http://de.wikipedia.org/wiki/Kommandozeile
GUI Programme werden nur bei Bedarf aus der CLI gestartet.
Oder eben gleich sowas wie wolfram alpha ;-)
btw: Ich weiß auch nicht, was der Schwachsinn von MS wieder soll. Das ist ja wie die Nadel im Heuhaufen.
> oder eben gleich sowas wie wolfram alpha ;-)
Das ist ja auch CLI.
Google Suche auch.
Man findet es in MATLAB oder in Spielen.
Und natürlich in allen Unixoiden.
Unter Windows in cmd und in der Powershell.
Das Problem bei Windows und OS-X ist aber im wesentlichen,
dass die meisten Programme nicht von $PATH erfasst werden.
Deshalb kommen diese Betriebssysteme für mich auch nicht in Frage.
PS: Ich habe eben auf der PDP 11/34 unter RSX angefangen und habe bislang noch kein effizienteres Interface gesehen, als CLI.
> Das Problem bei Windows und OS-X ist aber im wesentlichen,
> dass die meisten Programme nicht von $PATH erfasst werden.
Bei OSX bspw. (since NextStep)
open -a TextEdit
oder
ls | open -a TextEdit -f
;-)
Ja und wie öffne ich dann
irgendeinprogramm.app ???
Muss ich da nicht den vollen Pfad zum Binary innerhalb des
irgendeinprogramm.app/weis/ich/im/moment/nich/irgendeinprogramm
angeben ?
Schön für die Mausschubser,
aber total am Unix Gedanken vorbei,
wo alle Programme von $PATH erfasst werden sollten.
/home/meinname/bin:/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/bin/X11:/usr/X11R6/bin
lol über solche Knallköpfe kann ich mich echt kaputtlachen.
pvb schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja und wie öffne ich dann
>
> irgendeinprogramm.app ???
>
> Muss ich da nicht den vollen Pfad zum Binary innerhalb des
> irgendeinprogramm.app/weis/ich/im/moment/nich/irgendeinprogramm
>
> angeben ?
>
> Schön für die Mausschubser,
> aber total am Unix Gedanken vorbei,
> wo alle Programme von $PATH erfasst werden sollten.
> /home/meinname/bin:/usr/local/bin:/usr/bin:/bin:/usr/bin/X11:/usr/X11R6/bin
thä mÄn schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> lol über solche Knallköpfe kann ich mich echt kaputtlachen.
lol über die GUI Fetischisten mit Ihren tollen Programmen, wo man sich durch irgendwelche Menus durchclicken muss oder erst mal ein Icon auf dem Desktop lokalisieren muss und darüber hinaus kaum eine Möglichkeit hat wiederkehrende Aufgaben mit einem simplen shell script zu automatisieren könnte ich mich kaputt lachen.
Beispiele für einige meiner scripte:
scan # scannt eine PNG datei von angeschlossenen
# scanner aus der kommandozeile
fcp # "fotocopy" scannt ein und druckt direkt aus
backup # erstellt ein backup von
# /home /etc /srv/www/htdocs und mysql
# (die archive werden mit scp auf backup rechner gesichert)
tel # sucht nach telefonnummern oder email adressen
# in konsole lassen sich die email adressen anclicken
# und es erscheint kmail
# tel.txt schleppe ich seit meinen VAX/VMS
# zeiten mit mir rum
wv # "wiedervorlage" ruft vi(m) mit meinen wiedervorlage
# notizen auf
... etc.
Anscheinend komme ich aus einer anderen Zeit :-)
Aber ich stelle immer wieder fest, dass die Mausschubser viel langsamer sind :-)
Das Unix Prinzip ist einfach genial, einfach und gut.
Windows hat nur einige sehr rudimentäre Ideen davon übernommen.
Und OS-X hat das Unix Prinzip verwässert, um Einfach-Benutzern das Leben angeblich einfacher zu machen.
Momentan bleibt mir also nur Linux, BSD oder Ähnliches.
PS: Ich nehme natürlich auch GUI Anwendungen, wenn das Sinnvoll ist. Ich bin ja kein Ignorant.
PS: Gestern hatte ich unter pvb von einem anderen rechner aus gepostet, wo ich nicht als yeti registriert bin.
pvb schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ja und wie öffne ich dann
>
> irgendeinprogramm.app ???
>
> Muss ich da nicht den vollen Pfad zum Binary innerhalb des
> irgendeinprogramm.app/weis/ich/im/moment/nich/irgendeinprogramm
>
> angeben ?
Nein. Wie schon jemand geschrieben hat: open -a <Programm>
> Schön für die Mausschubser,
> aber total am Unix Gedanken vorbei,
> wo alle Programme von $PATH erfasst werden sollten.
Wirklich alle? Das macht nicht immer einen Sinn. Was beispielsweise ist mit Interpretern oder Compilern, die man gerne mal in unterschiedlichen Versionen vorliegen hat?
Letztendlich kann dir keiner zustimmen, der OS X kennt, ganz im Gegensatz zu dir. Die Integration der GUI-Programme in die Shell ist vorhanden, und was Scriptability angeht können selbst Linuxe noch von OS X lernen.
Ok, dann muss ich mir das noch mal genauer ansehen.
Da muss ich allerdings erst warten, bis mein Sohnemann noch mal hier ist und mich an seinen Mac ran lässt.
Bin ja immer noch lernfähig :-)
EinfachNurAntworten schrieb:
------------------------------
> Wirklich alle? Das macht nicht immer einen Sinn. Was beispielsweise ist mit
> Interpretern oder Compilern, die man gerne mal in unterschiedlichen
> Versionen vorliegen hat?
Da stimme ich zu, das ist sinnvoll und '/home/user/bin' ist auch selten automatisch in $PATH, aber eben möglich. Andererseits werden spezifische Toolchains auch in bestimmten Pfaden gesondert abgelegt (also i.A.) und wenn man sie effektiv nutzen will, wird man mit entsprechenden scripts eh die unterschiedlichen Pfade absolut adressieren.
> Letztendlich kann dir keiner zustimmen, der OS X kennt, ganz im Gegensatz
> zu dir. Die Integration der GUI-Programme in die Shell ist vorhanden, und
> was Scriptability angeht können selbst Linuxe noch von OS X lernen.
Ich kenne zwar OSX nicht wirklich, erlaube mir aber Deine Äußerung bzgl. der "Scriptability" und "selbst Linuxe noch von OS X lernen" anzuzweifeln. Ich möchte aber nicht alle *Xe vergleichen sondern eher feststellen, dass durch den grundlegend ähnlichen Charakter und dem Vorhandensein diverser Scriptsprachen (sh/perl/ruby/...) für die jeweiligen Plattformen Deine sog. "Scriptability" bei allen Systemen annähernd gleich sein dürfte.
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