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Erschreckend und interessant zugleich

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  1. Erschreckend und interessant zugleich

    Autor cyzz 24.05.12 - 12:45

    Wünschenswert wäre vorrangig eine medizinische Nutzung.
    Noch bessere und effektivere Killermaschinen zu züchten, ist sicher nicht im Interesse der Allgemeinheit.
    Wo soll das hinführen?
    Soldaten die über Häuser springen und in Sekundenbruchteilen zig Menschen ermorden?!
    Tut mir leid, so interessant diese Forschung auch ist, die Geschichte lehrt und dass Menschen zu Allem fähig sind.
    Die beteiligten Wissenschaftler sollten zuerst ihre Prioritäten klären.

    cc



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 12:47 durch cyzz.

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  2. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Moriv 24.05.12 - 13:05

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wünschenswert wäre vorrangig eine medizinische Nutzung.
    > Noch bessere und effektivere Killermaschinen zu züchten, ist sicher nicht
    > im Interesse der Allgemeinheit.
    > Wo soll das hinführen?
    > Soldaten die über Häuser springen und in Sekundenbruchteilen zig Menschen
    > ermorden?!
    > Tut mir leid, so interessant diese Forschung auch ist, die Geschichte lehrt
    > und dass Menschen zu Allem fähig sind.
    > Die beteiligten Wissenschaftler sollten zuerst ihre Prioritäten klären.
    >
    > cc

    Forschungsinovationen kommen meist aus dem Militär da dort die Budgets vorhanden sind und werden später dann auch (wenn sinnvoll) für den zivilen Markt adaptiert.

    Da können die Wissenschaftler Ihre Prioritäten klären wie sie möchten.....

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  3. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor RunningTux 24.05.12 - 13:14

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo soll das hinführen?
    > Soldaten die über Häuser springen und in Sekundenbruchteilen zig Menschen
    > ermorden?!


    Von der Playstation 3 her kenne ich das schon. Macht einen Riesenspaß.

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  4. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Salzbretzel 24.05.12 - 13:27

    Moriv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Forschungsinovationen kommen meist aus dem Militär da dort die Budgets
    > vorhanden sind und werden später dann auch (wenn sinnvoll) für den zivilen
    > Markt adaptiert.
    Schießen wir die Menschen erst zu krüppeln und dann lassen wir die zivilen Exoskelette bauen weil aus irgendeinem Grund da plötzlich ein großer Bedarf ist.
    Gott, ich habe keine Ahnung wie man den Sachverhalt anders als zynisch ansprechen kann. O.o

    Aber es ist ein Punkt wie es ist und ein völlig anderer wie es sein sollte. Klar hat das Militär momentan mehr Geld, aber eigentlich sollte es doch wichtiger sein sich zu helfen anstelle sich Kugeln in den Körper zu pumpen.
    Und als Forscher muss man eben auch mit dem Ethischen dilemma rechnen müssen was sich daraus ergibt das seine Entwicklung dazu dienen wird Menschen effizienter/anonymer zu töten.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  5. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor cyzz 24.05.12 - 14:00

    Moriv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyzz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wünschenswert wäre vorrangig eine medizinische Nutzung.
    > > Noch bessere und effektivere Killermaschinen zu züchten, ist sicher
    > nicht
    > > im Interesse der Allgemeinheit.
    > > Wo soll das hinführen?
    > > Soldaten die über Häuser springen und in Sekundenbruchteilen zig
    > Menschen
    > > ermorden?!
    > > Tut mir leid, so interessant diese Forschung auch ist, die Geschichte
    > lehrt
    > > und dass Menschen zu Allem fähig sind.
    > > Die beteiligten Wissenschaftler sollten zuerst ihre Prioritäten klären.
    > >
    > > cc
    >
    > Forschungsinovationen kommen meist aus dem Militär da dort die Budgets
    > vorhanden sind und werden später dann auch (wenn sinnvoll) für den zivilen
    > Markt adaptiert.
    >
    > Da können die Wissenschaftler Ihre Prioritäten klären wie sie möchten.....

    Das heisst also im Umkehrschluss dass wir uns auf jeden Fall selber vernichten und deshalb ein einfaches Abwinken die wenigsten Nerven kostet?

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  6. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor BasAn 24.05.12 - 14:15

    > Wo soll das hinführen?

    In diesem Fall, wo Technik 1 Soldaten dazu befähigt zu tun was sonst 2 taten, wird 1 Soldat durch Technik ersetzt.

