Mich würde mal interessieren wie lange sowas hällt, denn ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das so eine Beschichtung sonderlich lange auf einem Handy Display bleibt wenn man es in der Tasche mit sich rumträgt.
Ich bin zwar kein großer Physiker aber Zapfen von der Größe stell ich mir nicht sehr Stabil vor auf dauer.
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Dir ist die Legende im ersten Bild aufgefallen?
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blizzy schrieb:
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> Dir ist die Legende im ersten Bild aufgefallen?
"Nanozapfen sind für die besonderen Eigenschaften verantwortlich. (Bild: Kyoo-Chul Park, Hyungryul Choi/MIT)"
?
Genau das meint er ja. Die gehen irgendwann kaputt, wenn man das Handy ständig aus der Hosentasche und wieder rein tut.
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nano ist wirklich sehr klein, das ist denke ich was anderes, als wenn man den sand von schmirgelpapier werkratzt.
und da, wo die technik vielleicht die größten vorteile bringt, in der photovoltaik, gibts das problem zum glück sowieso nicht
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Seasdfgas schrieb:
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> nano ist wirklich sehr klein, das ist denke ich was anderes, als wenn man
> den sand von schmirgelpapier werkratzt.
>
> und da, wo die technik vielleicht die größten vorteile bringt, in der
> photovoltaik, gibts das problem zum glück sowieso nicht
Interessant.
Die Beschichtung wird etwa so lang halten, wie bisherige "Lotuseffekt" Beschichtungen.
Der Zeitraum ist alles andere als Praxistauglich.
Jede mechanische Belastung = vorbei mit dem Effekt an dieser Stelle.
Bei Fotovoltaik wäre das ganze nicht nur viel zu teuer sonder ebenfalls durch beispielsweise Hagel sofort hinüber.
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das sagt dir welches studium der nanowerkstoffe?
wie gesagt, es ist nicht so, als ob diese zapfen im nanobereich einfach wegbrechen wie die eiszapfen an der regenrinne
und es mit dem kram zu vergleichen, den man auf autos aufpoliert ist wohl auch nicht perfekt, immerhin scheint es bei dieser technik ja direkt in den werkstoff gebrannt zu werden, es kommt nicht erst nachträglich oben drauf.
nenn mich naiv, aber ich glaube, ein bisschen hält das schon aus
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Die Frage nach der Haltbarkeit ist durchaus berechtigt. Die tollen und revolutionären Demonstrationen vom Lotuseffekt z.B. Löffel und Honig sind jetzt bestimmt schon 15 Jahre her. Seit dem hab ich bis auf ein paar nano Mittelchen für Fenster nicht viel gesehen. Und diese müssen alle paar Monate erneuert werden.
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Cespenar schrieb:
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> Die Frage nach der Haltbarkeit ist durchaus berechtigt. Die tollen und
> revolutionären Demonstrationen vom Lotuseffekt z.B. Löffel und Honig sind
> jetzt bestimmt schon 15 Jahre her. Seit dem hab ich bis auf ein paar nano
> Mittelchen für Fenster nicht viel gesehen. Und diese müssen alle paar
> Monate erneuert werden.
Als diplomierter Nanostrukturtechniker kann ich dir aus Erfahrung sagen, dass solche geätzten Strukturen durchaus sehr robust und haltbar sein können.
Das hat auch nichts mit diesen Mittelchen zum Auftragen zu tun, wo die Strukturen ja auch nicht kaputt gehen, sondern wo die Haftung mit dem Untergrund das Problem ist.
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Seasdfgas schrieb:
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> wie gesagt, es ist nicht so, als ob diese zapfen im nanobereich einfach
> wegbrechen wie die eiszapfen an der regenrinne
Ja doch, so ist es.
Die kann man nicht härten, wären also bei Glas... hast du schonmal ein einfaches Glasdisplay in der tasche gehabt und die kratzer gesehen? (also kein Gorillaglas o.ä.)
Oder bei einer Autoscheibe mal die unzähligen Kratzer bestaunt, die nachts bei Gegenlicht so schön sternförmig blenden?
Beschichtung oder prägung ins Substrat: wenn der Grundwerkstoff nicht extrem hart ist wirds nunmal nichts.
Bleibt natürlich noch Diamant als optimaler Werkstoff...
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sind kratzer im glas denn flächendeckend, ich glaube nicht :)
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Ist der Effekt dann noch flächendeckend? ;)
Das Wasser bleibt sofort an diesen stellen hängen, es gibt Reflextionen etc.
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Also ich frage mich eher wie heiß der Bildschirm wird, wenn keine Reflexionen mehr stattfinden und ich mit dem Notebook im Sonnenlicht sitze. Das Licht muss ja fast vollständig absorbiert werden und Notebook-Bildschirme werden in der Sonne ohnehin schon recht warm.
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Und was ist, wenn doch mal das Nanogedöns kaputt geht, was wenn man es zb einatmet (im Falle einer Brille mit dieser Oberfläche) ... man hat die Nanotechnologie am Tier- und Menschenversuch noch nicht wirklich erforscht oder?
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Wenn ein Objekt Licht absorbiert, erscheint es uns schwarz. Da das Glas ja weiterhin transparent ist, lässt es folglich weiterhin das gesamte sichtbare Lichtspektrum hindurch. Alles andere hängt dann von den Schichten hinter dem Glas ab.
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