Forschungsergebnisse werden gerne kopiert und geklaut, vor allem an der Uni. Die Studenten sind fließige Kopierer fast wie die Mönche vor 1000 Jahren. Nur haben die nicht behauptet, es sei ihr Werk. Open Accesss öffnet den Pfad zu offenem Diebstahl. Offenlegen ist das eine, aber jedem seine Werke für Manipulationen zu überlassen ist gmeingefährlich.
Elektronische Hinterlegung und automatische Plagiats-Kontrolle wäre ja wohl klar.
Aber die Papers von denen Du sprichst, sind von Springer/Elsevier usw. teuer online oder gedruckt in der Uni-Bibliothek zu lesen. Es verändert sich bezüglich Plagiatismus also nichts gegenüber vorher.
Was offen zugänglich ist kann auch offen überprüft werden.
Abgesehen davon ist es ja gerade der Sinn der Sache, dass der Eine auf das Wissen des Anderen aufbauen kann. Weg mit den narzistischen Einzelkämpfern, her mit Teamplayern...
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Es ändert sich doch was: Durch die einfacheren Zugang bequem vom Büro per ChromeOS-Paper-Sammel-und-Verwaltungs-Und-Quellen-Literatur-Bennenungs-Software statt per Papier in der Bibliothek oder mühselig über den Webserver der Bibliothek indirekt auf Springer oder Elsevier, verbreiten sich die Papers weiter und man erkennt Plagiate schneller.
Anständige Betreuer (also (natürlich nur) möglicherweise nicht viele) würden auf Plagiatismus testen.
30% Plagiatoren-FangQuote war normal laut ct-Bericht.
Wenn man jetzt suspekte Sätze oder geschliffene Formulierungen oder kurze/knappe Logik-Ketten findet, und kein Zitat [...] dransteht, kann man es ab sofort in KOSTENLOSE Suchmaschinen wie google-scholar eingeben und finden. Das geht bisher halt nicht.
D.h. die Verwertungsquote für Plagiatoren sinkt auf 12 Monate. Danach kann jeder die Zitate ohne Aufwand bei Google finden.
Wobei sich natürlich die Frage stellt, wieso Leute nicht zitieren können. Ist doch kein Problem. Man speichert doch eh alles ab und packt es mit auf die CD. Nette Software zur Verwaltung wäre nett. Aber na gut. Für Firefox gibts Plugins, aber die gefielen mir nicht so... .
Ich glaube du verstehst da was falsch. Es geht nicht darum vorlaeufige Daten zu veroeffentlichen (das wird ja auch explizit ausgeschlossen), sondern das gegen Geld zugaenglichen (finale) Publikationen nach spaetestens einem Jahr kostenfrei erhaeltlich sind. Die Daten sind aber bereits veroeffentlicht, wodurch eine Verwendung selbstverstaendlich zitiert werden muss (ist ja im Moment auch gang und gaebe).
Fuer Unis wird sich in dem Zusammenhang nicht soooo viel aendern, da man zum Beispiel in der Biologie Zugang zu den neuesten Publikationen brauch und ein Jahr alte Publikationen manchmal schon veraltet sind.
Und was "abschreibende" Studenten angeht, man darf ja Inhalt aus Publikationen widergeben solange man die Quelle zitiert. Zudem hat ein Student ueber das Uninetzwerk i.d.R. eh Zugang zu allen (von der Uni abonierten) Publikationen und muss keine 12 Monate auf Open Access warten.
almex schrieb:
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> Forschungsergebnisse werden gerne kopiert und geklaut, vor allem an der
> Uni. Die Studenten sind fließige Kopierer fast wie die Mönche vor 1000
> Jahren. Nur haben die nicht behauptet, es sei ihr Werk. Open Accesss öffnet
> den Pfad zu offenem Diebstahl. Offenlegen ist das eine, aber jedem seine
> Werke für Manipulationen zu überlassen ist gmeingefährlich.
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