nahrungskette. ;o)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: pu_king81 21.02.13 - 08:44

    Lieber eine dem Menschen überlegene KI an der Spitze der Nahrungskette als unsere Manager und Politiker.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: DJ_Ben 21.02.13 - 08:52

    Da wir immer in der Lage sein müssen eine solche KI zu kontrollieren wird wohl eher nur das eine mit dem anderen ersetzt ;-)

    1.21 GIGAWATTS!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: Wakarimasen 21.02.13 - 10:11

    Wenn es wirklich mal eine Maschine geben sollte die intelligenter ist als wir kommt es wie auch beim Menschen auf die Erziehung an und wie man ihn einsetzt bzw. wie die menschen auf ihn reagieren.

    Sieht man hier ja wunderbar die einen finden das gefährlich meiden ihn oder versuchen ihn zu zerstören was dazu führen würde das er zu genau dem wird was diese leute befürchten, die anderen bewundern eine solche kreation und wollen wie bei einem aufwachsendem Kind liebend gern alles miterleben was es macht.

    also wie schon gesagt kommt ganz drauf an wie die Umgebung auf die KI reagiert und wie die Umwelt für die KI aussieht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 10:12 durch Wakarimasen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: MArc. 21.02.13 - 14:56

    @DH_Ben, Das ist doch dann schon recht naiv. :-P
    Die Technik schreitet momentan so schnell voran, da kann kein Lebewesen mehr mithalten. Schau Dir das Internet an - nicht kontrollierbar. Die Sicherheitsluecken in dem ganzem Technikschrott (Home-Router, Handies, OS, Tablets, etc) - nicht kontrollierbar. Die elektronischen Finanzmaerkte - unkontrollierbar. Und dann natuerlich ganz extreme Faelle: Atomreaktoren. Gerade da wuerde man meinen wollen, dass solche eine Gefahr doch besonders kontrollierbar sein muss. Naja, Du kennst sicher auch die Zwischenfaelle mit selbigen.

    Wir sind momentan nicht einmal in der Lage, die Vorgehensweise, das eigentliche "Programm", wenn man so will, im Gehirn zu erkennen. Wir koennen es teilweise auslesen, aber sicher nicht annaehernd verstehen. Wenn wir eine KI bauen, die selbstaendig lernt, dann kannst Du nur mit dem Uhrprogramm grob bestimmten, wohin die Reise geht. Wie es dann schlussendlich sich entscheidet, haengt von Faktoren ab, die man dann wohl bzw. leider nicht mehr beeinflussen kann.

    @Wakarimasen, du gehst da von etwas aus, dass in synthetischen Intelligenzen an sich nicht vorhanden ist: Emotionen/Liebe. Wenn Du einer Maschine Zuneigung schenkst, dann weiss diese Maschine das erst zu wuerdigen, wenn Du ihr diesen Wuerdigungsprozess eingebaut/eingeprogrammiert bzw. die Grundlagen dazu gelegt hast. Das gleiche fuer gilt natuerlich fuer das Gegenteil von Zuneigung.
    Eine kuenstliche Intelligenz allein fuer sich genommen ist voellig emotionslos. Du sagst, dass durch Stoerung die Maschine zu dem wird, was befuerchtet wird: Das wird es erst, wenn das Uhrprogramm das so definiert bekommen hat oder die Intelligenz durch Erkenntnisstufen dazu gekommen ist, dass der Mensch mit dem Verhalten negativ fuer seine Grundbeduerfnisse ist, die die Maschine so braucht.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: Raistlin 21.02.13 - 15:16

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine unser Gehirn muss so vorgehen, da es irgendwo limitert ist in der
    > Speichermenge, man kann sich bewußt nicht "alles" merken, man merkt sich
    > Dinge eher über Assoziationen und Gedankenketten, man behält nicht jedes
    > Detail.

    Ein Mensch kann sich alles merken (und muss dazu nicht Autist sein) siehe hier:
    http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0316/004_erinnerung.jsp

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: Soley 21.02.13 - 19:26

    MArc. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > @Wakarimasen, du gehst da von etwas aus, dass in synthetischen
    > Intelligenzen an sich nicht vorhanden ist: Emotionen/Liebe. Wenn Du einer
    > Maschine Zuneigung schenkst, dann weiss diese Maschine das erst zu
    > wuerdigen, wenn Du ihr diesen Wuerdigungsprozess
    > eingebaut/eingeprogrammiert bzw. die Grundlagen dazu gelegt hast. Das
    > gleiche fuer gilt natuerlich fuer das Gegenteil von Zuneigung.
    > Eine kuenstliche Intelligenz allein fuer sich genommen ist voellig
    > emotionslos.

