Und wie kontaktiert man solche Unterwasserstationen in mehreren 1000 Meter Tiefe, von der ganzen Welt aus?
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ELF Wellen. Ja, ja, ich weiß wenn man bissl zu ELF Wellen googlet, driftet man schnell in den esoterischen Bereich und in die Verschwörungstheorien. Aber das wär das erste was mir spontan einfällt da die sich ja doch gut durch die Erde verbreiten(afair).
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Man könnte so etwas wie Dockingstationen fest auf dem Meeresgrund installieren und diese durch Unterwasserkabel verbinden. Damit wäre eine sehr schnelle Aktivierung möglich, und man könnte die Dronen nach dem Einsatz leichter wieder an der originalen Position anbringen.
Es wäre natürlich auch möglich einzelne Stationen auf dem Meeresboden anzubringen und die Dronen in einem gewissen Umkreis positionieren. Diese könnten dann durch eine Art gezieltes Sonar-Signal aktivieren.
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frostbitten king schrieb:
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> ELF Wellen. Ja, ja, ich weiß wenn man bissl zu ELF Wellen googlet, driftet
> man schnell in den esoterischen Bereich und in die Verschwörungstheorien.
> Aber das wär das erste was mir spontan einfällt da die sich ja doch gut
> durch die Erde verbreiten(afair).
Naja die Prinzipien der Nachrichtentechnik werden ja nicht invalidiert. Effiziente Kommunikation fällt flach, aber im >= Kilometerband ist da natürlich schon eine kommunikation möglich, wenn es um das überbrücken einiger Kilometer eines stark dämpfenden Materials geht.
Nur zum vergleich: Die dielektrische konstante (rel. permitivität) von H2O ist ca 80 (http://physchem.kfunigraz.ac.at/sm/Service/Water/H2Odielec.htm)
und von Luft annährend so wie für Vakuum 1.
Dann gibts natürlich noch exotischere und neuere Methoden via Neutronen, Neutrinos, Myonen..., wobei die Detektoren relativ gesehen wesentlich kleiner sein können (z.b. 100l) als die "Emitter" die grosse Installationen voraussetzten und Kernprozesse vollbringen müssen. Es geht ja immerhin um ein Darpa Projekt - also noch nicht unmittelbar auf kommerziell existierende Technologie aufbauend.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 12:59 durch miscanalyst.
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Dann benötigst du aber viel mehr Unterwasserinfrastruktur als nur die Kapseln.
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Infraschall
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kerub schrieb:
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> Man könnte so etwas wie Dockingstationen fest auf dem Meeresgrund
> installieren und diese durch Unterwasserkabel verbinden.
Könnte man. Aber wir reden doch hier unter anderem vom Pazifik, der einfach mal größer ist als alle Kontinente zusammen. Das ist einfach momentan so gut wie unmöglich, dort ein Netz von *Dockingstations* aufzubauen...
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JanZmus schrieb:
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> kerub schrieb:
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> > Man könnte so etwas wie Dockingstationen fest auf dem Meeresgrund
> > installieren und diese durch Unterwasserkabel verbinden.
>
> Könnte man. Aber wir reden doch hier unter anderem vom Pazifik, der einfach
> mal größer ist als alle Kontinente zusammen. Das ist einfach momentan so
> gut wie unmöglich, dort ein Netz von *Dockingstations* aufzubauen...
Wieso? Es gibt auf dem Meeresgrund (Pazifik, Nord- und Südatlantik, Indischer Ozean, Arktischer Ozean) ein ganzes Netzwerk von Unterseekabeln, bei den meisten ist alle 30-70km ein Repeater dazwischen geschaltet. Das gibt es bereits seit dem späten 19. Jahrhundert, die meisten der heutigen Unterseekabel gibt es seit mindestens 30 Jahren. Möglich ist das auf jeden Fall. Außerdem denke ich nicht, dass die Darpa vor hat die gesamten Weltmeere komplett abzudecken. Ich würde da eher an strategisch wichtige Routen denken.