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  7. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Zaken 24.05.12 - 14:39

    Ich finde das Teil sehr nützlich und interessant... zivile Einsatzgebiete bieten sich meiner Meinung nach auch sofort an:
    Feuerwehr und Katastrophenschutz!

    Mit dem Teil Trümmer wegräumen ...
    Super Sache!

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  8. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor cyzz 24.05.12 - 14:43

    Ein Beispiel um Verantwortung zu veranschaulichen....
    Man hat die Wahl als junfger Ingenieur/Elektroniker/Mechaniker zwischen Krauss-Maffei und, sagen wir mal, W.O.M.
    Wieso sollte sich ein junger intelligenter Mensch ernsthaft für einen Waffenproduzenten entscheiden?
    Die Mittel , welche bei derartiger Argumentation immer aufgeführt werden, sind genau aus diesen Quellen die sich die Steuerzahler erarbeitet haben um ein besseres Leben zu führen als die Eltern.
    Mit dieser Abwink-Politik (nur das Militär verfügt über solche Mittel) widerspricht sich jeder Kriegsbefürworter.
    Kriege wird es immer geben aber man muss ja nicht geradezu darauf hin Arbeiten.
    Wenn autonome Maschinen Menschen töten, ist die Grenze überschritten.

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  9. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Salzbretzel 24.05.12 - 14:44

    Zaken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit dem Teil Trümmer wegräumen ...
    > Super Sache!
    Zwei Helfer räumen eine Trümmerplatte weg die zuvor nur durch einen Kran gehoben werden konnte. Ich gebe zu das mir bei der Vorstellung auch das Herz pocht. Vielleicht bei der Feuerwehr gleich mit den Hitzeschutz Anzügen kombiniert und los geht es (insofern die Energielösung nicht alt zu hitzeempfindlich ist. Wenn die Brennzellen dann auch loskokeln haben wir ein Problem...)

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  10. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor cyzz 24.05.12 - 14:46

    Zaken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde das Teil sehr nützlich und interessant... zivile Einsatzgebiete
    > bieten sich meiner Meinung nach auch sofort an:
    > Feuerwehr und Katastrophenschutz!
    >
    > Mit dem Teil Trümmer wegräumen ...
    > Super Sache!

    +1

    Mein erster Gedanke waren die Bergungsarbeiten in Italien.
    Wenn eine Person mit diesem Exo-Skelett 500kg anheben kann, lassen sich die Menschen schneller/präziser/sicherer bergen.

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  11. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Salzbretzel 24.05.12 - 14:49

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kriege wird es immer geben aber man muss ja nicht geradezu darauf hin
    > Arbeiten.
    > Wenn autonome Maschinen Menschen töten, ist die Grenze überschritten.
    Generelles ja zu deinem Beitrag, aber mit deiner Einstellung musst du aber wirklich hardcore Pazifist sein. Schon Sunzi wusste das man sich in Friedenszeiten auf den Krieg vorbereitet. Ansonsten kann man dem Feind nichts entgegen setzen. (da mindestens einer sich vorbereitet)
    Also entweder man macht nichts und läuft gefahr das man mal erschlagen wird (und der Feind als Arschloch dasteht) oder man rüstet immer weiter. Man muss schon sehr viel mut besitzen um sich mit deiner Variante anzufreunden.

    Gott lass es Mut regnen...

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  12. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor cyzz 24.05.12 - 15:37

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cyzz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kriege wird es immer geben aber man muss ja nicht geradezu darauf hin
    > > Arbeiten.
    > > Wenn autonome Maschinen Menschen töten, ist die Grenze überschritten.
    > Generelles ja zu deinem Beitrag, aber mit deiner Einstellung musst du aber
    > wirklich hardcore Pazifist sein. Schon Sunzi wusste das man sich in
    > Friedenszeiten auf den Krieg vorbereitet. Ansonsten kann man dem Feind
    > nichts entgegen setzen. (da mindestens einer sich vorbereitet)
    > Also entweder man macht nichts und läuft gefahr das man mal erschlagen wird
    > (und der Feind als Arschloch dasteht) oder man rüstet immer weiter. Man
    > muss schon sehr viel mut besitzen um sich mit deiner Variante anzufreunden.
    >
    > Gott lass es Mut regnen...

    Es stellt sich doch eher die Frage: Würde ich einen Menschen töten um einen anderen zu retten?
    Die Frage kann ich hoffentlich nie beantworten.

    p.s Die Kriegsgeneration um mich herum hat es vorgelebt. Nie wieder Krieg von Deutschland aus - mehr als ein Motto.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 15:41 durch cyzz.

