... ein vergleichbarer Benziner. Welche Benziner ist mit einer 160 km-Reichweite vergleichbar?
Diese Reichweiten sind wirklich nur interessant für Leute, die nur in der Stadt Kurzstrecken fahren. Die Leute, für die Benzineinsparen wirklich interessant wäre, sprich Aussendienstler, die mehrere tausend Kilometer in der Woche fahren und Wochenend-Pendler, spricht das Angebot wieder nicht an. Da ist Hybrid doch deutlich spannender.
Ramzez schrieb:
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> Diese Reichweiten sind wirklich nur interessant
> für Leute, die nur in der Stadt Kurzstrecken
> fahren.
Das sind so etwa 80 Prozent der Autofahrer.
> Die Leute, für die Benzineinsparen
> wirklich interessant wäre, sprich Aussendienstler,
Scheinen nicht allzu viele zu sein. Sonst hätte sich der 3-Liter-Lupo deutlich besser verkauft.
Äh... Was bekommst du denn in einem Lupo unter?
Und der Fahrkomfort eines Lupo ist mit einem Passat o.ä. auch nicht zu vergleichen
Ich weiss natürlich nicht, ob du mal aussendienst gefahren bist. Willst du jede Woche tausende Kilometer im Lup verbringen, Koffer auf der Beifahrerseite und Musterkoffer im Rest vom Auto? Das AUto ist für den Aussendienstler sowas wie das 2. zuhause. Du wohnst ja wahrscheinlich auch nicht auf 10qm, weils billiger ist.
Abgesehen davon gibts auch bei Kunden sowas wie eine Erwartungshaltung. Die meisten wären nicht unbedingt begeistert, wenn da der Verkäufer im Lupo vorfährt - repräsentieren nennt man sowas. Auch wenn der Gedanke sicherlich falsch ist - nach rationalen Erwägungen müsste es mir als Kunde lieber sein da fährt ein Lupo vor als ich muss durch die Preise einen A6 mitfinanzieren. Klappt aber leider praktisch so nicht.
Da wäre grundsätzlich vom Platzangebot der Nissan wiederum spannender, soweit man das vom Design her sagen kann. Dass es viele sind beweist meiner Ansicht nach der Prius. der wird wahnsinnig gern von Aussendienstlern genommen, wir haben in der Firma selber auf die Dinger umgestellt.
Woher stammen eigentlich die 80% Stadtfahrer, von denen du sprichst? Kannst du diese Zahl irgendwie belegen, wenn du schon konkrete Zahlen nennst?
Gute Ausgangsbasis. Benzin sparen ja, aber nicht auf Kosten von Fahrleistung, Innenraumplatz oder Fahrkomfort. Und am besten noch 200PS haben.
Held.
Sind leider auch alles Faktoren. Fährt das Auto langsamer brauchst du länger für die strecken - was da schon 10 km/h ausmachen sieht man bei den LKWs, mit weniger Platzangebot ermüden die Fahrer schneller, durch die Unbequemere Sitzhaltung steigt nachweislich bei vielfahrern die Gefahr krankheitsbedingter Ausfallzeiten, weniger Platz im Auto bedeutet weniger Präsentationsmaterial, den repräsentativen Faktor hatte ich schon im anderen post. All das läuft zusammen auf weniger Absatz und Umsatz hinaus, den sich die Firmen nicht leisten können.
Lässt sich leider nicht alles auf "Benzinsparen" runterbrechen - wenns so einfach wäre - ich fänds super.
Ramzez schrieb:
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> ... mit einer 160 km-Reichweite
> Diese Reichweiten sind wirklich nur interessant
> für Leute, die nur in der Stadt Kurzstrecken
> fahren.
160 Km Kurzstrecke in der Stadt...schon klar...<patsch>
Ich persönlich bin vor 6 Jahren das letzte mal eine Strecke von mehr als 100 Km am Stück gefahren. Ich persönlich habe in der Familie noch genügend Benzin-Fahrer um im Bedarfsfall auchmal mit deren Auto an die Nordsee zu fahren. Ich persönlich wohne aber zur Miete und habe keinen 230V Anschluß in der Tiefgarage. Und abgesehen davon fahre ich schon elektrisch zur Arbeit - mit der Straßenbahn. In zwei bis vier Jahren, wenn mein jetziger Wagen "fällig" ist würde ich gerne umsteigen. Aber dazu müßte die Energiebilanz besser aussehen als beim Benziner, inclusive Erzeugen und Transport des Stroms.
Stadt?
Da tuts der öffentliche Verkehr. Für den Gepäcktransport gäbe es super Konzepte, nur kenn ich leider keine praktische Umsetzung.
Aber dennoch, bei so einer Verkehrsdichte sind die Öffis eigentlich überlegen und würden alle Probleme lösen.
Für die paar Sonderfälle wo die Öffis nichts taugen könnten sich weiterhin mit dem Auto und dann sogar ohne Stau bewegen.
grueni schrieb:
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> .... Für den
> Gepäcktransport gäbe es super Konzepte, nur kenn
> ich leider keine praktische Umsetzung.
> ...
Ich schon - Nennt sich Taxi:
Als ich noch kein Auto hatte, habe ich nach dem Ikea-Einkauf die Taxi-Zentrale angerufen, und ein Taxi mit ausreichend Lademöglichkeit für den Billy-Transport bestellt. Nach einiger Zeit hatte ich genug Handy-Nummern von Taxifahrern, die ich
a) schon für eine bestimmte Zeit vorbestellen konnte, und die gerne kamen (gutes Trinkgeld tut da Wunder).
und die mir
b) beim hochtragen halfen (gegen weiteres Trinkgeld ;-)
Wenn man die Häufigkeit der Fälle rechnet, eine wirtschaftliche Lösung.
grueni schrieb:
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> Stadt?
> Da tuts der öffentliche Verkehr.
Du bist entweder selbst kein Nutzer des ÖPNV oder Du hast
einfach nur Glück weil bei Dir Start und Ziel gut versorgt werden.
Mit dem Wasserkasten willst Du aber keine zwei Block weit laufen (von/ zur Haltestelle) und spätestens bei drei mal umsteigen mit 20 Minuten Takt beginnt Masochismus.
Abgesehen davon wollte ich ja gerade darauf hin weisen das mit 160 KM Reichweite deutlich mehr als eine Stadt abgedeckt ist. Im Umkreis von 80 km zu Darmstadt (als Beispiel) findet sich ne ganze Menge Landbevölkerung.
> Für den Gepäcktransport gäbe es super Konzepte, nur kenn
> ich leider keine praktische Umsetzung.
Weil das Auto im allgemeinen das für den einzelnen bessere Konzept ist. Das man seinen Ölkanister nicht in die Landschaft entsorgt mußten die Menschen auch erst allmählich lernen und begreifen.
> Aber dennoch, bei so einer Verkehrsdichte sind die
> Öffis eigentlich überlegen und würden alle
> Probleme lösen.
Quatsch. Die Öffentlichen sind im absoluten Idealfall eine brauchbare Alternative, aber die Bequemlichkeit des Autos ist einfach unerreicht.
> Für die paar Sonderfälle wo die Öffis nichts
> taugen könnten sich weiterhin mit dem Auto und
> dann sogar ohne Stau bewegen.
"Wenns keine Staus gibt weil alle mit den Öffis fahren kann ich dann ja mit dem Auto fahren" hast Du noch unerwähnt gelassen.
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