(kt)
Das ist ganz einfach. Jede Tarnvorrichtung wird durch drei weitere Tarnvorrichtungen getarnt. Der Mathematiker hat nämlich abzählbar unendlich viele davon und nennt das dann 'Tarnung durch Induktion' ;-)
Solange so eine Tarnvorrichtung nicht hundertprozentig genau funktioniert wird der Gegner trotzdem ein Radar-/Sonarecho, oder sonst irgendwelche auffälligen Verzerrungen sehen. Wird dann wohl wie bei Star Trek laufen, defekte Tarnvorrichtungen machen dann auch getarnte Objekte zu Zielscheiben :-) Was zur Frage führt, kann so ein getarntes Objekt feuern, ohne sich direkt zu verraten? Solange das nicht optisch funktioniert bleibt man auch für die ganz normale Aufklärung immernoch sichtbar. HHm, ob man damit auch Wärmesignaturen tarnen kann? Stelle es mir jedenfalls schwierig vor, z.B. Radar so zurückzuwerfen oder "gegenzustrahlen", dass da angenommen wird, dass da nichts ist. Vielleicht wird man das ja mal eher so benutzen, dass eben diese Tarngeräte im Zielgebiet abgeworfen wetrden und z.B. einen Zufahrtsweg für eine gewisse Zeit tarnen, damit die Kampfdrohnen ins Zielgebiet kommen ;-)
Ganz einfach, man steckt die Tarnvorrichtung in einen Strampelanzug. Wem sollte das bitteschön schon auffallen??
> Dabei zeigt sie mathematisch, dass es mit drei Tarnvorrichtungen
> möglich ist, in deren Mitte eine ruhige Zone zu schaffen, in der
> Objekte für ankommende Wellen praktisch unsichtbar sind.
Wenn die Objekte für "ankommende" Wellen unsichtbar sind, dann gilt das wohl nur für Wellen, die schon sehen können?
> Anwendungen macht Milton eher bei Wasserwellen aus, um
> beispielsweise eine Ölplattform oder Küstenabschnitte vor
> Tsunami-Wellen zu schützen.
Also einen Küstenabschnitt vor einem Tsunami zu schützen, ist aber sehr gewagt, wenn dieser Abschnitt in der MITTE dreier solcher Vorrichtungen sein muss. Da kommt wieder die Anfangsfrage auf, ob die Geräte selber nicht etwas zu ungeschützt wären? :-)
Eine Ölplattform, also einen sehr begrenzten Ort mitten im Ozean, zu schützen, dürfte noch sehr viel schwieriger sein, da hier diese Vorrichtungen ebenfalls wohl ungeschützt wären.
Weitere interessante Fragen:
1. Darf man die Tarngeräte im Orbit des Planeten stationieren und jeweils so ausrichten, dass ein zu schützendes Objekt in deren Mitte liegt?
2. Was definiert die Mitte? Ist es nur ein Punkt oder gibt es dann doch eine Ausdehnung, die sozusagen einen Bereich umfasst?
> Also einen Küstenabschnitt vor einem Tsunami zu schützen, ist aber sehr gewagt, wenn dieser Abschnitt in der MITTE dreier solcher Vorrichtungen sein muss. Da kommt wieder die Anfangsfrage auf, ob die Geräte selber nicht etwas zu ungeschützt wären? :-)
Stimmt! Da die Vorrichtungen auch im Video so groß waren, sind sie in echt natürlich auch 3 mal so groß wie die zu versteckende Anlage.
Name schrieb:
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> Das ist ganz einfach. Jede Tarnvorrichtung wird durch drei weitere
> Tarnvorrichtungen getarnt. Der Mathematiker hat nämlich abzählbar unendlich
> viele davon und nennt das dann 'Tarnung durch Induktion' ;-)
Mit abzählbar unendlich vielen kommt er da aber nicht weit da die Zahl der Tarnvorrichtungen exponentiell wächst </klugscheiss>
<klugscheiss style="accuracy:pedantic">
Exponentielles Wachstum ist auch mit abzählbar unendlichen Mengen möglich, da die Exponentialfunktion eine bijektive Abbildung ist.
D.h. das Bild ist auch abzählbar unendlich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Abz%C3%A4hlbarkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Exponentialfunktion
http://de.wikipedia.org/wiki/Bijektiv
</klugscheiss>
Eine andere Möglichkeit wäre noch, einfach drei größere Tarnvorrichtungen zu bauen, so dass das getarnte Objekt und die drei ersten Tarnvorrichtungen im Tarnbereich der drei neuen liegen.
Dann steigt die Anzahl nur linear.
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