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  13. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor ssssssssssssssssssss 24.05.12 - 15:48

    Ein Bekannter von mir arbeitet bei einem Waffenhersteller. Der mein es wäre besonders schwer gute Informatiker für den Bereich zu bekommen, weil die mit Waffen meist nichts am Hut haben wollen.

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  14. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Anonymouse 24.05.12 - 19:02

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo soll das hinführen?
    > Soldaten die über Häuser springen und in Sekundenbruchteilen zig Menschen
    > ermorden?!

    Eigentlich wird dadurch genau das Gegenteil erreicht. Durch bessre Ausrüstung der Soldaten und des Militärs allgemein, sterben eben immer weniger Menschen im "Krieg".
    Die Waffen werden präziser. heute bombadiert man nicht mehr die ganze Stadt, sondern setzt eine Rakete auf ein Gebäude. Es kämpfen nicht mehr 1000 vs 1000 sondern Einheiten gegen Einheiten. Weniger Kollateralschaden allgemein. Soldaten ansich haben auch eine höhere Überlebenschance.

    Natürlich gibt es noch ausnahmen. Aber die Tendenz ist schon deutlich.

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  15. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Salzbretzel 24.05.12 - 19:50

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich wird dadurch genau das Gegenteil erreicht. Durch bessre
    > Ausrüstung der Soldaten und des Militärs allgemein, sterben eben immer
    > weniger Menschen im "Krieg".
    > Die Waffen werden präziser. heute bombadiert man nicht mehr die ganze
    > Stadt, sondern setzt eine Rakete auf ein Gebäude.
    Weil wir ja immer nur einen Mann bekämpfen oder eine WG die gerade in einem Haus sitzt? Klar macht es in den Nachrichten tierisch eindruck wenn eine Bombe recht genau ein Haus trifft. Die normalen Bomben werden trotzdem eingesetzt - oder glaubst du das bei einem Kilometerlangen Kampfstreifen jede Bombe auf den Platz zwischen den Augen der Bösewichte gefeuert wird? War zumindest nicht so im letzten Lybienkrieg berichtet worden. Auch wenn die tollen intilligenten Bomben medienwirksam gezeigt wurden. Es will ja keiner das Krieg ausversehen mit Tot in verbindung gebracht wird.
    > Es kämpfen nicht mehr
    > 1000 vs 1000 sondern Einheiten gegen Einheiten.
    Die einen sitzen im Panzer oder latschen in einem gepanzerten Exoskelett durch die Pampa und die anderen blöken der Zigenarmee zum angriff.
    Meine Rechnung wäre allerdings ehr etwas in
    4 Leute in einem Panzer hat eine Feuerkraft von 100 Mann (eine Einheit) vs. Gurillia Kämpfer der Minen verbuddelt
    Mist - da sind ja doch auf beiden Seiten Menschen (°o°)
    Aber du hast recht - jetzt sterben wenigstens auf einer Seite weniger Menschen. Ein glück.
    > Weniger Kollateralschaden allgemein.
    > Soldaten ansich haben auch eine höhere Überlebenschance.
    >
    > Natürlich gibt es noch ausnahmen. Aber die Tendenz ist schon deutlich.
    Das Problem ist immer, das der neue Krieg ja besser ist weil weniger Menschen unglücklicherweise sterben. Wie gut muss die Statistik sein damit der Krieg als gut anerkannt wird?
    1 Schuldiger auf 10 Unschuldige? Und man beachte das die Afghanistan Statistik nicht wirklich berauschend ist, dann ist deine Zahl hoffentlich gut kalkuliert.
    Und ja, viele der Kollateralschäden kamen durch die bösen Taliban. Leider ist im Krieg damit zu rechnen das sich der Gegenüber wehrt. Wenn du den Feinden nicht zufällig auch das selbe intelligente Waffensystem zukommen lässt, musst du dich nicht wundern wenn diese alternative Taktiken zurecht legen.

    Kurz um: Krieg ist scheiße und ist immer blutig. Es wird immer zivile Opfer geben. Solange bis es wirklich nur die Menschen trifft die es verbockt haben finde ich das schönreden der neuen Kriegsführung geschmacklos.

    imho
    Salzbretzel

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.12 19:51 durch Salzbretzel.

