Ein Elektromotor besteht doch im Wesentlichen aus Magneten und Spulen (Elektromagneten). Magnete sind heutzutage meist auch nicht mehr einfaches magnetisiertes Metall, sondern bestehen aus speziellen Legierungen. Kann der 3D-Drucker diese etwa nachbauen? Dann wäre es ja schon etwas mehr, als ein einfaches Siebdruckverfahren...eher sowas wie ein Molekulardrucker...
Und wie ist es mit den Spulen: Müssen die dann etwa nicht mehr aufwändig gewickelt werden, sondern werden gedruckt? Die Wicklungen im Querschnitt als einzelne "Kupferpunkte", die sich nicht berühren dürfen? Das ist doch eher etwas unrealistisch...
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Du siehst das Problem an falscher Stelle.
Guck mal in Wikipedia was sintern bedeutet. Das brauch bissi mehr als nen Backofen von zu Hause ^^.
Allerdings kann ich Dir deine Frage auch nicht genau beantworten. KA ob magnetisches Pulver seinen Magnetismus verliert oder verändert wenn man die Form sintert. Ich glaub es zwar nicht, aber sind halt ziemliche Temperaturen am Start, was sich durchaus auswirken könnte... Aber wie gesagt, dafür bin ich kein Fachmann.
Edit: Btw. Probleme bei der Formhaltung sollte es auch nicht geben, da man meist auf Graphitplatten und nicht-magnetischen Förderbändern sintert wird.
Edit2: Größeres Problem für Privatpersonen ist wohl eher die Berechnung der Schrumpfung des Werkstücks.
Die Produktion ist wohl eher für einen industriellen Betrieb ausgelegt. Obwohl man sich auch kleine Hochöfen kaufen kann (meisten in Schmieden zum härten genutzt), trotzdem kosten die ein bißchen...
2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.13 13:41 durch _2xs.
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Das Problem mit dem Magnetpulver besteht auch nur bei permanenterregten Synchronmaschinen. Für die derzeit noch (!) zumindest im größeren Maßstab häufiger verwendeten Asynchronmaschinen (Elektrowerkzeuge, Waschmaschinen), in denen es keine Permanentmagnete gibt, müssten allenfalls die Spulen irgendwie gewickelt werden. Alles andere ist lediglich Stator bzw. Rotor. Der Rotor selbst muss nur aus einem ferromagnetischen Material bestehen, um hinreichend auf das Magnetfeld der Spulen zu reagieren und ein Moment aufbauen zu können.
Allerdings zeichnet sich im E-KFZ-Bereich ein Trend hin zu permanent- oder fremderregten Synchronmotoren ab. Da tritt das Problem dann wieder eher zutage. Jedoch wird dieses Problem bei einem eventuellen Boom am Markt für E-Mobilität wahrscheinlich gegenüber der Tatsache, dass Neodym und Dysprosium zu den Seltenen Erden gehören, in den Hintergrund treten.
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Ich glaube die SPulen werden wie Leiterbahnen gemacht, d.h. sie "drucken" die Spule als schnecke, dann wird alles mit isoliermatterial vorllgemacht außer den zwei anschlüssen, und das schichtweise. dann kannste spulen machen...
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Selbst schon gemacht:
Leitende Schicht, nicht leitende Schicht usw. abwechselnd drucken in C Form jeweils passend gedreht - besser als jede Wicklung.
Wobei da die Frage ist welche Komponenten sie in 3D drück herstellen wollen manche Komponenten sind nicht sinnvoll für Serienprodukte.
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meinte ich ja
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