Wie auch immer, das ganze dürfte zwar unglaublich teuer sein, aber technisch möglich ist es ganz sicher.
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doctorseus schrieb:
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> Und wie kontaktiert man solche Unterwasserstationen in mehreren 1000 Meter
> Tiefe, von der ganzen Welt aus?
Als Erstes fällt mir der UT3000 ein:
http://www.elac-nautik.de/_uploads/images/pdf/L3_ELAC_Nautik_UT3000_MASQ_RevA01_11_2011.pdf
Aber in Kombination mit Seekabelerweiterungen ist das vielleicht wirklich weltweit erreichbar, obwohl natürlich in manchen Fällen viele 1000 Kilometer überbrückt werden müssen.
Da kommt hinzu, dass sie eine Großflächige Bestückung des Meeresbodens planen, was beinhalten kann, dass nicht alles, was da unten ist, auch nur oben genutzt werden kann. Vielleicht sind da auch ein paar Unterwasserkommunikationsmodule dabei, die aber dann auch in Massen vorhanden sein müssen.
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Uaah, permeabilität. µ0, µr ..das is laaang her. So vor 10 Jahren in da HTL Mödling.
Ganze zeugs scho wieder vergessen :).
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Würde auch auf Schall tippen. Verbreitet sich ja afaik sehr gut und weitreichend im Wasser.
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wmayer schrieb:
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> Dann benötigst du aber viel mehr Unterwasserinfrastruktur als nur die
> Kapseln.
Naja elektroactive polymere kann man als schnüre abspulen oder sogar ad hoc aus flüssigen substraten auspolymerisieren lassen mit den wasserionen (aus der auto hydrolyse) als katalysator in der reaktion - um die langen antennen zu regenerieren.
Verstärkung und Prozessierung von elektrischen Signalen ist ohnehin die am weitesten forgeschrittene und bestmögliche Methode.
Muss man die AUV's in Regionen halten die bekannte Strömungen und Meeresoberflächenprofil aufweisen. Natürlich ist das alles noch viel komplizierter als ich mir auch nur vorstellen kann - es ist ja nicht zu unrecht ein DARPA projekt.
Am meisten wundert mich die rechtliche Situation eines solchen globalen AUV-Unterfangens, wenn ich ehrlich bin.
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Was auch interessant sein dürfte: Wie steht das mit der 200 km Seegrenze, nach der der Meeresgrund "gemeinsames Erbe der Menschheit" ist? Im Artikel liest sich das so als dürfte die DARPA selbstverständlich mal eben den Meeresboden nutzen. Dem dürften aber einige Genehmigungen vorausgehen, die auch nicht immer zwangsweise genehmigt werden.
Lustig dürfte auch werden, wenn die DARPA tatsächlich versuchen sollte auch innerhalb der 200 km Grenze vor China oder Russland etwas zu versenken. :-)
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Nur würde der Aufwand wohl eben nicht den Nutzen rechtfertigen.
Das Ziel ist wohl, dass man an beliebigen Stellen solche Dinger versenkt, bzw. von U-Booten aussetzt - da will man die nicht noch verkabeln müssen ...
Ich denke auch, dass eher Schall zu Aktivierung Sinn macht.
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Vielleicht über einen Schwimmer. U-Boote im 2. Weltkrieg hatten sowas. Moderne soweit ich weis auch. Es wird einfach ein langes Kabel mit einem Schwimmer und Antenne nach oben gelassen, welches zusätzlich gegen Radar abgeschirmt sein sollte. Dieses treibt dann auf dem Wasse und somit ist Funkkommunikation nicht mehr so problematisch. Durch Wasser hindurch wird das sonst zu einem echten Problem, da entweder viel Energie benötigt wird um das Signal durchzubekommen und die Signale entsprechnend lang sein müssen, was bedeutet, dass man nur geringe Datenmengen, sehr langsam übertragen kann.
^ Mein beballtes Halbwissen ;).
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.01.13 17:06 durch redwolf.
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