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Solange der Mann nicht Miles Dyson heisst...

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  1. Solange der Mann nicht Miles Dyson heisst...

    Autor Charles Marlow 20.02.13 - 18:39

    muss man sich wegen dem lernfähigen Neuralnetzprozessor erstmal keine Sorgen machen. ;)

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  2. Re: Solange der Mann nicht Miles Dyson heisst...

    Autor BananenGurgler 20.02.13 - 19:29

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > muss man sich wegen dem lernfähigen Neuralnetzprozessor erstmal keine
    > Sorgen machen. ;)

    Oder es sich um eine Frau namens Susan Calvin handelt!

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  3. Re: Solange der Mann nicht Miles Dyson heisst...

    Autor NeverDefeated 21.02.13 - 21:29

    Da ich mir sowas schon dachte, habe ich mal eine Suchmaschine angeworfen und voilá: Miles Dyson ist tatsächlich eine Filmfigur.

    Ein künstliches, lernendes "Gehirn" wäre wohl längst Wirklichkeit, wenn sich nicht der überwiegende Teil der Menschheit mit den dümmlichen und unlogischen Geschichtchen drogenabhängiger Hollywood-Drehbuch- und Romanschreiberlinge befassen und diese auswendiglernen würde.

    Eigentlich sollte man von dieser ganzen Entertainment- bzw. Massenverdummungsindustrie Schadensersatz verlangen, weil sie Hirnschmalz, Motivation und Lebenszeit so vieler Menschen sinnlos vergeudet und somit die Weiterentwicklung der Menschheit signifikant ausbremst.

    Wenn sich so viele Leute mit naturwissenschaftlichen Themen befassen und daraus lernen würden, wie sich mit Filmen und Romanen befassen, aus denen man recht wenig lernen kann, könnte längst die ganze Menschheit forschen an was immer sie wollte, weil die Technik sämtlichen niederen/überlebenswichtigen Arbeiten übernehmen würde.

    Möglicherweise könnten wir Krebs, AIDS, Allergien, Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen dann auch inzwischen heilen, statt den Patienten immer nur Geld für giftige Medikamente und unnütze "Behandlungen" aus der Tasche zu ziehen, die sie nur noch kränker machen.

    Es ist schon paradox: Gerade weil sich so viele Leute mit ScienceFiction-Filmen und -Literatur beschäftigen, bleibt das was in ihren Filmen und Büchern existiert auch viel länger Science-Fiction in ihrer Realität.

    Und das Lustigste ist: Wenn die Realität wirklich mal in einem Bereich die Zustände eines Science-Fiction-Romans/-Films weit in den Schatten stellt, dann sind die massenmedienverdummten Leute nicht mehr in der Lage, dass geistig überhaupt zu erfassen. Was ist denn z.B. mit George Orwells Roman "1984"? Den hat die Realität mittlerweile auf schreckliche Weise überholt und in den Schatten gestellt (Mit dem Unterschied, das die Regierung hierzulande nicht so dumm war, den Leuten ihre niederen Triebe zu verbieten, sondern diese eher fördert, weil Leute die Trieben folgen weit einfacher zu kontrollieren sind als Leute, die eigenständig denken können und ihre Triebe daher möglicherweise ausschalten können, was sie unberechenbar macht.).

    Dank Mobiltelefonen, Computern und Data-Mining-Software kann man inzwischen mehrere Millionen Deutsche vollautomatisiert überwachen. Von der präzisen Positionsbestimmung, dem Mithören und Duchsuchbarmachen von Telefongesprächen (durch Wandeln von Sprache in Text)/SMS/Chatlogs, dem Abhören ihres persönlichen Umfeldes mit fernaktiviertem Handy-Mikrofon bis hin zum Auskundschaften ihrer Neigungen, Interessen, Kontakte und sogar ihres Terminkalenders/Tagebuches ist mit den heutigen SmartPhones (die Dinger sollten eher SpyPhones heissen, es sei denn, das "Smart" ist eine Anspielung darauf, dass das Telefon viel smarter ist als sein Besitzer, der für so einen Spion in seiner Tasche auch noch mit seinem eigenen Geld bezahlt) alles möglich und das sogar, entgegen Orwells Fantasie, bei der die Überwachung nur von Staatsseite kam und für jeden Bürger sichtbar war, für die Bürger heute sogar völlig unsichtbar und nicht nur vom Staat, sondern auch von Unternehmen durchgeführt.

    Wir haben längst viel schlimmere Zustände als in Orwells Roman. Hinter unserem Rücken wird mit unseren Daten gehandelt, selbst Behördendatenbanken werden mittlerweile kopiert und im Internet zum Kauf angeboten (Wenn das auch mit Krankenkassendatenbanken passiert, kann sich bald jeder Triebgesteuerte auf seinem SmartPhone gleich in der Disko ansehen, ob er sich bei seiner neuen Bekannschaft eine Geschlechtskrankheit holen kann. Das wäre vielleicht mal ein positiver Nebeneffekt, der die Gesundheit des Volkes verbessern würde. Sofern die Triebgesteuerten genug Hirn haben an diese Überprüfung zu denken. Da die auch Kondome "vergessen" kann man da nicht sicher sein.), Leute aus der EU dürfen nicht mehr in die USA einreisen, weil sie das Falsche getwittert haben, andere Leute werden trotz Eignung nicht eingestellt, weil der Personaler nette Geschichten oder Fotos über sie im Internet "gegoogled" hat, Firmen überwachen jede Bewegung und jede Aussage ihrer Mitarbeiter etc.

    Und da haben hier dann allen Ernstes Leute Angst vor künstlichen Gehirnen. Wenn ihr schon vor etwas Angst haben müsst, dann eher vor den menschlichen Gehirnen Eurer Überwacher. Bis ein künstliches Gehirn in der Lage ist derart hinterhältig und skrupellos zu agieren, wie es heute Regierungen und Konzerne tun, werdet Ihr Euch ohnehin längst die Radieschen von unten begucken. Das ist wohl der einzige Vorteil der allgegenwärtigen medialen Massenverblödung und der Tatsache, dass nur noch die Leute, die schon mit simplen Verhütungsmethoden nicht klarkommen massenweise (ähnlich dummen) Nachwuchs produzieren: Das hält den technischen Fortschritt auf, weil es dafür intelligente Leute braucht.

    Einen schönen Tag noch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 21:37 durch NeverDefeated.

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  4. Re: Solange der Mann nicht Miles Dyson heisst...

    Autor pholem 02.03.13 - 18:36

    Schwarzmalerei war dem Fortschritt auch noch nie besonders förderlich.

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