    Unser Gehirn funktioniert aber nicht ohne Emotionen und unser Lernprozess genauso wenig. Wenn man das Gehirn nachbilden will, dann muss man zumindest lange Weile und Begeisterung nachbilden, die auftritt, sobald ein Vorgang gemeistert ist und komplett vom Unterbewusstsein übernommen werden kann.
    Ein Roboter muss beispielsweise mit ganzem Eifer dabei sein, um das gehen/laufen perfekt zu erlernen, aber er soll sich auch nicht sein ganzes Leben lang darauf konzentrieren, wie man richtig geht, so ein Roboter wäre ja nutzlos. Also muss er das einmal perfektionieren und dann nebenbei erledigen, seine Aufmerksamkeit muss auf etwas anderes gelenkt werden, was er erlernen und perfektionieren kann.

    Damit die Lernprozesse überhaupt stattfinden können, muss es auch etwas, wie Enttäuschung und Freude geben, denn der Roboter muss entscheiden, ob er etwas richtig getan hat oder nicht und nur die richtigen Ansätze weiterverfolgen.

    Um selbstständig zu lernen und sich neue Dinge zu erschließen, vlt. sogar zu forschen, was ja das ultimative Ziel der KI wäre, muss der Roboter sich die erlebten Dinge immer wieder ins Bewusstsein rufen und sie in neuen Kontextbezügen neu bewerten, um neue Zusammenhänge zu erkennen. Damit könnte eine solche Maschine auch Schuldgefühle entwickeln, welche ja nichts anderes sind, als sich an Fehler zu erinnern.


    Nun haben wir eine Maschine, die ihre Aufmerksamkeit etwas widmen kann, die sich langweilen kann, Freude und Enttäuschung kennt. Sie kann Ereignisse bewerten und viele andere Emotionen bilden sich einfach zwangläufig durch die Funktionsweise unseres Gehirns.

    Ich finde also so ein simuliertes Gehirn, welches fähig ist zu lernen, so wie wir es sind, ist keines Wegs ein emotionsloser Klumpen Metallschrott.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Auf die Zukunft kann man sich freuen

    Autor: MArc. 21.02.13 - 19:44

    > Unser Gehirn funktioniert aber nicht ohne Emotionen und unser Lernprozess genauso wenig.
    Es geht nicht darum, das menschliche Hirn als ganzes nachzubilden, sondern deren Lernprozeduren.

    Ein `Eifer` runtergebrochen auf die Idee dahinter zum Beispiel waere in der Programmierung an sich einfach eine unemotionale Abfolge von Befehlen a la `Wenn falsch, dann nochmal und nochmal`. Ich wuerde das nicht als Emotion betrachten. Im Mensch passiert bei `Eifer` wesentlich mehr.

    Ich wuerde auch das Eingestehen/Erinnern von Fehlern nicht automatisch mit Schuldgefühle/Enttäuschung gleichstellen. Genauso wenig die Erfolge mit Freude.
    Ein Gefuehl, das schliesslich aus einer Emotion heraus entsteht, ist nicht eine einfache Abfolge von fest definierten Befehlen.
    Eine einfache Bedingung/Regel `Wenn Fehler entdeckt, dann mit anderen Parametern noch einmal testen` ist ebenfalls kein auf Enttaeuschung (=Emotionen) basiertes Lernmuster; auch nicht, wenn du dort eine Funktion definierst, die da heisst 'enttaeuschung' und dadurch dann ein paar Ablaeufe initiert werden, wie z.B. trauriges Gesicht - aber das braucht es auch nicht.
    Eine KI kann voellig ohne Emotionen auskommen und lernen.

    > Ich finde also so ein simuliertes Gehirn, welches fähig ist zu lernen, so wie wir es sind, ist keines Wegs ein emotionsloser Klumpen Metallschrott.
    Kommt halt darauf an, wie man selbst Emotionen definiert. Ich definiere eine Emotion nicht als einfache Abfolge von Befehlen. Z.b. haben nur hoeher entwickelte Lebewesen ueberhaupt Emotionen. Wuerden diese so einfach nachbildbar sein, dann haetten auch wesentlich einfachere Lebewesen Emotionen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 19:46 durch MArc..

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

  1. Outcast 1.1: Technisch überarbeiteter Klassiker bei Steam und GOG
    Outcast 1.1
    Technisch überarbeiteter Klassiker bei Steam und GOG

    Noch nicht das HD-Remake: Die 1.1-Version von Outcast nutzt weiterhin Voxel, beherrscht aber CPU-Multithreading, bietet schickere Texturen und unterstützt Gamepad. Auch höhere Auflösungen sind möglich - aber nicht alle.

  2. Microsoft: Webbrowserauswahl in Windows ist abgeschafft
    Microsoft
    Webbrowserauswahl in Windows ist abgeschafft

    Die Auflagen der EU-Kommission zur Anzeige alternativer Browser statt dem Internet Explorer in Windows sind ausgelaufen. Microsoft hat die Anzeige deshalb wieder abgeschafft.

  3. Streaming: Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus
    Streaming
    Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus

    "Es wird niemals passieren" - mit drastischen Worten schließt ein Netflix-Manager die Möglichkeit aus, Netflix-Videos irgendwann einmal auch offline zu betrachten. Über die Erklärung darf die Stirn gerunzelt werden.


  1. 16:44

  2. 16:34

  3. 15:41

  4. 15:34

  5. 15:22

  6. 15:02

  7. 14:39

  8. 14:24