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  16. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Anonymouse 24.05.12 - 20:06

    Ich habe nirgends behauptet, dass Krieg schön oder gut ist. Das rbauchst du auch nicht hineininterpretieren.
    Ich habe da geschrieben, was ich geschrieben habe. Das ist kein schön Reden, sondern in meinen Augen Realität.

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  17. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Salzbretzel 24.05.12 - 20:17

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nirgends behauptet, dass Krieg schön oder gut ist. Das rbauchst du
    > auch nicht hineininterpretieren.
    > Ich habe da geschrieben, was ich geschrieben habe. Das ist kein schön
    > Reden, sondern in meinen Augen Realität.
    Wenn du schreibst das die neuen Waffen und Supportsysteme für den Krieg toll sind weil weniger Menschen sterben ist das ein rotes Tuch. Trotzdem sterben unschuldige und schon ein Unschuldiger ist zu viel. Punkt.
    Und weil der Krieg ja so sauber wird traut man sich gerne mal in einen Krieg zu gehen. Das hat am Ende auch was mit PR zu tun.

    Das es vielleicht Realität ist mag auch war sein - aber es ist eine scheiß Realität. Der erste Schritt daran etwas zu ändern ist sich klar zu werden das Krieg einfach unerfreulich ist und der erste gesunde Schritt nicht in der entwicklung besserer Systeme sein kann.
    Gut, du hast es nicht böse gemeint aber ich hab dir jetzt versucht zu erklären wie es von meinen Standpunkt wirkt.

    "Das Genie: Ein Blitz, dessen Donner Jahrhunderte währt" (Knut Hamsun)

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  18. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Anonymouse 24.05.12 - 21:15

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn du schreibst das die neuen Waffen und Supportsysteme für den Krieg
    > toll sind weil weniger Menschen sterben ist das ein rotes Tuch.

    Habe ich nicht.


    > Trotzdem sterben unschuldige und schon ein Unschuldiger ist zu viel. Punkt.

    Habe ich auch erwähnt und nie bestritten.

    > Und weil der Krieg ja so sauber wird traut man sich gerne mal in einen
    > Krieg zu gehen. Das hat am Ende auch was mit PR zu tun.

    JA, damit wistdu sogar recht haben. Aber darum ging es hier ja gerade nicht. Aber prinipiell ist das korrekt. Je "sauberer" der Krieg, desto größer die Akzeptanz.

    > Das es vielleicht Realität ist mag auch war sein

    Siehste.


    > - aber es ist eine scheiß Realität.

    Das stimmt, habe aber auch nie gegenteiliges behauptet.

    > Der erste Schritt daran etwas zu ändern ist sich klar zu werden
    > das Krieg einfach unerfreulich ist und der erste gesunde Schritt nicht in
    > der entwicklung besserer Systeme sein kann.

    Eine Welt ohne Krieg wäre natürlich schön, wird es aber nie geben. So realistisch muss man nun auch bleiben.

    > Gut, du hast es nicht böse gemeint aber ich hab dir jetzt versucht zu
    > erklären wie es von meinen Standpunkt wirkt.

    Dein Standpunkt in allen ehren, aber über was reden wir hier eigentlich? Nichts von dem was du mir vorwirfst, habe ich geschrieben. Das ist deine reine Interpretation.

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  19. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor Salzbretzel 24.05.12 - 21:50

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Salzbretzel schrieb:
    >> Wenn du schreibst das die neuen Waffen und Supportsysteme für den Krieg
    >> toll sind weil weniger Menschen sterben ist das ein rotes Tuch.
    >
    > Habe ich nicht.
    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich wird dadurch genau das Gegenteil erreicht. Durch bessre
    > Ausrüstung der Soldaten und des Militärs allgemein, sterben eben immer
    > weniger Menschen im "Krieg".
    Dann habe ich hier deinen Standpunkt falsch interpretiert. Dann bist du aber so trocken zynisch das es für mich ungewohnt ist. Man verzeih
    > Eine Welt ohne Krieg wäre natürlich schön, wird es aber nie geben. So
    > realistisch muss man nun auch bleiben.
    Eine Welt mit weniger Krieg kann es nur geben wenn das Ziel kein Krieg ist. Eine vernünftige Zielsetzung muss es geben. Bei Krieg kann es nur das Ziel Frieden geben.
    Die Wahrscheinlichkeit das es mal keinen Krieg, wenn es auch nur eine kurze Zeit sei, ist gering aber vorhanden.
    > Dein Standpunkt in allen ehren, aber über was reden wir hier eigentlich?
    > Nichts von dem was du mir vorwirfst, habe ich geschrieben. Das ist deine
    > reine Interpretation.
    Ich glaube das Gespräch begann da wo ich deinen Zuspruch für neue Kriegstechnologie als einen Kriegszuspruch gewertet habe. Gab es Querschläger in den Ideologien.
    Ich würde es als den einzig akzeptablen Einsatz von Sinnlos angefangenen Kriegen werten: Kampf der Ideen.
    Trotzdem scheine ich was falsch in den Hals bekommen zu haben.
    Gomen dafür und dir einen guten Abend.

