Gerade jetzt kommen sehr viele Lehrbücher in Farbe. Da macht es richtig Spaß sich neue Dinge anzueignen. Die ersten PDF Lehrbücher mit 3D Inhalten die man intuitiv steuern kann habe ich auch schon gesehen.
Da ist deutlicher Mehrwert zu normalen Büchern. Leider wird es noch dauern bis es aus den Unis in die Schulen übertragen wird. Wobei die meisten Unis immer noch schlicht in Schwarz-Weiß predigen.
Kann ich übrigens bei keinem Thema empfehlen.
Ahh. Lernmodule sind im kommen. Die wurden vor Jahren schon bei heise im Forum verkündet.
Romane und Perry Rhodan usw. sind auch in Schwarzweiss. Ebenso Zeitung.
Die Displays bieten aber nicht den Vorteil von gedrucktem Papier. Hintergrundbeleuchtung gibts wohl auch nicht.
Wie gut konnte man eigentlich eine gelbliche London Times um 1800 bei Gas-Beleuchtung oder Kerzen lesen ?
Wenn man Farbe hat, kann man bestimmte Sachverhalte einfacher markieren oder per Farbe zuordnen. So wie bei OpenOffice-Calc, wenn man in einer Formel <F2> drückt und sieht, welche Felder gemeint sind, weil diese Farbig in der Formel "=A12/A23*SUM(B1:B12)" und halt die Felder jeweils synchron mit verschiedenen Farben und Rahmen markiert werden.
Damit kann man Lernkurve für viele vermeintlich komplexe Sachverhalte deutlich steigern.
Dioden-Kurven oder die Transistor-Formel gehen mit entsprechender Anleitung in Fleisch und Blut über. Die wissen dann instinktiv, das bestimmte Effekte überproportionale oder nur lineare oder nur logarithmische Effekte haben.
Wir müssen dann immer in der Formel nachdenken "ach da ist ein Bruch und das quadrat und der verstärkt den Effekt überproportional".
Das man dann Zeichnungen oder virtuelle Experimente usw. hat und diese mit verschiedenen Ausgangs-Situationen durchprobiert, ist ja dann klar.
Aber an Lernmodule glaubte hier keiner. Die Lehrer halten störrisch an Frontalunterricht fest.
Frontalunterricht ist wie Schulbus. Lernmodule sind wie PKW: Jeder kann so schnell fahren, wie es ihm passt.
Das man weiterhin Prüfungen macht, ist ja wohl klar. Aber die Tests sind ja schon in den Lernmodulen drin.
Und kollaborative Lernformen und Gruppenunterricht/Gruppen-Arbeit gehen natürlich viel besser, wenn man weniger starre Unterrichts-Einheiten hat.
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