Wie schon der Titel sagt, denn es geht darum das Richtige herrauszufinden und nicht die mehrheitlich Meinung.
Das Richtige muss aber nicht das Wahre sein.
Wenn ich unter Wasser einen Luftballon aufblase, wird er von der Oberfläche angezogen. Das ist eine richtige Beobachtung... :-)
Ahja, und im LHC raten alle was gerade passiert ist, anstatt richtig zu beaobachten?
Luftballon schrieb:
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> Das Richtige muss aber nicht das Wahre sein.
>
> Wenn ich unter Wasser einen Luftballon aufblase, wird er von der Oberfläche
> angezogen. Das ist eine richtige Beobachtung... :-)
Wenn sie denn raten würden...
Es geht doch eher um den Beweis einer bestimmten Theorie. Alles, was die Richtigkeit der Theorie bestätigt, ist dann "richtig", deshalb muss es aber nicht automatisch wahr sein.
> Es geht doch eher um den Beweis einer bestimmten Theorie.
Nein.
> Alles, was die
> Richtigkeit der Theorie bestätigt, ist dann "richtig", deshalb muss es aber
> nicht automatisch wahr sein.
Du argumentierst also damit dass wir den größeren Kontext noch nicht erfassen können - so wie die Menschen die die Formel v=s/t aufgestellt haben und sich noch nicht der Relatitivität bewusst waren? Schwaches Argument, ein Beispiel ist solange gültig, wahr und richtig (!) bis er entweder nur noch partielle Übereinstimmung mit der Realität hatr (Verfeinerung der Erkenntnisse) oder widerlegt wird - was dann aber die Frage aufwirft wieso es etwas gibt das es zu Bestätigen scheint. Das nennt sich "empirisches Vorgehen" und sichert mitunter deinen Lebensunterhalt
> Das Richtige muss aber nicht das Wahre sein.
Und wie es das sein muss, ansonsten wäre alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 2000 Jahre nichtig.
> Wenn ich unter Wasser einen Luftballon aufblase, wird er von der Oberfläche
> angezogen. Das ist eine richtige Beobachtung... :-)
Und eine Wahre. Warum? Das erkläre ich nach der nächsten Maus.
Nunja, sowohl die Physiker, als auch die Mathematiker sehen die Probleme/Aufgaben in einen idealen Grundraum, woraus sie einer Theorie nachgehen. Etwaige Faktoren werden als Variablen oder Konstanten berücksichtigt.
Taucht nun während solcher Experimente, um eine Theorie als solche zu untermauern, nachzuweisen, zu wiederlegen - wird es einem Vakuum gleich gemacht und als vernachlässigbare Erscheinung erst einmal zur Seite gelegt.
So sehe ich das auch mit dem Projekt, welches letztendlich Antimaterie erzeugt.
Da das ganze Leben ein linearer Ablauf ist und das Ergebnis einer Summierung ist. Würde es mich nicht wundern, wenn diese Experimente dort in nahrer Zukunft doch einige Variablen für die Erde verändern werden. Denn erzeugte Antimaterie bleibt auch erhalten, so will es nun mal der Energieerhaltungssatz in einer dynamischen Umgebung.
Ob nun die Welt untergeht, keine Ahnung, wohl eher dadurch nicht, aber keiner weiß etwas genaueres. Doch eines wissen wir - sog. außerirdisches Leben ist sehr intelligent, da es keinen Kontakt mit uns aufnimmt und nach einem zufälligen Kontakt, einen großen Bogen um die Erde, die Menschen macht :).
Das ist eine Mausetheorie.
Nimm ein leeres Aquarium, bohre unten ein Loch, stecke darin ein Rundholz und halte es mit der Hand fest. Nun lass das Becken mit Wasser füllen.
Was passiert, wenn du das Holz loslässt?
Was ist wahr und was ist richtig?
Haha, dass ist immer wieder lustig, da schreib ich irgendeinen Mist ohne vorher nachzudenken(hab mir absolut keine Gedanken gemacht zu dem Wort "Richtige") und dann entsteht hier eine Riesendiskusion.
Nun ja viel Spaß mit eurem Halbwissen. Nein ich formuliere es anders viel Spaß mit eurem [lim(n->undendlich) Wissen/n] Haha XD.
Ps. Irgendein Physiker(nicht Feynman) hat mal gesagt "...halt den Mund und rechne."
Also wenn ihr schwaffeln wollt, dann redet über Philosophie.
