Ich selber bin ein eBook Fan, besitze auch eins. Allerdings gibt es noch großes Verbesserungspotential. Farbdisplays sind da imho das mit Abstand Unwichtigste von.
Die Firmen sollten es endlich mal schaffen ein System zu erstellen, mit welchem man in einem sehr großen Dokument schnell und gut navigieren kann.
Romane lesen mit einem aktuellen eBookreader ist echt topp, ein Sachbuch allerdings ist meistens pure Qual.
Stimmt, meistens fehlt die Suchfunktion. Oder generell eine Tastatur.
Aber das ist nicht das Problem aller Reader, einige können Suchen.
Dazu müssen die Bücher natürlich auch als eBook entsprechend aufbereitet sein:
- Inhaltsverzeichnis
- Stichwordverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Querverweise als Links
etc.
Dann könnten eReader auch recht problemlos darauf Zugreifen und wären einfacher bedienbar.
Häufig sind eBooks leider nur 1:1 Konvertierungen.
Damals gabs nur hyper-DVI. Aber unsere LaTeX-Texte hatten Index usw. Was aber ausser uns keiner gemacht hat. Aber wenn man Satz von Kologomoroff sucht, hat das unter Satz - Kologomoroff und unter Kologomoroff - Satz zu finden zu sein.
Im Prinzip haben LaTeX-Texte schon von sich aus ohne Nachzuhelfen recht viele Links und Verweise. Das man nicht in die Literaturliste am Ende springt, sondern nur den Literatureintrag "aufpoppt" oder unten in die Seite einblendet, sollte klar sein.
Man müsste mal sehen, wie die Leute Sachbücher benutzen.
Evtl ist es schlau, einen Index vorne hinter das Inhaltsverzeichnis zu packen. Weil es im Prinzip mit das wichtigste z.B. bei "Kalorien mundgerecht" oder Selfhtml ist.
"Nachschlagewerke". Aber Selfhtml will man vielleicht auch mal ein Kapitel lesen und finden.
Dazu wären auffächerbare Inhaltsverzeichnisse ganz interessant. Wo dann auch "unter-headlines" gelistet werden, die im normalen Inhaltsverzeichnis bzw. auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Das man dann doppelklickt und draufspringt, ist ja wohl klar.
Die Reader müssten voneinander abgucken. Sonst ist das immer Schade, wenn jeder Reader nur die Hälfte der guten Features hat.
Teilweise geht es dabei nur um Tastenkombinationen oder andere simple Dinge.
Oder Doppelklick auf ein Wort und es wird unten angezeigt, wie oft es im Index, im Inhaltsverzeichnis und im Text vorkommt. Dann klickt man auf index/inhaltsverzeichis oder text und kriegt entsprechend die jeweilige Fundliste angezeigt.
Da könnten Touchscreens richtig Spaß machen.
Oder man liest ein Kapitel und automatisch sind unten Drunter Links auf andere Kapitel die stark in Relation dazu stehen.
Sowas wie ecos/ecoute/spotlight mit den Wortübersetzungen an den Artikeln. Wenn in einem Kochrezept "panachieren" drinsteht, ist unten drunter ein link auf das kapitel "panachieren". Oder die jeweiligen Zitate, wo und wie man Butter durch Margarine oder Citronen durch Limetten ersetzen kann. Oder was auch immer.
Da gehen bald die schönsten Sachen. Natürlich nur auf Android/Apple-Readern für DRM-freie PDFs/EPUB-Texte.
Ja hoffentlich - genau solche Sachen stell ich mir auch vor. Wenn ich nur mehr Zeit hätte, dann könnt ich ja selbst Hand anlegen (bei Android/Linux)... aber eben...
Hand anlegen geht teilweise nur bei DRM-freien Texten, denke ich mal.
Partiell ist vielleicht beim Kindle-SDK Programmierung in Verbindung mit DRM-Texten möglich. Aber dann könnte man tricksen und irgendwie Extraktoren für die Texte schreiben. Das will sicher auch keiner.
Oder man beschränkt sich auf Dinge wie Receipes/Rezepte für PDFs. Die sind innerhalb einer Zeitschrift eh immer "gleich". Also kann man bei der pdf-ct von der ct-cd die Ränder wegschneiden und die Spalten ausschneiden und untereinanderpacken. Ob das mit DRM-PDF geht, weiss ich allerdings nicht. Im Prinzip müsste man ja nur den Reader steuern (Zoom usw.) um auf den Spalten zu scrollen wie auf schienen. Spalten-übergreifende Kisten usw. muss man halt raus-zoomen. Aber die zoom-stufen sind dann auch so, das man 1/2/3/4 Spalten von der Breite sehen kann. Wäre sub-optimal, aber doch recht nett. weil man keine lust hat, zu zoomen und ständig die spalten neu zu suchen und zu alignen oder in mickriger schrift lesen zu müssen usw.
Es müsste ein Center geben wo man solche Vorschläge machen kann, bevor sie Amerikaner patentieren. Wer will, kann es dann ja programmieren.
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