Gut, ein Messdehnstreifen wird meist eher auf Objekte aufgetragen. Insofern hätte dieser Kunststoff schon einen "Zweck". Eben bei Teilen die zu klein sind oder Teile die nur schwer mit MDS ausgestattet werden können.
Gleichzeitig wird dieser Kunststoff direkt einige Probleme haben. Zunächst wird man wohl kaum Mäanderförmig das Metall einbringe können. Was heißt, Induktive-Probleme. Eigen-Induktion kann man ja noch verhindern mit Gleichstrom, aber Fremd-Induktion kann man nur durch ein Hochisolierenden-Kunststoff realisieren. Welcher dann seines Zeichens Kapazitive-Probleme mit sich bringt. Zum Glück sind die Kapazitiven-Probleme bei Gleichstrom nicht so groß wie bei Wechselstrom. Existieren tun sie aber dennoch. Und wenn ich nur ein paar mA messe dann kann mir der Effekt schon ordentlich im µA Bereich Probleme bereiten. Genauigkeit von unter 1% werden damit wohl kaum erreichbar.
Dazu kommen natürlich noch die Probleme die ein jeder Passiver-Sensor hat, er benötigt Strom. Wir verballern Strom um am Ende den Widerstand messen zu können. Das wiederum erwärmt den Sensor etwas. Diese Erwärmung verändert dann noch die Induktiven/Kapazitiven-Eigenschaften des Metalls respektiv auch den des Kunststoffes. Was der Genauigkeit auch nicht unbedingt hilft. Und wenn irgendwo das Metall meint zu Oxidieren oder der Kontakt flöten geht ist das "funktionierende" Bauteil "kaputt".
Bei einem MDS klebt man einfach einen neuen drauf. Aber bei dem Kunststoff kann man nur Wegschmeißen und neu kaufen.
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Ich denke dieses Material wird die Luftfahrt revolutionieren, denn gerade dort ist eine automatische Überwachung von Strukturen am wichtigsten.
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Selten so einen Blödsinn gelesen.
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Dann hast du wohl noch nie etwas über Sensorik gehört. Troll dich
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ChristianW. hat recht.
MDS? -> heisst DMS
Das mäanderförmige Aufbringen bei DMS hat andere Gründe ;-)
Indusktion mit Kunststoff verhindern? Wow, ein EM-Feld mit Kunststoff abschirmen... Transparentes Aluminium was?
Der kapazitiven Argumentation kann ich nicht folgen.
Jeder passive Sensor benötigt Strom? Aha, die aktiven wohl nicht? Der benötigte Strom (ohne das aus dem Artikel lesen zu können) ist vermutlich nicht im Ampere Bereich. Und die Erwärmung im maximal einstelligen mA-Bereich kann man schon vernachlässigen (auch die Änderung der Materialeigenschaften). Der Effekt der Umgebnustemperatur dürfte deutlich höher sein, falls es ihn überhaupt gibt.
Und: wenn ein DMS kaputt ist, dann ist meist auch der Träger kaputt. Die Dinger sind unverwüstlich (wenn man sich nicht gerade blöd anstellt).
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@fgisdi
Da muss ich dich leider enttäuschen, ich studiere Mikrosystemtechnik, da ist Sensorik essentiell.
Ich könnte mir vorstellen, dass Piezoelektrizität der passende Ansatz ist. Das funktioniert bekanntermaßen auch mit Polyvinylidenfluorid, einem Kunststoff.
@Dadie, wenn du dir die "augenscheinlichen" Probleme klar sind, warum wendest du dich dann nicht ans IFAM? Vielleicht haben sie einen gut bezahlten "Job" für dich.
Liebe Grüße
Christian
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