also für mich ist strom nachts nicht günstiger, im artikel klingt es so als wäre das grundsätzlich für den endverbraucher so.
1. Das mag im Entwicklerland so sein
2. Hast auch Du die freie Tarif- und Lieferantenwahl, falls es solche Tarif überhaupt noch gibt...
Und woher weis der nicht intelligente Stromzähler am Hausanschluss wie spät es ist?? Also kann ich mir des ding doch sparen wenn ich eh schon n smart-grid habe oder???
Wenn Du ein Smart-Grid hast, also einen Stromzähler mit Uhrzeit. Genau dann wäre es sinnig, per Ethernet schaltbare Geräte zu haben.
Nicht jedes Gerät lässt sich vorprogrammieren.
Bei Waschmaschinen oder Reiskochern oder Elektro-Herden und Backöfen ist eine Zeit-Vorwahl von 1-12 Stunden üblich. Bei Wäschetrocknern ist mir das bisher aber beispielsweise nicht aufgefallen.
Bluetooth-Fernsteuerung für eine Waschmaschine würde auch quasi nichts kosten.
Auch stellt sich die Frage, ob ein schlauer Kühlschrank oder Gefriertruhe nicht in Temperatur-Bereichen arbeiten kann z.b. 4-10 Grad statt "8 Grad, egal was es koste" und daher wartet, bis der Strom billig ist und dann auf minimal-Temperatur absenkt und zusätzlich einen gefrier-speicher auflädt, mit denen er tagsüber Kälte in die normale Gefrierkammer oder Kühlkammer abgeben kann.
Da macht ein Picowatt aber weniger sinn. Es geht wohl um dumme US-Geräte, die ein- und ausgeschaltet werden können.
Wenn Du es bei Messe-Ständen nutzt, hast Du das Geld sofort raus. Messestände kosten vermeintlich wenig. Im Heise-Forum wird dann aber im Forum klargestellt, das man Strom, Wasser, Telefon usw. extra-fett bezahlen muss.
Oder nachts geht die Klimaanlage bei billig-strom auf voll-power. Tagsüber läuft sie mit Solar wo wie diese Fraunhofer-mensa-Klima-Anlage mit Verdampfer. Und Abends und Morgens läuft sie ohne Sonne gar nicht, weil der Strom viel zu teuer ist weil morgens jeder seine Elektrozahnbürste, Rasierer, Elektro-Duschwasser und Toaster in Betrieb hat.
In USA sind Klima-Anlagen anscheinend der Stromfresser-Klimakiller.
Und Least-Cost-Routing für Strom gibt es wohl auch noch nicht.
RWE stellt nur das Netz und wird bezahlt, aber zusatz-kilowatt bestellt man im Voraus zu einem Termin beim jeweils billigsten Anbieter der elektronischen vollautomatischen web-basierten Strombörse von Google. Google natürlich, weil Deutschland dafür 100 Milliarden Euros braucht und im Jahr 2050 damit fertig wird, weil die Siegesfeier zum Galileo-Start 2049 zu viel Steuergelder kostete.
Sogar die Apple-Strom-Börse "IPower" mit IPower-Iphones als Picowatt-Ersatz und Steve Jobs kriegt 30% wäre billiger als politiker-geschützter überteuerter Deutsch-Strom.
Ob Strom nachts billiger ist, hängt von Deinem Tarif ab und ob Du zwei Stromzähler hast. Ergo sind die Bedingungen schon mal wieder nicht für alle gleich vom günstigeren Nachstrom zu profitieren.
Abgesehen davon würden meine Nachbarn mir was erzählen, wenn meine Waschmaschine nachts um 3 mit 1400 Touren losgeht...
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