...Wenn Journalisten nicht nur die Pressemitteilungen Neu Formulieren oder ihre Persönlichen Meinungen als einzige/richtige Realität schreiben.
Auch wenn die Hacker des CCC das vielleicht nicht wahrhaben wollen, aber es gibt auch echten Journalismus und nicht nur Fefe Blogs oder sowas.
Ich glaube dass 'echte Journalisten' immer seltener werden, das liegt weniger an den Journalisten als an den Verlagen. Es darf ja alles nichts kosten. Volljournalisten für Recherche-Arbeit bezahlen, wer will das schon. Lieber nimmt man ein paar Praktikanten und Studenten und setzt sie vo den dpa-Ticker. Dementsprechend ist dann auch der Nachwuchs ausgebildet der dabei entsteht und nach und nach die Redaktionen füllt.
Investigativer Journalismus ist teuer - der Journalist muss lange Zeit recherchieren, um zu Ergebnissen zu kommen. Kurzfristig kann ich also das Verlagsergebnis enorm verbessern, wenn ich bloß Meldungen aus zweiter Hand bringe und mit Skandälchen anreichere. (Langfristig säge ich damit natürlich den Ast ab, auf dem ich sitze).
Es gibt ja inzwischen Ansätze wie z.B. Pro Publica (http://www.propublica.org/), wo deshalb die Recherche komplett von der eigentlichen Zeitung getrennt wird: Pro Publica übernimmt nur die Recherche, sie arbeiten also ähnlich wie die Detekteien im Film Noir.
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