Liquavista: http://www.youtube.com/watch?v=7CVdbqjClLc
Mirasol (Qualcomm): http://www.youtube.com/watch?v=tT_B9qbVQDk
Die Technologien funktionieren zwar völlig verschieden, aber beide E-Paper-Displays können Farbe und Video darstellen. Beide Hersteller wollen auch noch in diesem Jahr Displays ausliefern. Es gibt noch einige andere Hersteller, von denen aber niemand vergleichbare Displays hat. Fraglich ob E-Ink den Technik-Vorsprung noch aufholen kann. Schade übrigens dass golem.de nicht über Mirasol berichtet...
Sehr, sehr interessant - beide Technologien :). Mir ists egal welche Technologie sich schlussendlich durchsetzt, Hauptsache es ist funktioniert bei Sonnenlicht mindestens so gut wie eInk. Wenn Videos etc. etc. damit möglich sind - um so besser.
golem hatte mal über eine farbige ETinten-Technik berichtet. Aber die brauchte für mehr Bit-Tiefe länger bis das Bild endlich fertig dargestellt ist.
Für Begrüssungs-Krams oder Restaurant-Karten ist das ok. Wenn man blättern will, wäre es zu lange.
ich glaube es war von Japanern. Toshiba oder Fujitsu möglicherweise.
OT: Interessant ist noch, das LG mit Eink einen Vertrag geschlossen haben soll. Dann kommt auch was von LG. Auch wenn ich mit dem Handy sub-optimal zufrieden bin.
mira sol schrieb:
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> golem hatte mal über eine farbige ETinten-Technik berichtet. Aber die
> brauchte für mehr Bit-Tiefe länger bis das Bild endlich fertig dargestellt
> ist.
Das Gerät ist von Fujitsu und ist im Video zu sehen, das in den aktuellen Artikel integriert ist. Aufgrund der niedrigen Reaktionszeit (sogar um einiges langsamer als Displays von E Ink) sehe ich große keine Chance für diese Technik.
Für Reader ist es aktuell nicht sinnvoll denke ich mir mal.
Aber geh mal in die Metro. Die haben Funk-Etiketten.
Für eine Restaurant-Karte vor der Tür wären die Umschaltzeiten ok.
Dann löscht man ausverkaufte Gerichte oder ändert die Tageskarte zu bestimmten Tageszeiten.
Mag zwar blöd klingen, aber in Hochlohn-Japan rechnet sich so eine Karte möglicherweise schon.
Auch weil 1-2 Zeichen jeweils ein Wort sind. Man also mehr Worte auf einem Bildschirm unterkriegt als in lateinischen Sprachen.
Hier in Schaufenstern und beim Baumarkt habe ich aber schon digitale Bilderrahmen hängen sehen. Dort liefen Filme in den recht kleinen Displays.
So ein langsames Farb-Display klaut keiner. Und es braucht wenig Strom. Also Batterien bzw. Akkus statt Installateur-Kosten.
Mirasol ist in meinen Augen der technologische Favorit.
Aber man weiß ja, daß technologische Vorteile seltenst auch eine marktdominanz bedingen...
Trulala schrieb:
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> Mirasol ist in meinen Augen der technologische Favorit.
Warum? Ich glaube nicht dass man das so pauschal sagen kann. Man muss erstmal Dinge wie den Reflektionsgrad (= Helligkeit) oder den Energieverbrauch bewerten. Sowohl Liquavista als auch Mirasol legen hier zwar Datenblätter vor, aber wer weiß wie genau die sind. Ich hab sie mir jedenfalls noch nicht angesehen.
> Aber man weiß ja, daß technologische Vorteile seltenst auch eine
> marktdominanz bedingen...
Bei Liquavista sagen sie zumindest, dass die Kosten verhältnismäßig gering seien, weil teilweise LCD-Fertigungsanlagen weiterverwendet werden könnten. Aber warten wirs ab.
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