Wissenschaft hat nichts mit Wahrheit zu tun. Wahrheit ist ein Konzept aus der Philosphie und dem Rechtswesen. Wissenschaft ist eine Methode, um an Erkenntnisse zu gelangen, die dafür sorgen sollen, das unsere Modelle der Welt immer präziser werden. Theorien sind somit nichts weiter als die besten Erkärungen, die wir zu einem bestimmten Thema haben. Aber dennoch sind Theorien per Definition unbeweisbar und können somit niemals Anspruch auf eine absolute "Wahrheit" haben. Ich empfehle in dem Zusammenhang Karl Popper, der hat es gut auf den Punkt gebracht.
Dann möchte ich dir die zweite Hälfte deines Wissen hinzufügen. Ein Physiker macht Dutzende von Messungen und mittelt dann die Ergebnisse. Warum? Weil jeder Messwert sicherlich richtig ist, aber erst der Mittelwert kommt dem wahren Wert näher.
> Wenn ich unter Wasser einen Luftballon aufblase, wird er von der Oberfläche
> angezogen. Das ist eine richtige Beobachtung... :-)
Nein. Die Beobachtung ist, dass sich der Luftballon in Richtung Oberfläche bewegt. Dass er davon angezogen wird, ist bereits deine Interpretation.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
Aber die Beobachtung war richtig, nur eben nicht wahr :-)
> Trolltrolltrolltroll
> Ps. Irgendein Physiker(nicht Feynman) hat mal gesagt "...halt den Mund und
> rechne."
Zufällig dein Lehrer?

Jede Masse erzeugt ein Schwerefeld. Schwerefelder beeinflussen sich gegenseitig - wenn man sich das Bild einer schweren Kugel auf einem weichen, dicken Stoff vorstellt erkennt man, dass eine zweite Kugel die Bahn der Anderen so verändern wird dass beide Aufeinander zu Laufen. Das Wasser zieht den Luftballon an und der Luftballon zieht das Wasser an ergo ist die Aussage prinzipiell richtig, lediglich die in Zahlen ausgedrückte Krafteinwirkung dürfte sehr, sehr gering sein.
Noch Fragen?
> Aber die Beobachtung war richtig, nur eben nicht wahr :-)
Eine Beobachtung ist per Definition schon richtig und als wahr anzusehen, denn die Beobachtungen sind die Grundlage, auf der dann alles aufbaut.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
Das mutet aber eher nach einem Einfluss des "Raumes", also deinem Gummituchmodel. Nicht aber danach, dass in den beiden Körpern je etwas innewohnt, was die Ursache der anziehenden Kräfte ist.
"Richtiger" ist da schon die Vorstellung, dass auch im Weltall, also ohne Anziehung unterhalb deines Gummimodels, jede Masse den sie umgebenden Raum "verformt" und somit Gradienten schafft, die beide Massen aufeinander zu bewegen lassen.
Schon wegen der Möglichkeit einer optischen Täuschung würde ich meinem Auge nicht blind vertrauen und alles für bare (wahre) Münze annehmen.
Falsch. Es geht darum, ob die Allgemeinheit bereit ist, das Restrisiko zu tragen, das durch das Herausfinden ob Richtig oder Falsch entsteht. _Diese_ Frage muß der Richter beantworten, wenn die Politik es schon nicht getan hat. Das kann kein Physiker, dafür ist er nicht ausgebildet. Er kann nur dem Richter detailliert darlegen, worin das Risiko besteht und wie groß es einzuschätzen ist. Dazu müsste es aber erst einmal ein Verfahren geben, doch unsere Justiz zieht hier den Schwanz ein und kneift. Warum?
Alternativ gehts auch dreidimensional und ein wenig realitätsnäher :
Eine Kugel befindet sich in einem dreidimensionalen, dehnbaren Netz, die Schnittpunkte des Netzes sind verknotet - je grösser die Kugel ist desto dichter sind die Knoten IN der Kugel beieinander - was dafür sorgt dass die Knoten ausserhalb der Kugel weiter auseinander sind - kommt nun eine zweite Kugel dazu so wird sie - je weiter sie sich der Anderen nähert - grössere Strecken (zwischen den Knoten) pro Zeit zurücklegen ... aber All das ist nur Gedankenspielerei, Fakt bleibt dass er Recht hatte ohne es zu wissen, er nahm gar eine Gegenteilige "Wahrheit" an.
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