Dabei meine ich damit nicht, dass ich nicht akzeptieren kann, *dass* es sie gibt, sondern es mutet sich in meinem bescheidenen Verständnis zur klassischen wie Quantenmechanik immer noch absolut fremdartig an. Zwar werden relativistische Gesetze nicht gebrochen, also keine Informationsübertragung schneller als das Licht ermöglicht, jedoch sind die Gründe für das eigentliche Verständnis was dahinter steht eher unbefriedigend. Die Messung ist probabilistisch und eine statistische Prüfung verschränkter Zustände ist 'verboten'. Schön. Heißt also, dass Quanten in einer Welt existieren in der irgendwie entweder Einsteins Relativitätstheorie nicht gilt, oder Quanten kennen keinen Raum. Wenn ich das richtig verstehe, weiß ein Quant an einem Ende des Universums immer etwas über sein verschränktes Gegenstück am anderen Ende. Ohne Zeitverzögerung! Und das mit Einsteins Relativitätstheorie im Kopf in einen Topf zu bekommen, sorgt bei mir für nicht lösbare Hirnverknotungen.
Falls hier ein Physiker anwesend ist ... kann mir jemand sagen, ob man das (als Mensch und Physiker) überhaupt "verstehen" kann, oder ist es wirklich nur eine durch Messungen verifizierte, formale Tatsache die man akzeptieren muss?
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Die geheimnisvolle, mysteriöse Verschränkung ist bisher nicht erklärbar.
Sie erfolgt instantan ohne Verzögerung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.12 15:05 durch Tom01.
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Wobei ich nach wie vor davon ausgehe, dass die Information bereits für uns noch nicht verstehbar in den beiden Quanten steckt, bevor sie räumlich getrennt werden.
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Dann versuche ich es mal:
>Die Messung ist probabilistisch und eine statistische Prüfung verschränkter Zustände ist 'verboten'.
Damit meinst du wohl das jede Messung gleichzeitig eine Manipulation des Systems bedeutet, du also die QM-verschränkung aufhebst. Naja und allgemein heist es ja immer wer glaubt die QM Verstanden zu haben hat sie nicht verstanden. Schrödingers Katzte ist da ja ein schönes beispiel dafür, akzeptieren kann man es verstehen ist eine andere Sache.
Jetzt zu unerem Universum, wenn mehrer Teilchen hast kommt die dekohärenz hinzu, mathematisch heist das, das die Nebendiagonale (im Hilbertraum) sich zeitlich zu null mittelt, also die QM-verschränkung sich aufhebt => im Makrokosmos lassen sich keine QM-Effekte beoabachten.
Jetzt zu Einstein, es ist noch nicht gelungen beide Theorien zu vereinheitlichen, also wird dir niemand die Antwort geben können oder er kann gleich nach Stockholm fahren.
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George99 schrieb:
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> Wobei ich nach wie vor davon ausgehe, dass die Information bereits für uns
> noch nicht verstehbar in den beiden Quanten steckt, bevor sie räumlich
> getrennt werden.
Dass hatte Einstein auch geglaubt, schau mal unter Einstein Rosenberg Podolsky Effekt nach und under Bellsche Ungleichung. Also Ergebinss ist die QM ist keine klassiche Physik + Stochastik.
Es gibt noch kein Expermient das die QM falsifiziert hat.
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Vielleicht wird ja der Raum zwischen den beiden Quanten gefaltet. Also sozusagen ein Wurmloch. Das wär sogar mit Einsteins Theorien vereinbar ;)
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Meiner (zugegeben beschränkten) Ansicht nach ist das auch eine der wenigen (ich will ja nicht ausschließen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, bzw andere) Möglichkeiten, wie es überhaupt erklärbar wäre. Wenn der durch Krümmung der Weg schrumpft, dann können unsere Distanzen scheinbar mit "Überlichtgeschwindigkeit" überwunden werden. Mir stellt sich die Frage, wie diese Krümmung der Raumzeit (korrekt ausgedrückt?) vollzogen wird... (bzw würde, stimmt ja wahrscheinlich eh nicht *g*)
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Und unverschraenkte Teilchen bilden sich nur ein "woanders" zu sein. Dann stellt sich auch nicht mehr die Frage worin das Universum hinein expandiert ;-)
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Die Raumkrümmung mus man wie die Erde betrachten, Bohrt man sich durch ist es Kürzer als Oben Rum demnach wäre ein Überschalljet Langsamer als ein Rennwagen durch den erdkern, rein Theoretisch
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> Wenn ich
> das richtig verstehe, weiß ein Quant an einem Ende des Universums immer
> etwas über sein verschränktes Gegenstück am anderen Ende. Ohne
> Zeitverzögerung! Und das mit Einsteins Relativitätstheorie im Kopf in einen
> Topf zu bekommen, sorgt bei mir für nicht lösbare Hirnverknotungen.
... du verklebst zwei Münzen seitlich aneinander, also Kante an Kante. Die richtest du dabei so aus, dass bei der einen Kopf nach oben zeigt, bei der andere Zahl. Jetzt nimmst du dir zwei Boxen. In einer schnippst du die Doppelmünze hoch, ohne hinzuschauen natürlich. Danach trennst du die beiden Münzen, eine kommt in die eine Box, die andere in die andere.
Jetzt verfrachtest du die eine Box ans eine "Ende" des Universum, die andere ans andere Ende. In eine der Boxen kannst du jetzt hineinschauen, und weißt instantan, wie die Münze in der anderen Box liegt. Das kannst du, weil du die Information über die Art des "verschränkten" Zustandes (am Anfang wurden die Münzen so verklebt, dass nach einem Wurf immer zwei verschiedene Seiten oben liegen) mit dir mit genommen hast.
Ist natürlich kein exakter Vergleich, aber hat schon einigen Leuten geholfen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.12 11:01 durch tpunkterror.
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> Dass hatte Einstein auch geglaubt, schau mal unter Einstein Rosenberg
> Podolsky Effekt nach und under Bellsche Ungleichung. Also Ergebinss ist die
> QM ist keine klassiche Physik + Stochastik.
Das ist so nicht ganz richtig. Man kann die Newton'schen Gesetze stochastisch quantisieren und erhält die Quantenmechanik. Aber du meinst das richtige; Quantenmechanik entsteht nicht durch Unzulänglichkeiten in der Messapparatur oder rein thermischen Einfluss von außen o.Ä..
> Es gibt noch kein Expermient das die QM falsifiziert hat.
Das stimmt uneingeschränkt ;-)
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