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  20. Re: Erschreckend und interessant zugleich

    Autor gisu 25.05.12 - 06:54

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >> Salzbretzel schrieb:
    > >> Wenn du schreibst das die neuen Waffen und Supportsysteme für den Krieg
    > >> toll sind weil weniger Menschen sterben ist das ein rotes Tuch.
    > >
    > > Habe ich nicht.
    > Anonymouse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich wird dadurch genau das Gegenteil erreicht. Durch bessre
    > > Ausrüstung der Soldaten und des Militärs allgemein, sterben eben immer
    > > weniger Menschen im "Krieg".
    > Dann habe ich hier deinen Standpunkt falsch interpretiert. Dann bist du
    > aber so trocken zynisch das es für mich ungewohnt ist. Man verzeih
    > > Eine Welt ohne Krieg wäre natürlich schön, wird es aber nie geben. So
    > > realistisch muss man nun auch bleiben.
    > Eine Welt mit weniger Krieg kann es nur geben wenn das Ziel kein Krieg ist.
    > Eine vernünftige Zielsetzung muss es geben. Bei Krieg kann es nur das Ziel
    > Frieden geben.
    > Die Wahrscheinlichkeit das es mal keinen Krieg, wenn es auch nur eine kurze
    > Zeit sei, ist gering aber vorhanden.

    Klar eine Welt voll friedlicher Harmonie wär toll, wird es nur nie geben, dafür handelt der Mensch trotz vorgehaltener Vernunft und "Intelligenz" immer noch emotional.

    Das sieht man schon im Straßenverkehr, einige Vernünftige umringt von einigen Unvernünftigen "Platz da meine Karre ist besser mach Platz da", Mobbing im Büro, geht weiter zur Kriminalität und endet eben irgendwo im Krieg. Wenn der Kostenfaktor bei letzterem nicht so hoch wäre, würde es wohl wesentlich öfter Knallen.

    Der Mensch hat eben tierische Wurzeln und ab einem gewissen Punkt handelt er eben wie ein Tier, da gibt es keinen Platz mehr für Ethik und Moral, da zählt nur noch das eigene Ego.

    Hilfreich wäre die Lobotomie bei allen Menschen, ist nur eben fraglich ob das erstrebenswert wäre die Weltweite Bevölkerung ist willenlose Zombies zu verwandeln nur damit es keinen Krieg mehr gibt.

    > > Dein Standpunkt in allen ehren, aber über was reden wir hier eigentlich?
    > > Nichts von dem was du mir vorwirfst, habe ich geschrieben. Das ist deine
    > > reine Interpretation.
    > Ich glaube das Gespräch begann da wo ich deinen Zuspruch für neue
    > Kriegstechnologie als einen Kriegszuspruch gewertet habe. Gab es
    > Querschläger in den Ideologien.
    > Ich würde es als den einzig akzeptablen Einsatz von Sinnlos angefangenen
    > Kriegen werten: Kampf der Ideen.
    > Trotzdem scheine ich was falsch in den Hals bekommen zu haben.
    > Gomen dafür und dir einen guten Abend.

    Du siehst die Lage zu Kurzsichtig. Die Geschichte der Menschheit ist mit Blut geschrieben worden, die Kriege die damals geführt worden sind haben Prozentual wesentlich mehr Opfer eingefordert wie heutige moderne Kriege.
    Man muss zwar nicht für Krieg sein, aber den positiven Aspekt kann man wohl sehen.

    Moderne Kriege wirken halt sehr abstrakt, nicht so wie damals als sich 10000 vs. 10000 gegenüber standen, dann übers Feld gerannt sind mit gezogenen Schwertern, sich gegenseitig die Köpfe abgeschlagen haben, der Gewinner durfte dann vergewaltigend und Brandschatzend über das feindliche Lager herfallen.

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