Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Rapid Prototyping: Elektromotoren…

Kernkomponenten eines Elektromotors

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Kernkomponenten eines Elektromotors

    Autor: Zwangsangemeldet 09.01.13 - 12:56

    Ein Elektromotor besteht doch im Wesentlichen aus Magneten und Spulen (Elektromagneten). Magnete sind heutzutage meist auch nicht mehr einfaches magnetisiertes Metall, sondern bestehen aus speziellen Legierungen. Kann der 3D-Drucker diese etwa nachbauen? Dann wäre es ja schon etwas mehr, als ein einfaches Siebdruckverfahren...eher sowas wie ein Molekulardrucker...
    Und wie ist es mit den Spulen: Müssen die dann etwa nicht mehr aufwändig gewickelt werden, sondern werden gedruckt? Die Wicklungen im Querschnitt als einzelne "Kupferpunkte", die sich nicht berühren dürfen? Das ist doch eher etwas unrealistisch...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Kernkomponenten eines Elektromotors

    Autor: _2xs 09.01.13 - 13:28

    Du siehst das Problem an falscher Stelle.

    Guck mal in Wikipedia was sintern bedeutet. Das brauch bissi mehr als nen Backofen von zu Hause ^^.

    Allerdings kann ich Dir deine Frage auch nicht genau beantworten. KA ob magnetisches Pulver seinen Magnetismus verliert oder verändert wenn man die Form sintert. Ich glaub es zwar nicht, aber sind halt ziemliche Temperaturen am Start, was sich durchaus auswirken könnte... Aber wie gesagt, dafür bin ich kein Fachmann.

    Edit: Btw. Probleme bei der Formhaltung sollte es auch nicht geben, da man meist auf Graphitplatten und nicht-magnetischen Förderbändern sintert wird.
    Edit2: Größeres Problem für Privatpersonen ist wohl eher die Berechnung der Schrumpfung des Werkstücks.

    Die Produktion ist wohl eher für einen industriellen Betrieb ausgelegt. Obwohl man sich auch kleine Hochöfen kaufen kann (meisten in Schmieden zum härten genutzt), trotzdem kosten die ein bißchen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.13 13:41 durch _2xs.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Kernkomponenten eines Elektromotors

    Autor: SeveQ 09.01.13 - 13:47

    Das Problem mit dem Magnetpulver besteht auch nur bei permanenterregten Synchronmaschinen. Für die derzeit noch (!) zumindest im größeren Maßstab häufiger verwendeten Asynchronmaschinen (Elektrowerkzeuge, Waschmaschinen), in denen es keine Permanentmagnete gibt, müssten allenfalls die Spulen irgendwie gewickelt werden. Alles andere ist lediglich Stator bzw. Rotor. Der Rotor selbst muss nur aus einem ferromagnetischen Material bestehen, um hinreichend auf das Magnetfeld der Spulen zu reagieren und ein Moment aufbauen zu können.

    Allerdings zeichnet sich im E-KFZ-Bereich ein Trend hin zu permanent- oder fremderregten Synchronmotoren ab. Da tritt das Problem dann wieder eher zutage. Jedoch wird dieses Problem bei einem eventuellen Boom am Markt für E-Mobilität wahrscheinlich gegenüber der Tatsache, dass Neodym und Dysprosium zu den Seltenen Erden gehören, in den Hintergrund treten.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Kernkomponenten eines Elektromotors

    Autor: Pwnie2012 09.01.13 - 14:40

    Ich glaube die SPulen werden wie Leiterbahnen gemacht, d.h. sie "drucken" die Spule als schnecke, dann wird alles mit isoliermatterial vorllgemacht außer den zwei anschlüssen, und das schichtweise. dann kannste spulen machen...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Spulen in 3D Druck sind sehr einfach.

    Autor: attitudinized 09.01.13 - 15:24

    Selbst schon gemacht:

    Leitende Schicht, nicht leitende Schicht usw. abwechselnd drucken in C Form jeweils passend gedreht - besser als jede Wicklung.

    Wobei da die Frage ist welche Komponenten sie in 3D drück herstellen wollen manche Komponenten sind nicht sinnvoll für Serienprodukte.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Spulen in 3D Druck sind sehr einfach.

    Autor: Pwnie2012 09.01.13 - 15:51

    meinte ich ja

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. über Kilmona PersonalManagement GmbH, Ludwigsburg
  2. T-Systems International GmbH, Hannover
  3. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, München, Hamburg, Bremen, Bonn
  4. Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 24,99€ inkl. Versand (PC), Konsole ab 29,99€
  2. (u. a. Lone Survivor, Riddick, Homefront, Wild Card, 96 Hours Taken 2)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  2. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe
  3. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper

  1. Honor 8: Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland
    Honor 8
    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

    Die Huawei-Tochter Honor hat ihr neues Smartphone Honor 8 offiziell in Europa vorgestellt. Wie das Huawei P9 hat das Smartphone eine Dual-Kamera, als Prozessor kommt der des Huawei Mate 8 zum Einsatz. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android Marshmallow.

  2. Eigengebote: BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz
    Eigengebote
    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

    Wer seine eigenen Angebote als Ebay-Verkäufer in die Höhe treibt, kann dafür teuer belangt werden. Vor allem dann, wenn kein dritter Interessent mitbietet.

  3. IDE: Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung
    IDE
    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung

    Die hauseigene IDE von KDE, Kdevelop, nutzt in Version 5.0 keine eigene Analyse-Software mehr, sondern setzt stattdessen auf Clang, was einige Vorteile bringt. Ebenso ist dank Qt5 künftig ein Windows-Port möglich.


  1. 19:21

  2. 17:12

  3. 16:44

  4. 16:36

  5. 15:35

  6. 15:03

  7. 14:22

  8. 14:08